Liebe Leserin,

Lieber Leser,

der folgende Artikel wurde von unserem Lerner Philipp (8a) verfasst. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

It is Monday afternoon, my friend and I are going on a very dangerous trip. We load our jeep and say good bye to our families. Now the trip starts.  We begin in Los Angeles and have the aim to find a secret base from the US Army where they search the earth for aliens. Our plan is to drive throughDeath Valley, in the desert of Nevada. We drive 3 hours and make a stop and check our equipment. Now we´re ready to drive through Death Valley. It is scary. Next to the road there are skulls and bones, lying baked by the sun, white and shiny in the heat of the day.  In the middle of  Death Valley we see a car from afar, parked on the edge of the road. As we get nearer, we see  a corpse in the driver’s seat, shrivelled and with skin like leather. How long has he been dead? Why did he die? I try to call the police, but here is no mobile reception. We decide to call the police after our trip.

We are very happy when we pass through Death Vally. Now we can find the secret base, if there is one. We have a jeep, so we can drive cross-country in the desert. After one hour we can´t see any more roads. About 20 minutes in front of us is a small hill. Having climbed up the hill, we  look through the binoculars at the surrounding dry lands, bushes and rocks everywhere . Then my friend suddenly shouts: „Oh my god. I think there is a a building in the desert.“ I have never seen anything so strange before. It is like an old school. It looks like a school ruin. We don´t think that it is a base from the US Army, but we decide to go there the next day. We want to call our families to let them know our plans, but our mobile phones are overheated. So we sleep in the car.

It is the next morning  and we drive to the ruin. Beforehand, we pick up our weapons, because we don´t know what is there. One and a half hours later we arrive. We go to the entrance of the building. There is a wooden door with red script. In the red script is written 666. I think that is a joke from kids, but my friend says. „That is blood and anyway, how could the kids get here. we are miles from anywhere!“ . I laugh and say: „You´re a yellow-belly !“. I open the door. In the building it smells of dead animal. And on the walls are bloodstains. Now it is also scary for me . We want to go out but the door slams shut. We are trapped …

Am Mittwoch, dem 24. 5. 2017 besuchten die Lernerinnen und Lerner der beiden neunten Klassen im Rahmen des Raiffeisen-Tages das Landesmuseum in Hachenburg. Im Mittelpunkt der ganztägigen Exkursion stand das Alltagsleben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In verschiedenen Führungen im und um das Museum wurde uns klar, dass die Menschen damals in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche lebten. Eine der herausragenden Innovationen war, dass alle Häuser versichert sein mussten. Zudem verpflichtete sich die Feuerwehr dazu, bei einem Brand alle Häuser unabhängig vom Versicherungsträger zu schützen.

Durch ein neu entwickeltes Finanzwesen, bei dem die wohlhabenden Bauern die armen Bauern und Arbeiter mit Geld und durch Brotbacken unterstützten, versuchte man die Armut zu verringern. Hier lässt sich ein zentraler Aspekt im Denken Raiffeisens erkennen: Die Reichen unterstützen die Armen und sorgen dafür, dass Keiner zurückbleibt. Allerdings verließen auch in dieser Zeit viele Menschen den Westerwald und wanderten in industrialisierte Länder, vorzugsweise nach Amerika, aus.

Um uns in diese "fremde" Welt hineinversetzen zu können, versuchten wir den Arbeitstag eines 14-Jährigen Ende des 19. Jahrhunderts zu rekonstruieren, und zwar durch zahlreiche praktische Tätigkeiten, die auch damals üblich waren.  Am Ende eines "harten" Arbeitstages hat jeder von uns ein frischgebackenes Brot aus der dortigen Backstube erwerben können – wie damals!  

Für uns war diese Exkursion eine bereichernde Erfahrung. Wir haben sehr viel durch praktische Übungen gelernt und unser Wissen über die Zeit des Namengebers unserer Schule erweitert. Daher bedanken wir uns bei Herrn Dr. Jungblut und seinem Team für die  professionelle Betreuung sowie bei unseren Geschichtslehrern Frau Sieren und Herrn Dr. May für die Aufsicht.

Laura & Romy

Wer kann das schon von sich behaupten? Einige Lernerinnen und Lerner der Klassen 8a, 9ab und der MSS1 haben zusammen mit Frau Groß das sicherheitspolitische Forum, eine Veranstaltung des Deutschen Bundeswehrverbandes und der Körber Stiftung, besucht und dort eine Rede von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen live erlebt.

Politik und gesellschaftlich relevante Themen live und zum Anfassen – auf diese Weise ist eine inhaltliche Vermittlung und ein Erkennen der Tragweite von Äußerungen und Entscheidungen auf Bundesebene für Jugendliche interessant. So konnte auch im kleinen Kreis direkt über die Rede gesprochen werden. Auch der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick nahm sich kurz für den Raiffeisen Campus Zeit, begrüßte die Lernerinnen und Lerner und machte mit ihnen ein Gruppenfoto. 

Beeindruckt zeigten sich die Lerner dahingehend, dass Bundesverteidigungsministerin von der Leyen in ihrer Rede direkt auf die aktuellen Vorwürfe der Bundeswehr einging und deutlich machte, dass sie nun alles dafür tun werde, um die Fälle aufzuklären.

Zunächst sprach von der Leyen vom Großteil der Menschen in der Bundeswehr, die einen „tadellosen Dienst“ verrichteten: „Diese vielen Männer und Frauen mit oder ohne Uniform verdienen Dank und Anerkennung“, sagte von der Leyen. Sie bereue es, dies vor wenigen Wochen nicht deutlicher betont zu haben, als sie die Missstände rund um den Fall Franco A. ansprach. Dann schilderte die Ministerin ihre Sicht der Ereignisse, die seit Anfang des Jahres für viel Unruhe innerhalb und außerhalb der Truppe sorgen: Von den erniedrigenden Praktiken und Ritualen in Pfullendorf bis hin zu den rechtsradikalen Vorgängen in Illkirch. Ebenso erläuterte die Bundesverteidigungsministerin, wieso die Digitalsierung besonders für die Bundeswehr so wichtig sei. „Die Bundeswehr muss so ausgerüstet und ausgestattet werden, dass sie die neuen Aufträge wahrnehmen kann“, sagte von der Leyen. Zudem erläuterte sie die Notwendigkeit des neuen Cyber- und Informationsraums (CIR). Die Bundeswehr sei aufgrund ihres hohen Grads an Digitalisierung ein attraktives Ziel für Hacker, sodass Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. 

Die Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen Campus werden diese Veranstaltung so schnell nicht vergessen.

Der Sommer ist nah und mit ihm die volle Blütenpracht der Natur. Für die Bienenvölker des Raiffeisen-Campus ein wahres Paradies. Nach einem beschwerlichen Winter, der für viele Imker mit  ungewöhnlich hohen Verlusten an Völkern einherging, ist es Frau Berleth gelungen, unsere beiden Bienenpopulationen zu halten.

Am vergangenen Donnerstag haben sich daher die Lernerinnen und Lerner der Bienen-AG zusammen mit Frau Steup und Herrn Wenzel auf den Weg gemacht, um einmal am neuen Standort nach dem Brutraum zu sehen.  Ausgestattet mit der entsprechenden Schutzkleidung stand einem Blick ins Innere der Beuten nichts mehr im Weg. Und tatsächlich: Mit der Blütenfülle des Frühjahres haben sich die angeschlagenen Völker wieder erholt  und füllen nun die Bruträume fleißig mit Nachwuchs, wie eine Inspektion des Brutraums zeigte. Lange kann es nicht mehr dauern, bis eine neue Königin schlüpft, und in wenigen Wochen dürften auch die Honigwaben prall gefüllt sein.

Bis dahin wartet allerdings noch ein wenig Arbeit auf die jungen Imkerinnen und Imker. Falls Ihnen auf dem Weg von Montabaur nach Dernbach demnächst häufiger seltsam gekleidete Personen auffallen, handelt es sich wahrscheinlich um eine Delegation der Bienen-AG in freudiger Erwartung auf die erste Honigernte.

Hoffnung geben für den Sterbenden, und für die Angehörigen dasein und eine Hand reichen: „Tod, Sterben, Auferstehung“  sind ein zentrales im Lehrplan der katholischen und evangelischen Religion der Mittelstufe.

Hochsensibel, persönlich und teils gewiss auch befremdlich – ein behutsamer Umgang mit dieser Thematik ist wichtig: Es muss eine angenehme und vertrauensvolle Atmosphäre zwischen den Lernern und der Lehrperson herrschen, damit über solche privaten Erfahrungen gesprochen werden kann.

Frau Groß konnte Katja Müller vom Hospizverein Westerwald für ihren Religionsunterricht gewinnen. Frau Müller berichtete von ihrer Arbeit im Bereich der ambulanten Hospizarbeit. Seit 1998 gibt es den Hospizverein Westerwald. Mehr als 450 Personen engagieren sich aktuell für diesen Verein. „Im Mittelpunkt stehen für uns der kranke, sterbende Mensch und die ihm nahe stehenden Angehörigen und Freunde. Sie nicht alleine zu lassen, ein offenes Ohr für ihre Wünsche, Sorgen und Nöte zu haben, gehört zu unseren Aufgaben“, erklärte Katja Müller. Ihr sei es zusammen mit dem Team des Hospizvereins ein Anliegen, das Thema auch in den Schulen zu begleiten und dort präsent zu sein, weswegen sie es begrüßt, dass sich der Raiffeisen-Campus auch für dieses Themenfeld interessiert. 

Die Klasse 8a hat mit ihren beiden Religionslehrerinnen, Frau Groß und Frau Schade ein sehr persönliches und spannendes Gespräch geführt, in dem die Lernerinnen und Lerner auch von ihren eigenen Erfahrungen berichteten. Zusammen stellten sie den Weg eines kranken Menschen mit Spiellfiguren nach und bildeten ein Netz, das symbolisch für den Zusammenhalt der Menschen und des Hospizvereins im Westerwald steht, wenn ein Mensch und seine Angehörigen im Sterbeprozess begleitet werden.

Die Jugendlichen waren gespannt, hörten zu und lobten die Offenheit ihrer Mitlerner. Am Ende erläuterte Katja Müller die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten vor der Eröffnung des Hospiz St. Thomas am 24. Juni 2017 in Dernbach anzusehen. Gewiss wird diese Chance wahrgenommen, denn mit Gesprächen und Besuchen vor Ort kann ein besseres Verständnis für die Wichtigkeit dieser Institution entwickelt werden. „Der Tod und das Sterben sind in den vergangenen Jahren immer mehr aus der Gesellschaft herausgedrängt worden. Mit dem Bau des Hospiz im Westerwald hat sich das Bild geändert; wir als Schule wollen auch dazu beitragen“,  sagte Frau Groß.

Ein Blick aus dem Fenster verrät ja schon recht viel über das Wetter, doch das reicht unseren Lernern der Klassen 6a und 6b nicht: Im Rahmen des Lernateliers "Anders sein" lernen sie Ted kennen, einen in London lebenden Jungen, der, wie er selbst sagt, mit einem anderen Betriebssystem im Kopf ausgestattet ist und manche Dinge anders sieht, eben anders ist. Und eines seiner Hobbys ist das Wetter: Angefangen bei den faszinierenden Wolkenarten über das Zusammenspiel der Winde bis hin zum Treibhauseffekt.

Nachdem die Lerner sich in den letzten Wochen intensiv mit der Thematik Wetter und Klima selbstorganisiert auseinandergesetzt haben, wurde es am Ende des Lernateliers ganz praktisch: Auf dem Pausenhof wurde unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Preußer geschraubt, gebohrt, gebastelt und getüftelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwei Wetterstationen, die eben mehr über das Wetter verraten als nur schön oder weniger schön. 

Auch das ist ein Ziel, das wir am Raiffeisen-Campus verfolgen: Lernen mit Herz und Hand. Unsere Lernateliers schaffen Sinn stiftende Lernumgebungen, die die Lerner in ganz unterschiedliche Welten entführen und die Inhalte im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machen. Dabei sind diese Einheiten immer problemorientiert und fördern die Handlungskompetenz unserer Lerner.

Liebe Leserinnen,

Liebe  Leser,

mein Name ist Markus und ich besuche die 9. Klasse am Raiffeisen-Campus. An dieser Stelle möchte ich meine Eindrücke vom Europatag am 12.05.2017 kurz schildern.

Das Projekt "Europatag" wurde ins Leben gerufen, um Lernerinnen und Lernern in den Klassenstufen 5 bis 8 besser an die Themenfelder unseres Kontinents heranzuführen und ihnen eine Gelegenheit zu geben, sich gezielt damit auseinanderzusetzen.

Die Besonderheit dieses Projektes ist, dass die Informationsvermittlung  von Lernern für Lerner erfolgt. Das heißt, dass die Lerner der Klassenstufe 9  inhaltlich differenzierte Workshops für die entsprechenden Altersstufen vorbereiten und leiten. Viele Lerner finden diesen Weg der Wissensvermittlung sehr gut. Sie können so besser aufpassen und haben viel Spaß am Lernen.

Im Workshop "Demokratie" zum Beispiel konnten die Kinder u.a. lernen, was Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“,  eigentlich bedeutet. Wir sind im Rahmen unseres Workshops zu dem Ergebnis gekommen, dass dieser Grundsatz nicht nur in Deutschland und in Europa, sondern überall auf der ganzen Welt gelten sollte.

Die Lernerinnen und Lerner der Klassen 8a und 6b hatten in ihrer vergangenen Klassenleiterstunde eine Fortbildung auf ihrem Stundenplan – alles rund um die Krankheit Diabetes. Ein Thema, das am Raiffeisen-Campus kein neues ist, denn das gesamte Lehrerteam hat bereits an entsprechenden Schulungen teilgenommen und Kinder mit Diabetes sind hier besonders gut aufgehoben.

So war es das erklärte Ziel der Fortbildung, die Jenny Groß (Klassenleitung 8a) zusammen mit Marion Girmann, Sprecherin des Vereins der Zuckerkids Koblenz-Westerwald organisierte, auch den beiden Klassen einmal das Thema Diabetes näher zu bringen und den Alltag eines zuckerkranken Kindes darzustellen. „Es gibt in allen Schulen Kinder, die an Diabetes Typ 1 leiden und oftmals wissen weder das Lehrpersonal noch die Mitschüler damit umzugehen, und so kommt es leider häufig zu Missverständnissen und unnötigem Stress, da das Verständnis für diese Krankheit und ihre Symptome fehlt,“ erläuterte Marion Girmann zur Einführung. Umso größer war ihre Freude, gleich vor zwei Klassen zu diesem Thema zu sprechen und ihnen zu zeigen, wie man seinen Blutzucker misst, für was der Katheter an der Insulinpumpe gut ist und wie man mit seinen Mitschülern umgeht, die Typ 1 haben.

Sehr schnell wurde klar, dass jeder Mensch Typ 1, auch im Alter, bekommen kann und dies eine unheilbare Autoimunkrankheit ist. Es gibt also nichts, womit man sich schützen kann. Diese Menschen sind auf eine lebenslange Insulintherapie angewiesen und werden entsprechend ihrer Krankheit geschult, sodass sie motiviert werden, ein genauso fröhliches Leben zu führen wie diejenigen, die diese Krankheit nicht haben.

Am Ende hielten beide Klassen fest: Wenn man Diabetes hat, ist das Leben genauso lebens- und liebenswert und die Herausforderungen können dann gut gemeistert werden, wenn das Umfeld möglichst weiß, was in einem Fall von Über- oder Unterzuckerung für die jeweilige Person zu tun ist. Auf jeden Fall eine lohnende Fortbildung für beide Klassen, die fortan ihr Wissen im Umgang mit Diabetes zeigen werden. Frau Groß dankte Marion Girmann für ihren Besuch und hofft, dass auch weitere Schulen solche Fortbildungen für ihre Klassen mit Diabteskindern anbieten.

Am Freitag, 12. 5. hatten die Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus einen besonderen Schultag: Sie feierten zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern den Europatag. Zu der knapp vierstündigen Veranstaltung hatten die Fachlehrer für Wirtschaft und Sozialkunde Frau Kern und Herr Deinert eingeladen.

In zahlreichen Workshops, die von ausgewählten Lernerinnen und Lernern vorbereitet und geleitet wurden, konnten die Mitlernerinnen und Mitlerner Europa in verschiedenen Facetten kennen lernen oder wieder entdecken. Jeder Workshop hatte einen thematischen Schwerpunkt. Behandelt wurden u.a. die Gründungsgeschichte Europas nach dem Zweiten Weltkrieg, die kulturelle Diversität des europäichen Kontinents, die  wichtigsten europäischen Institutionen und nicht zuletzt die gemeinsame europäische Währung, der Euro. Am Ende eines  jeden Workshops konnten die Teilnehmer in einem entsprechenden Europaquiz zeigen, was sie über Europa bereits wissen oder während des Workshops erfahren haben. Aber auch allgemeine Fragen zu den Themen der einzelnen Workshops wurden professionell beantwortet.

Am Ende der Veranstaltung zogen Frau Kern und Herr Deinert eine positive Bilanz. Die Lernerinnen und Lerner haben ihr Wissen über Europa unter Beweis gestellt, aber auch neue Einsichten gewonnen, die es auch in Zukunft zu bestärken gilt.

"Müller", "Schmidt", "Bauer",… Diese Namen deuten darauf hin, dass zu früheren Zeiten die Berufsbiographien so stabil waren, dass aus den Berufen feste Namen hervorgingen. Heute hingegen unterliegt die Berufswelt einem ständigen Wandel, der oft schwierig zu beschreiben und zu begreifen ist.

Aus diesem Grund hat der Raiffeisen-Campus Herrn Norbert Hildebrandt, Volljurist, Coach und Unternehmensberater, eingeladen, um Lernerinnen und Lernern die hohe Komplexität der "Berufswelt der Zukunft" begreifbar zu machen. Dazu nutzte Herr Hildebrandt  nicht nur sein Fachwissen und seine Erfahrung, die er den Lernerinnen und Lernern der Jahrgangsstufe 9 und 10 sowie deren Eltern vermittelte, sondern auch eine praktische Übung zum Mitmachen.

Als Gruppe verknoteten die Lernerinnen und Lerner sich in einem langen Seil und entdeckten beim Entfesseln auf unterschiedliche Weise, was Komplexität bedeutet und welche Mechanismen beim Auflösen dieser helfen können. Hierbei zeigte sich auch eindrucksvoll, dass die Lernerinnen und Lerner hinsichtlich Teamfähigkeit und strategischen Vorgehens schon durch ihre jahrelangen "LionsQuest"-Erfahrungen profitieren.

Herr Hildebrandt war begeistert und versprach auch bei weiteren Veranstaltungen seine Expertise einbringen zu wollen. Umgekehrt wird den Anwesenden sein Vortrag im Gedächtnis bleiben. Zum Schluss äußerte Herr Hildebrandt noch eine Bitte, die alle anwesenden Eltern und Lehrer nur bekräftigen konnten: "Orientiert euch früh in der Berufswelt und sammelt praktische Erfahrungen. Dann könnt ihr euren eigenen Weg gehen!"

Damit die Lernerinnen und Lerner dazu auch weitere Gelegenheit haben, wird es auch im kommenden Schuljahr einen Projekttag "Eltern machen Campus" geben. Bei diesem können Eltern und Freunde des Raiffeisen-Campus ihre Berufe in kleinen Workshops einer interessierten Lernerschaft präsentieren. Der Projekttag findet am Freitag, 27. Oktober 2017 statt. Über Anmeldungen freut sich Herr Deinert schon jetzt. Bei der konkreten Ausgestaltung wird er als Koordinator für Berufs- und Studienorientierung Sie ebenfalls gerne unterstützen.