So wie unsere Schule wächst auch der Big Apple Day von Jahr zu Jahr. Dies bewiesen die Lernerinnen und Lerner des RC am 26. September und zeigten, dass sich am Big Apple Day nicht mehr nur noch alles um den Apfel dreht. Viel mehr stellen wir an diesem Tag, an dem wir zum Wohle aller tätig sind, einen unserer Werte besonders in den Vordergrund. Die Projektleitung Frau Kisters war sichtlich stolz auf die gesamte Lernerschaft.

Unsere Neuzugange sammelt reichlich Äpfel und füllten den 15 Kubiktonnen großen Container in kürzester Zeit: Das Ergebnis waren 6930 Kilogramm Äpfel. Damit übertrafen sie die Rekordernte aus dem Jahr 2011 deutlich.

Währenddessen bereiteten die 6. Klassen lehrreiche Stationen rund um den Apfel vor, die unsere 5.-Klässler auch neugierig inspizierten.

Die 7. Klassen sorgten für ein kulinarisches Highlight und verkauften selbst gebackenen Apfelkuchen. Das Rezept folgt übrigens im nächsten Artikel.

Besonders die 8. Klassen zeigten in diesem Jahr erstmals, dass der Big Apple Day ebenso wie auch unsere Schule wächst und arbeiteten statt rund um den Apfel, rund um Dernbach und reinigten die Wanderwege von Schmutz und Müll.

Die Organisation und Verköstigung am Nachmittag übernahmen schließlich die Lernenden der 9. Klassen sehr gewissenhaft und kompetent. 

Ein großer Dank gilt natürlich auch allen Unterstützern außerhalb des Campus wie z. B. der Genussmanufaktur in Staudt und der Firma Bellersheim aus Boden, ohne die die Umsetzung dieses Projektes nicht denkbar gewesen wäre.

Auch in diesem Jahr spenden wir den Erlös des Apfelsaftverkaufs wieder dem geplanten Bau des Hospiz in Dernbach. Eine Institution, die dem Raiffeisen-Campus sehr am Herzen liegt und die als gemeinnütziger Verein bei ihrer wichtigen Arbeit auf Spenden angewiesen ist.

Wenn Sie uns also dabei unterstützen möchten, lassen auch Sie sich unseren Apfelsaft schmecken – erhältlich bei Getränke Schenkelberg in Siershahn und Getränke Starke in Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen.

Dynamischer und aktueller Unterricht entsteht nicht nur durch gute Planung, sondern auch durch das Miteinander von Lernern und den Lehrern. So jedenfalls erlebte es der katholische Religionskurs Klasse 7a mit Frau Groß.

In der Einführungsstunde ging es um das Thema „Propheten“. Die Lerner überlegten, über welche Themen sie sich heute aufregen können und bei welchem Sachverhalt sie gerne ihre Meinung öffentlich äußern wollen. Nach den Flüchtlingen und diversen Ungerechtigkeiten in der Welt kam es aufgrund eines kurzen Textes im Religionsbuch zu der Frage, wie unsere Kleidung eigentlich produziert wird und ob die Bedingungen der Mitarbeiter auch fair sind.

Kurzum wurde in der nächsten Stunde in Partnerarbeit ein Brief an Frau Biermann, die Designerin der Pluriform, verfasst. Die Lerner haben ihr in ihren Briefen alle Fragen zur Thematik gestellt und um Antwort gebeten. Die Post befindet sich auf dem Weg und wir sind gespannt auf die Antworten.

 

Am 3.11.2015 findet in Rheinland-Pfalz die „Lange Nacht der Industrie“ statt. Hierbei bieten Firmen aus Rheinland-Pfalz einen intensiven Einblick in ihre Betriebsabläufe und Geschäftsmodelle. Dabei ist ebenfalls viel Raum für Fragen. Die Teilnahme lohnt sich für Lerner und interessierte Eltern, sei es zum Schnuppern, zur Berufsorientierung oder aus purer Neugier.

Alle Informationen sowie die Möglichkeit der Anmeldung findet man auf der Homepage LangeNachtDerIndustrie.de

Geheimtipp: In diesem Jahr nimmt u.a. die Adam Opel AG teil …

Die Zeit in Willingen bleibt für die Jahrgangsstufe 8 ein perfekter Start in das neue Schuljahr. Selbst wenn das Wetter nicht immer mitspielte, bleiben es sicher unvergessliche Tage für die Lerner, die Lehrer, die Klassen und die Klassengemeinschaft.

Trotz des häufigen Regens konnten wir die Aktivitäten im Freien sehr genießen: Eine zweistündige Wanderung, die mit einer Seilbahnfahrt anfing, oder im Kletterpark. War das Wetter dann doch zu schlecht, besuchten wir kurzerhand eine Kletterhalle und konnten so im Trockenen ungeahnte Höhen erklimmen.

Das Gefühl der "ersten WG" im Residenzpark Willingen konnte zudem genossen werden, denn die Gestaltung der Zimmer ermöglichte es neben dem normalen Zusammenleben, dass sich die Lernenden gegenseitig mit kulinarischen Köstlichkeiten begeistern und überraschen konnten. Dies hat das Zusammensein sehr verstärkt und die drei Tage ganz ohne Handy waren wunderbar.

Als Jahrgangsstufenleiterin will ich mich ganz herzlich bei Herrn Schenkelberg für die Planung der gelungenen Klassenfahrt und bei Herrn May, der als Klassenleitung der 8a mit Begeisterung dabei war, bedanken. Ein Dank geht aber auch an unsere Lernenden, die auf dieser Klassenfahrt die sozialen Werte des Raiffeisen-Campus gelebt haben und ein tolles Zusammenleben ermöglich haben.

An Euch alle DANKE!

Patricia Salvador

Jahrgangsstufenleitung 8

 

 

Schon in der zweiten Schulwoche hieß es für unsere neuen Fünfer am Raiffeisen-Campus: KLASSENFAHRT!!! Die erlebnispädagogischen Tage, die auf die 5a, die 5b und die Klassenlehrer Frau Schade, Frau Berleth und Herrn Preußer warteten, sollten nicht nur Spaß bringen, sondern uns auch zu klasse Klassen werden lassen.

Gleich nach der Ankunft im Jugendgästehaus Bad Marienberg erwarteten uns die Pädagogen von "Sack und Pack" und entführten uns in die Wälder rund um Bad Marienberg, wo spannende Aufgaben auf uns warteten.

Die Lernerinnen und Lerner der 5a und 5b mussten schwierige Probleme lösen, beispielsweise das Überqueren einer "Schlucht" oder des "Elektischen Drahtes" forderten die ganze Gruppe und jedes individuelle Talent. Hier zeigte sich, wer ein Tüftler und Problemlöser ist oder wer gut koordinieren kann. Nur gemeinsam, im Team, waren diese Aufgaben lösbar, und nur wenn sich die ganze Gruppe auf jeden Einzelnen mit all seinen ganz eigenen Stärken verlassen konnte, war die Gruppe erfolgreich. Die zweite Hälfte des Tages, ebenfalls angefüllt mit die Klassengemeinschaft stärkenden Aktivitäten und spielerischem sozialen Lernen, verbrachten wir in unseren Tagesräumen im Gästehaus, da an diesem Tag Petrus wohl schlechte Laune hatte.

Am zweiten Tag besserte sich glücklicherweise das Wetter, sodass das Überlebenstraining im Wald mit dem Bau einer Unterkunft nur mit den Materialien, die der Wald bietet, beginnen konnte. Auch hier hieß es, Kompromissfähigkeit und Teamgeist unter Beweis zu stellen. Den Abschluss dieser erlebnisreichen Tage feierten wir mit einem Karaoke-Abend, der ebenso bunt wie die vergangenen Tage war. 

Insgesamt blicken wir auf viele schöne Momente, erlebnisreiche Tage, eine Zeit voller Spaß aber auch voller Herausforderungen zurück und auf eine gerade zu diesem Zeitpunkt einmalige Gelegenheit, bei der sich die Kinder beider Klassen abseits des Schulbetriebes kennenlernen konnten und sich auf den Weg zu klasse Klassen machen konnten!

* Der Titel dieses Artikels ist übrigens (auch) inspiriert durch einen Song, von dem die Lernerinnen und Lerner beim Karaoke-Singen gar nicht genug bekommen konnten.

Auch Lehrer sind Menschen und manchmal muss man einfach einsehen, dass man die optimistische Schätzung, den Tag trotz heftiger Grippe überstehen zu können, revidieren muss. Dann würde manch andere Schule kurzfristig eine Klasse früher nach Hause schicken oder ein Mathelehrer hätte die Aufgabe, die Lerngruppe in Katholischer Religion zu beaufsichtigen. Fachunterricht zu halten, käme schon organisatorisch nicht in Frage, denn die Mathebücher der Kinder wären just an diesem Tag zu Hause, denn Mathematik stand ja nicht auf dem Stundenplan.

Nicht so am Raiffeisen-Campus. Im konkreten Fall hatte Religionslehrer Meffert zwar nur 40 Minuten Zeit, sich in den Unterricht der erkrankten Kollegin einzuarbeiten. Dank ihrer exzellenten Vorbereitung auf WebUntis (auch für die Eltern einsehbar), nicht nur für die geplante, sondern auch für die vorhergehenden Stunden, konnte Religionslehrer Meffert den Religionsunterricht der Kollegin fachlich fundiert weiterführen. So fällt Unterricht wirklich nicht aus. Versprochen für die Sek. I am ersten Schultag vor vier Jahren halten wir dieses Versprechen nach wie vor ein. So funktioniert 0% Unterrichtsausfall und wir laden alle Schulen ein, unserem Beispiel zu folgen …

Jetzt mag sich der geographisch kundige Leser fragen, wie das sein kann, wo der deutsche Meteorologe doch bereits 1930 starb. Und natürlich stimmt das nicht so ganz. Vielmehr haben die Lernerinnen und Lerner der 7. Klassen Alfred Wegener wieder zum Leben erweckt und sogar in die fiktive Wissenschaftssendung des Raiffeisen-Campus TERRA MIRA eingeladen.

Nachdem die Erdkundelehrerin Frau Bittger die Lernenden mit dem Konzept der Stunde vertraut gemacht hatte, erfolgte erst einmal die Recherchearbeit, bei der sich die Gruppen intensiv auf ihre jeweiligen Rollen vorbereiteten, um das nötige Hintergrundwissen zu möglichen Fragen parat zu haben.

Schließlich konnte die Show starten: In zwei Talkrunden wurde Alfred Wegener von Elisa bzw. Tobias verkörpert und sie stellten sich den kritischen Fragen der Moderatoren Paulina und Matthias, die alles über Wegeners Theorie der Plattenverschiebung wissen wollten. Zu Lebzeiten des Geographen war diese Theorie nämlich äußerst umstritten und geriet sogar in Vergessenheit, bis in den 1960er Jahren eine Forschergruppe um Bruce Heezen und Maurice Ewing den Mittelatlantischen Rücken entdeckte und damit den Beweis für die Bewegung der Erdplatten erbringen konnte.

So wurde die Talkrunde dann auch um Bruce Heezen ergänzt – bei uns auch bekannt als Finn und Vinzent – der den Zuschauern seine Forschungsergebnisse präsentieren und somit Wegeners Theorie untermauern konnte.

Und damit war am Ende klar, sie (die Erdplatten) bewegen sich doch und wir wissen auch warum.

Zugebenermaßen ein Werbespruch, den wir nicht selbst erfunden haben, der aber trefflich charakterisiert, was eine Schulversammlung ausmacht. Alle ca. 250 Mitglieder der engeren Schulgemeinschaft trafen sich gestern zum ersten Mal in der Aula, um Schule als Ganzes zu erleben, anstehende Veranstaltungen zu besprechen und auch einfach Zeit zu finden, besondere Leistungen im Alltag zu feiern. Nach einer Musik zu Beginn erläuterte Schulleiter Meffert erst einmal den Standardablauf der Veranstaltung, damit sich alle in dieser neuen Form gut zurechtfinden. Dann kamen die Geburtstagskinder und -erwachsenen an die Reihe und freuten sich über ein herzliches Ständchen. 

Im TOP "Schulleitung" brachte Herr Meffert aktuelle Anliegen an die Lernerschaft vor. Danach war die Lehrerschaft dran, die aktuelle Veranstaltungen ankündigten und die Arbeitsgemeinschaften vorstellten. Eine davon ist die AG Lernervertretung, die von Verbindungslehrerin Frau Bittger mit den Lernersprechern Jannes und David geleitet wird, die mit großer Mehrheit für weitere zwei Jahre wiedergewählt wurden.

Im TOP "LernerIn der Woche" nominierten die Lehrer Kinder, die sich in der vergangenen Zeit besonders hervorgetan hatten – sei es in ihren schulischen Leistungen besondere Fortschritte gemacht haben oder sich für andere in besonderer Weise eingesetzt haben.

Der TOP "Open Mike" war dann ganz in Lernerhand. Nun durften diese ein Lob aussprechen und es wurden beileibe nicht nur Mitlerner gelobt. Auch Frau Fergen in der Schulverwaltung und mehrere Lehrer wurden ausdrücklich gelobt. 

Mit der Verabschiedung durch Herrn Meffert endete die erste Schulversammlung in der Geschichte des RC, die jetzt ein fester Bestandteil des Schullebens sein wird. Herr Meffert dankte allen Teilnehmern und fand, es sei ein großartiger Start gewesen!

Warum heißt der Raiffeisen-Campus ausgerechnet Raiffeisen-Campus und wer war dieser Raiffeisen eigentlich? Mit diesen Fragen beschäftigen sich unsere Lerner ab Klasse 5 in einem eigens entwickelten Curriculum rund um die Person, das Schaffen und die Wirkung. Und die Lehrer sollten sich hier im Punkt Wissen über den Namensgeber unserer Schule nicht abhängen lassen: Kurzerhand wurde deshalb die letzte Dienstbesprechung am Freitagnachmittag nach Flammersfeld, einer Wirkungsstätte Raiffeisens als Bürgermeister, verlegt.

Das Team des Raiffeisen-Campus traf sich an historischer Stätte: Begrüßt vom stellv. Vorsitzenden der Raiffeisen-Gesellschaft Josef Zolk besuchte das Team das Raiffeisen-Haus, um sich ein sehr persönliches Bild vom Namensgeber zu machen. Danach arbeitete das Team im Saal der Verbandsgemeinde am pädagogischen Profil der Schule.

 

 

 

Der Tag von 8.10 bis 16.15 Uhr kann lang sein. Doch wir am Raiffeisen-Campus als verpflichtende Ganztagsschule ab Klasse 5 haben bei diesen langen Tagen den Lerner im Blick und gestalten den Stundenplan so, dass die Tage bunt sind.

Neben den klassischen Schulfächern und den zusätzlichen thematischen Schwerpunkten soll natürlich auch das notenfreie Arbeiten in interessanten Arbeitsgemeinschaften nicht zu kurz kommen. Durch einen innovativen Zeittakt mit einer entsprechenden Stundentafel gelingt es uns, solche AGs in allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I durchzuführen.

Und die Spannung steigt, da am Montag die AGs von ihren Leitern vorgestellt werden und die Wahl ansteht. So viel kann verraten werden: Es wird ein bunter Strauß von 14 AGs sein, sodass für jeden Lerner eine interessante AG dabei sein wird.