Der Dezember mag trist werden, der Schulhof des Raiffeisen-Campus ist es dank der großzügigen Spender der Gründungsfeier nicht mehr. Seit heute ist unser neuer Basketballkorb einsatzbereit und alle Lernerinnen und Lerner freuen sich über diesen neuen Bewegungsprovokateur… Und wie wichtig Bewegung für Fünftklässler ist, merkt man in jeder Hofpause. Ab sofort wollen also viele der SextanerInnen in jeder Hofpause hoch hinaus. Dass die Ziele erreichbar sein müssen, ist Grunderkenntnis eines jeden guten Pädagogen. Und so hat Dr. Feld als Vorstand des Trägers dafür gesorgt, dass dieses neue Sportgerät eine angemessene und nicht unrealistische Herausforderung bietet – der Korb ist nämlich höhenverstellbar. Und damit die sportliche Übung nicht zur Pantomime wird, hat Herr Meffert nicht ganz uneigenützig zwei neue Bälle gestiftet, einen gelben für die Fußballer und einen blauen für die Basketballer, natürlich sind beide aus Schaumstoff und deshalb ungefährlich, auch für aufsichtsführende Schulleiter…

So wie Raiffeisen verstanden hatte, dass reiche und arme Bauern voneinander profitieren können, so leben wir am Raiffeisen-Campus immer wieder das Miteinander der Generationen. Bei allen Veranstaltungen zunächst mit der Generation der Eltern und Lehrer, am 29. November jedoch war es die Generation der heutigen Senioren, von der die Lernerinnen und Lerner profitierten.

Ein Trupp rüstiger Seniorinnen und Senioren aus dem Seniorenheim in Montabaur war nämlich an den Campus gekommen, um unseren Lernerinnen und Lernern ihre kostbaren Geheimnisse im Plätzchenbacken zu offenbaren. Und während die einen mit den Senioren backten, bereiteten die anderen musikalische, literarische und künstlerische Geschenke vor, denn in der nächsten Woche wollen wir uns mit einer kleinen Nikolausfeier bei unseren Koch- und Backprofis bedanken. (auch siehe Pressemitteilung des Azurit Seniorenzentrums Montabaur)

Und so profitiert mal wieder die eine Generation von der anderen. Wie so oft. Passt gut zum nahenden Fest der heiligen Familie, finden wir…

Mathe macht Spaß – auch wenn der eine oder andere Erwachsene diesen Satz nicht von seiner Erinnerung gedeckt sieht: Der Raiffeisen Campus schafft in jedem Fach reizvolle Ergänzungen zum Fachunterricht. Eine solche Aktion ist auch der Mathekalender „Mathe im Advent„, der Viert- bis Sechstklässer einlädt, mit Freude mathematische Knobeleien zu lösen. Ausgerichtet wird die spannende Aktion von der Deutschen Mathematikervereinigung. Unsere SextanerInnen haben sich mit Herrn Wagner beim Wettbewerb angemeldet und freuen sich jetzt darauf, ab dem 1. Dezember jeden Tag ein mathematisches Türchen zu öffnen.

Sie sind neugierig geworden und auch wenig neidisch, dass Sie nicht zur Zielgruppe dieses Wettbewerbs gehören? Hier können Sie sich einen „Spaßaccount“ zulegen und schauen, ob Sie gegen Ihren Sohn und Ihre Tochter bestehen könnten. Nur für den Fall, dass Sie um Hilfe gebeten werden…

PISA steht nicht nur für einen schiefen Turm, sondern auch für Probleme in der deutschen Bildungslandschaft, die nicht nur bildungspolitischer, sondern unseres Erachtens auch und vor allem finanzpolitischer Natur sind. Dass viele Experten inzwischen auf die Probleme hinweisen, die entstehen würden, wenn wir PISA als einziges Maß für die Schulentwicklung nehmen würden, ist bekannt. Wir am Raiffeisen-Campus zumindest streben eine gute Studierfähigkeit an und wollen unsere so definierte Qualität von externen Experten testen lassen und mit den Erkenntnissen ehrlich und offen umgehen. „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ sagt der Unternehmer Phillip Rosenthal 1916 und er hat nach wie vor recht. Es kommt uns aber zugute, dass der Westerwaldkreis innerhalb von RLP und von Deutschland bereits einen guten Platz einnimmt, wie der Deutsche Lernatlas belegt. Der Dank für dieses gute Ranking gebührt allen Kolleginnen und Kollegen an den Schulen des Westerwaldes und der Weitsicht der Politiker aller Fraktionen im Kreis. Wir versprechen, nun auch unseren Teil zu tun und zu diesem guten Ergebnis auch selbst beizutragen.

Vor ihrem Aufbruch ins ewige Eis an Bord der Polarstern besuchte Monika Kallfelz den Raiffeisen-Campus. Die POLARSTERN wird vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven betrieben, das zu den 17 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft gehört. Im Rahmen des internationalen Polarjahres 2007/08 waren das Projekt „Coole Klassen“ und der Arbeitskreis Polarlehrer in der deutschen Gesellschaft für Polarforschung entstanden. Die Diplombiologin und Gymnasiallehrerin Monika Kallfelz ist mit einem Teil ihrer Stelle für das Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA- Museum in Bad Dürkheim tätig.

Sie besuchte die Lerner und Lernerinnen vom Raiffeisen Campus an diesem Montag, um vor Ort die Fragen der Lernenden auf ihre Expedition mit der Polarstern mitzunehmen. Am 3. Dezember geht sie nämlich an Bord der Polarstern, die dann in Kapstadt ankert. Von dort geht es mit einem der leistungsfähigsten Forschungseisbrecher der Welt (gleichzeitig Versorgungsschiff) auf die insgesamt fünf-wöchige Reise zur Georg-von-Neumayer-Station in die Antarktis. Unsere Lerner und Lernerinnen sind neben den Schülerinnen und Schülern von etwa 20 weiteren Schulen aus Rheinland-Pfalz mit täglichen Nachrichten von Frau Kallfelz und entsprechendem Bildmaterial live dabei.

Der Raiffeisen-Campus ist eine Schule, die in besonderer Weise die Möglichkeiten moderner Medien nutzt, so zum Beispiel die ans Internet angeschlossenen Smartboards und der Ersatz des Klassenbuchs in Papierform durch die elektronische Plattform WebUntis. Deshalb sind wir aber weder technikgläubig noch unvorsichtig – im Gegenteil. Es ist allen am Campus bewusst, wie wichtig die Förderung von Medienkompetenz ist, gerade weil wir so intensiv mit neuen Technologien arbeiten. Herr Wagner empfiehlt in diesem Zusammenhang zwei Artikel, die die Probleme auf den Punkt bringen und Eltern Hilfestellung geben möchten in der häuslichen Erziehung zu kompetentem Umgang mit elektronischen Medien. Der wichtigste Satz vorab: „Der Schlüssel zur Lösung liegt in der Kommunikation zwischen Eltern und Kindern.“ Hier der Link zu Artikel 1 mit dem Titel „Gefahrenzone – Risiken im Internet für Kinder und Jugendliche“ und Artikel 2 mit dem Titel „Kinder, Internet & Pannen – Medienerziehung mit Verständnis und Augenmaß“. Beide Artikel erschienen in der renommierten Fachzeitschrift c’t.

Am nationalen Vorlesetag der Stiftung Lesen wurde es auch in den Räumen des Raiffeisen-Campus ungewöhnlich still. Herr Meffert hatte zu Beginn der Stunde die Englischmaterialien von den Tischen verbannen lassen, um Platz zu schaffen für einen entspannten, aber durchaus aufmerksamen Oberkörper. Und dann las er aus Jostein Gaarders Buch „Hallo, ist da jemand?“, das von Joakim handelt, der auf die Geburt seines Brüderchens wartend auf Mika trifft, der von einem fernen Planeten kommend im Apfelbaum des Gartens der Familie landet. Und damit beginnen die Fragen, die die beiden zu den Geheimnissen des Lebens führen. Fragen übrigens, auf die jemand vom Volk Mikas immer mit einer Verbeugung reagiert, niemals jedoch verbeugt man sich vor Antworten. „Eine Antwort ist immer ein Stück des Weges, der hinter dir liegt. Nur eine Frage kann uns weiterführen.“, ist Mikas Begründung. Das Buch von Jostein Gaarder erhalten Sie zum Beispiel bei der Buchhandlung Meurer in Wirges und es ist für Erwachsene genauso geeignet wie für Kinder…

Am Raiffeisen-Campus gibt es keinen Unterrichtsausfall. Und das ist der Verdienst der Trägergenossenschaft, die nicht akzeptiert, dass Unterricht ausfällt. Dennoch sollten Sie in der aktuellen Debatte mitreden können.

Wir erklären Ihnen deshalb, was man unter temporärem und strukturellem Unterrichtsausfall versteht und was wir dagegen haben:

  • temporärer Unterrichtsausfall: zeitweiser Unterrichtsausfall durch Krankheit eines Kollegen. Auch am Raiffeisen-Campus gibt es Erkrankungen. Wir schauen dann keinen Film oder spielen lustige Spiele, sondern ein anderer Lehrer führt seinen Fachunterricht in dieser Klasse fort. So gibt es nicht nur keinen Unterrichtsausfall, sondern echten Ausgleich. Jeden Tag von 8 bis 16 Uhr.
  • struktureller Unterrichtsausfall: Unterrichtsausfall, der bereits zu Beginn des Schuljahres bekannt ist und akzeptiert wird. Beispiel: Schule A hat nicht genügend Englischlehrer, deshalb wird in Klasse 5 eine Stunde weniger Englisch erteilt. Am Raiffeisen-Campus gibt es auch keinen solchen Unterrichtsausfall, weil der Träger ausreichend Personal bereitstellt.

Gibt es also unter gar keinen Umständen Unterrichtsausfall am Raiffeisen-Campus: Es sind durchaus Situationen denkbar, in denen temporär Klassen zusammen betreut werden müssten oder statt Unterricht eine Aufsicht gewährleistet wird, so zum Beispiel, wenn an einem Tag drei von acht Lehrerinnen und Lehrern krank würden. Denkbar? Ja. Wahrscheinlich? Nein. Und, dass alle Lernerinnen und Lerner von 8-16Uhr im Raiffeisen-Campus gut betreut werden, ist garantiert.

… lautete die Überschrift des Kunstprojekts am Tag der offenen Tür. Dabei ist das „Greifbar“ durchaus wörtlich gemeint. Die LernerInnen hatten sichtlich viel Spaß – einfach mal anders schreiben, ohne Stift. Auf Grundlage des Fingeralphabets wurden die Hände der LernerInnen abgeformt.

Ziel dieses Projekts war es, dem Raiffeisen-Campus nicht nur ein Gesicht zu geben, sondern die Hände gleich mit dazu. So konnten sich die ersten LernerInnen des Raifeisen-Campus in einer Gipsplastik buchstäblich verewigen.

Es ging handwerklich ordentlich zur Sache: Materialien abwiegen, abformen, Gips anrühren, ausgießen, ausformen etc. Besonders hier waren alle sehr engagiert bei der Sache.

Die Ergebnisse überzeugten nicht nur unsere Teilnehmer sondern auch viele Besucher, die sich gerne ebenfalls abformen ließen. Die detailgetreue Wiedergabe in den Gipsplastiken überraschte dabei alle.

Nun geht es es an die Nachbearbeitung/Säuberung der einzelnen Plastiken und die Vorbereitung für die Ausstellung damit die Kunstwerke unserer LernerInnen, auf die alle sehr stolz sind, bald bewundert werden können.

gingen in der NaWi-Stunde von Dr. Feld eine gute Verbindung ein. Die Kornnatter, die Pascal in die Stunde mitgebracht hatte, hätte nur von den wenigen, die sich um das kleine Transportterrarium drängelten, wahrgenommen werden können. Dank der Dokumentenkamera, die gestochen scharfe Bilder auf das Smartboard übertrug, hatten alle einen guten Blick und konnte Details erkennen, für die sie sonst sehr nahe an die Schlange heran gemusst hätten. Was nicht jeder und jede wirklich wollte… Sie möchten mehr über die Kornnatter wissen? Fragen Sie unsere Lernerinnen und Lerner oder lesen Sie nach bei wikipedia.