Nicht am vergangenen Dienstag am Raiffeisen-Campus. Die Klassen 7a und 8a hatten zum ersten Balladenabend am RC eingeladen und viele Eltern, Geschwister, Großeltern und einige Lehrkräfte waren der Einladung gefolgt – und sie waren restlos begeistert.

Damit es nicht langweilig wurde, hatten sich die Lernerinnen und Lerner für jeden Vortrag oder jede Aufführung etwas Besonderes einfallen lassen. So wurde dem Balladenabend eine Unterrichtsszene vorgeschaltet, in der die Anwesenden spielerisch an die Gattung Ballade herangeführt und mit Goethes Ur-Ei-Theorie vertraut gemacht wurden. Im Anschluss daran bereitete ein Interview mit Goethe auf die Ballade Erlkönig vor, deren Aufführung große Heiterkeit erzielte. Dazu ließen sich die Akteure ebenfalls eine eigene Fortsetzung in Form einer spannenden Gerichtsszene einfallen. Hier stellten die Lernerinnen und Lerner ihr ganzes argumentatives Können sowie ihren Sinn für Humor und Witz unter Beweis und sorgten mit gut platzierten Pointen für Staunen und Bewunderung bei den anwesenden Eltern.

Auch Schillers Handschuh stand auf dem Programm und wurde nach handlungs- und produktionsorientierten Grundsätzen theatralisch umgesetzt – mit Erfolg! Statt der Pause sorgten schöne musikalische Einlagen für Abwechslung. Als Überraschung und Aufmunterung nach dem eher ernsthaften zweiten Teil des Abends u.a. mit den Balladen Erlkönig, John Maynard und One Day trug die 8a noch Goethes Zauberlehrling als Rap vor.

Mit Witz, Humor und Charme führten die beiden Moderatorinnen Katharina und Cosima das Publikum sicher durch den Abend und gaben dem Balladenabend durch ihren brillanten Auftritt eine ganz persönliche Note. Als Resümee kann man festhalten: Die intensive Arbeit für diesen Abend hat sich wirklich gelohnt. Ein toller Abend: unterhaltsam, spannend und witzig! Die Lernerinnen und Lerner erhielten viel Applaus und großes Lob von allen Seiten.

Hier eine Stimme aus der Elternschaft: "... zu dem gestrigen Balladenabend am RC spreche ich Ihnen, den Mithelfern aus dem Kollegium und den Lernerinnen/ Lernern der beteiligten Klassen meine Anerkennung aus. Es war eine erfrischende und kurzweilige Stunde. Das Engagement der Lerner, die Kreativität und die Lebendigkeit der Darstellungen haben meine Frau und mich überzeugt. Ich beglückwünsche Sie zum Ergebnis der Bemühungen, Jugendliche – in der Pubertät – an Balladen heranzuführen und zu begeistern, was hervorragend gelungen ist. Es war eine Bereicherung. Dafür sage ich herzlichen Dank."


Danke an alle, die mitgewirkt haben! What a wonderful way for kids to learn the ballads! Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Abend der Gedichte und Balladen – ja!

Die Erleichterung und der Jubel war groß als Frau Maier diese Woche verkünden konnte, dass jeder Lerner der AG-Sanitätsdienst die Prüfung in Theorie und Praxis bestanden hatte – der Raiffeisen-Campus kann sich fortan über 19 frisch gebackene Schulsanitäter freuen, die durch ihr besonderes Engagement das Schulleben bereichern werden.

Bis es soweit war, mussten die Schulsanitäter einen langen Weg zurücklegen, auf dem sie viel Theorie pauken, immer wieder praktisch üben und schließlich all ihr Wissen bei Fallbeispielen unter Beweis stellen mussten – wir berichteten immer wieder.

Diese Woche stand nun noch die praktische Prüfung an, die wieder mit Unterstützung von Herrn Bill, Malteser Hilfsdienst, durchgeführt wurde. Eigens dafür wurden uns von der Theater-AG drei Schauspieler zur Verfügung gestellt, die sich tapfer schminken ließen und von einer Handgelenksfraktur, über einen Asthmaanfall bis hin zu bedrohlichen Blutungen und Schock in ihrer jeweiligen Rolle brillierten und die Prüflinge forderten. Doch es zeigte sich, dass sich der Besuch der AG gelohnt hat, denn so schnell brachte  sie nichts aus der Ruhe und die Patienten wurden fachkundig versorgt.

Die Schulleitung und die Koordinatorin des Schulsanitätsdienstes am Raiffeisen-Campus Frau Maier gratulieren den Schulsanitätern sehr herzlich, die fortan einen wertvollen Beitrag für das SchulLeben am RC leisten! 

Megacool- mit diesem jugendsprachlichen Neologismus bringen unsere Lerner der 7a einstimmig ihren Praxistag bei der Firma EWM am 15. Juni 2015 in Mündersbach auf den Punkt. Ein solches Urteil wird erfahrungsgemäß nur jenen Erlebnissen zuteil, die im bunten Schülerleben einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen und an die man auch später, d.h. im Erwachsenenalter, gern zurück denkt. Grund genug also, einige Highlights dieses besonderen Tages hier kurz in Erinnerung zu rufen.

Bereits während der halbstündigen Fahrt nach Mündersbach machte sich die Neugier der Lerner deutlich bemerkbar. Diese sollte dann auch bald gestillt, nicht selten aber auch weiter angeregt werden. Denn gleich nach unserer Ankunft wurden wir von einer engagierten, sehr freundlichen und professionellen Mannschaft empfangen. Alles war für uns vorbereitet: Ein tolles Programm, kostenlose Verpflegung, gute Laune und hohe Motivation der Mitarbeiter, die uns den ganzen Tag begleitet haben. Sogar ein Mitglied des Vorstands nahm sich die Zeit, um uns zu begrüßen. Dem Erfolg des Praxistages stand vor diesem Hintergrund nichts mehr im Wege.

Den Auftakt der Agenda bildete ein kurzer, interaktiver Workshop über Marketing und Firmenaufbau. Hier gewannen die Lerner Einblick sowohl in die spannende Firmengeschichte als auch in die wichtigsten Arbeitsprozesse und die verschiedenen Produkte der Firma. Die 1957 gegründete Firma EWM mit Hauptsitz in Mündersbach stellt hochwertige Schweißgeräte, vom Schutzgas Schweißgerät über Microplasma bis hin zum tragbaren E-Hand Invertersschweißgerät her. Die umfassende Produktpalette dieser Firma deckt die unterschiedlichsten Verwendungsbereiche ab und erfüllt sämtliche Schweißaufgaben mit besten Ergebnissen. Nicht zuletzt deshalb baut die Firma EWM ihre Präsenz weltweilt kontinuierlich auf.

Im Anschluss an den Workshop absolvierten die Lerner einen Rundgang durch Werk I und besichtigten verschiedene Arbeitsbereiche von der Produktentwicklung bis hin zum Versand. Dabei zeigten sie großes Interesse – auch durch zahlreiche Fragen, die an manchen Stationen zu einem regen Austausch mit den Mitarbeitern führten.

Nach der Mittagspause wurde das Programm im Werk II fortgesetzt. Hier erhielten die Lerner die einmalige Gelegenheit, Praxiswissen zu erwerben und anzuwenden. Angeleitet durch die EWM-Mitarbeiter machten sich die Lerner mit verschiedenen Geräten in der Löt- und Schweißstation vertraut, die an diesem Tag eigens für sie freigehalten und mit entsprechendem Übungsmaterial ausgestattet wurden. Und so konnten viele Lerner nach einer knappen halben Stunde stolz ein selbstgebautes Blinky Doo und/ oder ein selbstgeschweißtes Namensschild präsentieren und mit nach Hause nehmen. – von Langeweile keine Spur! Das ist zum einen auf die von der Firma EWM ausgearbeitete Agenda, die lernerzentriert, spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich war. Zum anderen lag der reibungslose Ablauf auch an dem disziplinierten und interessierten Verhalten unserer Lerner. Das muss aufgefallen sein: Wir wurden sofort wieder eingeladen – und wir haben diese Einladung dankend angenommen.

Allen Mitarbeitern der Firma EWM sei auch im Namen unserer Lerner für den freundlichen Empfang, die Gastfreundschaft und die professionelle Betreuung herzlich gedankt. Wir hoffen, dass dieser Praxistag die Grundlage einer langfristigen und erfolgreichen Partnerschaft zwischen dem Raiffeisen Campus und der Firma EWM gelegt hat. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen, denn Schweißen verbindet!

Das hören die Lerner der Klassen 5a und 5b im Deutschunterricht bei Frau Maier und Herrn May auf die Frage "Wie schreibt man das Wort denn?" öfter. Was damit gemeint ist? Die beiden Lehrer wollen damit keine Werbung für ein bestimmtes Wörterbuch machen, sie wollen viel mehr Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Die Rechtschreibung mit all ihren Regeln und ihren Ausnahmen stellt nicht für wenige Lerner eine Herausforderung dar und so tauchen immer wieder Unsicherheiten auf. Diese lassen sich auch so schnell nicht im vollen Umfang durch den Deutschunterricht, der sich immer wieder diesem Thema annimmt, ausräumen und so gilt es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Lerner damit umgehen können. Konkret heißt das, dass die Lerner sich mit dem Aufbau des Wörterbuchs vertraut machen und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, wird sogleich der Dudenkönig gesucht. So kann auch ganz spielerisch der Umgang mit dem Wörterbuch trainiert werden und auch die Bereitschaft, dieses Hilfsmittel zu nutzen, gesteigert werden.

Wenn dieser Tage der aus Harry Potter bekannte Abwehrzauberspruch durch die Räume des RC schallt, dann findet nicht etwa Unterricht in der Verteidigung gegen die dunklen Künste statt, sondern es probt viel mehr ein Teil der Lernerinnen und Lerner aus der Theater und Chor AG von Frau Hillesheim und Frau Ingenhoven.

Das selbstgeschriebene Minitheaterstück "Harry Potter und der Stein der Weisen am Raiffeisen-Campus" erlebt seine Uraufführung am 23. Juli 2015 auf unserem SchulfestAb 14 Uhr öffnet der Jahrmarkt seine Pforten, um 17 Uhr und 20 Uhr finden die Varieté-Vorstellungen statt.

Im Rahmen des Jahrmarktes wird es eine Kleinkunstbühne geben, welche bespielt wird von den Mitgliedern der Theater- und Chor-AG. So wird zur Zeit, neben dem Minitheaterstück, von einigen Lernerinnen auch fleißig Singen und Becherklopfen choreografiert und geübt. Der "Cupsong" – bekannt aus dem Film Pitch Perfect  – stellt hohe rhythmische und koordinatorische Anforderungen an die Musizierenden.

Aber auch das Lied "Facebook" der Kölner Vocal Pop Band Wise Guys wird zu hören sein. Als "Musikvideo live" haben einige Lernerinnen und Lerner das Lied, welches vor einigen Monaten ihr tägliches Morgenlied gewesen ist, mit einer eigenen Choreografie versehen und proben nun was das Zeug hält.

Pantomime wird ebenso geübt, wie Songs einiger "Straßenmusiker" und Aktionen, die im Getümmel des Jahrmarktes seinen Platz finden werden.

Sie sehen: Ein Besuch auf dem  Schulfest lohnt sich und Sie sind

herzlich willkommen!

"Manchmal ist das Leben am RC spontan und bunt: die heutige Stunde lief völlig anders als geplant, da Emily ihre E-Gitarre dabei hatte und sich bereit erklärte, uns ihr Instrument vorzustellen. Sie hat sehr professionell über die Bestandteile und die Funktionsweise der E-Gitarre berichtet und uns einige Töne zu Gehör gebracht. Im Anschluss daran haben wir ein Lehrvideo zum E-Gitarrenbau und den Spieltechniken der E-Gitarre angesehen sowie die passenden Infotexte und den Wissenskasten im Kursbuch S. 87 gelesen. Vielen Dank für diese eingeschobene Stunde Instrumentenkunde live am Objekt, Emily!"

 

Hier zeigt sich nicht nur, wie flexibel Frau Ingenhoven in ihrem Musikunterricht auf solch großes Engagement der Lerner eingeht, die Eltern haben auch überall und jederzeit Zugriff auf unser digitales Klassenbuch, erhalten auf diesem Weg Einblicke in den Unterricht ihrer Kinder und sicher den ein oder anderen Anknüpfungspunkt für ein gutes nachmittägliches Gespräch jenseits der Frage: "Na, wie war es in der Schule?" 

Was soll das denn sein? Kurz: ein sicheres Passwort. Das wissen nun auch die Lernerinnen und Lerner der Orientierungsstufe, die zusammen mit ihren Klassenleitungen einen Workshop bei Herrn Härtling besucht haben.

Nach der Abfrage des Medienkonsums der Klasse konnte sich Herr Härtling gut ein Bild davon machen, welche Medien genutzt werden und konnte ausgestattet mit diesen Informationen zielgerichtet auf Chancen und Risiken der Medienlandschaft eingehen. Vor allem wurden die Lerner im Bereich der Sicherheit im Netz und im Umgang mit den eigenen Daten sensibilisiert, denn eines war schnell klar: Das Netz vergisst nichts. So kann einem ein unpassendes Foto in einem sozialen Netzwerk im schlimmsten Falle vielleicht auf seinem späteren Weg nochmals im Weg stehen, es wurde aber auch für das schwierige, aber doch näher an der Lebenswelt der Lerner sich befinden Thema cyber-mobbing die richtigen Worte gefunden.

Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit nicht mehr weg zu denken und so wollen wir am Raiffeisen-Campus unsere Lerner auch in diesem Bereich so viel wie möglich für ihren Lebensweg mitgeben. Schon ab Klasse 5 die Lerner ganzheitlich in den Blick nehmen und auch als Schule unseren Beitrag für die Medienkompetenz leisten – da Handy, Computer und Co aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken sind.

*und hier die Auflösung: Ich schaue jeden Tag um 20:00 Uhr die Tagesschau auf dem 1. Programm!

Auch helfen kann Abenteuer sein! Immer wieder werden neue Situationen erlebt, man gewinnt neue Perspektiven und erkennt seine Grenzen. In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst werden die zukünftigen Schulsanitäter in Erster Hilfe und im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen ausgebildet. Während der Unterrichtszeit, in den Pausen und bei Schulveranstaltungen übernehmen die Schulsanitäter im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten den Sanitätsdienst.

Doch bis es soweit ist, durchlaufen die Lerner der AG Sanitätsdienst eine anspruchsvolle und wertige Ausbildung im Umfang von gut 40 Unterrichtseinheiten. Der Erste-Hilfe Kurs bildete den ersten Baustein und nun erhielten die angehenden Schulsanis im Rahmen des zweiten Bausteins Einblicke in die Erweiterte Erste Hilfe. Sie schienten zum Beispiel Brüche, übten mit einem Defibrilator und paukten viel Theorie über den Körper und seine Funktionsweise sowie Symptome von Erkrankungen und Notfällen, sodass sie im Ernstfall reagieren können. Ergänzt wurden diese Themen, die auch in der Praxis anhand von zahlreichen Fallbeispielen geübt wurden, durch einen Blick in die Gesetzeslage rund um das Hilfe leisten. Unterlassene Hilfeleistung wurde dabei genauso angesprochen wie Körperverletzungen, die im Rahmen zum Beispiel einer Reanimation entstehen können. 

Sobald die sehr engagierten Lerner die Prüfungen in Theorie und Praxis abgelegt und bestanden haben, kann es am Raiffeisen-Campus bald heißen: Der Schulsanitätsdienst bitte zum Einsatz!

 

 

 

 

Sozialkunde gilt vielen als Randfach und Politik vielen als langweilig. Dass das Gegenteil der Fall ist, bewies eine Unterrichtsreihe in der 8b. Unter der Überschrift "Politische Beteiligung" hatte Herr Meffert statt eines theoretisch-abstrakten Inputs einfach einen Text von Angela Baumeier (Westerwälder Zeitung v. 9.5.2015) mitgebracht. Die Lernerinnen und Lerner erstellten ganz konservativ zunächst eine Inhaltsangabe und klärten dazu die sachlichen Fragen. Danach bereiteten sie sich arbeitsteilig auf Telefoninterviews mit den im Text genannten Akteuren vor und führten diese durch. Allen Interviewern gelang es, die Gesprächspartner in der Leitung zu halten und davon zu überzeugen, dass es sich um echtes Interesse und nicht um einen Scherz handelte. Und tatsächlich erhielt der Kurs neue und interessante Antworten.

Natürlich hatten die Lerner auch versucht, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg Hr. Loos zu erreichen und zunächst schien sein Vorzimmer verständlicher Weise zögerlich. Umso größer die Überraschung als Herr Meffert kurze Zeit später eine E-Mail von Herrn Loos verlesen konnte, die ankündigte, er wolle gerne selbst vorbeikommen und den Lernerinnen und Lernern Rede und Antwort stehen. Knapp zwei Stunden verbrachte der vielbeschäftigte Kommunalpolitiker dann am Campus und zeigte sich begeistert vom Interesse der Lerner aber auch von der Schule insgesamt. Dabei drückte er sich auch nicht vor den teils kritischen Fragen der Interviewgruppe. Er erläuterte bis ins Detail den Hintergrund der Ratsentscheidung zu dem jetzt gültigen Beitragsmodell. Die Lernerinnen und Lerner straften alle Lügen, die vermutet hätten, dass ein solch trockener Stoff wie die Schmutzwasserabgabe bei Achtklässlern nur ein Gähnen hervorlocken würde. Es wurde allen klar, wie schwer es für kommunalpolitische Verantwortliche ist, allen Interessen gerecht zu werden. 

Am Ende der gemeinsamen Sozialkundestunde drehte BM Loos auf Aufforderung dann den Spieß um und erkundigte sich bei den Untertertianern nach deren Sicht auf ihre noch junge Schule. Bereitwillig gaben die Jugendlichen des ersten Jahrgangs Auskunft zu den Besonderheiten einer innovativen Schule im Westerwald.

Als kleines Dankeschön überreichten die Lernersprecher Jannes und David (beide 8b) Herrn Loos eine Flasche Apfelsaft und bedankten sich für den Besuch und das gute Gespräch.

Streuobstwiesen sind artenreiche Ökosysteme und Teil unserer Kulturlandschaft: Aufgrund der enormen Artenvielfalt sind sie besonders schützenswert. Um die faszinierende und idyllische Welt der Streuobstwiese mit Kopf, Herz und Hand zu erfahren, begaben sich die Lernenden der Klassen 5 und 7 forschenden Blickes auf die Suche nach Pflanzen, Tieren und deren Lebensräumen – gemäß dem Motto: Unsere Streuobstwiese zwischen Sainerholz und Ötzingen bietet weit mehr als reife saftige Äpfel im Herbst.

So widmeten sich die LernerInnen der Klassen 5a und 5b unter der Leitung ihrer NaWi-Lehrerin Frau Hartung der Artenvielfalt in Flora und Fauna und übten sich im Umgang mit  Bestimmungsschlüsseln.

Die LernerInnen der Klassen 7a und 7b, die bereits zum zweiten Mal mitwanderten, betrachteten die Streuobstwiese als Ökosystem. Im Vorfeld erarbeiteten sie sich im Biologieunterricht von Frau Berleth verschiedene Themen rund um die Streuobstwiese: Worin liegt der Unterschied zwischen Streuobstwiese und Obstplantage? Welche Nahrungsbeziehungen finden sich auf der Streuobstwiese? Was haben Apfel und Biene miteinander zu tun? Warum ist der Steinkauz ein ganz besonderer Bewohner der Streuobstwiese und wie können wir seinen Rückgang verhindern? Am Exkursionstag selbst setzten sie sich mit Praxisaufgaben auseinander, um im Nachgang eine Informationsbroschüre zur Streuobstwiese entwerfen zu können.

Bei strahlendem Sonnenschein erlebten die LernerInnen das Paradies direkt vor der Tür: Ein Paradies von dem wir viel lernen können. Ein Paradies, das auf den nachhaltigen Umgang und Schutz durch uns Menschen angewiesen ist. Ein Paradies, das uns zu jeder Jahreszeit die Schönheit der Natur vor Augen führen kann, wenn wir uns darauf einlassen.

Insgesamt ein spannender Tag bei bestem Wanderwetter mit so mancher Überraschung und schöner Erinnerung – auch wenn der Gang zur Wiese für so manchen Lerner eine ungewohnte Anstrengung war …