Die Wirtschaft engagiere sich nicht für die Bildung – so hört man immer mal wieder aus den Schulen und es mag schon sein, dass sich manche Unternehmen tatsächlich zurückhalten. Aber viele Unternehmen im Westerwald sind anders – das erlebten wir heute beim Besuch des Geschäftsführers Dr. Matthias Schlotmann vom  Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. (BKRI) und dem Tonbergbauunternehmer Graf W.v. Walderdorff (WTH), der den Koffer als Sponsor der Schule stiftete und am 17.12. der Schule übergab.  Die vom BKRI gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton e.V. entwickelte Tonkiste ist ein Lernatelier in Kofferform, das zahlreiche interdisziplinäre Aspekt rund um den Werkstoff „Ton“ den Lernern näherbringt. Die 5b reagierte begeistert und nach kurzer Frist waren alle Exponate inspiziert. Wenn dann in Kürze der Koffer zum ersten Mal auch in den Lernprozess integriert wird, wird die Begeisterung für einen zwar sehr alten aber hochmodernen Werkstoff noch steigen.

 

 

  

…, denn die haben viele LernerInnen, Eltern und KollegInnen aufgehalten und gemeinsam gezeigt, wie wir leben und lernen. Natürlich kein Alltag, aber dennoch durchaus typisch für uns: Das Miteinander, die Freundlichkeit den Gästen gegenüber, das gemeinsame Lernen und Lachen, Tanzen und Naschen. Herr D. Wagner hat den Tag in vielen Fotos festgehalten, die wir Ihnen hier einfach präsentieren möchten. Viel Spaß beim Anschauen…

Freudige Überraschung: Der Raiffeisen-Campus wurde zur Modellschule für Partizipation und Demokratie ernannt. Wir gehören also jetzt zu einem recht exklusiven Club von nur 38 rheinland-pfälzischen Schulen aller Schulformen, die sich um die Stärkung der Demokratiekompetenz in ihrer Lernerschaft nachweislich bemühen. Wir bedanken uns für das Vertrauen der Koordinierungsstelle “Demokratie lernen und leben in Rheinland-Pfalz” im Pädagogischen Landesinstitut RLP und des Bildungsministeriums in Mainz, die dem Antrag von Frau Groß so schnell stattgegeben haben, wie wir es gar nicht

hatten erwarten dürfen. Herzlichen Glückwunsch an Frau Groß und die ganze Schulfamilie und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den rheinland-pfälzischen Partnerschulen im Netzwerk! Viele Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter https://www.modellschulen-partizipation.de

 

Ein großartiger Tag der offenen Tür liegt hinter uns. Die ganze Schulfamilie hatte sich ins Zeug gelegt, um unseren kleinen und großen Besuchern authentisch zu vermitteln, was uns als Schule wichtig ist: wie wir leben und lernen. Am Ende des Tages bliebt das Gefühl, dass die große Resonanz richtig gut tut. Aber auch das Gefühl, sich dem großen Interesse verpflichtet zu fühlen.

Ganz am Ende bliebt auch noch dieser Hund, der sein Kind vermisst. Es wäre wunderbar, wenn er zu seinem Zuhause zurückfinden würde. Hinweise auf die kleine Eigentümerin/ den kleinen Eigentümer bitte an die Schulverwaltung…

Den richtigen Beruf oder Studiengang zu finden, ist für viele junge Menschen nicht leicht. Von einer Berufswelt, die sich ständig verändert und extrem viele Möglichkeiten bietet, fühlen sich viele überfordert. „Ich kenne doch gar nicht alle Studiengänge und Berufe, wie soll ich mich da für den richtigen entscheiden?“ ist eine Frage, die daher im Rahmen der Berufs- und Studienberatung immer wieder auftaucht. Dabei gibt es vermutlich nicht nur „den einen“ richtigen Beruf oder Studiengang und vor allem muss man gar nicht alle Studiengänge und Berufe kennen, sondern vor allem eines: sich selbst. „Was ist mir wichtig? Was treibt mich an? Was macht mich glücklich?“

Eltern beantworten Fragen der Lernenden

Sich mit diesen Fragen zur eigenen Motivation auseinanderzusetzen, ist ein wesentlicher Schlüssel, damit unsere Lernerinnen und Lerner letztlich das passende berufliche Umfeld für sich entdecken können. Daher möchten wir unseren Lernerinnen und Lernern professionelle Unterstützung bieten, diese Fragen für sich individuell zu ergründen. Das Reiss-Profil, entwickelt vom US-Wissenschaftler Steven Reiss, ist ein wissenschaftlich fundiertes Tool, um seine individuelle Motivlage zu ergründen. Im Rahmen eines Elternabends auf Einladung von Herrn Dominik Deinert als Koordinator für Berufs- und Studienorientierung konnte sich bereits die Elternschaft unserer Oberstufe einen Eindruck von den Möglichkeiten des Reiss-Profils machen. Der Elternabend mit Herrn Olaf Schmidt (Wirtschaftspsychologe und Reiss-Profil-Master) war sehr gut besucht, kritische Fragen waren erwünscht und am Ende des Abends war das Feedback unmissverständlich: „Ja, ich kann meinem Kind die Teilnahme am Reiss-Profil empfehlen“, gab eine überwältigende Mehrheit mit Hilfe eines Klebepunkts zum Ausdruck. Einige Eltern wollten gleich auch selbst das Angebot wahrnehmen.

Olaf Schmidt, Wirtschaftspsychologe und Reiss-Profil-Master erläutert das Konzept

Gemeinsam mit Herrn Schmidt bieten wir unseren Lernerinnen und Lernern der Oberstufe auf freiwilliger Basis nun also die Möglichkeit, ein individuelles Reiss-Profil zu erstellen und in einem ausführlichen Auswertungsgespräch die  persönlichen Motive zu reflektieren. „Mit der Gewissheit, besser einschätzen zu können, ob ein gefundener Studiengang oder Beruf zu den eigenen Motiven passt, können unsere Lernerinnen und Lerner sich dann gezielt auf die Suche nach Studiengängen und Berufen machen.“, verspricht sich Herr Deinert mit dem Reiss-Profil einen echten Zugewinn für unsere Lernerinnen und Lerner.

Dass man letztlich niemals alle Studiengänge und Berufe kennenlernen kann, sollte dann nicht mehr für Verzweiflung bei der Berufs- und Studienorientierung sorgen. Denn die wichtigere Frage ist dann vermutlich: „Ist dies ein Beruf oder Studiengang, der zu mir und meinen Motiven passt?“

Viele Eltern stehen in diesen Tagen und Wochen vor der Frage: Welche Schule soll mein Kind nach Abschluss der vierten Klasse besuchen? Vielleicht fällt Ihnen in diesem Zusammenhang der Name unseres Gymnasiums ein und Sie fragen sich: Was kann der Raiffeisen-Campus meinem Kind bieten? Was unterscheidet den Raiffeisen-Campus – das private Ganztagsgymnasium in Dernbach – von anderen Gymnasien der Region, die zur Hochschulreife führen? Um die zukünftige gymnasiale Schullaufbahn Ihrer Kinder und unserer LernerInnen von Anfang an richtig zu gestalten, stehen wir Ihnen für Informationen und Beratung gern zur Verfügung.

Wir laden Sie und Ihr Kind/Ihre Kinder zu unserem Tag der offenen Tür an diesem Samstag, 01.12 2018 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr herzlich ein. Zusammen mit Ihrem Kind können Sie an diesem Tag Einblicke in das Profil des Raiffeisen-Campus und in unser innovatives Schulkonzept nehmen: Was sind die Schwerpunkte und Besonderheiten der Schule? Was und wie wird unterrichtet? Wer sind die Lehrer und wie bereitet die Schule mein Kind auf die Zukunft vor? Wir freuen uns, Ihnen auf diese und weitere Fragen eine gute Antwort zu geben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ein interessantes Programm mit zahlreichen spannenden  Aktivitäten für die Kinder und umfassende Informationen für die Erwachsenen erwarten Sie an unserem Tag der offenen Tür. Auch Realschülerinnen und Realschüler, die zum neuen Schuljahr in die gymnasiale Oberstufe wechseln möchten, sind herzlich eingeladen.

Die Schulfamilie freut sich auf  Ihren Besuch, denn wir möchten Ihnen und Ihrem Kind gern zeigen, wie wir Schule verstehen und wie wir Schule machen.

Das englische Theater in Frankfurt am Main

This past week, the kids of the upper classes attended a performance of Cabaret at the English Theatre in Frankfurt. The evening started with some pizza at the school, which the kids enjoyed, and then continued on with a bus ride to Frankfurt. Upon arrival, the students and teachers relaxed in the in-theatre bar, which provided information about the play on a projected screen. As the play began, the kids sat at full attention after the first song.

A trilingual welcome was given to the audience as the narrator sang ‚Willkommen, Bienvenue, Welcome‘ and the night club dancers revealed their risqué outfits. Despite the sexy costumes and dancing, the tone of the show was quite different. It dealt with love, commitment, loyalty and expressionism. A dark story, which takes place right before World War II in Berlin, Germany, tells the tale of an American man and a British woman who fall in love in not so perfect circumstances, and what starts out as a party, ends in tragedy. Although the show shocked many of the students, their overall impression was good.

On the following day, the English classes discussed this show with the students who attended, and got some very interesting information as well as predictions from the students about how the story would continue. Overall, the experience was eye-opening and entertaining. Many of the kids have also expressed interest in another English Theatre trip for the future, which the teachers are more than happy to make into a reality.

Nachdem sich die Lernerinnen und Lerner der MSS 3 im Musik Grundkurs von Frau Ingenhoven intensiv mit der Oper „Das Rheingold“ von Richard Wagner auseinandergesetzt sowie Sprache und Musik ausführlich analysiert haben, gab es einen Abschluss der besonderen Art.

Das „Rheingold“ von Richard Wagner

Der Musikraum wurde umgeräumt und zweieinhalb Stunden zum Opernsaal. Gemeinsam wurde eine Aufführung von „Das Rheingold“ unter Daniel Barenboim am Teatro alla Scala aus dem Jahre 2010 geschaut. Um die lange Werkdauer gut zu überstehen, verzichtete Frau Ingenhoven auf Frack- und Abendkleidpflicht und erlaubte eine gemütlichere Atmosphäre, als es im Opernhaus der Fall gewesen wäre. Auch die Untertitel in deutscher Sprache halfen, um über die Länge des Werkes konzentriert zu bleiben und die Scheu vor großen Opernklassikern zu verlieren.

Einen spannenden und informativen Tag bereiteten uns die beiden Polizeibeamtinnen Frau Jäger und Frau Kloy bei der Polizei in Montabaur. In den Tag begrüßte uns sogar der Leiter der Inspektion Herr Skalski, welcher eine kurze Einführung in die Struktur der Polizei vor Ort gab, sowie dass er nach dem Schulabschluss gerne gute LernerInnen bei der Polizei RLP wiedersehen würde.

Schon zu Beginn des Tages wurde deutlich, dass es ein Tag zum Anfassen und Mitmachen wird. Die LernerInnen durften in Uniformteile und besondere Schutzausrüstung schlüpfen, sich einem Atem-Alkoholtest und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, die diverse „Bewaffnung“ der Polizei kennenlernen, die Einsatzfahrzeuge bis auf den letzten Knopf begutachten, die Arbeit in der Leitstelle nachvollziehen und die Arrestzelle von innen begehen.

Durch die vielfältigen Stationen und vielen Fragen der LernerInnen war der halbe Tag im Nu um und wir hätten den Besuch gerne noch verlängert.