Unsere Schulversammlung ist eine schöne Tradition, an die gleich zu Beginn des neuen Schuljahres angeknüpft wurde. Besonders herzlich wurden die neuen Lernerinnen und Lerner der beiden 5. Klassen begrüßt. Beim ersten Programmpunkt, dem Geburtstagsständchen, zeigte sich die lange Sommerpause: Die Bühne reichte für die lange Schlange fast nicht aus.

Auch die neuen Lehrerinnen und Lehrer erhielten die Gelegenheit, sich der gesamten Schulfamilie vorzustellen. Aber nicht nur neue Mitglieder der Campusfamilie waren Thema dieser ersten Schulversammlung. Inzwischen konnten bereits alle ihre ersten Unterrichtsstunden im neuen Gebäude erleben. Ein guter Grund für einen Rückblick auf den Baustart im April 2016 und die Entwicklung bis zum heutigen Tag.

Neben vielen Informationen zum kommenden Jahr blieb auch Platz für Gratulationen. Obwohl das Schuljahr erst ein paar Tage alt ist, gab es schon die ein oder andere Urkunde zu verteilen. So galt es, den Jahrgangsbesten beim Englischwettbewerb „Big Challenge“ zu gratulieren. Ebenso großen Applaus erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Cambridge AG, welche die Ergebnisse ihrer Abschlussprüfung erhielten.

Abgerundet wurde die Schulversammlung mit den sehr beliebten beiden Lobrunden der Lehrer und der Lerner. Wir freuen uns auf die weiteren Schulversammlungen im Laufe des Schuljahres.

Kurz vor den Sommerferien war die damalige Jahrgangsstufe 7 mit ihrer Musiklehrerin Frau Ingenhoven sowie der Jahrgangsstufenleiterin Frau Hillesheim zu einem ganz besonderen Konzert eingeladen.

Zu Gast in den Räumlichkeiten der Musikhochschule Mainz, und dort insbesondere der Abteilung Schulmusik, wurde in einer speziell für Schulklassen konzipierten Aufführung Igor Strawinskys Werk "Die Geschichte vom Soldaten" aufgeführt.

Diese faszinierende Komposition, dargeboten von Musikstudenten und Professoren der Hochschule, ist keine leichte Kost. Die Lernerinnen und Lerner waren gefordert, sich auf eine neue Klangwelt einzulassen und auch einmal Musik zu hören, die ganz weit von ihrem musikalischen Alltag entfernt ist. Hilfreich war dabei sicherlich, dass der Teufel von Laura Heinz gespielt wurde. Für die Lernerinnen und Lerner ein überraschendes Wiedersehen, denn die talentierte junge Sängerin und angehende Musiklehrerin war bereits im Rahmen des Konzertes der Jazz Messengers am Raiffeisen Campus zu Gast.

Das musikgeschichtlich Besondere an der "Geschichte des Soldaten" ist, dass das Werk für eine Wanderbühne komponiert wurde. Besorgt um seine Existenz, plante Strawinsky zwischen 1917 und 1918 zusammen mit seinen Freunden, darunter der Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz, im Schweizer Exil die Gründung einer solchen Wanderbühne, um mit möglichst geringem Aufwand Aufführungen mit Musik, Schauspiel und Sprache zu ermöglichen. Es treten insgesamt sieben Musiker, ein Sprecher, zwei Schauspieler und eine Tänzerin auf.

Inhaltlich durch die vorangegangenen Musikstunden vorbereitet, gelang es den Lernerinnen und Lernern aber hervorragend, in diese fremde Welt einzutauchen.

Zur großen Freude der begleitenden Lehrerinnen erhielten die Kinder im Anschluß spontan eine persönliche Führung durch die Musikhochschule. Kein Geringerer als Prof. Christopher Miltenberger, Prorektor der Musikhochschule, nahm sich Zeit für unsere Lernerschaft und gewährte Einblick in den Alltag der Musikstudierenden und der teilweise beeindruckenden Unterrichtsräume. Besonders der Orgelsaal faszinierte die Kinder und regte zu einem Austausch an.

Dies war sicher nicht der letzte Besuch und wir freuen uns schon auf die nächste Einladung.

Fast schon traditionell findet am Raiffeisen Campus am Ende des Schuljahres und zu Beginn eines neuen Schuljahres ein Gottesdienst statt. Beide Gottesdienste, in denen sehr viel Sinnreiches gesagt wird, umrahmen eine lange Zeitspanne, die für alle Beteiligten (LernerInnen, Eltern und LernbegleiterInnen) wichtig ist.

Und damit habe ich nicht nur die Noten im Sinn. Zwar sind diese entscheidend für die Versetzung in die nächste Klasse, aber unser Schulalltag lässt sich mitnichten auf Noten reduzieren. Die Liste dessen, was den Schulalltag so einzigartig macht, ist unendlich lang:  Unzählige Gespräche zwischen LernerInnen und LernbegleiterInnen im Unterricht oder auf dem Pausenhof, zahlreiche kleine und große Erfolgsmomente, neue Erfahrungen etc. Aber auch weniger erfolgreiche Leistungen oder eine misslungene Kommunikation etc. gehören zum Schulalltag und bereichern ihn. Und das ist gut so, bringt doch jeder Schultag Neues mit sich, was unseren Horizont permanent erweitert und unsere Neugier aufrechterhält.

Ich finde es schön, dass kein Schuljahr dem anderen gleicht. Auch diesem Schuljahr wohnt ein Zauber inne. Darauf dürfen wir uns freuen und neugierig bleiben.

Einen guten Start ins neue Schuljahr und viel Erfolg wünscht Ihnen / Euch

Ihre / Eure Homepage-Redaktion!

Liebe Leserinnen,

Liebe Leser,

die Redaktion unserer Homepage verabschiedet sich für zwei Wochen in die Sommerpause und wird ab dem 15. August 2017 wieder spannende Nachrichten zum Schulalltag am Raiffeisen-Campus veröffentlichen. Bis dahin laden wir Sie herzlich ein, in unserem Pressespiegel zu schmökern und natürlich bleiben wir auch weiterhin auf Facebook aktiv und halten Sie auf dem Laufenden.

Für Ihr Interesse und Feedback im vergangenen Schuljahr danken wir Ihnen herzlich!

Schöne Sommertage wünscht die Homepage-Redaktion am RC.

Hinter diesen drei Schlagworten stecken drei verschiedene Workshops zum Tag der ökonomischen Bildung der Mittelstufe. Dieser wurde gemeinsam von den Sozialkundelehrern Herrn Preußer, Herrn Deinert und Frau Kern sowie mit Unterstützung von Frau Ingenhoven vorbereitet. Einen ganzen Tag lang setzten sich die Lernerinnen und Lerner der Klassen 7 bis 9 mit verschiedenen Themen rund um das Thema Ökonomie auseinander. Im Rahmen der ersten beiden Ökonomietage in der Orientierungsstufe haben sie bereits die Grundlagen des Wirtschaftens erworben.

Im Workshop Zahlungsarten wurden verschiedene Zahlungsmittel in den Blick genommen: Bargeld, Überweisung oder Bankkarte etc. Zunächst wurde mithilfe unterschiedlicher Texte und Recherchen im Internet ein bestimmtes Zahlungsmittel genauer betrachtet. Danach galt es, den anderen Workshopteilnehmern das neu erworbene Wissen zu erläutern, sodass die Zuhörer im Anschluss in der Lage waren, ein passend dazu gestaltetes Quiz erfolgreich auszufüllen.

In einem weiteren Raum ging es um einen Konflikt in einem Unternehmen. Hier übernahmen die Lernerinnen und Lerner verschiedene Positionen: Sie traten als Unternehmer, Mitarbeiter oder Gewerkschafter auf und versuchten durch starke Argumente ihre Gegenspieler zu überzeugen, mögliche Fragen zu klären und die Verhandlungen nicht scheitern zu lassen. Statt eines Siegers wurde am Ende nach einem Kompromiss gesucht.

Bei welchem Unternehmen wir unser Geld am Ende ausgeben, hängt sicher auch mit der erfolgreichen Werbung für ein Produkt zusammen. Aber was macht einen guten Werbespot aus? Wie kann ich in wenigen Minuten die wichtigsten Argumente passend verpacken? Genau damit beschäftigten sich die Teilnehmer des dritten Workshops. Nach viele Tipps wurde dann selbst getestet, wer innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit den kreativsten Workshop auf das Aufnahmegerät bekommt. Natürlich durfen am Ende die Präsentation und das passende Feedback nicht fehlen.

Am Ende des Tages wurde in allen Workshops klar: Wirtschaft ist kein Hexenwerk!

Konnte ich Personalchef, Vorstand und Abteilungsleiter überzeugen? Bis zur ersten Abiturfeier am Raiffeisen-Campus dauert es noch etwas, aber schon davor haben die Lernerinnen und Lerner die Möglichkeit sich für die Mitarbeit in einem Unternehmen zu bewerben: der Schülergenossenschaft RC Snackbar.

Nach der schriftlichen Bewerbung folgte ein mündliches Vorstellungsgespräch, bei dem sich die Bewerberinnen und Bewerber den Fragen der Bewerbungskommission stellen müssen. Vorbereitet wurde das gesamte Bewerbungsverfahren von dem Wirtschaftskurs der 9. Klassen gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften, Herrn Deinert und Frau Kern.

Die Entscheidung darüber, in welcher Abteilung die Lernerinnen und Lerner des Wirtschaftskurses der Klassenstufe 8 ab Sommer 2017 mitarbeiten können, wurde im Rahmen des Tages der ökonomischen Bildung verkündet. Als neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten die Lernerinnen und Lerner die Möglichkeit, sich intensiv auf die Übernahme und Weiterentwicklung der Schülergenossenschaft vorzubereiten.

Am Vormittag fanden dazu Abteilungstreffen statt, in welchen alle Fragen rund um die Aufgaben des jeweiligen Zuständigkeitsbereits geklärt werden konnten. Auch konnte schon an aktuell anstehenden Aufgaben gearbeitet werden. Dabei wurden die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den erfahrenen Abteilungsmitgliedern tatkräftig unterstützt. Dies macht einen völligen Neustart nach den Sommerferien überflüssig. Gleichzeitig wurde auch ein kritischer Blick auf das vergangene Schuljahr geworfen.

Nach dem Austausch ging es um die Weiterentwicklung der Schülergenossenschaft: Welche Projekte soll es im nächsten Schuljahr geben? Wie möchten wir uns weiterentwickeln? Die große Motivation in den einzelnen Gruppen lässt darauf hoffen, dass die Schülergenossenschaft auch im kommenden Schuljahr wieder mit neuen Aktionen auf sich aufmerksam machen wird.

Mit Beginn der Oberstufe im vergangenen Schuljahr galt es, Schwerpunkte zu setzen: Bin ich eher "Germanist" oder ehr "Mathematiker"? Und was heißt Deutsch- bzw. Mathe-Leistungskurs eigentlich? In zahlreichen Informationsveranstaltungen werden die Lernerinnen und Lerner auf die Wahl vorbereitet, dennoch zeigt sich erst in der Praxis, was es wirklich heißt, in dem einen oder anderen LK zu sitzen und den vermittelten Inhalten zu folgen.

Wie an dieser Stelle schon häufig berichtet, zeichnet sich der Mathematikunterricht der Sekundarstufe I durch viel Praxiserfahrung aus. Warum sollte dies in einem Leistungskurs anders sein?

Sicherlich lässt sich nicht mehr jedes mathematische Phänomen mit dem passenden "Spiel" verdeutlichen, aber doch die meisten! Dies erfuhren die Lernerinnen und Lerner des Mathematik-Leistungskurses bei Frau Kern in zahlreichen Unterrichtsstunden. Klassischerweise kommen Würfel in der Stochastik zum Einsatz, warum aber nicht auch bei der Erkundung neuer Funktionen? Und wieso sollte das Herstellen von Modellen aus Papier nicht mehr leistungskurswürdig sein?

Sind die Würfel gefallen und ist das Papier zu einem Objekt geformt, ist natürlich noch lange nicht Schluss. Die neu entstandenen Daten und Formen werden im Anschluss analysiert und mathematisch interpretiert. Genau aus diesem Grund wird auch in einem Leistungskurs die Methode gewählt, die zum Lernen sinnvoll erscheint. Wir dürfen nicht vergessen: Die Aufgabe, aus einem Blatt Papier eine Pyramide herzustellen, kann für einen Oberstufenbesucher genauso eine Herausforderung darstellen wie für die Jüngeren der Campusfamilie.

Auch wenn die Lernerinnen und Lerner der beiden 5. Klassen im Laufe ihres ersten Campusjahres bereits vielfach die Möglickeit hatten, etwas über den Namensgeber unserer Schule zu erfahren, widmeten sie ihm kurz vor den Ferien nochmals einen ganzen Tag.

In Hamm, der Geburtsstadt von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, erkundigten die Jüngsten der Campusfamilie die Biographie Raiffeisens: Im Museum konnten die Fünftklässler verschiedene Exponate aus der Lebenszeit Raiffeisens bestaunen, an einer Säule im Ort konnten viele Stationen seines Lebens entdeckt werden.

Nach diesen vielen Eindrücken galt es inne zu halten und einzelne Augenblicke des Lebens des Ökonomen Revue passieren zu lassen. Dazu bereiteten die Lernerinnen und Lerner kurze Rollenspiele vor. Hierbei galt es, die genaue Lebensstation nicht zu verraten. Nach der Vorstellung vor dem gesamten Jahrgang hatten die Zuschauer die Aufgabe, die Szene in das Leben Raiffeisens einzuordnen. Zur großen Freude der beiden Klassenleitungen, Frau Kern und Herrn Deinert, waren die Szenen nicht nur kreativ, sondern wurden fast immer von den Zuschauern erkannt.

Ganz schön spannend, das Leben des fast siebzig Jahre alt gewordenen Raiffeisens!

Auch wenn es am Ende der Orientierungsstufe noch viele Schuljahre bis zum Abitur anstehen, bildet das Ende der 6. Klasse doch einen kleinen Abschluss. Allein die Tatsache, dass die Zeugnisse nicht am allgemeinen Zeugnistag vor den Sommerferien verteilt werden, zeigt die etwas andere Bedeutung dieses Schuljahresabschlusses.

In den vorangegangenen zwei Jahren haben die Lernerinnen und Lerner der Klassen 6 viel Neues entdeckt und so manche Aufgabe gelöst. Dies lässt sich sicherlich an dem ein oder anderen voll geschriebenen Heft oder auseinanderplatzenden Ordner erkennen. Volle Seiten alleine sagen aber noch wenig über das wirkliche Können aus. Auch reine Fakten spielen in der heutigen Gesellschaft nur eine untergeordnete Rolle, lässt sich doch alles „schnell mal googln“.

Um den Lernern ein angemessenes Feedback darüber zu geben, wie gut sie für die kommenden Jahre vorbereitet sind, gibt es am Raiffeisen-Campus den Projekttag „FIT47“. Im Rahmen einer Lernwerkstatt bearbeiten die Lernerinnen und Lerner der Klassenstufe 6 verschiedene fächerübergreifende Aufgaben. Dazu müssen sie unterschiedlichen Fähigkeiten und Methoden anwenden, welche sie in der 5. und 6. Klasse gelernt haben und welche weiterhin wichtig sind.

Statt eines Zeugnisses – denn das hatten sie bereits seit einigen Tagen in der Tasche – erhielten alle am letzten Schultag ein Feedback über ihre Kompetenzen. Bei erfolgreichem Absolvieren der Lernwerkstatt gab es zusätzlich zur Rückmeldung das verdiente Kompetenzzertifikat.

Mit diesem akademischen Feedback können die Lernerinnen und Lerner nach den Ferien die Mittelstufe beginnen. Wir wünschen ihnen dabei weiterhin viel Erfolg!

Lange Zeit schien es so, als gäbe es kaum einen Bau-Fortschritt zu vermelden. Auch wenn sich von außen in den letzten Wochen nur wenig geändert hat, so war das Treiben rund um den Neubau doch weiterhin hörbar. Spätestens mit der Entfernung des Außengerüstes wurden einige Fragen lauter: Wie sieht es wohl aus im neuen Schulgebäude? Wann können wir dort einziehen?

Am letzten Schultag war es dann soweit. Jahrgangsweise wurden die Tische und Stühle gereinigt, und mit vereinten Kräften wanderten Schritt für Schritt immer mehr Utensilien aus der Nawi- und Kunst-/Musiksammlung und schließlich viele Tische und Stühle in den Neubau. Schon jetzt lässt sich erkennen, wie es nach den Ferien wohl aussehen wird.

Breite Flure, großzügige Räume und jede Menge Platz! Während die Lernerinnen und Lerner nach viel Fleißarbeit in die wohlverdienten Sommerferien starteten, wird im Bau weitergewerkelt. Wir sind gespannt, wie wir das Gebäude nach den sechs Wochen vorfinden werden.

Allen Helferinnen und Helfern vielen Dank für die Mühe.