Der Raiffeisen-Campus bietet mit seinem AG-Konzept die unterschiedlichsten Möglichkeiten für die Lernerinnen und Lerner, sich kreativ, handwerklich, literarisch, technisch oder musikalisch weiter zu entwickeln. Eine dieser Arbeitsgruppen ist die „LEGO-Robotics-AG“.

Die „LEGO-Robotics-AG“ am Raiffeisen-Campus bietet Lernerinnen und Lernern der 5. und 6. Klassen die Möglichkeit, mit den so genannten „Mindstorms EV3“-Baukästen die Welt des Programmierens kennen zu lernen. Dabei entstehen sehr unterschiedliche Projekte. Jeweils zwei Fünft- oder Sechstklässler beweisen an einem Baukasten und einem Laptop ihr technisches Geschick und ihre blühende Phantasie: Ultraschall- oder Helligkeits- und Farbsensor und Berührungssensor oder Gyroskop zur Lagebestimmung im Raum sind nur ein paar Beispiele. Die kleinen Roboter reagieren bei passender „Bausteinprogrammierung“, die in praktisch unveränderter Form auch in Forschungsgruppen an Universitäten eingesetzt wird, auf ihre Umwelt.

Dieses LEGO ist viel mehr als Spielzeug, es fördert und fordert die Fähigkeit der LernerInnen, Probleme technischer Art zu erkennen und zu lösen. Doch das ein oder andere zu ehrgeizige Projekt einzelner Gruppen musste abgebrochen werden, da die zu lösenden Probleme beispielsweise bei der Entwicklung eigener Roboter ohne vorgegebene Bauanleitung für unsere AG zu groß waren. Bauanleitungen kommen in unserer AG nur beim Zusammensetzen der Motoren, Sensoren, des Steuergeräts und der Verkabelung zum Einsatz.

Die Programmierung entwickeln die LernerInnen selbst. Auch hierbei erweist sich so manche Idee als unrealistisch; die Lernerinnen und Lerner lassen sich dadurch aber keineswegs entmutigen. Im Gegenteil: Ihr Einfallsreichtum wird dadurch eher angespornt.

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