Nachdem der Kick Off zu Schülergenossenschaften in Rheinland-Pfalz vor zwei Jahren am Raiffeisen-Campus in Dernbach gefeiert wurde, durfte die Schülergenossenschaft des Gymnasiums RC Snackbar auch bei dem zweiten rheinland-pfälzischen Treffen der besonderen Genossenschaften nicht fehlen.

Auf Einladung des Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. fand im Rahmen des Raiffeisen-Jahres und dem 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen die landesweite Fachtagung für Schülergenossenschaften in Rheinland-Pfalz statt. Hierbei präsentierten die Lernerinnen und Lerner der RC Snackbar eSG gemeinsam mit ihren Betreuern Sarah Kern und Andreas Veith von der Partnergenossenschaft ihre Genossenschaft nicht nur an einem Stand, sondern gestalteten auch noch einen eigenen Workshop. Interessierten Gästen erläuterten die Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand, wie sie innerhalb ihrer Genossenschaft die Werte Friedrich Wilhelm Raiffeisen verankert haben. Passend dazu fand dieser Workshop in den Räumen der Ausstellung zu Raiffeisen in der Festung Ehrenbreitstein statt. Das einfache Motto „Was einem nicht möglich ist, das verschaffen viele“ zeigt sich in vielen Bereichen der täglichen Arbeit. Statt nur profitorientiert zu agieren, ist den Lernern auch der soziale Umgang miteinander wichtig. Die traditionellen Gedanken wurden durch moderne Techniken, wie die Entwicklung eines eigenen Bewerbungsverfahrens und die Nutzung digitaler Medien ergänzt.

Der eSG-Vorstand informiert interessierte Eltern am Info-Tisch.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde dann das Raiffeisen-Lied des Raiffeisen-Campus präsentiert. Hierbei erläuterter Niklas, selbst Mitwirkender am Lied, die Entstehung des Songs und die Hintergründe des Textes.

Wenn Sie mehr über den Raiffeisen-Campus und deren Schülergenossenschaft erfahren möchten, schauen Sie gerne am Elterninformationsabend am 17.10.18 (18:30 Uhr) oder am Tag der offenen Tür am 1.12. (10 Uhr – 14 Uhr) in Dernbach vorbei.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter:

http://www.schuelergeno.de/presseinfos-und-fotos-vom-1-raiffeisentag

Das Raiffeisenjahr 2018 geht in sein letztes Drittel über, und so freute sich die Organisatorin für das Jubiläumsjahr, Jenny Groß, dass sie es in Kooperation mit der Deutschen Friedrich-Wilhelm Raiffeisengesellschaft geschafft hat, den bekannten Moderator, Wanderer und Autor Manuel Andrack zum Raiffeisen-Campus einzuladen. Dort begrüßte Frau Groß Andrack und dankte ihm, dass er sich trotz des vollen Terminkalenders als Botschafter Zeit genommen hatte, an den Campus zu kommen.  In seinem Vortrag, bei dem er einige Stationen seiner Raiffeisen-Deutschland-Tour präsentierte, erklärte er, welche Stationen er bis heute in Deutschland mit dem Schwerpunkt Genossenschaft besucht habe und was er dort über das Erbe Raiffeisens erfahren konnte.

Andrack startete seine Tour in Flammersfeld und Weyerbusch, weil Raiffeisen dort Bürgermeister war. Daher lag es für ihn nahe, diese Gegenden näher kennen zu lernen. Seine zentrale Frage in den Monaten der Raiffeisen-Deutschland-Tour war: Wie lebendig ist eigentlich die Genossenschaftsidee in unserer Zeit?  Dabei wurde u.a. klar: Wer zum Beispiel beim Car Sharing mitmacht, ist Teil eines genossenschaftlichen Konstrukts. Während des Vortags erklärte Andrack eindrucksvoll, dass die Genossenschaften sehr lebendig und vor allem weltweit aktiv seien!

Beste Laune bei bestem Wetter nach der gelungenen Veranstaltung.

Am Ende überreichte Jenny Groß – zusammen mit Vertretern der Schülergenossenschaft – Manuel Andrack drei Anteile der eSG Snackbar, die er zuvor erworben hatte. Nicht zuletzt dank dieser Urkunde wird sich der Gast auch noch in vielen Jahren an seinen Besuch am Campus erinnern-  und selbstverständlich erhält er jährlich eine Einladung zur Mitgliederversammlung.

„Es ist immer wieder gut zu hören, dass die Werte Raiffeisens gelebt werden und bis heute an ihrer Aktualität nichts verloren haben,“ erklärte Jenny Groß zum Abschluss der Veranstaltung.

Gerade in den ersten Schulwochen gilt es, die neuen Klassenkameraden kennen zu lernen und nach und nach zu einer Gemeinschaft zu werden. Hier hilft das Programm „Erwachsen werden“, das im Unterrichtsalltag fest verankert wird.

Aktiv in den Tag starten – mit einem Energizer

So starten die jüngeren Lernerinnen und Lerner jeden Morgen mit einem Energizer in den Tag. Je nach aktueller Situation hilft dies als Ausgangspunkt für den gemeinsamen Austausch oder auch um für bessere Konzentration zu sorgen. Nicht nur am Morgen bieten viele unterschiedliche Aktionen eine Abwechslung im Unterrichtsalltag.

Bewegung gibt es auch beim Elternabend

In den ersten Wochen der 5. Klasse steht die neue Klassengemeinschaft im Mittelpunkt: Wer sind wir? Welche Gemeinsamkeiten haben wir? Wie können wir uns gegenseitig ergänzen? Ist das Eis erst mal gebrochen, entwickelt sich ein guter Austausch untereinander, manchmal auch dann, wenn es gerade nicht passt. Klassenregeln müssen her! Und so entwickelten die beiden Klassenlehrer Herr Papzien und Frau Kern in den Wochen vor den Herbstferien gemeinsam mit den Lernerinnen und Lernern Regeln, damit sich alle wohlfühlen und gemeinsam arbeiten können.

Aber warum sollten nur die Kinder von diesem Programm profitieren? Auch unter den Eltern gibt es bei den ersten Veranstaltungen noch viele unbekannte Gesichter. Und so erhielten die Eltern des Jahrgangs 2018 bei ihrem ersten Elternabend den Auftrag, Unterschriften zu sammeln: Kannst du das R rollen? Hast du Ohrlöcher? Das sind nur ein paar Fragen, die für einen kurzen Moment durch den Raum geisterten.

 

Die letzte Phase der Vorbereitung: Konzentration

Genau das haben die Lernerinnen und Lerner der Klasse 9b in den letzten zwei Wochen vor den Ferien intensiv geübt. Gemäß den Regeln des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ wurden sie von Frau Groß, die qualifizierte Jugend-debattiert-Lehrerin ist, in die Kunst des Debattierens eingeführt und erhielten einen Einblick in den Aufbau einer Debatte. Im Dezember findet am Raiffeisen-Campus der jährliche schulinterne Jugend-debattiert-Wettbewerb statt. Sind wir gespannt, wer bis dahin noch fleißig übt und sich dann der Herausforderung stellt.

Die Fähigkeit, gut zu debattieren, kann gar nicht früh genug eingeübt werden, schließlich braucht man sie nicht nur in der Schule, sondern auch in zahlreichen Situationen des Alltags. Wer in der Lage ist, sachlich zu argumentieren, aber auch andere ausreden zu lassen und ihnen zuzuhören, erlebt jede Debatte als eine besondere Bereicherung.

 

Projektleiterin Jenny Groß (links im Bild) und Schulleiter Bernhard Meffert (rechts im Bild) mit Lernerinnen und Lernern des Raiffeisen-Campus

Die Premiere des Planspiels „Kommunalpolitik – Politik für dich und mich“ und der unermüdliche Einsatz der Lernerinnen und Lerner während der Kreistagssitzung, an der sie ihre Anträge souverän vorgetragen und über diese sachlich debattiert haben sowie der bildungspolitische und didaktische Einsatz von Jenny Groß tragen Früchte.

Nachdem die damaligen Klassen 9a und 9b des Jahrgangs 2013 im Mai dieses Jahres an der Premiere teilgenommen haben, fand im September eine evaluierende Kreisausschusssitzung statt, an der auch einige Lernerinnen und Lerner sowie Projektleiterin Jenny Groß und Schulleiter Bernhard Meffert teilnahmen. Dort konnte das Video eindrucksvoll präsentiert werden und Jenny Groß hielt in ihrer Funktion als Kreistagsmitglied und Projektleiterin eine Rede über die Relevanz, Aktualität und Bedeutung dieses Projekts für sämtliche Schulen des Westerwaldkreises.  Sie warb dafür, dass das Planspiel weiter Bestand hat und im Idealfall auch zwei Mal im Jahr durchgeführt wird, sodass viele junge Menschen daran teilnehmen können. Es wird in Zukunft eine Projektgruppe aus verschiedenen Mitgliedern der Fraktionen des Kreistages gebildet werden. Diese kümmern sich um die Verwaltung und sind Ansprechpartner. Jenny Groß wird federführend dabei sein. Als Pädagogin wird sie eine Zusammenarbeit mit weiteren Schulen anregen und unterstützen.

Die Schülergenossenschaft startete auch in diesem Schuljahr mit  neuen Aktionen.

Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie uns

Ob beim Tag der Schokolade, dem Milch-Drink-Verkauf oder anderen Aktionen, Automat und Bistro waren zur Freude aller Mitarbeiter gut besucht. Am Big Apple Day hat unsere Schülergenossenschaft einen Stand im Forum aufgebaut, wo jeder der dort war, Mitglied werden konnte. Nebenbei gaben wir Auskunft über unsere Genossenschaft und präsentierten unser Standartsortiment. Der neue Vorstand ist weiterhin sehr aktiv und freut sich über die vielen neuen Ideen aller Beteiligten.

Auch über die immer größer werdende Mitgliederanzahl und die neuen wie treuen Kunden freut sich die Schülergenossenschaft. Für die kommenden Monate sind schon zahlreiche weitere Aktionen geplant.

Wer am diesjährigen Big Apple Day den Apfelkuchen probiert hat weiß, dass dieser alles andere als „bad“ war,  er war sogar ziemlich lecker!Kein Wunder: Während die jüngsten Mitglieder unserer Schulgemeinschaft zusammen mit ihren Eltern auf der Apfelwiese für eine reiche Ernte sorgten, haben die Lernerinnen und Lerner der 7a und 7b bereits fleißig gebacken, damit später alle ein Stück Apfelkuchen probieren konnten. So wurden mit vereinten Kräften in rund zwei Stunden ganze 27 Bleche Apfelkuchen gebacken. Ein großer Dank gilt dabei auch den Eltern, die die Lehrkräfte Frau Glaab, Frau Czekansky und Frau Gawlitta unterstützten und den Lernenden mit Rat und Tat zur Seite standen.

Wenn auch Sie den Big Apple Pie nachbacken wollen, finden Sie hier das Rezept:

Fast wie bei den Profis

Zutaten für den Teig:

400 gr Butter

400 gr Mehl

375 gr Zucker

2 Pck. Vanillezucker

1 Pck. Backpulver

6 Eier

Zutaten für den Belag:

5-6 Äpfel

Zimt und Zucker

So wird´s gemacht!

Und so wird’ s gemacht:

Zuerst den Backofen bei 175° für 15 Minuten vorheizen und das Blech mit Backpapier auslegen.

Anschließend füllt man alle Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel und  verrührt sie mit einem elektrischen Rührbesen. Danach wird die Teigmasse auf das Blech gegeben und glatt gestrichen. Zur Vorbereitung des Belags die Äpfel entkernen, schälen und in gleichmäßige Scheiben oder Stücke schneiden.

Die Apfelstücke legt man auf den Teig  und bestreut sie  mit Zimt und Zucker. Zum Schluss den Kuchen für 20-25 Minuten backen.

 

Guten Appetit!

Ein Streitschlichtungsgespräch- Arbeit an Feinheiten.

Unter diesem Motto haben zehn Lernerinnen und Lerner erfolgreich ihre Ausbildung zum Streitschlichter*in absolviert. An vier Tagen erlernten die Jugendlichen Grundlegendes zur Gesprächsführung, zum Auftreten bei Streitigkeiten und zu Chancen und Grenzen der Streitschlichtung. Die neun Stufen wurden in Rollenspielen eingeübt und kritisch reflektiert. Begleitet wurden sie dabei von Herrn Brühl, Frau Kern und Frau Offermann. Die Ausbildung übernahm Hilker Bierbrauer-Kurtoglu vom Netzwerk Rheinland. An der Stelle bedanken wir uns noch einmal für die tolle, lehrreiche Zeit!

Die ausgebildeten Streitschlichter*innen besuchen ab diesem Schuljahr die Streitschlichter-AG, bilden „die Neuen“ mit aus und bekommen einen eigenen Raum für die Gespräche zur Verfügung gestellt, den sie entsprechend mitgestalten.

ist ein freundlicher Mensch mit einem Problem. Er kann nicht akzeptieren, dass seine Frau gestorben ist und wähnt sie auf einer sehr langen Reise. Verdrängung, das kennen Sie sicher, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Weil nicht sein kann was nicht sein darf, erkennen auch die beiden anderen Helden des Romans von Paul Zindel erst spät, was sie füreinander empfinden und auch, welches Unrecht sie dem freundlichen Mr Pignati, den sie den „Pigman“ nennen, angetan haben. Die Lektüre wird derzeit in den beiden Leistungskursen des Jahrgangs 2013 unter Leitung von Frau Hillesheim und Herrn Meffert gelesen und dabei entstanden Poster, die sich mit je einen Teilaspekt des Romans beschäftigen. Wir fanden: Sehens- und lesenswert!

Passend zum aktuellen Thema des katholischen Religionsgrundkurses, Eschatologie, konnte Frau Groß jüngst den Palliativmediziner Dr. med. Martin Schencking begrüßen.  Hier ging es vor allem um folgende wichtige Grundfragen: Wie sieht ein Mediziner den Tod? Was erlebt ein Palliativmediziner tagtäglich und wie geht er selbst mit dem allgegenwärtigen Prozess des Sterbens um?

Dr. Schencking erläutert den LernerInnen den Prozess des Todes

Anschaulich, ruhig, verständlich und emphatisch berichtete Dr. Schencking aus seinem Arbeitsumfeld, definierte die Palliativmedizin und machte deutlich, dass niemand mehr leiden müsse, wenn es auf den Tod zugehe.

Das Sprechen darüber sei nötig, um Kraft zu sammeln und mit der Arbeit am Ende des Tages abzuschließen. Getreu dem Motto „Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben geben“ handeln Dr. Schencking und sein Team. Das heißt, dass sie den letzten Weg der Patienten so angenehm wie möglich gestalten, die Schmerzen lindern und ihnen Freude bereiten, indem sie, wenn möglich, letzte Wünsche und schöne Sachen unternehmen können.

Ein Besuch, der ein vertieftes Verständnis für das Thema im Grundkurs eröffnete. Wir waren am Ende sehr dankbar für die wertvollen Einsichten.