Passend zum aktuellen Thema des katholischen Religionsgrundkurses, Eschatologie, konnte Frau Groß jüngst den Palliativmediziner Dr. med. Martin Schencking begrüßen.  Hier ging es vor allem um folgende wichtige Grundfragen: Wie sieht ein Mediziner den Tod? Was erlebt ein Palliativmediziner tagtäglich und wie geht er selbst mit dem allgegenwärtigen Prozess des Sterbens um?

Dr. Schencking erläutert den LernerInnen den Prozess des Todes

Anschaulich, ruhig, verständlich und emphatisch berichtete Dr. Schencking aus seinem Arbeitsumfeld, definierte die Palliativmedizin und machte deutlich, dass niemand mehr leiden müsse, wenn es auf den Tod zugehe.

Das Sprechen darüber sei nötig, um Kraft zu sammeln und mit der Arbeit am Ende des Tages abzuschließen. Getreu dem Motto „Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben geben“ handeln Dr. Schencking und sein Team. Das heißt, dass sie den letzten Weg der Patienten so angenehm wie möglich gestalten, die Schmerzen lindern und ihnen Freude bereiten, indem sie, wenn möglich, letzte Wünsche und schöne Sachen unternehmen können.

Ein Besuch, der ein vertieftes Verständnis für das Thema im Grundkurs eröffnete. Wir waren am Ende sehr dankbar für die wertvollen Einsichten.