So schön der Erfolg der ersten Lesung unserer Lesereihe LITERATUR LIVE! mit Manfred Theisen auch war, ohne das große Engagement unserer Lerner wäre der Abend nicht halb so gut und bunt gelaufen.

Grund genug ein herzliches Dankeschön an alle zu richten, die für das Gelingen des Abend ganz besonders beigetragen haben:

Das Bühnenbildteam, das gebastelt und gemalt hat und es in kurzer Zeit mit Teamgeist und viel Spaß geschafft hat, die vier Nerds in 3D und in Farbe auf die Bühne zu bringen.

Das Technikteam, das stets im Hintergrund sämtliche technische Fäden in Händen hielt und angefangen vom Soundcheck, über Licht und die Mikros einfach an alles gedacht hat.

Das Ticket- und das Einlassteam, die zuverlässig dafür sorgten, dass alle Literatur Begeisterten ein Plätzchen in der Stadthalle gefunden haben und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Dem Nerd, der genau passend den Abend eröffnete und das Publikum in die Welt der Nerds mitnahm.

Die Moderationsteams, die sich mal eben auf die Bühne bei ausverkauftem Haus gestellt haben und souverän und begeisternd durch den Abend geführt haben.

Ihr habt den Abend besonders gemacht – vielen Dank!

Unsere Lernerinnen und Lerner der Klassen 7a und 7b setzten sich im Rahmen des Biologieunterrichts bei Frau Berleth mit der Entstehung der Erde und des Lebens auseinander.

Durch Anschauungsmodelle galt es, die Chronologie evolutiver Ereignisse zu erschließen. So ordneten die LernerInnen zunächst die evolutiven Ereignisse, die genauen Zeiträume und notierten die wichtigsten Geschehnisse. Die eigentliche Herausforderung bestand jedoch in der Erstellung einer maßstabsgetreuen Zeitleiste. Hier waren die Kompetenzen eines jeden Einzelnen und Teamgeist gefragt. Gemeinsam suchten die LernerInnen nun das älteste und das jüngste Ereignis, notierten alle zeitlichen Größenordnungen, in denen die Ereignisse angegeben waren und überlegten drei sinnvolle Vergleichsgrößen für die Modellstrecke. Ergebnis: Die Zeitleiste weist eine Länge von 137 m auf, insofern 1 Mrd. Jahre 10 m entsprechen.

Mit diesen Erkenntnissen ging es nun auf den Schulhof. Arbeitsteilig übertrugen die LernerInnen die Zeitleiste mit Kreide auf den Schulhof. Zumindest war das der Plan. Aber ein Schulhof von 137 m Länge?

1. Erkenntnis: 13,7 Mrd. Jahre seit dem Urknall sind ganz offenSICHTLICH eine sehr lange Zeit.

2. Erkenntnis: Der Maßstab muss angepasst werden. (Die kreativen Ideen der LernerInnen sehen Sie rechts)

Schlussendlich ist es ihnen gelungen, die Entstehung der Erde und des Lebens mittels einer Zeitleiste zu veranschaulichen.

Abschließende Erkenntnis: Wir können jedem den Zeitraum der Entstehung der Erde und der Lebewesen veranschaulichen und ihm so deutlich machen, dass das Leben erst 1 Mrd. Jahre nach Entstehung der Erde entstanden ist, es schon lange vor unserer Zeit ein Massenaussterben gab und wir Menschen eine vergleichsweise sehr junge Spezies sind.

Das alles hätten die LernerInnen natürlich auch nachlesen können, doch das wäre lange nicht so lehrreich gewesen. Besonders schön zu sehen, der Teamgeist und die Unterstützung, die sich die LernerInnen entgegenbrachten, um schließlich gemeinsam das Ziel zu erreichen, die Erdgeschichte auf den Schulhof zu bringen.

Was für ein Abend! Was für ein Auftakt für die Leserreihe LITERATUR LIVE! an unserem jungen Gymnasium!  Wer die Lesung von Manfred Theisen am 23. 4. 2015 in Ransbach-Baumbach besucht hat, weiß genau, wovon hier die Rede ist, denn sie dürfte noch präsent im Gedächtnis sein. 

Die Begeisterung unserer Lernerinnen und Lernern war am Freitag, dem 24.4. in der ersten Stunde noch deutlich zu spüren. Diese Dichterlesung werden sie, aber auch die anwesenden Eltern und Lehrer, vermutlich so schnell nicht wieder vergessen. Es war etwas erfrischend Neues: in der Form, im Inhalt und in der Dramaturgie! Es lohnt sich, sich einige der unzähligen Highlights dieses schönen Abends noch einmal kurz ins Gedächtnis zu rufen.   

Den Auftakt des Abends bildete der spektakuläre Auftritt von Linus (5b), der sich in einer ebenso amüsanten wie „coolen“ Rollenbiographie als Nerd vorstellte – eine dankbare Steilvorlage für Herrn Theisen, der nur ein paar Worte brauchte, um dem Publikum das Lächeln zu entlocken: „Einleitung – Hauptteil und Schluss“. Auf diese magische Triade kam der sympathische Autor aus Köln immer wieder zurück und führte damit dem Publikum plastisch und anschaulich vor Augen, wie ein literarisches Werk entsteht. Langeweile? Keine Spur! Von der ersten bis zur letzten Minute blieb die Begeisterung auf höchstem Niveau!

Manfred Theisen präsentierte sich unkonventionell und authentisch. Wer eine „normale“ Lesung erwartete, wurde sehr überrascht, und zwar im positiven Wortsinn. Theisen  las nicht wirklich aus seinem Buch vor, er verwendete es häufig als Accessoire, das er gelegentlich in die Hand nahm, um sprachkünstlerisch damit zu spielen.  Dieser Autor, der permanent die Bühne unter Kontrolle und das Publikum im Blick hat,  setzte sich selbst und seine Erzählkunst bewusst in Szene. Er inszenierte das Erzählen live und lud das Publikum zu einem multimedialen Erzählmarathon ein, das zwischen Laptop, Flipcharts und Lektüre hin und her pendelte.  Schnell und unangekündigt wechselte Theisen das Thema, die Erzählebene oder das Medium und sicherte sich damit bis zum Schluss die volle Aufmerksamkeit seines Publikums. Mal schweifte er ganz ab und tauchte dann plötzlich in seinem Erzählfluss wieder auf – mit Humor und einer guten Portion Selbstironie im Mund. Einfach herrlich! 

Wer es gewohnt ist, Literatur als reine Fiktion zu betrachten, wird bei Manfred Theisen schnell eines Besseren belehrt:  Der Zuhörer kann die Spannungsfelder und Übergänge zwischen Dichtung und Wahrheit mit den Händen greifen – Literatur live also. Theisen hat vor allem in sprachlicher und thematischer Hinsicht ein besonderes Gespür für sein Publikum bewiesen. Das wurde vor allem auch in seiner Interaktion mit den Lernerinnen und Lernern deutlich sichtbar. Seine wohl dosierten Flirttipps und Lebensweisheiten, die er wie Anekdoten für die Kinderohren zu verpacken weiß, sorgten deshalb stets für ein Schmunzeln. Die Liste der Highlights dieser höchstkünstlerischen Performance ließe sich vermutlich ad infinitum  fortsetzen.  Das gelingt nicht jedem. Wir sind glücklich, dass der Auftakt so gelungen ist!  

Auf die Lesung am vergangenen Donnerstag dürfen wir als Fachschaft und als Schule stolz sein!  Dankbar sind wir deshalb allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, allen voran Frau Maier und Frau Düring, die das Projekt nicht nur initiiert, sondern es bis zum Schluss mit Herzblut vorangetrieben haben. Den Moderatorenteams, namentlich Cosima und Ella (8a) sowie Anne und Vinzent (6b), die uns sicher und souverän durch den Abend geführt haben, gebührt  ebenso herzlicher Dank wie den Bühnenbildern, den Lernern an der Abendkasse und am Einlass sowie unserem „Nerd-Darsteller“ Linus, der mit seinem Auftritt den Erfolg des Abends einläutete.  

Manfred Theisen hat die Messlatte mit diesem gelungenen Auftakt sehr hoch gehängt. Umso mehr freuen wir uns auf die nächste Auflage von LITERATUR LIVE!  am Raiffeisen Campus! 

Dass man ein Haus nicht nur mit toten Steinen baut, erfuhren die Lernerinnern und Lerner spätestens im Gottesdienst zum Schulstart in Dernbach. Der Gottesdienst trug passender Weise den Titel „Lebendige Steine“.

Unter der Leitung von Frau Berleth und Frau Schade erfuhren sich die Lernerinnen und Lerner als Mitgestalter des neuen Gebäudes in Dernbach. Denn mag das Gebäude von außen noch so modern und schick aussehen, so füllen es doch unsere LernerInnen, LehrerInnen und Eltern erst mit Leben und geben dem Gebäude einen Charakter – den Charakter des Raiffeisen-Campus. Symbolisch wurden die unterschiedlichen Eigenschaften aller, die das Leben am Raiffeisen-Campus gestalten, auf „Steine“ notiert, aus denen am Ende das Logo der Schule zusammengesetzt wird.

Nach einem kleinen Fußmarsch versammelte sich die Schulgemeinschaft vor dem neuen Gebäude und sprach gemeinsam das Segensgebet:

Hilf uns, dass wir diesen neuen Ort der Gemeinschaft des Raiffeisen-Campus mit Leben und Freude füllen, an ihm mit Respekt und in Liebe miteinander umgehen und ihn zum gemeinsamen Lernen nutzen.

Hilf uns unser Leben nicht auf Sand zu bauen, sondern auf den Fels deines Wortes.

"Fishbowl ist eine Methode der Diskussionsführung in großen Gruppen. Die Methode hat ihren Namen nach der Sitzordnung: Sie gleicht einem Goldfischglas, um das die Teilnehmer im Kreis herumsitzen" definiert Wikipedia. "Bei dieser Methode diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmern im Innenkreis (im „Goldfisch-Glas“) das Thema, während die übrigen Teilnehmer in einem Außenkreis die Diskussion beobachten."


Und so diskutierten zeitgleich die beiden katholischen Religionsgruppen der siebten Klassen über die Frage, ob Eltern ihren Kindern raten sollten, sich vor der Ehe enthaltsam zu verhalten. Interessant war dabei der unterschiedliche Verlauf der Diskussionen. Während die 7b sehr stark auf die Frage fokussierte, ob die Eltern in dieser zentralen Frage eher zurückhaltend oder sehr aktiv Einfluss nehmen sollten, war die 7a mit der Frage beschäftigt, was denn die Voraussetzung dafür sei, dass Sexualität (vor oder während der Ehe) erfüllend gelebt werden kann. Frau Berleth und Herr Meffert tauschten sich anschließend über den Verlauf aus und stellten fest: Gut vorbereiteter Unterricht ist offen für den Input der Lernerinnen und Lerner und genau das war die Voraussetzung für den Erfolg der Stunde…

Acht Augen sehen mehr als zwei – und so wird im Deutschunterricht immer wieder gerne die „Leselupe“ in die Hand genommen. Die Lernerinnen und Lerner der 7b bereiteten sich zum Beispiel  auf ihre Klassenarbeit im Fach Deutsch vor; eine Inhaltsangabe sollte es sein – möglichst prägnant, sprachlich treffend und inhaltlich richtig. Doch nicht immer sieht man selbst direkt, was man im eigenen Text verbessern könnte. Hat man jedoch einen fremden Text vor Augen, erkennt man eher, wo noch Potential schlummert.

Und so führten die Lerner im Deutschunterricht bei Frau Bittger ihre eigene Schreibkonferenz durch. Eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten wurde erstellt und dann tauschten die Lernerinnen und Lerner in Gruppen ihre Texte aus. Kritisch wurde geprüft, ob die Anforderungen erfüllt wurden und die Mitlerner erhielten Hinweise darauf, wo noch etwas verbessert werden konnte.

Und weil acht Augen mehr sehen als zwei, kommen bei dieser Methode in jeder Runde weitere Hinweise dazu. Wenn die Lernerinnen und Lerner ihren Text schließlich wieder in den Händen halten, haben sie allerhand Anregungen von ihren Mitlernern erhalten, die sie im Anschluss umsetzen können.

das zeigten Maximilian (Jg. 2013) und Lara (Jg. 2014) bei der Aktion "saubere Landschaft", die u.a. in Ruppach-Goldhausen stattfand. Viele große und kleine Helfer beteiligten sich an dieser Aktion. Unglaublich für die beiden, was sie an Müll im Wald und vor allem in Straßengräben fanden. Neben Zigarettenpackungen, Coffee to go Bechern,  Plastikverpackungen aller Art, Glasflaschen, Kanister mit und ohne Inhalt, fanden sie sogar eine Dunstabzughaube und sogar einen Flachbildfernseher. Wir finden: Hut ab vor dem Engagement der beiden. Sie sind tolle Botschafter für eine Schule, der es wichtig ist, nachhaltiges Handeln zu vermitteln. 

Das FSJ 2014/2015 geht in die Endphase: Wir, Etienne und Jonas, sind froh, am neuen Raiffeisen-Campus in Dernbach angekommen zu sein. Unsere Aufsichten werden von dem schönen Wetter begleitet und wir freuen uns mit den LernerInnen über das neue Schulgebäude. Die neuen Tischtennisplatten, um nur ein Highlight herauszugreifen, sind beim Rundlauf in den Pausen immer voll besetzt; es werden fleißig „Kronen“ gesammelt!

Zum Mittagessen finden sich die LernerInnen in der neugestalteten Mensa zusammen, um das köstliche Essen der Genussmanufaktur zu genießen. Auch wir FSJ-ler dürfen wieder bei der Mittagspause dabei sein, vielen Dank!

Weiterhin versuchen wir unseren Hausmeister Herrn Born zu helfen, um den LernerInnen ein schönes Lernumfeld zu bieten. Das FSJ-Team ist bei dem Umzug immer hautnah dabei, eine sehr spannende Zeit im Freiwilligen Sozialen Jahr und eine einmalige Chance, so hinter die Kulissen zu schauen.

Und so viel sei an dieser Stelle schon mal verraten: Dank eines großen Büros für das FSJ-Team und die Lernervertretung schreitet die Organisation für das Schulfest im Juli schnell voran …

LITERATUR LIVE! Dies ist das Motto für Lesungen am Raiffeisen-Campus Dernbach, in deren Rahmen wir unseren Lernern aber auch allen anderen Interessierten  Literatur näher bringen wollen – ein Schlüssel dazu ist einer Begegnung mit dem Autor selbst.

An unserem Gymnasium entsteht eine spannende Lesereihe, die den Lernen jedes Schuljahr die einmalige Gelegenheit geben wird, eine Autorin oder einen Autor und Teile ihrer bzw. seiner Werke persönlich kennenzulernen, also: Autorinnen und Autoren zum Anfassen! LITERATUR LIVE! am RC. Wir dürfen schon jetzt gespannt und stolz darauf sein!

Für den 23. April 2015 konnten wir den bekannten Kinder- und Jugendbuchautor Manfred Theisen gewinnen, der aus seinem Buch "NERD FOREVER – Im Würgegriff der Schule" lesen, Bücher signieren und sich den Fragen der jungen Leser stellen wird.

 

Manfred Theisen: NERD FOREVER

23.4.2015, 18 Uhr

Stadthalle Ransbach-Baumbach, Rheinstraße 103

Eintritt: Kinder 1€, Erwachsene 3,50€

Vorverkauf: Raiffeisen-Campus Dernbach, Stadthalle RaBa; Abendkasse

 

Die Fachkonferenz Deutsch freut sich auf viele Leseratten und Literaturbegeisterte!

Am Dienstag, den 3. März fand in der Turnhalle der Theodor-Heuss-Realschule Plus das Völkerballturnier der 6. Klassen des Raiffeisen-Campus und der Realschule Plus statt.

Um 8 Uhr morgens trafen sich die Klassen 6a und 6b des Raiffeisen-Campus und die Klassen 6.2, 6.2 und 6.3 der Realschule Plus in der Sporthalle. Die Lehrer der Schulen waren die Schiedsrichter des Turniers. Der Spielplan wurde ausgehangen und es ging los. Die Klassen verteilten sich auf den zwei Spielfeldern. Jedes Spiel hatte zwei Sätze mit jeweils 6 Minuten.

Andere Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler kamen als Zuschauer und konnten miterleben, wie es am Ende ein Entscheidungsspiel zwischen der 6.1 und 6.2 um den ersten Platz gab. Die endgültige Platzierung sah dann so aus: Der erste Platz ging an die 6.2, der zweite an die 6.1 und der dritte an die 6b. Der vierte und fünfte Platz gingen an die Klassen 6a und 6.3. Die Gewinner bekamen eine Urkunde und einen Wanderpokal.

Auch wenn wir jetzt in Dernbach sind, so wird dieses Turnier auch nächstes Jahr wieder stattfinden.

Ein Bericht von Niklas, 6a