Meisterdetektive auf spannender Spurensuche

Am Mittwoch, dem 23. August 2017, starteten 45 Lernerinnen und Lerner der Jahrgangsstufe 5 mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Ingenhoven und Frau Steup in ihr erstes großes Abenteuer – die erlebnispädagogischen Tage in der Jugendherberge Bad Marienberg. Nach der Ankunft in der Jugendherberge und einer Stärkung am Mittag erfuhren die gespannten Lerner dann schließlich das Thema ihres Abenteuers: Die Ausbildung zum Meisterdetektiv!

Zu den Fähigkeiten, die ein Detektiv beherrschen sollte, zählt beispielsweise das Entschlüsseln von Geheimbotschaften. Auch ist es wichtig, sich geschickt fortzubewegen und verdeckt zu laufen. All diese Fähigkeiten wurden am ersten Tag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände der Jugendherberge in spannenden Spielen trainiert. Unter der Anleitung der beiden Teamer Julia und Johannes, die die Ausbildung der Nachwuchsdetektive übernahmen, wurden auch Teamgeist und Kooperationsbereitschaft gefördert. In Spielen wie „Ich bin dein Fan“ stand vor allem der Zusammenhalt im Vordergrund, was auch dadurch gefördert wurde, dass es in der Meisterdetektivausbildung keine Trennung beider Klassen gab, sondern alle Unternehmungen gemeinsam stattfanden. Vorbereitend auf den nächsten Tag übten die Lernerinnen und Lerner außerdem das Entschlüsseln von Geheimbotschaften.

Ein Höhepunkt war für viele die Nachtwanderung, die den tollen Tag beendete. Viele mutige Lernerinnen und Lerner stellten sich dieser Herausforderung, bei der sie ihre Sinne schärften, und sie bewiesen ihren Mut sogar in einem Sologang in der Dunkelheit.

Am zweiten Tag durchkreuzte leider der Bösewicht „Nichtswieweg“ die Pläne der angehenden Meisterdetektive und raubte die Maskottchen Campus-Äffchen und Biene. Gemeinsam brachen die Lernerinnen und Lerner auf zu einer spannenden Verfolgungsjagd. Hier konnten sie die zuvor erlernten Fähigkeiten anwenden, um rätselhafte Hinweise zu entschlüsseln und zu kombinieren. Doch es galt auch Ausdauer zu zeigen und Hindernisse zu überwinden. Viele Aufgaben des Bösewichts konnten jedoch nur gemeinschaftlich gelöst werden, was den Zusammenhalt der Gruppe zusätzlich stärkte. Entgegen aller Erwartungen spürten die Meisterdetektive schließlich die Maskottchen am Wagen der beiden Teamer im Wildpark von Bad Marienberg auf. Da die Lernerinnen und Lerner alle wichtigen Fähigkeiten eines Meisterdetektivs unter Beweis gestellt hatten, bekamen sie zum Abschluss ihre Urkunden überreicht. Nach dem Abschied von Julia und einem kurzen, "eiskalten" Abstecher zu Frau Steups Zuhause erreichten die Lernerinnen und Lerner wieder die Jugendherberge.

Gemeinsam feierte der Jahrgang am Abend eine Klassenfete: Ein buntes Programm aus spannenden Lernerbeiträgen – von Musikdarbietungen, Zaubertricks und Witzen bis hin zu Bujutsu-Techniken.

Am dritten Tag ging es schließlich nach einem leckeren gemeinsamen Frühstück mit der Urkunde und vielen tollen Erlebnissen im Gepäck zurück an den Campus. Im Jahrgang ließen die Lernerinnen und Lerner noch einmal die erlebnisreichen Tage Revue passieren und schwärmten von ihren persönlichen Highlights.

Am Donnerstag,7.9.2017 sind die fünf Kandidaten für den Deutschen Bundestag zu einer Podiumsdiskussion zu Gast am Raiffeisen-Campus. Traditionell lädt der Campus zu jeder wichtigen Wahl die jeweiligen Kandidaten ein, sodass die gesamte Campusfamilie genau weiß, wer die Menschen auf den aktuellen Plakaten der Parteien sind und wie sie zu den unterschiedlichen Themen stehen.

In diesem Jahr sind Gabi Weber MdB (SPD), Dr. Andreas Nick MdB (CDU), Thorsten Hehl (FDP), Martin Klein (Die Linke) und Michael Musil (Bündnis 90/Die Grünen) dabei. Im Vorfeld herrscht auf den Fluren und in den Räumen reger Gesprächsbedarf: Was sind die Inhalte der Parteien? Wie sieht die Arbeit im Bundestag aus? Und ganz grundsätzlich: Was ist überhaupt eine Bundestagswahl?

Die Kleinsten werden selbstverständlich „mitgenommen“ und sie erhalten erste Erkenntnisse darüber, wie bedeutsam Politik und Demokratie sind. Freuen wir uns also auf eine spannende Stunde! Auch interessierte Eltern sind herzlich eingeladen. Beginn: 10.40 Uhr.

Was erwartet mich an meiner neuen Schule? Werde ich mich zurecht finden? Welche Regeln gibt es? Wie läuft das Mittagessen ab? Und was mache ich, wenn ich etwas verloren habe?

Viele Fragen beschäftigen unsere Fünftklässler zu Beginn ihrer Schulzeit am Raiffeisen-Campus. Doch hierfür stehen nicht nur die Lehrkräfte Rede und Antwort, sondern traditionell übernehmen die Lernerinnen und Lerner der 6. Klassen die Patenschaft für die neuen Fünftklässler. Sie unterstützen die Jüngsten der Campusfamilie beim Kennenlernen des Schulalltags. Um dieser wichtigen Aufgabe gut nachkommen zu können, trafen sich zu Beginn des Schuljahres alle Lernerinnen und Lerner der Orientierungsstufe gemeinsam mit ihren Klassenleitungen bei tollem Sonnenschein auf dem Schulhof.

In rotierenden Partnergesprächen und kurzen Reflexionsphasen erklärten die Sechstklässler den Fünftklässlern viele Regeln und Rituale am Raiffeisen-Campus. Auch das gegenseitige Kennenlernen durfte nicht zu kurz kommen, denn wie im Unterricht gilt auch hier: Zuerst muss ich meinen Gesprächspartner kennen und akzeptieren, erst dann kann ich viel besser von ihm lernen.

Was muss ich tun, wenn ich Tischdienst habe? Wofür stehen die roten und gelben Karten? Und wie funktioniert ein Spindschloss? Dies und vieles mehr konnte in dieser Stunde geklärt werden. Das den Fünfklässlern, die mittlerweile im Schulalltag "angekommen" sind, sehr geholfen. Wir danken den Paten für die tolle Unterstützung!

 

8.10 Uhr kann verdammt früh sein. Gerade nach den langen Sommerferien, in denen das Ausschlafen nicht zu kurz kam, muss sich der ein oder andere Lerner, aber auch Lehrer, erst wieder daran gewöhnen, vom Wecker geweckt zu werden und zur 1. Stunde im Klassenzimmer zu sein. Am Raiffeisen-Campus ist in solchen Situationen guter Rat nicht teuer: Mit einem Energizer aus dem bei uns im Stundenplan fest etablierten Programm Lions-Quest werden müde Lerner ganz schnell munter.

Das passiert auch bei Frau Umbscheiden, die hier mit der Klasse 6b eine Runde Zug fährt. Dabei geht es um Reaktion, Konzentration und – ganz viel Spaß, da natürlich jeder im Zug mitfahren möchte und einen der begehrten Plätze ergattern möchte. Problem dabei: Es gibt im Zug einen Sitzplatz weniger als es Passagiere gibt und an eine Sitzplatzreservierung ist nicht zu denken.

Jedem Lehrer steht ein bunter Strauß an Energizern zur Verfügung, um wie in der Orientierungsstufe fest etabliert, schwungvoll in den Tag zu starten oder aber auch in den übrigen Stunden ein kleines Konzentrationshängerchen zu überbrücken. Somit kommt wieder Energie in die Klasse, nebenbei werden aber auch Teamgeist, Vertrauen und ein achtsamer Umgang miteinander gefestigt – Einer für alle, alle für einen, um es (auch) mit Raiffeisen zu sagen.

Das Schuljahr hat Fahrt aufgenommen. Bereits am 29.8.2017 fand Schulversammlung Nr.2 statt. Während der einstündigen Veranstaltung brachte Schulleiter Meffert die Campus-Familie auf den aktuellen Entwicklungsstand diverser Projekte, die unser Schulleben prägen oder in absehbarer Zeit prägen werden. So gehörte die für den kommenden Herbst geplante Fertigstellung der Mensa zu den ersten Tagesordnungspunkten nach dem traditionellen „Ständchen“ für die Geburtstagskinder. Herr Meffert nutzte die Gelegenheit, um sich bei Hausmeister Thomas Born für dessen unermüdlichen Einsatz im Allgemeinen und bei der Fertigstellung unseres neuen Schulgebäudes im Besonderen herzlich zu bedanken. Herr Born genießt nicht nur bei der Schulleitung, sondern auch bei der Lerner- und Lehrerschaft hohes Ansehen.  Entsprechend schlossen sich alle Anwesenden den Dankesworten des Schulleiters mit großem Applaus an.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Präsentation des „Europawettbewerbs“. Projektleiter Dominik Deinert und die Preisträgerinnen des letztjährigen Wettbewerbs, Lea und Lara, stellten die Grundidee vor und luden die MitlernerInnen zur Teilnahme ein. Der Europawettbewerb ist eine Form der Projektarbeit, die aufgrund der intrinsischen Motivation zwei Schlüsselkompetenzen ganz besonders fördert: Kreativität und selbständiges Arbeiten. Freilich gibt es auch tolle Preise, die man gewinnen kann. Diese reichen von klassischen Buchpreisen bis hin zur Teilnahme am Europa-Seminar, das in Berlin stattfindet. Und so freut sich Projektleiter Deinert nicht nur auf eine rege Teilnahme, sondern er hofft ebenfalls, dass der Raiffeisen-Campus auch beim diesjährigen Europawettbewerb viele Preise gewinnen kann.

Zum Schluss rief der Schulleiter das Schulklassenprojekt in Tansania in Erinnerung. Im Rahmen einer einzigartigen Hilfeaktion will der Raiffeisen-Campus in naher Zukunft den Bau einer Schulklasse in Tansania finanzieren. Frau Jenny Groß zeichnet verantwortlich für dieses ambitionierte Projekt, das am 6.September 2017 startet.  Wir wünschen allen ProjektteilnehmerInnen viel Erfolg!

Das Schuljahr hat Fahrt aufgenommen. Bereits am 29.8.2017 fand Schulversammlung Nr.2 statt. Während der einstündigen Veranstaltung brachte Schulleiter Meffert die Campus-Familie auf den aktuellen Entwicklungsstand diverser Projekte, die unser Schulleben prägen oder in absehbarer Zeit prägen werden. So gehörte die für den kommenden Herbst geplante Fertigstellung der Mensa zu den ersten Tagesordnungspunkten nach dem traditionellen „Ständchen“ für die Geburtstagskinder. Herr Meffert nutzte die Gelegenheit, um sich bei Hausmeister Thomas Born für dessen unermüdlichen Einsatz im Allgemeinen und bei der Fertigstellung unseres neuen Schulgebäudes im Besonderen herzlich zu bedanken. Herr Born genießt nicht nur bei der Schulleitung, sondern auch bei der Lerner- und Lehrerschaft hohes Ansehen.  Entsprechend schlossen sich alle Anwesenden den Dankesworten des Schulleiters mit großem Applaus an.  

Ein weiteres wichtiges Thema war die Präsentation des "Europawettbewerbs". Projektleiter Dominik Deinert und die Preisträgerinnen des letztjährigen Wettbewerbs, Lea und Lara, stellten die Grundidee vor und luden die MitlernerInnen zur Teilnahme ein. Der Europawettbewerb ist eine Form der Projektarbeit, die aufgrund der intrinsischen Motivation zwei Schlüsselkompetenzen ganz besonders fördert: Kreativität und selbständiges Arbeiten. Freilich gibt es auch tolle Preise, die man gewinnen kann. Diese reichen von klassischen Buchpreisen bis hin zur Teilnahme am Europa-Seminar, das in Berlin stattfindet. Und so freut sich Projektleiter Deinert nicht nur auf eine rege Teilnahme, sondern er hofft ebenfalls, dass der Raiffeisen-Campus auch beim diesjährigen Europawettbewerb viele Preise gewinnen kann.   

Zum Schluss rief der Schulleiter das Schulklassenprojekt in Tansania in Erinnerung. Im Rahmen einer einzigartigen Hilfeaktion will der Raiffeisen-Campus in naher Zukunft den Bau einer Schulklasse in Tansania finanzieren. Frau Jenny Groß zeichnet verantwortlich für dieses ambitionierte Projekt, das am 6.September 2017 startet.  Wir wünschen allen ProjektteilnehmerInnen viel Erfolg!   

Mit dem neuen Schuljahr müssen unsere Lernerinnen und Lerner der Jahrgangsstufe 5 nun auch einen neuen Schulweg meistern. Um sie auf die Gefahren des Straßenverkehrs aufmerksam zu machen, lud der Raiffeisen-Campus, wie bereits in den vergangenen Jahren, auch dieses Jahr wieder den ADAC ein, damit die Lerner am Verkehrssicherheitsprogramm "Achtung Auto" teilnehmen können. Ziel dieses Programms ist es, den LernerInnen wichtige Verhaltensregeln anschaulich näherzubringen.

Zunächst waren die LernerInnen mit vollem Körpereinsatz gefordert: Um zu erkennen, dass Fahrzeuge nicht sofort stehen bleiben können, mussten sie aus dem Sprint an einer vorgegebenen Stelle stoppen. Sie stellten dabei fest, dass sie nicht sofort anhalten konnten. Im zweiten Durchlauf stoppten sie ihren Sprint erst auf ein Handzeichen hin. Aus den verschiedenen Messergebnissen leiteten sie schließlich gemeinsam eine Formel zur Berechnung des Anhaltewegs ab.

Die erlernte Formel wurde dann anschließend auf das Auto übertragen. Nach den Einschätzungen zum erwarteten Bremsweg des Autos staunten die LernerInnen nicht schlecht, als das Auto selbst bei nur 20 km/h erst weit außerhalb mancher Markierungen zum Stehen kam.

Ein Highlight für die Lerner der Klassen 5a und 5b war das abschließende Mitfahren im ADAC-Wagen. Ordnungsgemäß gesichert durften sie im Auto mitfahren und bei einer Vollbremsung auf dem Schulhof die Schutzwirkung des Sicherheitsgurtes und der Sitzerhöhung kennenlernen.

Gemeinsam mit ihren Klassenleiterinnen Frau Ingenhoven und Frau Steup reflektierten die Lernerinnen und Lerner im Anschluss das Erlebte und bezogen es auf ihren eigenen Schulweg. Ihr Lernergebnis zum Thema Verkehrssicherheit können die beiden Klassen nun demnächst in einem Arbeitsblatt des ADAC überprüfen.

Das war das Fazit, welches die Lernerinnen und Lerner des Grundkurses Geschichte der MSS2 bei Frau Scheffler zogen. Doch wie kam es zu dieser These, die den fest etablierten Geschichtsunterricht in Schulen ins Wanken bringen kann? Sollte sich gar eine Forderung nach Abschaffung dieses Schulfaches anschließen?

Zunächst wurden die Lerner mit der Problematik des Faches konfrontiert: Der Geschichtsunterricht steht immer vor der Herausforderung, dass wir als Historiker den Gegenstand nicht im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machen können. Neben vielen positiven Ereignissen wurden unzählige Schlachten im Laufe der Jahrhunderte geschlagen – dass diese vorbei sind, ist gut so und kein Kriegsschauplatz dieser Welt soll tatsächlich in ein Klassenzimmer getragen werden. Es bleibt also nur, eine Vorstellung der Abläufe, der Taten, des Leids heraufzubeschwören.

Und damit beginnt bereits die Deutung der Vergangenheit, die für uns für immer verloren ist, und wir sprechen von Geschichte. Überlieferungen aller Art, ob das schriftliche Quellen, Überreste oder Gemälde sind, sie alle müssen zum Sprechen gebracht, eingeordnet und schließlich kritisch beurteilt werden. Wir konstruieren uns Geschichte, wie sie vielleicht war, und färben unseren Blick auf die Vergangenheit aufgrund unserer Erfahrungen, unserer Sozialisierung, unseres Wissens.

Sollte also das Fach Geschichte abgeschafft werden? Diese Frage wurde am Ende der Stunde mit einem Nein beantwortet. Die Lerner sind nun vielmehr sensibilisiert im Umgang mit der Vergangenheit. Sie erkennen Geschichte als ein Konstrukt, das auf wissenschaftlicher Recherche beruht, und deshalb kein Luftschloss ist. Doch wissen sie nun auch, dass sie Sorgfalt beim Analysieren und Interpretieren von Quellen walten lassen müssen, sie sich Offenheit und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Ereignis bewahren müssen, sodass sie nicht nur das in einer Quelle sehen, was sie sehen möchten.

Mit Spannung wurde auch in diesem Jahr die Einschulung unseres neuen Jahrgangs erwartet. Bei strahlendem Sonnenschein wurden am zweiten Schultag, 15.8, die neuen Lernerinnen und Lerner mit ihren Eltern und Verwandten begrüßt.
Die feierliche Einschulung begann mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche der Dernbacher Ordensschwester. Der Anfang an der weiterführenden Schule steht ganz im Zeichen der Orientierung, des Ankommens und der gegenseitigen Unterstützung. Symbolisch hierfür wurde von Schulleiter Bernhard Meffert das Navi gewählt, welches aus unserem Alltag häufig nicht mehr wegzudenken ist. Es muss aber nicht immer ein technisches Navigationsgerät sein: Alle Mitglieder der Schulfamilie können sich gegenseitig den Weg zeigen. Dazu müssen sie einander vertrauen. Dieses Vertrauen aufzubauen und aufeinander zu achten, hilft, den Schulalltag gemeinsam zu meistern.

Ein neues Navi für die Lernerinnen und Lerner stellen insbesondere die Klassenleiterinnen Frau Steup und Frau Ingenhoven gemeinsam mit der Orientierungsstufenleiterin Frau Kern dar. Sie begleiteten die Kinder zurück an den Campus. Dort waren die Eltern bei Kaffee und Kuchen im Forum zu einem Austausch eingeladen, während der neue Jahrgang die beiden Klassenzimmer bezog.

Die Zuordnung zu den Klassen erfuhren die gespannten Lerner schließlich durch personalisierte Puzzleteile an den jeweiligen Klassenräumen. Durch das Zusammenfügen ihrer Puzzleteile wurde den Lernern schnell klar, dass sie nun eine Einheit bilden und jeder von ihnen Teil einer Klassengemeinschaft ist. In verschiedenen interaktiven Kennenlernspielen kamen sie schnell miteinander ins Gespräch und machten neue Bekanntschaften – ein erster Schritt für zukünftige Freundschaften…

Unsere gesamte Schulfamilie wünscht den neuen Lernerinnen und Lernern einen guten Start!

Der nächste Projekttag „Eltern machen Campus“, der am Freitag, 27.10.2017 stattfindet, wirft schon seinen Schatten voraus: Die Ankündigung wurde per E-Mail verschickt und erste Eltern haben sich bereit erklärt, ihren Beruf in einem Workshop vorzustellen. Damit die Lernerinnen und Lerner auch eine echte Auswahl treffen können, freut sich Herr Deinert über Ihre Nachricht bis Freitag, 8. September 2017 für den Fall, dass Sie dieses Projekt unterstützen möchten.

An dieser Stellen möchten wir noch einmal kurz zurückblicken auf den Projekttag im letzten Herbst. Aus unserer Reihe „Eltern machen Campus – Interviews mit Eltern und Lernern“ präsentieren wir den Workshop „Pflege – Der Mensch im Mittelpunkt“ von Frau Brockers, den unsere Lernerinnen Julia und Cosima besucht haben.

Frau Brockers, was war Ihre Motivation, den Workshop zu halten?

Ich bin auch nach 33 Jahren immer noch begeistert von meinem Beruf. Heute bietet er auch die Möglichkeit des Studiums und /oder vielseitiger Zusatzqualifikationen. Wem kann ich das besser weitergeben, als denen, die sich vielleicht in diese Richtung beruflich orientieren möchten?

Julia, was waren deine Erwartungen als du den Workshop gewählt hast?

Ich wählte den Workshop, weil ich den Beruf Pflege schon immer interessant fand. Um ehrlich zu sein, war es nie wirklich mein Berufswunsch, aber ich finde diesen Beruf nach wie vor sehr faszinierend und habe großen Respekt vor denen, die ihn ausüben. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen: Ich wollte mehr über den Alltag und die Aufgaben eines Pflegers erfahren und diese vielleicht auch nachempfinden und genau dies ist auch meiner Meinung nach gut gelungen. Wir hatten mehrere praktische Übungen: vom Zähneputzen und Füttern eines Partners bis hin zum Rasieren eines Ballons. 

Frau Brockers, wie lief die Vorbereitung auf den Workshop ab? Haben Sie einen Tipp für Eltern, die interessiert sind, selbst einen Workshop zu leiten?

Die Vorbereitung lief sehr einfach. Ideen waren vorhanden und dank der hilfreichen Anregungen seitens der Schule schnell umgesetzt. Den Eltern kann ich nur sagen: Aufgeregt war ich schon. Was erwartet mich? Wie gehen die Lernerinnen und Lerner mit mir um? Bekomme ich das hin? Nach ein paar Minuten war aber alles gut. Die Zeit war geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung. Ich bin dankbar dafür, dass ich meinen Beruf vorstellen konnte und dass die Lernerinnen und Lerner meine Vorstellung gewählt haben. 

Cosima, hat dich der Workshop hinsichtlich deiner Berufsentscheidung weitergebracht? 

Bezüglich meiner Berufsentscheidung weiß ich es noch nicht, jedoch habe ich nun ein Verständnis dafür entwickelt, wie anspruchsvoll dieser Beruf ist. Viele Pfleger opfern sich auf, um das Leben der Pflegebedürftigen so schön und angenehm wie möglich zu gestalten, und sie müssen Aufgaben erledigen, die wirklich niemand sonst erledigen würde. Pfleger ist der bewundernswerteste und sozialste Beruf, den ich kenne.