Nicht nur das Team heißt die Gäste beim Tag der offenen Tür herzlich willkommen. Herr Dr. Feld hat afrikanische Grasstreifenmäuse vorübergehend in den Raiffeisen-Campus übersiedelt, um mit diesen lebenden kleinen Gästen eine Lernumgebung für die Unterrichtsstunde zu schaffen. Dazu gibt es bereits unter den Lernerinnen und Lernern kleine Experten, die auch den Grundschülern unter den Gästen Anleitung zum Lernen mit den kleinen Nagern geben. Dass die Kinder die kleinen afrikanischen Gäste auch einmal anfassen dürfen, ist selbstverständlich…
Gerne machen wir an dieser Stelle auf ein Wirtschafts(!)-Magazin aufmerksam, das sich auf sprachlich und inhaltlich gute Weise in der letzten Ausgabe auf die „Suche nach dem Sinn“ gemacht hat, nämlich „brand eins“. Im Rahmen dieser Suche trägt der Autor Dirk Böttcher mit seinem Artikel „Wenn jeder ein Sieger ist“ Wesentliches bei. Wir am Raiffeisen-Campus waren so angetan von diesem Artikel, dass wir ihn Ihnen zur Lektüre empfehlen möchten. Sie finden ihn, wenn Sie hier klicken. Eine gute Lektüre wünscht Ihnen der Raiffeisen-Campus.
mit ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern erlebten die Grundschulkolleginnen und – kollegen bei unserer ersten Grundschullehrerkonferenz am 20. Oktober. Der Raiffeisen-Campus hatte dazu alle ehemaligen Klassenlehrer eingeladen und viele waren der Einladung gefolgt. Nach einer Boom-Whacker-Aufführung besichtigten die Klassenleiter der Primarstufe die Räume des Campus und zeigten sich angetan von der hervorragenden Ausstattung. Im Anschluss trafen sich aktuelle Jahrgangsleitung und Schulleitung mit den Kollegen im Lehrerzimmer, um bei Kaffee und Kuchen sowohl Fragen zum Campus als auch zum Übergang zwischen den beiden Schulformen zu besprechen. Dass die Konferenz dabei das ursprünglich angedachte zeitliche Maß überstieg, werteten alle Beteiligten als ein Zeichen für die gute Atmosphäre, die der Schulleitung auch Gelegenheit gab, aufklärend manchen Vorurteilen zum Raiffeisen-Campus entgegenzutreten. Als Abschiedsgeschenk erhielten die Kolleginnen und Kollegen eine Flasche Apfelfsaft aus unserer Big Apple Day – Aktion.
Nicht nur im zoologischen Teil des naturwissenschaftlichen Unterrichts bei Herrn Dr. Feld, auch in katholischer Religionslehre bei Herrn Meffert geht es manchmal tierisch zu. Um das schnelle Auffinden von Bibelstellen zu trainieren, absolvierten die Lernerinnen und Lerner ein biblisch-tierisches Kreuzworträtsel und ergänzten diese Übung mit der Illustration einer Bibelstelle ihrer Wahl.
Jetzt machen wir aus dem Quiz der Lerner ein Quiz der Leser: Welche beiden Bibelstellen illustrierten die Lerner in ihren Bildern? Die Antwort in korrekter Zitierweise bitte an schulverwaltung@raiffeisen-campus.de . Teilnahmeberechtigt sind die Familien der Lernerinnen und Lerner, die nicht unter den Zeichnern sind. Unter den korrekten Einsendern verlosen wir kleine Preise. Viel Erfolg!
oder: Big Apple Day – Rückblick Nr. 2… Am Dienstag, den 18. Oktober, verlieh die Klassenlehrerin Frau Hartung auch im Namen der Jurymitglieder Frau Kisters und Herr Weigand je eine Gold- Silber- und Bronze-Apfelmedaille für die drei besten Apfelaufsätze der LernerInnen und Lerner vom Raiffeisen-Campus zum Thema „Wie der Apfel in die Flasche kommt“. Die glücklichen Gewinnerinnen sind auf dem Foto zu sehen.
Der beste Apfelaufsatz wird nachstehend veröffentlicht.
Wie kommt der Apfelsaft in die Flasche?
Vom Apfel zum Apfelsaft, von Emma H.
Als erstes wird unser Rohstoff, der Apfel, geerntet. Dann werden die gesammelten Äpfel in eine Mosterei gebracht (z..B. Firma Schwaab in Koblenz). Dort müssen die Äpfel gründlich gewaschen werden. Über eine Förderschnecke werden schlechte Äpfel aussortiert und die guten Äpfel zu einer Zerkleinerungsmaschine transportiert.
Anschließend werden die zerkleinerten Äpfel in einer Walze gepresst (entsaftet). Danach wird der gewonnene Apfelsaft auf 80° C erhitzt, um Schimmelpilze abzutöten.
Um den Saft haltbar zu machen, muss er heiß in gereinigte Glasflaschen abgefüllt und verschlossen werden. Nun werden die Flaschen etikettiert.
Zum Schluss werden die Flaschen in Kisten verpackt und in Geschäfte geliefert – zum Verkauf.
Es werden Pfandflaschen verwendet, die immer wieder gereinigt und wieder verwendet werden können.
Das ist gut für die Umwelt.
Und fertig ist der gesunde Apfelsaft.
Guten Appetit
In dieser Woche nähern sich die Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus geometrischen Themen mit Altbewährtem, dem Geobrett. Und so fanden die ersten Mathematikstunden nach den Ferien im Werkraum statt. Aufgabe war ein Brettchen mit einem Schleifschwamm von scharfen Kanten zu befreien und es regelmäßig (mit Hilfe einer Schablone) mit 25 Nägeln zu versehen. Das Ergebnis rief Stolz auf das mit eigenen Händen geschaffene Werk hervor. Deshalb machte die anschließende Aufgabe zu Dreiecken und deren Merkmalen gleich doppelt so viel Spass.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Schreinerei Rainer Schmidt in Wirges, die uns die Holzbrettchen nicht nur zugeschnitten sondern auch noch geschenkt hat.
Kurz vor den Herbstferien bearbeiteten unsere Lernerinnen und Lerner im Mathematikunterricht die Lernumgebung Ornamente. Neben vielen versteckten Bildern und Zeichen in Ornamenten spielen dabei das Erfassen und Wiedergeben von Strukturen, das Erkennen und Anwenden von Regelmäßigkeiten sowie der Spass an Formen und Mustern eine Rolle. Zusätzlich gibt das Thema Gelegenheit die ersten Vokabeln einer mathematischen Geheimschrift zu erfahren und anzuwenden. Dass Mathematik am Raiffeisen-Campus mit Herrn Wagner Spaß macht, gilt aber nicht nur, wenn es mal wieder geheimnisvoll wird …
Zwei Monate am Raiffeisen-Campus sind bis jetzt vergangen, und neben der kognitiven Bildung erfahren die Lernerinnen und Lerner, dass soziale Kompetenzen eine wichtige Rolle am Campus spielen. Dank des Einsatzes von Herrn Huhndorf, der dem Raiffeisen-Campus ein Fußballtor zur Verfügung gestellt hatte, wurde den LernerInnen ein neues, pausenfüllendes Vergnügen ermöglicht.
Durch diese und weitere tolle Spenden wie Softbälle, die nebenbei noch die Verletzungsgefahr der LernerInnen minimieren, kann man seit geraumer Zeit in den Pausen erkennen, dass sich das Sozialverhalten der Kinder fast täglich steigert. Man klatscht sich ab, jeder Treffer wird frenetisch gefeiert und vergebene Chancen werden schnell abgetan. Was dabei schön anzusehen ist, ist die Tatsache, dass es keine Berührungsängste zwischen der Schülerschaft der Realschule plus und den LernerInnen des Raiffeisen-Campus gibt.
Wie auf dem Bild zu erkennen ist, ist der Ehrgeiz zu gewinnen zwar hoch, doch trotz des spielerisch hohen Einsatzes entsteht ein „Wir-Gefühl“, das auch durch die unterschiedliche Kleidung der beiden Gruppen auf dem Schulgelände nicht beeinflusst wird.
An diesem tollen Beispiel wird deutlich, dass der Sport an Schulen nicht nur zum „Austoben“ gedacht ist. An erster Stelle kann man durch sportliche Aktivitäten, gerade in den Pausen, die Integration untereinander und auch über die Grenzen hinaus fördern.
Mit sichtbaren Glückwünschen von Geschäftsführer Jochen König fuhren die Klassen 5a und 5b mit Königs Reisen Mitte September für drei Tage an den Rand des Westerwaldsteiges nach Bad Marienberg. Dort erwartete die Lernerinnen und Lerner ein spannendes Survival-Erlebnis: Sie bauten aus dem, was der Wald an totem Material bot, eigene Hütten und machten ohne Streichhölzer und Feuerzeuge ihr eigenes kleines Feuer. Beim abendlichen Grillvergnügen im Jugendgästehaus Bad Marienberg konnten die Lernerinnen und Lerner ihre gemachten Erfahrungen gleich anwenden. Außerdem überwanden sie, angeleitet von den beiden TrainerInnen von „Mit Sack und Pack“, unüberquerbar scheinende Hürden, lösten knifflige Aufgaben und entwickelten eigene Klassenwappen aus Naturmaterial zur spielerischen Stärkung des Wir-Gefühls in den Klassen-Teams.
Des weiteren bot das Jugendgästehaus hervorragende Möglichkeiten und Gelegenheiten zu Sport und Spiel drinnen und draußen, so dass wir den zweiten Abend bei Tanz und Spiel gemeinsam ausklingen lassen konnten. Zusammengefasst lässt es sich mit den Worten einer/s Lernenden treffend formulieren: „Zimmer gut, Essen gut, Programm gut“.
1 und 2 und 3 und 4 und… oder runter, links, rechts, rauf… oder… wie war das noch mal?
Nachdem die Lernerinnen und Lerner in den vergangenen Wochen tief in die Thematik von Rhythmus, Rhythmussprache und Notenwerten eingetaucht waren und ja bereits durch das Musizieren mit den Boomwhackers Praxiserfahrung erworben hatten, folgte nun in der letzten Schulwoche das Thema "Takt und Taktarten" auf dem Fuß. Oder besser: in die Hand.
Nach gemeinsamer Erarbeitung der Theorie ging es jetzt erneut um das (im Wortsinn) Begreifen der Thematik: Stock oder besser Stift in die Hand und schon wurde zu den verschiedenen Hörbeispielen "gepinselt", was das Zeug hielt. Die meisten LernerInnen hatten große Freude bei dieser völlig neuen Tätigkeit, alle waren sie aber überrascht, wie anstrengend dirigieren ist. Und dabei dauerte hier ein Stück nur ca. 3 min.
Gemeinsam stellte man also fest, dass ein Dirigent ziemlich fit sein muss, wenn er ein ganzes Sinfoniekonzert oder gar eine Wagner-Oper dirigieren muss. Interessant war wohl auch die ein oder andere Anekdote, die die Musiklehrerin Frau Ingenhoven aus Ihrer Zeit als Orchesterflötistin erzählen konnte. Wenn aus dem Nähkästchen – Verzeihung – Operngraben geplaudert wird, ist Oper also doch nicht ganz uninteressant…

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