Ortsbürgermeister Quirmbach, die Vertreter des ersten Jahrgangs am Raiffeisen-Campus und dessen Schulleiter Bernhard Meffert strahlten mit der Sonne um die Wette, als jetzt das von den Kindern gebaute Insektenhotel an die neue Schulgemeinde Dernbach übergeben wurde. „Wir wollen mit unseren Mitteln ein Zeichen setzen, dass das, was die Lerner am Raiffeisen-Campus lernen, einen Nutzen für die Umwelt des Raiffeisen-Campus hat. Diese Umwelt ist zum einen die Schöpfung, deren zahlreichen Insekten wir eine Unterkunft gebaut haben. Diese Umwelt sind aber auch die freundlichen Menschen in der Gemeinde Dernbach, die seit Januar unseren Umzug nach Dernbach so positiv aufgenommen und begleitet haben.“

Bürgermeister Andreas Quirmbach erfuhr dann von den Quartanern, wie sie aus den Rohmaterialien das Insektenhotel zusammengebaut und dabei viel über die spezifischen Lebensbedingungen von Insekten gelernt hatten und zeigte sich vom Projekt beeindruckt. „Die Gemeinde Dernbach freut sich auf das Gymnasium, das die vorhandene gute Infrastruktur  im Bezug auf die Bildungs-, Gesundheits- und Senioreneinrichtungen hervorragend ergänzt. Genauso gut ergänzen sich unsere neue Streubobstwiese und das Geschenk des Gymnasiums.“

Zwei Schilder, die ebenfalls vom Raiffeisen-Campus übergeben wurden, werden alle Spaziergänge in der Nähe des Heilborns über den Nutzen und die Geschichte des Insektenhotels informieren. 

Die Jahrgangsstufe 5 machte sich mit dem beiden Klassenlehrern Frau Bittger und Herr Schenkelberg auf den Weg nach Hamm, um das Deutsche Raiffeisenmuseum zu besuchen. Nach einer medialen Einführung in die Thematik wurden die beiden Klassen aufgeteilt und bekamen einerseits eine Führung durch das Museum  und anderseits wanderte man zur Raiffeisensäule in die Ortsmitte von Hamm. Die Lernerinnen und Lerner machten sich ein Bild vom Leben und Wirken Friedrich Wilhelm Raiffeisens und waren sehr erstaunt, was er alles auf den Weg gebracht hat.

Nicht nur, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die kleinen Bauern, die oftmals durch wucherische Geldverleiher in Existenznot gerieten, vor dem endgültigen Ruin zu bewahren, er gründete auch etliche Vereine, wie z.B. den Flammersfelder Hülfsverein oder den Heddesdorfer Darlehnskassen-Verein.

Getreu seinem Motto: „Einer für Alle, alle für Einen“ gründete er erste Genossenschaften, das aus diesen Genossenschaften eine weltumspannende Idee geworden ist, beweist auch unsere Schulträgergenossenschaft, die Raiffeisen-Campus eG, jeden Tag auf`s Neue.

war die Gebrauchtkleidungsbörse für die Schulkleidung, die der Förderverein am Raiffeisen-Campus unter seiner Vorsitzenden Helga Kronimus mit vielen Helfern am vergangenen Samstag veranstaltete. Ökologisch, weil es unsinnige Ressourcenverschwenung ist, gut erhaltene Kleidung einfach wegzuwerfen. Sozial, weil es den kaufenden und verkaufenden Eltern hilft, die Kosten für Schulkleidung überschaubar zu halten. Kommunikativ, weil der Tag letztlich einer der vielen Elternsprechtage am Raiffeisen-Campus war. Neue Eltern und die Eltern der drei bereits am Raiffeisen-Campus lernenden Jahrgänge kamen schnell ins Gespräch und die fröhliche Atmosphäre im Kunstraum war ansteckend. Dank des perfekten Managements waren Beratung, Abwicklung und Bezahlung mindestens auf Einzelhandelsniveau. Dass mit jedem verkauften Kleidungsstück auch noch eine kleine Spende für den Förderverein verbunden war, die dann wieder den Kindern zugute kommt, ist das Sahnehäubchen auf einem erfolgreichen Vormittag, der eines Tages eine ganze Aula füllen dürfte…

Eine tolle Teamleistung zeigten vier unserer Lerner in der diesjährigen Medenrunde des Tennisverbandes Rheinland in der D-Klasse Jungen U15. Arian und Lucas aus der 7b, Til aus der 7a und und Paul (6b) alle zusammen erstmalig angetreten in einer Mannschaft für den TC Staudt erreichten souverän den 1. Tabellenplatz mit 10:0 Punkten.  Angespornt von diesem Erfolg und mächtig stolz trainieren die Jungs nun fleißig weiter und freuen sich schon heute auf neue Herausforderungen in der kommenden Saison, wenn sie ihr spielerisches Können in der nächsthöheren Klasse unter Beweis stellen dürfen. Wir drücken unseren Tennis-Assen die Daumen und freuen uns, dass sie neben ihrer Schule auch den Sport so erfolgreich ausüben können. 

Mathematik zum Anfassen, Schauen und Spielen, dieser Zugang zur Mathematik wurde den Lernenden der 6. Klassen zum Abschluss der Orientierungsstufe im Mathematikum Gießen ermöglicht.

Am 1. Juli ging es zu Beginn der zweiten Stunde mit dem Bus nach Gießen, wo die Lernerinnen und Lerner nach einer kurzen Einführung anhand eines Beispielexperiments selbstständig die zahlreichen spannenden Stationen im Mathematikum erkunden konnten. Von herausfordernden Puzzlespielen über verwirrende Spiegelkabinette bis hin zu riesigen Seifenblasen wurde die Mathematik auf faszinierende Art und Weise veranschaulicht.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht die von den Stationen gelieferten Ergebnisse, sondern die individuellen Erfahrungen der Lerner: So hingen neben jeder Station lediglich kurze Hilfestellungen zur Benutzung der Gerätschaften, während man „Lösungen“ vergeblich suchte. Es gab z.B. Bauklötze, die ohne Anleitung und nur mit Kreativität und Verstand zu einer soliden Brücke zusammengebaut wurden und dann sogar das Gewicht dreier Lerner tragen konnten.

Die Lernerinnen und Lerner bekamen die Mathematik somit nicht serviert, sie erlebten sie und nahmen so einzigartige Erfahrungen mit.

 

Rarely do we have the chance to celebrate a birthday of someone so young yet a fully qualified teacher in our team. Another reason to cherish the occasion: Miss Sabine Hahn, born in Montabaur yet since her primary school years at home in the USA, came to spend one year in her native land but will return to Ohio in a couple of weeks to continue her professional career as a teacher. We miss her already and the near 150 learners gave her a warm welcome during the surprise party in the interval last Friday. After a short speech by her principal Mr Meffert Miss Hahn received flowers and gifts both from the staff and the children and – of course – a joyful yet improvable "Happy Birthday". And on this special occasion we honour Miss Hahn with the language that she shares with Mrs Hillesheim and has enriched out staff-room atmosphere tremendously since her arrival last August…

Es ist nicht, dass wir statt Spanischunterricht Erdkunde machen. Vielmehr ist es unmöglich, sich den Spanischunterricht vorzustellen, ohne die Länder zu erkunden, deren Sprache man spricht. Zuerst haben unsere Lernenden Valladolid, eine Stadt in Spanien, kennengelernt. Besonders interessant war aber auch die imaginäre Reise nach Barcelona. So vertieften sie ihr Wissen in spanischen Gewohnheiten und der Kultur. Jetzt, während die Lernenden die grammatikalische Vergangenheitsform in Spanisch lernen, kennen sie auch ein paar Punkte der neuesten Geschichte Argentiniens: Die Figur von Eva de Perón steht im Vordergrund – denn die Spanische Sprache öffnet unseren Lernenden auch in Lateinamerika viele Türen.

Autonome Bagger, virtuelle Unterwasserwelten und, und, und – zahlreiche innovative Projekte erwarten die Besucher des 10. Tag der Computervisualistik am 11. Juli 2014 ab 13:30 Uhr am Campus Koblenz. Computervisualistik ist ein Informatikstudiengang der Universität Koblenz-Landau, bei dem die Erzeugung und Interpretation von visuellen Daten im Vordergrund stehen.

Neben dem international erfolgreichen Haushaltsroboter Lisa wird ein zusätzlicher Roboter präsentiert. Dieser Roboter, ein autonomer Bagger, soll riskante Aufgaben, wie zum Beispiel Arbeiten in ABC-kontaminierten Gebieten und die Bergung von gefährlichen Kampfmitteln übernehmen. In Kooperation mit der Bundeswehr hat ein Student der Computervisualistik Methoden entwickelt, mit denen ein kollisionsfreier Bewegungsablauf für den Arm des Baggers geplant und umgesetzt werden kann.

Eine virtual reality-Brille, die Kopfbewegungen in eine virtuelle Unterwasserwelt einfließen lässt, verleiht dem Nutzer das Gefühl, sich in einem echten Meer zu bewegen.

Wie schon für die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz entwickeln Studierende der Computervisualistik für die Landesgartenschau 2015 in Landau eine Touristenattraktion: Ein modernes auf Eye-Tracking basiertes Spiel ermöglicht, mittels Bewegungen der Augen einen Schmetterling durch einen Garten zu steuern, um so Blumen einzusammeln und deren Namen zu erlernen.

Zusätzlich zu den vielfältigen, teilweise interaktiven Demonstrationen aus Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten werden ehemalige Studenten ihren Einstieg in die Berufswelt erläutern. Sie werden auch zeigen, wozu ein Absolvent des Studiengangs Computervisualistik mit dem Bacher- bzw. Masterabschluss qualifiziert ist und welche Möglichkeiten ihm offenstehen.

AbsolventInnen, die sich nach ihrem Abschluss selbständig gemacht haben, werden ihre Firmen vorstellen und einen sehr detaillierten Einblick in die Möglichkeiten bieten, die der Studiengang während und nach dem Studium der Computervisualistik eröffnet.

Alle, die sich für Bildverarbeitung, Computergrafik und Informatik interessieren, können sich am 11. Juli 2014 ausführlich und hautnah darüber informieren. Weitere Informationen zum CV-Tag 2014 finden Sie auf der Internetseite www.cvtag.de.

und diese Erkenntnis in diesen Tagen sogar in der Bundespolitik angekommen ist, fällt es uns leicht, zu erklären, warum wir mit den Maßnahmen zur ökonomischen Kompetenzbildung bereits in der Klasse 5 beginnen. Am 3. Juli beschäftigten sich die Lernerinnen und Lerner der sechsten Klassen unter Projektleitung von Frau Hartung mit den zahlreichen Themen, die teils erst auf den zweiten Blick ihre Beziehung zur Ökonomie offenbaren. So ging es um Markenpiraterie, um den Unterschied zwischen Grund- (Brot) und Luxusbedürfnissen (Maserati), um den Unterschied zwischen Soll und Haben und sogar bereits um die Preisbildung auf einem freien Markt. 

Was macht eine gute Schule aus? Diese Frage beantwortete uns in diesen Tagen das Magazin „Der Spiegel“ in einem ausführlichen Feature über mehrere Seiten. Für uns interessant war dabei besonders die Checkliste, die der Spiegel darin abdruckte. Was uns gefiel, war weniger, dass wir viele dieser Aspekte gut zu erfüllen glauben. Uns gefiel schlicht, dass die Redaktion des Spiegels auch Aspekte in den Blick nahm, die auf den ersten Blick peripher zu sein scheinen, eigentlich aber im Herz des Qualitätsanspruchs einer Schule sein sollten. Deshalb trauen wir uns, diese Checkliste mit freundlicher Genehmigung der Redaktion hier abzudrucken und wissen doch, dass wir nicht jeden Tag jeden Punkt erfüllen können. Aber wir arbeiten daran…

„Woran Sie erkennen, ob die Schule Ihres Kindes etwas taugt 

1. Ihr Kind freut sich morgens auf die Schule. Die Lehrer freuen sich auf Ihr Kind.

2. Schüler und Lehrer grüßen einander, halten sich die Tür auf, bedanken sich. Sekretärinnen und Reinigungspersonal sind freundlich und arbeiten gern. Der Hausmeister hat sein Büro auf der Lehreretage, nicht im Keller.

3. Die Schule bittet um Feedback von außen, um Fehler abzustellen. Kritik wird als Bereicherung verstanden, nicht als Zumutung.

4. Die Schulleitung gibt zu, dass es auch mit Lehrern Probleme gibt – und sucht nach Lösungen.

5. Lehrer sind am Schüler-Feedback interessiert; sie fragen, beispielsweise bei Lernentwicklungsgesprächen: Was kann ich besser machen?

6. Lehrer helfen sich gegenseitig, etwa indem sie sich im Unterricht besuchen und einander Tipps geben.

7. Lehrer, die Herausragendes leisten, werden schulöffentlich gelobt.

8. Den Satz „Wir würden ja gern, aber uns sind die Hände gebunden“ hören Sie an dieser Schule nie. Ebenso wenig wie den Satz: „Das kriegen wir niemals durch.“

9. Die Schulleitung sieht Richtlinien und Behördenvorgaben als Herausforderungen, die es, wo nötig, mit Fantasie zu umgehen gilt.

10. Es gibt klare Regeln. Zugleich gilt, dass man auch etwas lernt, wenn man eine Regel mal bricht.

11. Den Schulwechsel eines schwierigen Kindes nimmt die Schule nicht als Erleichterung, sondern als Niederlage.

12. Die Schüler können mitbestimmen, wie Flure und Klassenzimmer gestaltet werden.

13. Werden Wände oder Toiletten beschmiert, sind diese Schmierereien nach kurzer Zeit beseitigt.

14. Der Schulleiter ist mehr als ein Verwaltungsexperte. Er hat ein Weltbild. Und eine Haltung.

15. Wenn Sie als Fremder im Schulgebäude unterwegs sind, dauert es nicht lange, bis Sie angesprochen werden.“

Urhebervermerk: SPIEGEL25/2014, Seite 63. Wir danken dem Verlag für die Genehmigung des Abdrucks.