Foto mit allen Teilnehmern am Planspiel

Von der Idee zur Umsetzung –  diesem Leitgedanken folgte Sozialkundelehrerin Jenny Groß, als sie das Projekt „Kommunalpolitik – Politik für dich und mich“ auf den Weg brachte. Nachdem der Rahmen vonseiten der Kreisverwaltung klar war und die Gremien ihre Zustimmung gegeben hatten, begann die Vorbereitung mit den beiden 9. Klassen, sodass die beiden Lehrer, Jenny Groß und Schulleiter Bernhard Meffert, ein echtes Novum miterleben und begleiten konnten. Ziel war es, eine „echte“ Kreistagssitzung mit allen Regularien, Personen, Unterlagen und Anträgen von Lernern im Gebäude der Kreisverwaltung stattfinden zu lassen. Mit eigenen Anträgen, Parteien, Fraktionsvorsitzenden und Vertretern ausgestattet, fand im Mai 2018 die Premiere statt. Ob die Partei der „Engagierten Wähler Deutschlands“, der „Westerwälder Trail Partei“ oder der „Umweltschutzpartei“ –  sie alle überlegten sich eigene Initiativen, die sie mit ihren Anträgen vertraten.

Souverän tragen unsere Lerner ihre Anliegen vor.

Wer jetzt denkt, es seien leichtsinnige Ideen entwickelt worden, der irrt: Die Lernerinnen und Lerner haben sich sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung mit größter Sorgfalt, Ernsthaftigkeit und Freude an der Sache gezeigt, auch die Debatte selbst im Kreistag verlief bunt, kritisch und ehrlich. Ob es um Infoveranstaltungen rund ums Impfen ging, der Bau einer speziellen Trailstrecke für Mountainbikefahrer im Wald, der Errichtung von integrativen Jugendräumen, Apps, die das Suchen nach einer Ausbildung erleichtern soll, die Vielfalt der Anträge überraschte und überzeugte sowohl Landrat Achim Schwickert, die anwesenden Kreistagsmitglieder, als auch die Lerner und die beiden betreuenden Lehrer selbst.

Jungen Menschen die Verantwortung zu geben und sie ernst nehmen, sind das beste Mittel, um Demokratie zu leben und Interesse und Freude an der Kommunalpolitik zu wecken. Davon ist Jenny Groß überzeugt. Auch im Nachgang zum Planspiel zeigten sich alle hochzufrieden. Durch das hohe Engagement aller Beteiligten des Raiffeisen-Campus konnten wir dazu beitragen, dass das Planspiel ein Erfolg wird und auch künftig einen Platz in der Kreisverwaltung hat.

Mannschaften bilden, Regeln erklären – eine wichtige Aufgabe für Schiri und Mentor

Lernerinnen und Lerner der 9. Klassen haben kurz vor den Sommerferien ihr Können als Organisator für ein Projekt mit knapp 100 Orientierungsstufenlernern unter Beweis gestellt.

Viele Spielfelder sorgen für den Einsatz fast aller Lerner

Ein toller Wunsch, mit dem die Jugendlichen bei einem der Mittagspausentreffen an Frau Kern als Orientierungsstufenleiterin getreten sind: Wir möchten für die jüngsten der Campusfamilie ein Völkerballturnier planen und durchführen. Während die Aufgabe der Erwachsenen lediglich darin bestand, Raum, Termin und Material zu organisieren, wurde der Rest durch die lul der 9. Klassen geplant. 

Mit Spannung und in Sportkleidung kamen die Lernerinnen und Lerner der 5. und 6. Klassen nach dem Schulfest wieder in die Schule. Hier hieß es dann bald: Klassen mischen. In sieben Teams wurden die jungen Lernerinnen und Lerner bunt verteilt. Eine tolle Gelegenheit, auch mal die Mitlerner kennenzulernen, mit denen man sonst kaum gemeinsam aktiv unterwegs ist. Der Ehrgeiz war groß, wie manche Diskussionen mit den Schiris am Spielfeldrand zeigten. Für alle Beteiligten also eine Herausforderung. Dank eines ausgetüftelten Spielplans gab es nur selten Langeweile. Die kurze Pause für jeweils eine Mannschaft, die nicht auf einem der drei Spielfelder aktiv war, wurde zum Anfeuern der anderen genutzt. Am Ende gab es kaum jemanden, der nicht für eine Wiederholung war. Wir freuen uns auf eine solche Wiederholung und sagen an dieser Stelle: Vielen Dank an die Organisatoren des Völkerballturniers.

Frau Damer erläutert nicht nur Regeln, sondern sie gibt auch praktische Tipps.

Wie bei vielen anderen Projekten zeigt auch das Stichwort „Tischmanieren“, dass es am Raiffeisen-Campus nicht nur um das Vermitteln der Lehrplaninhalte geht. So stand für die beiden 6. Klassen ein etwas anderes Stichwort im Stundenplan. Gerade erst in Besitz genommen, konnte die Schulung der Lernerinnen und Lerner in den neuen Mensa-Räumen stattfinden. Hierbei ging es nicht nur darum, ein vielleicht in Zukunft relevantes Verhalten für den Restaurantbesuch zu erlernen, sondern auch das tägliche Mittagessen in den Blick zu nehmen. Während es für die Sechsklässler noch keine Frage war, wann welcher Teller zum passenden Besteck auf den Tisch gehört, war das richtige Anreichen der Speisen schon eine kleine Herausforderung.

Und so lernten die jungen Damen und Herren, wo die Handtasche am besten hängt, wieso die Serviette auf dem Schoß liegen sollte und wann ein Teller abgeräumt werden darf. Spätestens bei der Frage, wie eine Servierte dekorativ an den Platz gestellt werden kann, konnte die Theorie mit der Praxis verbunden werden. Es kann schon eine Weile dauern, bis die Lotusblüte wirklich gut steht.

Nachdem die neuen 5. Klassen bereits vor den Sommerferien einen Tag am Raiffeisen-Campus verbrachten und ihre neue Schule kennenlernten, war der Tag der Einschulung gekommen. 52 motivierte, wenn auch etwas nervöse Lernerinnen und Lerner trafen sich zunächst am Parkplatz in Dernbach, um gemeinsam mit ihren Eltern und der Orientierungsstufenleiterin sowie neuen Klassenlehrerin Frau Kern zur Klosterkirche in Dernbach zu gehen. Die sehr einladende und schöne Klosterkirche der Dernbacher Schwestern war bis auf den letzten Platz gefüllt, als  Stellvertretender Schulleiter, Herr Wagner, die Anwesenden mit seinem Orgelspiel begrüßte und Schulleiter, Herr Meffert, den Einschulungsgottesdienst für die neuen 5. Klassen am Raiffeisen-Campus eröffnete.

Welcome on board!

Ganz nach dem Motto des Gottesdienstes „Segelschiff“ durften die neuen Lernerinnen und Lerner ihre Kenntnisse über die Bestandteile und die Mannschaft eines Segelschiffs in den Gottesdienst einbringen. Herr Meffert betonte: „… die neuen fünften Klassen am Raiffeisen-Campus müssen ja erst noch zusammenwachsen und eine Mannschaft für ihr Klassenschiff werden. Aber auch die Eltern, alle sollen an Bord unseres Schulschiffs kommen.“ Die Eltern sollen dabei der sichere Hafen für die Mannschaften und ein Rückzugsort werden, an dem neue Energie aufgetankt wird. Gemeinsam mit den Kapitänen starten die Mannschaften jeden Tag in einen neuen Segeltörn ins Meer und sollen dabei auch Gegenwind oder hohen Wellen entgegentreten und diese gemeinsam überwinden.

Die neuen Lernerinnen und Lerner erhielten als Einschulungsgeschenk eine Kerze mit Segelboot-Aufdruck, die ihnen von den Klassenlehrern Frau Kern, Herr Papzien und der FSJlerin Frau Spitzhorn überreicht wurden. Nach dem feierlichen Gottesdienst begaben sich alle Anwesenden in Richtung Campus. Nachdem zunächst die Materialien von den Eltern in die jeweiligen Klassenzimmer gebracht wurden, erfuhren die neuen LernerInnen dann in Form eines Puzzles, in welche der beiden 5. Klassen sie zukünftig gehen werden.

Im Anschluss an diesen sehr spannenden Moment verbrachten die neuen Klassen 5a und 5b eine Schulstunde mit ihren Klassenlehrern und lernten sich durch Spiele besser kennen. Natürlich gab es auch für die Eltern eine erste Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen im Forum auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen.  Gegen 12 Uhr trafen Kinder und Eltern wieder aufeinander und konnten sich von ihren Erlebnissen berichten. Ein ereignisreicher und spannender Tag neigte sich für die neuen fünften Klassen dem Ende.

Hiermit möchten wir – die gesamte Schulfamilie des Raiffeisen-Campus – die neuen Mitlernerinnen und Mitlernern nun offizielle in unserer Mitte begrüßen und hoffen, dass sie gemeinsam mit ihren Kapitänen spannende, schöne und lehrreiche Tage auf See verbringen werden.

 

Dass das Verfassen von schönen Gedichten oft durch ganz persönliche Erlebnisse oder Erfahrungen inspiriert wird, ist hinlänglich bekannt. Klassisch geworden ist beispielsweise  Goethes 1780 veröffentlichtes Gedicht „Wandrers Nachtlied“, das zu seinen berühmtesten und – je nach Geschmack – zu seinen schönsten oder zu den schönsten überhaupt gehört. Doch auch wenn es nicht jedem Gedicht, das auf diese Art und Weise entsteht, der Sprung in den „Kanon“ gelingt, so wird sich vermutlich jeder Verfasser darüber freuen, wenn es ihm gelingt, mit seinem Text dem Leser ein Schmunzeln zu entlocken. Schöner kann eine Woche nicht beginnen – oder?

Viel Vergnügen beim Lesen!

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Es rang zur nächsten Stund bereits,
Doch war erst halb getrunken
Das schwarze Gold, das Kraft verleiht.
Der Kaffee für den nöt‘gen Funken.

Ein letzter Schluck,
Der Blick zur Uhr.
Mit einem Ruck
Renn ich im Flur.

Ich komm zu spät zum Unterricht!
Den Lehrer freut das sicher nicht
`s gibt Ärger, Tadel, Strafarbeit.
Oh, hätt‘ ich mich doch nur beeilt!

Da kam mir plötzlich in den Sinn,
dass ich doch selbst der Lehrer bin.
„Was können mir die Kinder schon?“
Doch fair ist fair, gleich folgt der Lohn:

Kaum ums Eck, dumm sind sie nicht:
„Zu spät, Herr Gabor, ein Gedicht!“
Dies ist es nun, Lektion gelernt:
Nächstes Mal nehme ich meinen Kaffee einfach mit in den NaWi-Raum. ;-)

Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Auf dem Weg in den Stöffelpark

Bevor die Lernerinnen und Lerner der beiden 6. Klassen sich in die Mittelstufe verabschiedeten, verbrachten sie noch einen gemeinsamen Tag mit ihren Patenkindern der 5. Klasse. Und auch an diesem gemeinsamen Wandertag galt es, gemeinsam eine Rallye zu bestehen, genau so wie beim ersten Kennenlernen am Schnuppertag vor knapp einem Jahr. Das zu erkundende Gebiet war dabei aber deutlich größer: Es ging in den Stöffelpark.

Vierergruppen und vier Klassen – so sollte der Zufall entscheiden, wer gemeinsam auf Entdeckungstour geht. Die Gruppenmitglieder aus den beiden 5. und 6. Klassen wurden gelost, und gleich nach der Ankunft am Park konnte die Fragerunde beginnen. Nach einer guten Stunde trafen sich alle nach der Vollendung der Rallye dann zum gemeinsamen Mittagessen.

Auch der Nachmittag wurde dank der Größe des Parks nicht langweilig. Zur Freude der mitgefahrenen Lehrer zeigte sich auch hier ein bunt gemischtes Bild aus den unterschiedlichen Klassen. Während die einen den Sandkasten mit Bagger und Schaufel erkundeten, nutzen andere den See für eine kurze und nasse Erfrischung der Beine, bei tollem Sonnenwetter genau das Richtige. Die Zeit verging wie im Flug und ohne weitere Pausen. Und so wurde es auf der Rückfahrt in manchen Ecken des Busses sehr ruhig.

Hier betrachten die Lernerinnen und Lerner die Windkraftanlage

Der vierte Raiffeisentag führte die Klassen 8a und 8b im vergangenen Schuljahr nach Langenhahn bei Kirburg. Gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen Jenny Groß und Katharina Wilhelm fuhren die Lernenden zur Firma Mann Energie.  Diese Firma treibt neben der Vermarktung von Holzpellets und erneuerbarer Energie auch die Energiewende voran, da sie, zusammen mit vielen weiteren Bürgern der Region, eine Energiegenossenschaft gründet hat.  Angeführt wird diese Initiative von Markus Mann, Unternehmer und Pionier im Bereich der erneuerbaren Energie. Nachdem die beiden 8. Klassen die Windkraftanlage sowohl von innen als auch von außen betrachten konnten, fuhren sie weiter zum Firmengelände. Dort erhielten sie einen sehr guten Vortrag zum Thema erneuerbare Energie.

Anschließend gingen sie über das Areal, sodass sie das gesamte Arbeitsfeld der Firma Mann Energie überblicken konnten. Daniel Rahn, Vertreter der Genossenschaft an diesem Tag, freute sich über eine so aufgeweckte und geschulte Gruppe und ihr breites Wissen über das Genossenschaftswesen.

Am zweiten Schulaustausch am Raiffeisen Campus nahmen 47 Lernende aus der zehnten Klasse und 3 Lehrkräfte als Begleitpersonen teil. Der Austausch fand in Valencia, Spanien, statt und dauerte 9 Tage, und zwar vom 20. bis 29. April 2018.

Stadtbesichtigung in Valencia

Während dieses neuntägigen erlebnisorientierten Austausches hatten die Lernenden die Möglichkeit, zwei ganze Wochenenden mit den spanischen Gastfamilien zu verbringen, und zwar das Wochenende vom 21.-22.4.2018 und das Wochenende vom 28.-29.4.2018. Dadurch konnten sie  einen tiefen Einblick in die spanischen Kultur bekommen. Die Lernenden des Raiffeisen Campus fanden diese Erfahrung sehr interessant und produktiv, da sie Fremdsprachenkenntnisse und Weltwissen in authentischen Situationen anwenden konnten.

Am Strand hatten die Lernerinnen und Lerner sichtlich viel Spaß

Das Aktivitätsprogramm von Montag bis Freitag war vielfältig und abwechslungsreich. Täglich besuchten die Lernenden vormittags die Schule, um an normalen spanischen Unterrichtsstunden teilzunehmen. Nachmittags, nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den spanischen Gastgebern, genossen die Lernenden verschiedene Freizeit- und kulturelle Aktivitäten. Dabei konnten sie die Stadt erkunden und verschiedene Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel El palacio de las Artes y las Ciencias oder el casco antiguo besuchen.

Der ganze Erfolg dieser Erfahrung ermutigt unsere Schule, den Austausch für die kommenden Jahre weiter zu pflegen.

Selbstbewusstes Auftreten und rhetorische Fähigkeiten trainierten die Lernerinnen und Lerner im LA „Aufruhr in den Alpen.

Bürgermeister Müller weiß sich keinen Rat mehr: Soll er die Seilbahn am Brummberg bauen lassen? Oder doch nicht? Verschiedene Interessen gilt es zu berücksichtigen, und helfen können ihm die Fünftklässler des Raiffeisen-Campus. Denn im Lernatelier „Aufruhr in den Alpen“ beschäftigten diese sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Vor- und Nachteilen des Seilbahnbaus am fiktiven Brummberg. Sie verfassten Leserbriefe, erstellten Modelle einer Hotelanlage, führten einen Versuch zur Entstehung der Alpen durch und lernten auf diese Weise viel Wissenswertes über Tourismus und Umweltschutz in den Alpen.

In der Stadtratssitzung vertraten sie schließlich die Positionen von Umweltschützern und Landwirten, dem Tourismusverband und den Seilbahnbetreibern, und diskutierten unter der Leitung von Bürgermeister Müller (Herr Deinert) den Bau der Seilbahn. Anträge wurden eingereicht und Fragen an die Fraktionsvorsitzenden vorgetragen – wie in einer echten Plenardebatte. Dass schon die Jüngsten am Raiffeisen-Campus sich ihre eigene Meinung bilden und vertreten können, also politisch kompetent sind, stellten sie dabei in vielerlei Hinsichten unter Beweis, sodass Bürgermeister Müller schließlich zufrieden das Abstimmungsergebnis verkünden konnte: „Die Seilbahn wird nicht gebaut!

Im Laufe der Woche wurden unsere Lernerinnen und Lerner regelrecht „süchtig“ nach dem tollen Orangensaft aus dem Mercadona-Supermarkt, den man sich vor Ort mit Hilfe einer vollautomatischen Presse selbst herstellen konnte. Mehrmals mussten die Mitarbeiter herbeigerufen werden, um die Orangen aufzufüllen, was nebenbei einen positiven Effekt auf die spanische Wirtschaft zufolge hatte.

Wanderung durch die huertas

Nachdem sich alle mit Sandwiches, leckeren Empanadillas, frischem Obst und dem legendären O-Saft eingedeckt hatten, ging es am Freitag mit der Straßenbahn nach Valencia City, wo wir zunächst Zeit zur freien Verfügung hatten, um die Stadt weiter auf eigene Faust zu erkunden und unsere Shoppingbedürfnisse zu befriedigen. Am frühen Nachmittag wanderten wir einmal quer durch den „Parkring“, der den Stadtkern hablkreisförmig umgibt, um zu der „Ciudad de las Artes y Ciencias“ zu gelangen, wo wir uns zusammen mit den Spaniern ein Museum anschauen wollten.  Der Parkring war früher einmal ein Flussbett, welches man nach vielen Überschwemmungen, die Valencia in der Vergangenheit heimgesucht hatten, trockenlegte, um dort Grünflächen anzupflanzen und Freizeiteinrichtungen zu platzieren.

Am Ziel angekommen, mussten wir feststellen, dass manche Klischees über die Spanier doch einen kleinen Funken Wahrheit beinhalten, denn unsere spanischen Freunde waren noch nicht am Treffpunkt zugegen, obwohl wir uns selbst etwas verspätet hatten. Kurz nachdem die Ersten damit begannen Witze über die „spanische Pünktlichkeit“ zu machen, kamen die Spanier gemütlich und alle fielen sich herzlich in die Arme und verteilten Küsschen, so wie es eben der Brauch vorsieht und das typisch „deutsche Gemecker“ (ein weiteres Vorurteil mit einem Körnchen Wahrheit) ebbte ab. Abends trafen wir uns alle zu einem abschließenden Festmahl in einem schönen ländlichen Restaurant mit Discokeller, wo wir bestürzt feststellen mussten, dass die Woche schon zu Ende war. Das stimmte alle etwas traurig, daher stürmten die Kids nach dem Essen in den Keller zum Tanzen, um die Gemüter wieder aufzuheitern.

Nach einer sehr ereignisreichen Woche und einem schmerzlichen Abschied am Flughafen traten wir wieder die Heimreise an. Was bleibt, sind die neuen Freundschaften, die auf dieser Reise entstanden sind, die vielen interessanten (interkulturellen) Erfahrungen, die wir machen durften und die schönen Erinnerungen an eine gelungene Klassenfahrt nach Spanien und das innere Verlangen nach dem leckeren Mercadona Orangensaft.

Da kann beim besten Willen kein „0815 Partyurlaub“ mithalten.