Im Rahmen des Schulbesuchstages des Landtages Rheinland-Pfalz, der rund um den für Deutschland geschichtsträchtigen 09. November stattfindet, besuchten zwei Landtagsabgeordnete am Freitag, den 15.11.19 die beiden neunten Klassen des RC.

Als bekanntes Gesicht konnte dabei Jenny Groß (CDU) begrüßt werden. Die Westerwälderin unterrichtete bis zur Übernahme ihres Mandats noch selbst am Raiffeisen-Campus. Auch Dr. Tanja Machalet (SPD) besuchte nicht zum ersten Mal den RC und stellte sich der Diskussion.
Die Lerner*innen hatten sich im Rahmen des Sozialkunde-Unterrichtes zuvor auf das Gespräch vorbereitet und Fragen formuliert. Nach einer kurzen Vorstellung durch die Abgeordneten selbst sammelten die Abgeordneten jeweils eine Gruppe von Lerner*innen um ihren Tisch. Nach einem kurzen Abtasten und Warmwerden trauten sich die Neunterklässler*innen, für sie wichtige Fragen zu stellen und wurden auch durchaus kritisch. Von großen Fragen zum Bildungssystem oder sozialer Gleichheit bis zu speziellen Fragen wie der Legalisierung von Cannabis mussten die Abgeordneten ihre Positionen verständlich machen. Je nachdem, an wen die Lerner*innen ihre Frage stellen wollten, wechselten sie die Gruppe.

Als die einstündige Diskussion sich dem Ende nahte, wurde klar, dass noch Gesprächsbedarf besteht. Einige Lerner*innen stellten noch nach dem offiziellen Ende und dem Dank an die beiden Abgeordneten ihre Fragen. Die Parlamentarierinnen waren jedoch so begeistert von dem Interesse der Lerner*innen, dass sie zusagten, wenn gewünscht noch einmal die Schule zu besuchen.

Die Lerner*innen der neunten Klassen im Gespräch mit Dr. Tanja Machalet (SPD).
Die Lerner*innen der neunten Klassen im Gespräch mit Jenny Groß (CDU).

Wir freuen uns, euch mitteilen zu dürfen, dass wir von nun an den Account der Raiffeisen-Gesellschaft auf Instagram betreuen werden. Wir, das sind Jannik, Line, Jonas, möchten unter der Leitung von Frau Stürz diesen Account zusammen neu gestalten und ihm durch regelmäßige Beiträge neuen Wind verleihen. Unser Ziel ist es, unsere Abonnenten bestens über Friedrich Wilhelm Raiffeisen und seine Idee der Genossenschaftsbildung zu informieren und die LeserInnen stets über neue Gründungen von Genossenschaften auf dem Laufenden zu halten. 

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Das Social-Media-Team des Raiffeisen-Campus’

Eltern machen Campus 2019

Am Freitag, dem 25.10.2019 hatten wir am Raiffeisen-Campus den Projekttag „Eltern machen Campus“ – ein Tag, an dem einige Eltern der Lernerinnen und Lerner zur Schule kommen und ihren Beruf vorstellen.

Alle Lernerinnen und Lerner waren an diesem Tag in der Schule, Ausnahme war die Orientierungsstufe. Wir hatten einen aufregenden Tag im Kloster. Um 8:25 Uhr gingen wir gemeinsam los zum Kloster Maria Hilf in Dernbach. Zuerst trafen wir uns in einem großen Raum und Frau Kern (Orientierungsstufenleitung) teilte uns in verschiedene Workshops ein, die das Kloster für uns anbot.

Es gab folgende Workshops: Maler, Schreiner, Koch, Schneider, Hauswirtschaft, Klosterleben, kirchliche Berufe und Gärtner.

Ich selbst war im Workshop Hauswirtschaft. Wir halfen hier dem Kloster beim Putzen. Es hat viel Spaß gemacht und wir haben viel mit der Mitarbeiterin gearbeitet, und auch viel über das Kloster erfahren. Nach ca. 30 Minuten war der Workshop dann vorbei und es hieß für uns: Frühstücken und mit Freunden quatschen :-)

Nach ca. 20 Minuten Pause ging es dann weiter und wir wurden in neue Workshops eingeteilt. Diesmal besuchte ich den Workshop Schneider. Dies hat mir am meisten Spaß gemacht, weil wir dort uns Handwärmer nähen durften. Zuerst suchten wir uns einen Stoff aus und dann ging es schon los. Wir nähten mit der Nähmaschine unser Wunschmotiv und danach schnitten wir es aus. Zum Schluss befüllten wir es mit Reis und nähten es wieder zu. Ein tolles Geschenk für Familie, Freunde oder einfach zum selber nutzen. Nun hatten wir wieder 20 Minuten Pause. Diesmal wurden wir von den Eltern in Workshops eingeteilt, die uns begleiteten. Ich besuchte diesmal den Workshop Malen. Dies war der vorletzte Workshop für den Tag. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, denn wir durften eine riesige weiße Wand bemalen, rund um das Thema „Katharina Kasper“ und das Kloster. Die Wand wurde sehr schön bunt mit vielen Ideen und guten Umsetzungen. Danach freuten wir uns schon auf den letzten Workshop. Ich war mit meiner besten Freundin Lara im gleichen Workshop, der hieß Klosterleben. Eine Mitarbeiterin führte uns durch das ganze Kloster und es gab für uns viele neue Eindrücke. Sie erzählte uns, wie das Kloster entstanden ist. Nun waren alle Workshops vorbei und jeder ging zurück mit einem Andenken zur Schule.

Die einen mit einem Holzengel von der Schreinerei, andere mit einem Handwärmer der Schneiderei.Manche genossen noch die Waffeln, die sie beim Workshop Koch backen durften. Am Ende gingen wir zurück zur Schule und waren froh, so tolle Workshops mitgemacht zu haben.

Marie, 6b

Matti und Maximilian 5b

Am späten Vormittag des 22. September startete die Golfmannschaft zum 50. Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin.

Nach einer tollen Eröffnungsfeier im Olympiastadium, bei der u.a. der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, gesprochen haben, ging es endlich auch sportlich los. Zunächst wurde am Montag noch intensiv trainiert, am Dienstag und Mittwoch wurden sodann die Wettkämpfe ausgetragen. Während die Spiele am Dienstag für die Mannschaft des Raiffeisen-Campus gut liefen, waren die Spieler am Mittwoch leider nicht so erfolgreich. Insgesamt hat die Mannschaft das Siegertreppchen mit dem vierten Platz knapp verfehlt.

Nach einer ausgelassenen Abschlussfeier und einer kurzen Nacht haben am Donnerstag alle klimafreundlich mit der Bahn wieder Montabaur erreicht.

Ihr Kind soll ab Sommer 2020 eine weiterführende Schulform besuchen oder will von einer anderen Schule wechseln? Sie überlegen, was die richtige Wahl für Ihre Tochter bzw. Ihren Sohn ist?  Der Westerwald bietet viele Möglichkeiten und eine davon sind wir: Der Raiffeisen-Campus. Am 16. November 2019 zwischen 10 und 14 Uhr findet unser Tag der offenen Tür statt und wir laden Sie herzlich ein, Schule einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.
Wir glauben fest daran, dass jedes Kind die Welt positiv prägen und verändern kann, wenn man es dazu befähigt. Außerdem glauben wir daran, dass jedes Kind eine glückliche Schulzeit verdient hat. Deswegen steht bei uns selbstständiges und interessengeleitetes Lernen in einer starken Schulfamilie im Vordergrund.
Wie genau das funktioniert und auf welche Besonderheiten sich das schulische Profil stützt, zeigen wir Ihnen gerne. Entdecken Sie Schule nochmal neu beispielsweise bei einem Rundgang durch unseren Schulkomplex, einem spannenden Rahmenprogramm und den zahlreichen Informationsangeboten. Wir freuen uns auf Sie.

So finden Sie uns:


Wie fühlt sich ein Goldbarren an? Welche Herausforderungen stellen sich einer Ärztin bei der Bundeswehr? Wie sieht eine mobile Tierarztpraxis von innen aus? Wie hilft man als Yogalehrerin Arbeitnehmern, ihren Arbeitsalltag körperlich gut zu verarbeiten? Welche Berufe gibt es eigentlich in einem Kloster?

Diese und viele weitere Fragen wurden von den Eltern der Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus am Projekttag „Eltern machen Campus“ beantwortet und am eigenen Leib in Workshops erfahrbar gemacht. Die Workshopleiterinnen und -leiter stellten erneut mit viel Hingabe und Begeisterung „ihren“ Beruf in vielfältiger Weise vor. Hiermit ermöglichten sie der interessierten Schulgemeinschaft einen Blick über den Tellerrand und eine frühzeitige Orientierung bei der Entscheidung, welcher Beruf später einmal ausgeübt werden kann.

Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus konnten sich auf dem Schulhof über die Berufe Dachdecker, Autohändler und Tierarzt informieren

Die Organisatoren dieses Projekttages freuten sich über die stets große Bereitschaft der Dozenten, sich an diesem Tag in den Schulalltag einzubringen, und über fragefreudige und begeisterte Lernerinnen und Lerner, die die Gelegenheit, sich zu informieren optimal genutzt haben. Der Termin für den nächsten Projekttag steht bereits jetzt fest. Eltern, Ehemalige und Unterstützer des Raiffeisen-Campus können am 11.09. 2020 ihre Berufe der interessierten Lernerschaft erneut näher bringen. Melden Sie sich hierfür gerne schon jetzt beim Team Zukunftsorientierung (Patrizia Fassbender, Dominik Deinert, Philipp Klein, Reinhard Sottong).

Genau diese Frage bildet das Zentrum im Geschichtsunterricht der sechsten Klassen bei Frau Wetz.

Da das Fach Geschichte völlig neu für die Lernerinnen und Lerner war und schon in den ersten Stunden viele Fragen zu bestimmten Themen, Epochen oder Ereignissen auftraten, legten die Klassen 6a und 6b innerhalb einer Projektarbeit von vier Wochen kurzerhand eine Zeitleiste an, um damit ein allgegenwärtiges Dokument zur eigenen Orientierung zu erschaffen. Viele neue Erkenntnisse bildeten sich aus, wie beispielsweise der Aha-Effekt, dass die Zeit vor dem Jahr 0 ja „rückwärts gezählt wird“, verschiedene Epochen wie das Mittelalter ja „ganz schön lange“ andauerten oder die antiken Griechen Vorreiter unseres demokratischen Systems waren.

Die Freiheit innerhalb dieser Projektarbeit ermöglichte es den Lernerinnen und Lernern, zentrale geschichtliche Ereignisse mittels eigener Worte, Bilder, Zeichnungen oder auch Schaubilder darzustellen – auf diese Weise wurde dem Fach Geschichte definitiv das Vorurteil der „Trockenheit“ genommen und alle Lernerinnen und Lerner hatten großen Spaß bei der Recherche und Präsentation ihrer Ergebnisse auf der Zeitleiste, die nun für alle sichtbar im Klassenraum hängt und in den Unterricht einbezogen wird.

Die Zeitleiste der Klasse 6a.

Betretene Gesichter bei LernerInnen und AG-Leiter Christof Schön am Raiffeisen-Campus: Nach dem Wochenende standen die Kinder vor den ehemals vier Reihen Kartoffeln, die sie im Frühling im Schulgarten des Raiffeisen-Campus gesetzt hatten. Nach dem ersten Schreck vermuteten sie zunächst tierische Diebe, denen man wohl kaum einen Vorwurf hätte machen können. Aber das gesamte Beet war ausschließlich mit Fußspuren übersät. Die diebische Ernte war sogar recht fachmännisch ausgeführt, insofern scheiden auch jugendliche Täter als potenziell Schuldige aus. Und so stehen die Kinder vor einer Frage, die auch Herr Schön und Schulleiter Bernhard Meffert nicht beantworten können: Wer macht denn so was? Die Ernte wäre Motivation für neues Engagement der Lernerinnen und Lerner im Schulgarten am Campus gewesen. Sie waren stolz auf die Fortschritte und freuten sich auf die Ernte. Der Dieb hat also nicht nur ein paar Kartoffeln gestohlen, die im Blick auf den geringen Materialwert scheinbar kaum ins Gewicht fallen. Er hat den Kindern einen weitaus größeren Schaden zugefügt, in dem er ihnen den Erfolg ihrer Arbeit gestohlen hat. Er sollte sich schämen.

Setzen der Kartoffeln
Kartoffelblüte im Frühjahr
Keine Ernte

Mit dieser spannenden Frage haben sich die Lerner_Innen der Klassenstufe 9 am vergangenen Dienstag intensiv auseinandergesetzt. Frau Martina Parzinger vom katholischen Bildungswerk Traunstein e.V. trat extra für uns die Reise aus dem schönen Bayern an, um unseren Lerner_Innen das Thema Nachhaltigkeit näher zu bringen.

Auf die Einstiegsfrage hin, was denn alles zu einem „guten Leben“ dazu gehöre, wurden überraschend viele immateriellen Dinge wie Gesundheit, Freunde und Familie genannt. Aber auch die klassischen materiellen Aspekte wie Kleidung, Sportwagen, Smartphone, Geld und gute Ernährung wurden erwähnt. Bei Letzterem kam spontan die Frage auf, ob der gute alte fleischhaltige Burger zwingend notwendig für ein gutes Leben sei, was die Mehrheit mit einem entschiedenen Kopfnicken befürwortete.

Es stellte sich heraus, dass dies der perfekte Übergang für den kurzen, informativen Impulsvortrag von Frau Parzinger war. In ihrer Präsentation griff sie viele der zuvor genannten Themen auf und beleuchtete sie kritisch in Hinblick auf einen nachhaltigen Lebensstil, indem sie unseren Lerner_Innen harte, alarmierende Fakten anschaulich präsentierte. Wussten Sie zum Beispiel, dass für die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch mehr als 15.000 Liter Wasser benötigt werden oder dass wir zurzeit etwa 1,75 Erden bräuchten, um unseren aktuellen Bedarf an Rohstoffen zu stillen?  

In dem anschließenden „World Café“ wurden unsere Lerner_Innen dazu angehalten, selbst Lösungen für die verschiedenen Problemfelder (Müll, Konsum, Ernährung, Kleidung, Mobilität und soziales Miteinander) zu finden mit dem Fokus darauf, was jeder Einzelne dazu beitragen kann. Folglich entstanden riesige Plakate aus recyceltem Papier mit vielen tollen schnell umsetzbaren Ideen.

In der Abschlussphase sollten unsere Lerner_Innen sich einen guten Vorsatz notieren und versuchen diesen in den kommenden vier Wochen in die Tat umzusetzen. So haben sich viele z.B. vorgenommen ihren „Handykonsum“ zu reduzieren, Müll zu vermeiden, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen oder sogar öfter mal ihre „heiligen Burger“ gegen Gemüse einzutauschen.

Fazit:

Allen Beteiligten ist letztendlich klar geworden, dass es nur zu einer Veränderung im „Großen Ganzen“ kommen kann, wenn viele Menschen dazu bereit sind, ein paar wenige kleine Dinge in ihrem Leben zu ändern. Schließlich führt „Meckern“ oder das Abwälzen der Verantwortung auf Andere zu keinem Ergebnis. Also liebe Leserinnen und Leser, folgen Sie dem guten Beispiel unserer Lerner_Innen und helfen Sie mit, unsere Welt ein wenig besser zu machen. Nur so werden Ihre Kinder und deren Kinder auch in Zukunft ein gutes Leben führen können.

(Ka)

Unsere Lernerinnen und Lerner beim Einsatz für einen zukunftstauglichen Lebensstil.