Im Rahmen des Themas „internationale Beziehungen“ beschäftigte sich der Sozialkunde Leistungskurses von Frau Kern mit den Ursachen von Konflikten. Dabei erhielten die Lernerinnen und Lerner die Aufgabe, die Informationstexte in kreativer Form zusammenzufassen. Entstanden sind viele spannende Ideen und Überlegungen, u.a. zum Thema „Umweltzerstörung“:

Umweltzerstörung

Die Ressourcen der Welt werden eines Tages
verbraucht sein. Es hat schon begonnen.
Seit Beginn der Zeit.
In diesem Moment läuft unsere Zeit weiter ab.

Doch was tun wir dagegen?
Wir gießen bei 42°C unseren Rasen, entsorgen Plastikmüll im Ozean, fahren mit
unserem Auto zum Bäcker im Ort, lassen den Regenwald,
unsere Lunge abbrennen.

Und warum das Ganze?
Weil wir im Moment leben.
Weil Geld die Welt regiert.
Weil ich nicht dort leben muss, wo bereits unsere Welt zerstört ist. Weil es bequem ist.

Schon jetzt sterben Menschen. Blut wird
vergossen.
Auf die Menschenwürde, die Menschenrechte getreten. Derzeit bluten wenige, doch
am Ende bluten wir alle.

Wer trägt die Verantwortung? Ich.
Du.
Er.
Sie.
Wir.

Zusammen können wir viel bewirken,

damit unsere Zeit langsamer verrinnt.
Doch ohne die Hilfe der Regierungen wird es unmöglich. Auch ohne die Firmen
wird es schwer.

Wir müssen anfangen zu handeln.
Für mich.
Für Dich.
Für uns.
Für unsere Kinder.
Doch die Klimaerwärmung ist und bleibt für einige eben nur ein
Gerücht.

LernenInnen denken über Umweltzerstörung nach.

Als ich hörte, dass ich am Big Apple Day mit über 40 Siebtklässlern und lediglich zwei weiteren Kolleginnen als Verstärkung zur „Backhölle“ in die Katakomben des RC hinabsteigen sollte, wurde ich plötzlich kreidebleich im Gesicht. Ein Schreckensszenario spielte sich vor meinem inneren Auge ab. Ich sah verbrannte Kuchen, abgeschnittene Fingerchen und eine Teigschlacht vor mir, die es mühelos mit dem „Kampf um Gondor“ bei „Herr der Ringe“ hätte aufnehmen können.

Nachdem jedoch die Gruppen eingeteilt waren und die Backzutaten zu ihren jeweiligen Plätzen gefunden hatten, wurde ich eines Besseren belehrt. Unsere Lerner hatten sichtlich viel Spaß dabei, Äpfel zu schneiden und Teig zu kneten. Die Atmosphäre war sehr angenehm und lustig und die Zeit verging wie im Fluge. Es blitzte nur einmal zwischendurch kurzzeitig wieder die Assoziation mit der „Backhölle“ auf, als ein Lerner mit einem vermeintlichen „diabolischen“ Lachen den elektrischen Rührbesen in die Luft hielt, um sich dann kurz darauf – Gottseidank – dem Kneten des Teiges zu widmen, was ihm augenscheinlich sehr viel Freude bereitete. Als wir dann von allen Seiten hörten, dass unser Apfelkuchen sehr lecker schmeckte, waren wir alle hocherfreut und auch irgendwie ein bisschen stolz.

Fazit: Das Backen mit unseren lieben LernerInnen hat tatsächlich „höllisch“ viel Spaß gemacht und das Ergebnis war „himmlisch“ im Geschmack. – Was will man mehr?

(Ka)

Erste Herausforderungen im Deutsch Leistungskurs der MSS1 bei Frau Stürz. Die Lernerinnen und Lerner sollten nach der ausführlichen Analyse der Kurzgeschichte „Schlittenfahren“ von Helga M. Nowak ein Standbild zur Vater-Kind-Beziehung erstellen. Alle merkten zügig, dass es kein Leichtes ist, seine eigenen Gedanken bildlich darzustellen. Nowak schildert in ihrem Werk eine Erziehungsmaßnahme der anderen Art. Der Mann in der Geschichte, der vom größeren Kind deutlich mit „Vati“ angesprochen wird, schenkt den beiden Kindern keine Aufmerksamkeit und distanziert sich von ihnen. Die beiden fahren im Garten Schlitten und rufen ständig. Die Vaterfigur stört der Lärm von draußen und er brüllt wiederholend, dass jeder der brülle, hereinmüsse. Das Werk endet mit dem Sturz des kleineren Kindes in den Bach, der durch den Garten fließt. Die Distanzierung des Vaters wird durch die sich schließende Tür des Hauses deutlich.

Auf dem Standbild ist deutlich das Desinteresse des Mannes zu erkennen – trotz des mutigen größeren Kindes, welches seine Aufmerksamkeit für das kleinere Kind wecken will. Dieses kauert nämlich in der Ecke.

[Jannik, MSS1]

Vom Wildpark und erlebnisreichen Spielen

Gut gelaunt starteten 49 Lernerinnen und Lerner der Jahrgangsstufe 5 am 28.08.2019 mit ihrem Klassenlehrer Herr Schön und ihrer Klassenlehrerin Frau Umbscheiden in ihr erstes gemeinsames Abenteuer – die erlebnispädagogischen Tage in der Jugendherberge Bad Marienberg. Unterstützt wurden die Klassenlehrer von Frau Kern und den beiden FSJ´lern Frau Noll und Frau Huth.Nach der Ankunft in der Jugendherberge erkundeten die Lernerinnen und Lerner erst einmal das schöne Gelände und spielten Fußball, Tischtennis oder tobten sich auf dem Spielplatz aus. Nach einer Stärkung am Mittag ging es dann los zu einer gemeinsamen Wanderung in den Wildpark Bad Marienberg. Schon auf dem Wanderweg dorthin wurde ein „Kneipp-Becken“ begutachtet, und man lauschte den Vögeln im Wald. Angekommen im Wildpark durften sich die Lernerinnen und Lerner dann in Kleingruppen im Park bewegen.Natürlich wurden die vielen Tiere auch gefüttert von dem Futter, welches man in den bereitgestellten Futterautomaten kaufen konnte.

Fasziniert von den Ziegen, Rehen und Wildschweinen erzählten alle auch noch auf dem Rückweg von den Tieren.Angekommen in der Jugendherberge konnten alle endlich ihre Zimmer beziehen.Der Tag wurde mit einem wunderschönen „bunten Abend“ beendet. Ein tolles Programm mit Lernerbeiträgen – von Zauberkünstlern, Musikdarbietungen, einer Clownshow, sportlichen Vorführungen und Witzeerzählern war alles dabei! Nach leckerem Frühstück am zweiten Tag wurden die Lernerinnen und Lerner von ihren Erlebnispädagogen begrüßt, die mit ihnen das Programm „ Klasse,Klasse“ an dem Tag durchführten. Hier wurden am Vormittag und am Nachmittag erlebnisreiche Spiele zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchgeführt. Vom „Fliegendem Teppich und der Reise in verschiedene Länder“ mussten die Lernerinnen und Lerner sich gegenseitig vertrauen, die ersten Teams alleine bilden und in Klassenstärke knifflige Aufgaben gemeinsam bewältigen.

Zum Abschluss bekamen beide Klassen eine Baumscheibe überreicht. Der Tag wurde mit einem Spieleabend „Spiele ohne Strom“ beendet.Vom Seilspringen über Gesellschaftsspiele und Spaß auf dem Hausspielplatz tobten sich die Lernerinnen und Lerner hier nochmal richtig aus, bevor es in die letzte Nacht der Jugendherberge ging.Nach einem gestärkten Frühstück und dem Aufräumen der Zimmer machten sich die Lernerinnen und Lerner mit ihren Lehrern und vielen tollen Erlebnissen auf den Weg zurück an den Raiffeisen-Campus. Im Jahrgang ließen die Lernerinnen und Lerner noch einmal ihre persönlichen Highlights und die erlebnisreichen Tage Revue passieren.

Reaktionsspiel bei der Erlebnispädagogik
Teamarbeit im Wald

Mit großer Freude fand auch in diesem Jahr wieder die Einschulung des neuen Jahrganges am zweiten Schultag (13.08) statt. 

Die Feier begann mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche der Dernbacher Ordensschwestern. Geleitet wurde der Gottesdienst von Herrn Meffert, unserem Schulleiter. Für die musikalische Begleitung stand Herr Wagner, unser Stellvertretender Schulleiter, bereit. Zusammen mit unseren neuen Lernerinnen und Lernern, ihren Angehörigen sowie unserer Orientierungsstufenleiterin, Frau Kern, und den neuen Klassenlehrern Frau Umbscheiden und Herrn Schön, war die Kirche bis zum letzten Platz gefüllt.Getreu den Worten Shakespeares „Wer ernten will, muß erst den Samen streuen“, läutete die Einschulung unserer neuen Mitglieder der Schulfamilie den wichtigen Anfang an einer weiterführenden Schule als Zwischenziel in der Schullaufbahn ein. Symbolisch stand der Gottesdienst im Dienste des Samens und Wachstums. 

Herr Meffert überreichte für jede Klasse einen kleinen Setzling, der auf dem Schulgelände platziert werden wird und durch Pflege und ein fruchtbringendes Umfeld sein volles Potential entfaltet. Diese Metaphorik ließ sich natürlich auch auf die Lernerinnen und Lerner übertragen, die durch Leistungsbereitschaft und Unterstützung durch ihre Umgebung ihr Bestes hervorbringen sollen.

Als Geschenk zur Einschulung, überreichten Frau Kern, Frau Umbscheiden und Herr Schön eine Kerze mit dem Bild einer Sonnenblume. Nach dem feierlichen Gottesdienst gingen die Anwesenden zum Schulgebäude, wo die Eltern Gelegenheit hatten, sich bei Kaffee und Kuchen im Bistro auszutauschen. Die Lernerinnen und Lerner erfuhren ihre Klassenzugehörigkeit durch personalisierte Puzzleteile an den zwei Klassenräumen und verbrachten mit ihren Klassenlehrern eine Schulstunde. Durch die Zusammensetzung der Puzzleteile erkannten sie schnell, dass sie ein wichtiger Bestandteil der Schulgemeinschaft sind und von nun an eine Einheit bilden werden. Verschiedene Kennenlernspiele ermöglichte den Austausch miteinander. 

Die Zeit verging dabei wie im Flug und der ereignisreiche Tag endete mit einem gemeinsamen Klassenphoto im Forum. Unsere gesamte Schulfamilie heißt die Lernerinnen und Lerner in ihrer Mitte willkommen und wünscht ihnen einen guten Start.

Man konnte die Anspannung förmlich spüren, als die halbe Klasse an der Scheibe klebte und auf den Bus wartete, mit dem unsere chinesischen Gastschüler bald ankommen sollten. Dann war es soweit. Jeder Austauschschüler wurde von einer Gastfamilie empfangen, es wurden schon erste Selfies gemacht und intensive Gespräche geführt. Nach einem Rundgang durch die Schule und einem gemeinsamen Mittagessen, endete der erste Schultag auch schon. Am nächsten Morgen ging es dann erst nach Braubach die Marksburg besuchen und anschließend mit dem Schiff nach Koblenz, wo uns eine sehr unterhaltsame Stadtführung erwartete. Als es dann aufs Wochenende zuging, fragte sich der Eine oder Andere bereits, welches Programm er den chinesischen Gästen denn bieten könnte. Schlussendlich blieben jegliche Zweifel unberechtigt und das Wochenende verging wie im Flug. Montags wurden die Gruppen allerdings wieder getrennt und die Austauschschüler besuchten alleine das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen. Schwer fiel dann doch der Abschied am Dienstag, hatte man doch 5 sehr schöne Tage mit den Gastschülern verbracht. Doch die ,,WeChat“ Nummern sind schon ausgetauscht und man kann sich auf ein baldiges Wiedersehen auf der anderen Seite der Welt freuen.

Von Noah Hens MSS1

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