Die Kooperation des Raiffeisen-Campus mit dem Leifheit-Campus in Nassau dauert jetzt schon deutlich länger als das erste Schuljahr in Nassau, das vor wenigen Wochen zu Ende ging. Seit der Idee, dort einen zweiten Campus zu gründen, waren Träger und Schulleitung in Dernbach in die Beratungen mit dem Gründungsteam in Nassau involviert und wir sind froh, dass die Schule einen so guten Start erwischt hat.

Wie eng die Kooperation schon jetzt ist, zeigte sich in der zweitletzten Ferienwoche, als die KollegInnen aus Nassau mit ihrem neuen Schulleiter Martin Ufer in Dernbach an den Schulungen für itslearning und webuntis teilnahmen. Das gemischte Lehrerteam war schon nach wenigen Stunden perfekt integriert und auch die immer wieder eingestreuten LionsQuest-Übungen trugen zur entspannten, aber arbeitssamen Atmosphäre bei. An Motivation mangelt es in beiden Teams zum Glück nicht und so gilt auch für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen Viele.“ (FWR)

Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen in Nassau ein gutes zweites Schuljahr!

In der ersten Mathematikstunde am Raiffeisen-Campus stellten sich die Lernerinnen und Lerner der beiden 5. Klassen einer ganz besonderen Herausforderung: Sie bauten ein Flugzeug. Wie das geht?

Zunächst wurde im Klassenraum die Grundlage geschaffen, indem die Lernerinnen Lerner gemeinsam mit ihren Mathematik-Lehrkräften, Herrn Deinert und Frau Kern, über verschiedene Eigenschaften von Flugzeugen sprachen. Dabei zeigte sich schnell, dass der ein oder andere Flugzeugexperte im Raum war. Mit Hilfe von Spielkarten eines "Trumpf"-Spiels im Mathematikbuch konnten ganz unterschiedliche Größen in Bezug auf Flugzeuge herausgefunden werden.

Aber wie groß ist so ein Flugzeug wirklich? Sich eine Länge von über 50 Metern vorzustellen, ist gar nicht so einfach. Um dies zu testen, trafen sich die beiden Klassen deshalb auf dem Schulhof. Die Aufgabe: Baut ein Flugzeug! Das Material war schnell gefunden: Die Lernerinnen und Lerner selbst. Und so kam es, dass sich die 5er in zwei Reihen auf den Hof legten und testeten, welche Länge und welche Spannweite ein Flugzeug haben kann, damit es noch auf den Hof passt. Ein Airbus A380 war bei der Schulhofgröße und mit "nur" 51 Lernerinnen und Lerner des Jahrgangs 2016 zwar nicht möglich, wie sie hinterher auch mathematisch begründen konnten, aber ein kleines Flugzeug schafften sie gemeinsam.

Insgesamt machten die Lernerinnen und Lerner in dieser Stunde also sowohl inhaltlich-mathematische als auch soziale Erfahrungen: Zum einen eignet sich unser Körper gut als Messinstrument und zum anderen, die vielleicht viel wichtigere Erkenntnis: Gemeinsam können wir viel erreichen.

After a long wait, the certificates have finally arrived from Cambridge University for the 25 candidates who took part in the PET (Preliminary English Test) on a Saturday in June. The Cambridge PET tests pupils in the four skills – reading, listening, writing and speaking – to a B1 level (Council of Europe Framework of Reference).

This level is what one hopes for after 4-5 years of learning English and we offer this to pupils in the 8th and 9th grades. Of the 25 who took the test, two passed with “distinction” and a further six with “merit”, an excellent result. A distinction would mean a “pass” at the next level B2.

The candidates had been practising hard for the exam in an “AG” since February so were more than happy to receive their certificates in the school assembly this week.

Am Dienstag, dem 30.8. feierten die Lerner in Begleitung ihrer Eltern und Verwandten ihre Einschulung an unserem Gymnasium. Die feierliche Zeremonie fand in der Klosterkirche der Dernbacher Ordensschwestern statt und wurde von Bernhard Meffert, Schulleiter des Raiffeisen-Campus, geleitet. In seiner Predigt hob Meffert die Bedeutung dieses ersten Schrittes auf dem Weg zum Abitur hervor, wobei er die Metapher des Leuchtturms zum Leitmotiv des Einschulungsgottesdienstes machte. Ein Leuchtturm, so Meffert, stehe sicher auf der Erde und leuchtet für andere, um ihnen Orientierung zu bieten. Sodann appellierte der Schulleiter an alle Anwesenden, wie ein Leuchtturm ihren Mitmenschen stets Orientierung zu bieten. So können sie selbst erleuchtet werden und glücklich sein.

Die konkrete Orientierung der neuen Lerner fiel nach dem Gottesdienst zuerst den zukünftigen Klassenleitern Sarah Kern und Dominik Deinert zu. Sie begleiteten die Kinder zurück zum Campus. Während Eltern und Verwandte zu Kaffee und Kuchen ins Forum eingeladen wurden, richteten sich die neuen Lerner in ihren neuen Klassenzimmern ein und bildeten in Form eines Puzzles die neue Klassengemeinschaft. Bei verschiedenen Kennenlernspielen begannen die gerade eingeschulten Lerner sich im neuen Sozialgefüge zu orientieren, öffneten sich ihren Mitlernern und wurden so schon selbst zu kleinen Leuchttürmen. „Es war spannend zu sehen, wie sich die Lerner langsam aber sicher vortasteten und miteinander ins Gespräch kamen.“, so das übereinstimmende Resümee der beiden Klassenleiter.

Unsere gesamte Schulfamilie freut sich darauf, auch dem neuen Jahrgang Orientierung zu bieten.

Zum Ausklang der zwar sehr arbeitsintensiven, aber nicht nur atmosphärisch, sondern auch im Hinblick auf die Ergebnisse hervorragenden Vorbereitungswoche hat sich das Kollegium des Raiffeisen-Campus etwas Besonderes einfallen lassen: In einer von Frau Maier moderierten und im Forum abgehaltenen Abschlussrunde notierten sich die Kolleginnen und Kollegen gegenseitig Gedanken, Wünsche, anerkennende und ermutigende Worte auf einem Pappschild, das auf jedem Rücken befestigt war.

Am Ende des knapp 15-minütigen Schreibmarathons waren die Pappschilder restlos beschriftet- ein wirklich sehr gutes Zeichen! Anschließend hatte jeder nun die Gelegenheit, die von den KollegInnen hinterlassenen "Botschaften" buchstäblich in Augenschein zu nehmen und sich über die zahlreichen ermutigenden und /oder bestätigenden Feedbacks zu freuen! 

Natürlich handelte es sich um persönliche „Botschaften“, die nicht weiter verraten werden sollten und auch nicht weiter thematisiert wurden, gleichwohl war die überaus positive  Energie, die von ihnen ausging, im gesamten Kollegium deutlich zu spüren. Das gegenseitige Rückstärken hat in unserem Team nicht bloß metaphorischen oder symbolischen Charakter, es wird in unserem pädagogischen und didaktischen Handeln täglich und vielfach praktiziert. Es bildet eine zentrale Säule unseres Teamgedanken!

Mögen diese positiven Energien uns das ganze Schuljahr begleiten und uns in allen Situationen des Schulalltags weiterhin den Rücken stärken. Die Botschaft an unsere Lernerinnen und Lerner ist ebenso einfach wie klar: Wir sind bereit! Und wir freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches Schuljahr 2016/ 17 mit Euch am Raiffeisen-Campus!  

Der Raiffeisen-Campus bietet mit seinem AG-Konzept die unterschiedlichsten Möglichkeiten für die Lernerinnen und Lerner, sich kreativ, handwerklich, literarisch, technisch oder musikalisch weiter zu entwickeln. Eine dieser Arbeitsgruppen ist die „LEGO-Robotics-AG“.

Die „LEGO-Robotics-AG“ am Raiffeisen-Campus bietet Lernerinnen und Lernern der 5. und 6. Klassen die Möglichkeit, mit den so genannten „Mindstorms EV3“-Baukästen die Welt des Programmierens kennen zu lernen. Dabei entstehen sehr unterschiedliche Projekte. Jeweils zwei Fünft- oder Sechstklässler beweisen an einem Baukasten und einem Laptop ihr technisches Geschick und ihre blühende Phantasie: Ultraschall- oder Helligkeits- und Farbsensor und Berührungssensor oder Gyroskop zur Lagebestimmung im Raum sind nur ein paar Beispiele. Die kleinen Roboter reagieren bei passender „Bausteinprogrammierung“, die in praktisch unveränderter Form auch in Forschungsgruppen an Universitäten eingesetzt wird, auf ihre Umwelt.

Dieses LEGO ist viel mehr als Spielzeug, es fördert und fordert die Fähigkeit der LernerInnen, Probleme technischer Art zu erkennen und zu lösen. Doch das ein oder andere zu ehrgeizige Projekt einzelner Gruppen musste abgebrochen werden, da die zu lösenden Probleme beispielsweise bei der Entwicklung eigener Roboter ohne vorgegebene Bauanleitung für unsere AG zu groß waren. Bauanleitungen kommen in unserer AG nur beim Zusammensetzen der Motoren, Sensoren, des Steuergeräts und der Verkabelung zum Einsatz.

Die Programmierung entwickeln die LernerInnen selbst. Auch hierbei erweist sich so manche Idee als unrealistisch; die Lernerinnen und Lerner lassen sich dadurch aber keineswegs entmutigen. Im Gegenteil: Ihr Einfallsreichtum wird dadurch eher angespornt.

Die Lerner der Schülergenossenschaft am Raiffeisen-Campus bekamen am 8. Juni Besuch im Unterricht. Die zahlreichen Beiträge über die RC Snackbar haben an der IGS Johanna-Loewenherz (Neuwied) das Interesse an dieser Art der Schülerfirmen geweckt.

Nachdem bereits im Vorfeld viele Fragen per Mail geklärt werden konnten, besuchte eine Delegation aus Lehrern, Schülern und Elternvertretung den Raiffeisen-Campus, um sich vor Ort über die Aufgaben und die Funktionsweise einer Schülergenossenschaft zu informieren.

Begrüßt wurden die Gäste von dem Vorstand (Johannes) und dem Aufsichtsrat (Lisa) und zunächst allgemein über die RC Snackbar informiert. Anschließend standen die Lerner für alle Fragen der Gäste zur Verfügung und konnten aus ihrer Anfangszeit berichten.

Wir freuen uns, dass wir unsere Erfahrung weitergeben konnten und wünschen dem Team in Neuwied gutes Gelingen beim Start einer eigenen Schülergenossenschaft.

Das Thema "Medien" stand für die Lernerinnen und Lerner der Klasse 8b zum Ende des vergangenen Schuljahres in Sozialkunde auf dem Lehrplan. Diese vielschichtige Thematik erarbeiteten sie so gut es ging im Unterricht mit ihrer Lehrkraft Herrn Deinert. Doch bei diesem weiten Feld bleiben naturgemäß im Unterricht viele Fragen zur journalistischen Realität offen. Daher luden sie Frau Dr. Kühr-Gilles, Lokaljournalistin der Westerwälder Zeitung, an den Raiffeisen-Campus ein, um sie mit zahlreichen Fragen zu löchern. Dabei lernten sie nicht nur durch die Antworten von Dr. Kühr-Gilles einiges über die Medienwelt, sondern erprobten sich auch selbst als Journalisten: Gemeinsam entwickelten sie Kriterien eines guten Interviews, stellten einen Leitfaden mit ihren Fragen auf, führten das Interview, protokollierten es und verfassten schließlich einen Zeitungsbericht über den Besuch von Frau D. Kühr-Gilles.

Den besten Eindruck über den Besuch geben daher die folgenden Auszüge aus dem Bericht von Mia, 8b.

Am 25.06.2016 war die Lokaljournalistin Frau Kühr-Gilles von der Westerwälder Zeitung zu Gast am Raiffeisen-Campus in Dernbach, um den Lernern ein Interview zu verschiedenen Fragen zum Thema Medien zu geben. Zu ihrem Arbeitsalltag erzählte sie, dass sie sehr flexibel sein und schnell schreiben müsse, weil eine Tageszeitung immer aktuell sein muss. Sie habe viele Termine zu bewältigen, wie Redaktionskonferenzen, große Themenkonferenzen und mindestens einen Sonntag im Monat müsse sie arbeiten. Auch zu Gerichtsprozessen oder Unfällen wird sie gerufen.Ihr Lieblingsartikel war ein Zirkusauftritt, wil dazu die Recherche viel Spaß gemacht habe.

Ein guter Journalist sei bei seiner Arbeit stets der Wahrheit verpflichtet und sollte immer alle Seiten hören und seine Quellen darlegen, erklärte Frau Kühr-Gilles. Der Beruf des Journalisten habe sich sehr verändert. Er sei facettenreicher und komplizierter als früher geworden, auch aufgrund des Internets. Jungen Menschen, die Journalist werden wollen, gab Frau Kühr-Gilles folgenden Rat: Erst Abitur, danach ein Studium und vor allem ein längeres Praktikum, um zu sehen, ob es einem wirklich gefällt. Charaktereigenschaften wie Neugierde, ein offener Umgang mit Menschen und vor allem Spaß am Schreiben sollten angehende Journalisten mitbringen (Mia).

Und nun schließlich noch ein Artikel zum Höhepunkt des Schulfests:

Am Samstag, den 9.7., öffneten die RC Studios ihre Türen, um den Besuchern des Sommerfestes die Räumlichkeiten zu präsentieren. Zur Studioführung empfing Cosima die Besucher im Außenbereich der RC-Studios. Nachdem sie ihre Tour-Teilnehmer durch die Nebenstudios und die „RC Werkstätten“ geführt hatte, versammelten sich die Gäste im Hauptstudio, um einer Aufzeichnung der Sendung „RC Discovery Channel“ beizuwohnen.

Für diese Sendung haben die RC Studios keine Kosten und Mühen gescheut und Star-Regisseur Niklas vom ZDF engagiert. Ihm standen die Regie-Assistenten Hannah und Mona sowie Praktikant Joshua zur Seite, doch für einen reibungslosen Dreh konnten diese nicht garantieren. Im Gegenteil: Während Moderator Aron  Interviews mit Teilnehmern der China-AG, der Fußball-AG, der Theater-AG, der Dance-AG und der Lego-AG führte, sorgte das Filmteam für zahlreiche Pannen: Ein Sturm auf der Bühne machte den Regisseur wütend, die Frisuren der Fußballer nach dem Vorbild von Christiano Ronaldo interessierten ihn nicht und als der Lego-Roboter vom großen Film „Campus Invasion“ auseinanderfiel, musste er die Aufnahme wiederholen lassen.

Dennoch schafften es die Schnitt-Experten, dass die Sendung „RC Discovery Channel“ nur 20 Minuten nach der Aufzeichnung für die Besucher der RC Studios gezeigt werden konnte. In der Sendung konnten die Zuschauer nun wirklich entdecken, was in den AGs steckt – gemäß dem Sendungstitel „RC Discovery Channel“! Tolle Arbeit des Schnitt-Teams!

Bevor wir auch an dieser Stelle das neue Schuljahr mit vielen bunten und aktuellen Artikeln aus dem Schulleben in den Blick nehmen, wenden wir uns nochmals dem gelungenen Schulfest zu, das kurz vor den Ferien den Raiffeisen-Campus in ein Filmstudio verwandelte …

Wie arbeitet eigentlich ein Regisseur? Wie ist ein Fernsehstudio aufgebaut? Und wie wird das Filmmaterial nachgearbeitet? Wer eine Schule in ein Fernsehstudio verwandeln will, muss diese Fragen sicher beantworten können. Deshalb unternahmen die Hauptakteure der „RC Studios“ mit Herrn Deinert vor Beginn der Projektwoche einen Ausflug ins Medienhaus nach Urbar.

Dort nahm sie Redaktionsleiter Willi Willig vom Deutschen Regionalfernsehen in Empfang und erlaubte den Lernerinnen und Lernern vielfältige Blicke hinter die Kulissen. Sie durften beim Schneiden und beim Nachsynchronisieren über die Schulter schauen und waren live im Regie-Raum während im Hauptstudio Fernsehlegende Hans Meiser interviewt wurde.

Überrascht zeigten sich die Lernerinnen und Lerner davon, wie viel Technik in einem Fernsehstudio steckt und wie präzise und schnell die Fernsehmacher arbeiten müssen, damit niemals der Fall eintritt, dass der Fernsehbildschirm der Zuschauer schwarz bleibt. Zu guter Letzt bedankten sich die Lernerinnen und Lerner bei Herrn Willi Willig mit einer Flasche RC-Apfelsaft und dieser versprach sogar gleich einen Gegenbesuch seines Fernsehteams zum „Tag der offenen Tür der RC Studios“.