Mit Beginn der Oberstufe im vergangenen Schuljahr galt es, Schwerpunkte zu setzen: Bin ich eher "Germanist" oder ehr "Mathematiker"? Und was heißt Deutsch- bzw. Mathe-Leistungskurs eigentlich? In zahlreichen Informationsveranstaltungen werden die Lernerinnen und Lerner auf die Wahl vorbereitet, dennoch zeigt sich erst in der Praxis, was es wirklich heißt, in dem einen oder anderen LK zu sitzen und den vermittelten Inhalten zu folgen.

Wie an dieser Stelle schon häufig berichtet, zeichnet sich der Mathematikunterricht der Sekundarstufe I durch viel Praxiserfahrung aus. Warum sollte dies in einem Leistungskurs anders sein?

Sicherlich lässt sich nicht mehr jedes mathematische Phänomen mit dem passenden "Spiel" verdeutlichen, aber doch die meisten! Dies erfuhren die Lernerinnen und Lerner des Mathematik-Leistungskurses bei Frau Kern in zahlreichen Unterrichtsstunden. Klassischerweise kommen Würfel in der Stochastik zum Einsatz, warum aber nicht auch bei der Erkundung neuer Funktionen? Und wieso sollte das Herstellen von Modellen aus Papier nicht mehr leistungskurswürdig sein?

Sind die Würfel gefallen und ist das Papier zu einem Objekt geformt, ist natürlich noch lange nicht Schluss. Die neu entstandenen Daten und Formen werden im Anschluss analysiert und mathematisch interpretiert. Genau aus diesem Grund wird auch in einem Leistungskurs die Methode gewählt, die zum Lernen sinnvoll erscheint. Wir dürfen nicht vergessen: Die Aufgabe, aus einem Blatt Papier eine Pyramide herzustellen, kann für einen Oberstufenbesucher genauso eine Herausforderung darstellen wie für die Jüngeren der Campusfamilie.

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