Raiffeisen-Campus - Privates Gymnasium in Dernbach im Westerwald
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Gartenschuhe und Co

Allgemein

Der Kofferraum ist voll

Was habe ich (Frau Knopp) mich gefreut, als ich in Koblenz am LIDL-Lager mit vollgepacktem Kofferraum mit Geschenken für die Garten AG los fuhr. Gartenclogs für alle Lerner und Lernerinnen (mit üblichen Schuhgrößen) der CampusGarten AG, kleine Anzucht-Gewächshäuser (von denen werden Sie unter dem Stichwort „Microgreens“ noch lesen), Straßenbesen, Wegplatten für Beete, Vlies und Frühbeet-Tunnel. Obwohl draußen noch Schnee lag, begann der grüne Daumen zu kribbeln.

Beetarbeiten im November (noch ohne geeignetes Schuhwerk)

Ganz besonders die Schuhe sind uns eine wirkliche Hilfe – hatten wir im Spätherbst doch das ein oder andere mal den Gartenschlauch bemühen müssen unsere Schuhe wieder „Salonfähig“ zu bekommen. Die Lust aufs Gärtnern hatte uns übermütig im Beet wüten lassen – ohne Rücksicht auf Lehm und Erde an den Füßen. Jetzt können wir bequem mit den Gartenclogs arbeiten und Schuhe und Gebäude bleiben sauber.

Vielen Dank aus dem Westerwald an Herrn Moeller und das hilfsbereite LIDL-Team.

6. April 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/04/1-1_IMG_20180206_142632_HP.jpg 934 1664 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-04-06 00:00:162018-04-04 00:18:54Gartenschuhe und Co

Sozialkompetenz gibt es nur konkret…

Allgemein

Sozialkompetenz. Klingt so abstrakt. Und konkret? Ich stehe im zweiten Stock unseres Gebäudes und schaue auf den Schulhof als beim Fußballspiel ein Lerner unabsichtlich mit einem anderen zusammenstößt und diesem ganz offensichtlich weh tut. Und der natürlich dann sauer auf ihn ist und wütend weggeht. Der Verursacher aber geht ihm hinterher, um das wieder gerade zu biegen. Und nach kurzem Zögern schlägt der in die ausgestreckte Hand ein. So geht Sozialkompetenz. Gut gemacht, Elias!

4. April 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Bernhard Meffert https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Bernhard Meffert2018-04-04 10:00:462018-03-26 10:03:46Sozialkompetenz gibt es nur konkret…

Ausgezeichnete Schule – wir danken!

Allgemein

Kerstin Goldstein überreichte den Entwurf des Türschilds, das demnächst den Raiffeisen-Campus schmücken wird.

Erst einmal ohne großen Rahmen aber umso herzlicher nahm die Leiterin des Projekts „Hospitationsschulen in RLP“ Kerstin Goldstein den Raiffeisen-Campus in das kleine Netzwerk innovativer Schulen auf, die ihre Pforten für interessierte KollegInnen aus dem ganzen Land öffnen. Der Raiffeisen-Campus hatte sich nicht etwa darum beworben, sondern ein Besuch der Leiterin am RC hatte sie so begeistert, dass Schulleiter Meffert zusagen musste, die notwendigen Unterlagen einzureichen. Natürlich wird es in Kürze auch eine öffentlichkeitswirksame Einweihung geben, aber Ihnen als treue Leser dieser Homepage wollten wir die gute Nachricht nicht länger vorenthalten. Es sind übrigens nur 33 von ca. 1600 Schulen, die in diesem Netzwerk nicht nur geben, sondern durch besondere Tagungen und auch Unterstützung der Zusammenarbeit auf der Kostenseite sich auch innerhalb des Netzwerks gegenseitig bereichern. Näheres zum Projekt unter: https://hospitation.bildung-rp.de

2. April 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/03/test12-e1522050782465.jpg 882 1176 Bernhard Meffert https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Bernhard Meffert2018-04-02 00:41:242018-03-26 09:56:03Ausgezeichnete Schule – wir danken!

Frohe Ostern!

Allgemein

Geht es Ihnen wie mir? Selten habe ich mich so sehr auf Ostern gefreut. Ostern im Sinne von Frühling, Sonne aber auch von mit meinen Kindern selbst gefärbten Ostereiern, auf Ostereier-Verstecken am Ostersonntag im Garten und auch danach noch Zeit für meine Familie. Ein paar Tage frei an Ostern, Kurzurlaub nach einem intensiven Quartal inklusive Grippewelle unter Lehrern und Lernern, Schnee zum völlig falschen Zeitpunkt etc.

Ich habe mich aber auch auf Ostern gefreut, weil es mein Lieblingsfest ist. Im angeblich christlichen Abendland (es ist momentan eher ein Abendland, das seine Christlichkeit wie ein Etikett vor allem zur Abgrenzung gegenüber Andersgläubigen verwendet, nach solcher Nutzung aber sofort wieder konsequenzlos ablegt) ist schon sprachlich nicht mehr klar, was Ostern ist.

Wenn Sie zum Beispiel einem Freund erzählen, dass Sie am Mittwoch in der Osterwoche in Urlaub fahren, wird er mutmaßlich denken, Sie fahren vor Ostern. Und wenn in den Medien die Rede vom Ostersamstag ist, dann meinen die meisten, auch professionelle Journalisten, eigentlich den Karsamstag. Ostersamstag gibt es natürlich auch. Sieben Tage später…

Nebenkriegsschauplatz? Wortklauberei? Ich finde nicht. Zur vom Grundgesetz gebotenen religiösen Toleranz gehört nämlich in Deutschland auch die Toleranz gegenüber uns Christinnen und Christen. Und vielen von uns ist es überhaupt nicht egal, wenn der Markenkern unseres Glaubens, nämlich die Überzeugung, dass Jesus nicht kleinzukriegen war von der aggressiven Angst seiner Zeit vor Veränderung, wenn dieser Markenkern, nämlich die Unsterblichkeit einer Idee, die in Zeiten neuer kalter Kriege noch immer so revolutionär ist wie vor 2000 Jahren, wenn dieser Osterglaube von konsumistischen Tendenzen auch sprachlich verfälschend vereinnahmt wird.

Den Respekt in Form einer korrekten Verwendung unserer Festbezeichnungen, des tanzfreien Karfreitags und der Respekt vor der religiösen Sensibilität derjenigen, die zwischen Gründonnerstagsliturgie und Osternacht Ruhe benötigen, weil sie aushalten, um danach befreit feiern zu können. Diese Tage sind eine religiöse Katharsis, die es in vielen Religionen gibt und die immer gleiche Funktion haben. Sie sind die spirituelle Vorbereitung im Fall von Ostern auf eine einzige Kerze, die auch die größte Kathedrale, und, noch wichtiger, die Herzen der Menschen zum leuchten bringt. Diese Kerze steht für einen Menschen, der durch die Hölle geht, der sogar seinen Glauben radikal in Frage stellt, um dann noch enger in Verbindung mit Dem, den er seinen „lieben Vater“ nennt, weiterzuleben und weiterzuwirken. Bis heute.

Und deshalb bereite ich mich, weil es einfach sein muss, auf Gründonnerstag, Karfreitag und die Totenstille am Karsamstag vor -und das fällt mir nicht leicht. Aber noch mehr und auch deshalb freue ich mich mit Milliarden von Christen in aller Welt auf die Osternacht. Und glaube an und feiere, gegen alle scheinbare Vernunft des 21. Jahrhunderts, mit ihnen das Leben und nicht den Tod. An den Tod glauben mir schon zu viele …

Ich wünsche Ihnen und allen Ihren Lieben, egal welcher Überzeugung oder Religion Sie angehören, frohe Ostern. Die Sonne scheint (hoffentlich) für uns alle gleich. Genießen Sie sie!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Bernhard Meffert

Religionslehrer am Raiffeisen-Campus

 

 

31. März 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Bernhard Meffert https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Bernhard Meffert2018-03-31 20:11:192018-03-26 10:20:48Frohe Ostern!

Ausstellungseröffnung in Flammersfeld

Allgemein

In jedem Schuljahr sind die Raiffeisentage ein fester Bestandteil für die Lernerinnen und Lerner. In diesem Jahr nahmen drei Vertreter der Schülergenossenschaft an einem etwas anderen Raiffeisentag teil: Am Sonntag, dem 18. Februar, wurde in Flammersfeld im Rahmen einer Veranstaltung unter diesem Titel eine neue Ausstellung eröffnet. Im Veranstaltungsraum der evangelischen Gemeinde konnten die Roll Ups der Wanderausstellung betrachtet werden.

Präsentation der Arbeit unserer Schülergenossenschaft durch Lea, Niklas und Carl

Außerdem wurden die neuen Räume im Raiffeisenhaus und dabei u.a. die Idee der „Schülergenossenschaft“ als solche vorstellt. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Schülergenossenschaften wurde ein besonderer Raum gestaltet. Wir, die eSG Snackbar, waren an diesem Tag eingeladen, um uns und unsere Arbeit bei den Gästen vorzustellen und einen eigenen Beitrag für die Ausstellung zu leisten

Wir sind dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, unsere Arbeit zu päsentieren und freuen uns, dass in der Ausstellung nun eine Mitgliederurkunde und ein Flyer der eSG Snackbar ausliegen. 

30. März 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/03/Ke_Flamm-1.jpg 1500 2000 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-03-30 00:00:542018-03-29 22:30:45Ausstellungseröffnung in Flammersfeld

Unser Klassenraum in Tansania

Allgemein

 Manchmal freut man sich ganz besonders über Post. So auch heute, als uns diese Zeilen und die Fotos erreichten. Hintergrund: Am 6.9.2017 arbeiteten die rund 300 LernerInnen und verdienten über 10 000€, um einen Klassenraum für Kinder in Tansania zu errichten, die bislang nicht zur Schule gehen konnten.

„Hallo liebe Frau Groß, liebeSchulfamilie am Raiffeisen-Campus,

schauen Sie mal. Wir haben gerade Fotos von dem Bau der Schule in Loiborsoit bekommen. Einer dieser Klassenräume gehört Euch ! Welcher das ist, wird am Ende durch das Schild gekennzeichnet. ? Sieht toll aus, nicht !? DANKE, dass Ihr unsere Arbeit so klasse mit unterstützt !! Es macht so Spaß, wenn man so viele tolle Menschen an der Seite hat, die aktiv mitmachen, den Kindern zu helfen, dass sie zur Schule gehen dürfen !

Viele liebe Grüße

Pia Schmitz-Formes, Fly&Help

28. März 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/03/2018-03-21-PHOTO-00000198.jpg 607 1080 Bernhard Meffert https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Bernhard Meffert2018-03-28 00:18:452018-03-26 09:26:32Unser Klassenraum in Tansania

Der Mann im Park – eine wunderbare Geschichte

Allgemein

Central Park, NY. Bildquelle: Pixabay.de

Eine alte Dame, welche in New York wohnte und 76 Jahre alt war, ging jeden Tag in den Park. Sie ging von drei bis fünf Uhr jeden Tag dieselbe Strecke im Park spazieren. Sie kannte die Strecke und die Menschen, die sich im Park aufhielten.

Aber an einem Tag war etwas anders. Die alte Dame sah einen Mann. Er starrte. Er starrte nicht sie an oder etwas anderes. Er sah einfach ins Nichts. Die Dame sah zu ihm hinüber und er zeigte keine Reaktion. Am nächsten Tag saß der Fremde wieder im Park an derselben Stelle mit ähnlicher dunkler Kleidung wie am Tag zuvor und mit diesem leeren Blick, welcher alle anderen Parkbesucher, ganz gleich ob Jogger, Hundebesitzer oder Fahrradfahrer, abschreckte. Die alte Dame schaute ihn nur wieder an ohne Reaktion. Am nächsten Tag war er wieder da sowie am nächsten und am nächsten und am nächsten. Er saß Monate da, sprach mit niemandem und starrte ins Nichts.

Eine leere Bank im Central Park. Bildquelle: Pixabay.de

Irgendwann tat der Mann der alten Dame leid und sie setzte sich zu ihm. Sie fragte, was er anstarrte und warum er jeden Tag hier saß. Der Mann schaute sie an, drehte seinen Kopf wieder zurück in Richtung Nichts und sagte mit trauriger Stimme: „Die Erinnerung.“ Als er das sagte, wurde er noch trauriger, so dass sein Auge glasig wurde und eine einzige Träne über seine rosige Wange floss und schließlich auf die Bank tropfte. Die alte Dame schaute ihn eine ganze Weile an, bis er sich nach einiger Zeit wieder zu ihr drehte und voller Trauer und Schmerz leise zu ihr sagte: „Die Menschen, die wir am Meisten lieben, werden wir immer als erstes verlieren. Und wenn sie uns genommen werden, geht die Liebe zu der Natur und den Menschen mit ihnen.“ Die Dame schaute ihn an und fragte ihn, welche Liebe er verloren habe. Er sagte, seine Tochter. Sie heiße Elisabeth und sei fünf Jahre alt geworden. Sie sei an Leukämie gestorben bzw. am Myelodysplastischen Syndrom (MDS). Die Dame legte die Hand auf seine Schulter und meinte, dass der Verlust seiner Tochter kein Verlust der Liebe sei. Der Mann sah die Frau nicht mehr an und sagte zu ihr, dass die Liebe das einzig Wichtige im Leben sei und das wurde ihm genommen. Elisabeths Lächeln sei Liebe gewesen, ihre Stimme, sowie ihre Augen. Das alles sei die einzig lohnenswerte Liebe. Die Frau lächelte nur und sagte, Liebe könne man nicht aus seinem Leben ausschließen. Sie sei einfach da. So wie die Liebe in ihrem Lächeln und in ihrer Stimme war, so werde die Liebe auch für immer in dem Schmerz und der Trauer sein, wenn er an sie denken würde. Liebe werde immer da sein, genauso wie die Trauer, beides sei kein Grund mit dem Leben aufzuhören und auf der Bank zu sitzen. Die Frau lächelte den Mann ein letztes Mal an, legte ihre kalte, verschrumpelte alte Hand auf seine Schulter und sagte mit Liebe erfüllt zu ihm, er solle mit der Trauer leben und durch die Trauer auch mit der Liebe. Sie drehte sich lächelnd um und ging ihren gewohnten Weg nach Hause.

Am nächsten Tag ging die Frau wieder ihren gewohnten Weg. Eine Sache hatte sich dieses Mal aber verändert: Der Mann war weg. Die Frau lächelte jedes Mal, wenn sie an der Bank vorbei ging. Nach vier Jahren ging die Frau immer noch denselben Weg und traf einen Mann mit Bart, welcher sie lächelnd begrüßte. Er hatte eine Frau an seiner Seite, welche einen Kinderwagen schob. Er sah glücklich aus. Erst als er sich auf die Bank setzte und an dieselbe Stelle wie damals blickte, erkannte die Dame ihn. Es war der Vater des toten Mädchens: Ein Vater, der mit der Liebe und mit der Trauer lebt und durch sie die Liebe wiedergefunden hat.

Eine moderne Wundergeschichte aus dem Religionsunterricht von Emily G. (9b)

26. März 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Bernhard Meffert https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Bernhard Meffert2018-03-26 00:07:122018-09-17 12:31:28Der Mann im Park – eine wunderbare Geschichte

Übung macht den (Brand-)Meister

Allgemein

Einsatzbesprechung bei der Ankunft

Wären wir im Vorfeld nicht informiert gewesen, das Bild der zahlreich anrückenden Feuerwehrautos aus Dernbach und Ebernhahn hätte einem Angst und Bange machen können. Glücklicherweise aber nicht den LernerInnen, denn die waren schon in den Ferien, als am Freitagabend, dem 23. März die beiden Feuerwehren eine Großübung am Raiffeisen-Campus abhielten.

Wasserversorgung für die Löscharbeiten wird hergestellt

Das Szenario war klug gewählt und realistisch. In der naturwissenschaftlichen Sammlung war durch eine Verpuffung ein Brand ausgebrochen. Zwei Lehrer waren durch eingeatmetes Rauchgas bewusstlos und unser Haustechniker Herr Parrales in seiner Werkstatt gefangen.

Der erste Trupp bahnt sich einen Weg in den NaWi-Saal

Die größte Herausforderung für die zwei Angriffstrupps war, durch dichtesten Rauch (hier simuliert durch Folien über den Helmvisieren, die nahezu keine Sicht erlaubten) zunächst zum Brandherd und dann zu den eingeschlossenen Personen vorzudringen.  Wenn man sich aber ohne Sicht durch einen Wald von Tischbeinen und Stühlen  (die sich auch gerne von den Tischen zu Boden bewegten – gut, dass hier Helme getragen werden) vorarbeiten muss, dann wird dem Beobachter schnell klar, was für eine ungeheure physische und psychische Leistung von den Männern und Frauen der Feuerwehr verlangt wird.

Durch ein Labyrinth aus Stuhl- und Tischbeinen zu den Verletzten

Als schließlich auch Herr Parrales gerettet und die Übung beendet war, bedankte sich Schulleiter Meffert bei den im Forum versammelten 28 Feuerwehrmännern und der Feuerwehrfrau. „Es ist mir heute klar geworden, welch ungeheuren Respekt wir der Feuerwehr schulden und wir sind froh, dass dieFeuerwehr unserer Schulfamilie jederzeit zu Hilfe kommen würde. Das ist ein beruhigendes Gefühl für uns alle.“

Endlich gerettet: Gilbert Parrales, der geduldig auf seine Rettung hatte warten müssen…

Anschließend lud er die Mannschaft ein, ihre Abschlussbesprechung in der neuen Mensa mit einem Satz schmackhafter Kleinlöschgeräte  durchzuführen. Und so wurde die neue Mensa von den Feuerwehren Dernbach und Ebernhahn eingeweiht. Zu einem wahrlich guten Zweck…

Diese Helfer haben den Titel „Ehrenamt“ wirklich verdient. Danke an die Wehren Dernbach und Ebernhahn!

24. März 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/03/DSC_0060.jpg 1325 2000 Bernhard Meffert https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Bernhard Meffert2018-03-24 08:27:542018-03-24 08:27:54Übung macht den (Brand-)Meister

Alles noch ganz sauber? Trinkwasseranalyse im Praxischeck

Allgemein

Bestimmung der Wasserhärte

Sauberes Trinkwasser ist kostbar, doch wie beurteilt man die Wasserqualität?  Dieser Frage der chemischen Analytik widmeten sich die Lernerinnen und Lerner im Grundkurs Chemie der MSSI. Untersucht wurde das Wasser des hauseigenen Wasserspenders sowie eine Probe aus dem nahegelegenen Bach. Bewaffnet mit Analysekoffern machten sich die Lernerinnen und Lerner ans Werk, die Proben auf verschiedene Inhaltsstoffe, Wasserhärte und pH-Wert zu untersuchen.  Hierzu wurden die passenden Reagenzien in die Proben gegeben, je nach Gehalt der gesuchten Substanz  änderte sich in einer Farbreaktion der Farbwert der Probe und musste schließlich nur noch mit einer Skala verglichen werden.
Noch genauer sollte die Bestimmung  mit Hilfe eines Fotometers, welches die Farbveränderung mit einem Sensor misst und den Stoffgehalt berechnet, erfolgen.  Interessanterweise wurden hier große Abweichungen zwischen den Messungen festgestellt – ein Bedienfehler?

Vorbereitung einer Probe

Ermittlung der Probenwerte durch Farbvergleich

Am Ende der Lerneinheit stellten die verschiedenen Gruppen die Werte ihrer Trinkwasserbestandteile und deren Bedeutung für den Menschen vor.  Die Ergebnisse wurden mit einer wissenschaftlichen Analyse verglichen und auf ihre Gewässergüte beurteilt. Überraschend sauber stellten sich sowohl das Trinkwasser des Wasserspenders als auch des Baches heraus. Lediglich aufgrund erhöhter Phosphatwerte im Bachwasser sollte von der Nutzung als Trinkwasser abgesehen werden.
Überraschend waren hingegen die im Vergleich zum Bachwasser erhöhten Nitratwerte im Trinkwasserspender, die generell im Dernbacher Trinkwasser festgestellt wurden aber noch weit unter dem zulässigen Grenzwert liegen. Erklären ließ sich der Befund damit, dass im Winter nicht gedüngt wurde und somit kein Nitrat in den Bach gelangen konnte, wohingegen Nitrat-Ionen aus Düngemitteln allgemein bereits langfristig im Grundwasser zu finden sind.

Am genauesten sollte die Messung mit dem Fotometer klappen…

Die Lerneinheit bot allen Lernerinnen und Lernen nicht nur die Möglichkeit, verschiedene Wasseranalysemethoden kennen zu lernen und anzuwenden,  sondern auch die Qualität der wissenschaftlichen Untersuchungen sowie die Bedeutung der Ergebnisse praktisch zu hinterfragen.

22. März 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/03/5.jpg 2000 1500 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-03-22 00:00:432018-03-21 07:47:09Alles noch ganz sauber? Trinkwasseranalyse im Praxischeck

Atemlos durch die Bruchrechnung

Allgemein

Gespannte Zuhörer beim kreativen Video zur Bruchrechnung

Was hat ein Schwein, der Ohrwurm „Atemlos“ von Helene Fischer und die Bruchrechnung miteinander zu tun? Dies Frage klärte sich in einer der letzten Mathestunden der 6. Klassen bei Frau Kern und Herrn Deinert mithilfe eines etwas anderen Erklärvideos.  In den vergangenen Wochen haben die Lernerinnen und Lerner der beiden 6. Klassen die Bruchrechnung über verschiedene Wege kennengelernt: Ganz praktisch wurden Teilstücke eines Meterbandes betrachtet, Pizza wurde in Stücke geteilt und dann unter mehreren Lernern aufgeteilt und mithilfe des Rechteckmodells erkannten die Lerner die Regel zur Multiplikation von Brüchen. Dabei fand die Besprechung der einzelnen Teile der Bruchrechnung nicht am Stück, sondern mit verschiedenen Zwischenthemen statt. So gibt es dann nach mehreren Wochen die Gelegenheit, die bisherigen Kenntnisse der Bruchrechnung zu wiederholen, bevor ein weiterer Teilaspekt ergänzt wird. 

Das tanzende Schwein vergisst auch die Erwähnung der Fachbegriffe nicht

Für die Division zweier Brüche wurde jetzt ein ganz anderer Weg gewählt: Ein Lernvideo auf YouTube. Hier finden sich neben klassischen „Frontalunterricht“-Videos, wo der (mathematische) Inhalt von einer einzelnen Person Schritt für Schritt erläutert wird, auch kreativere Herangehensweisen. Während Videos mit Symbolen, die sich nach und nach zu einem Modell zusammensetzen noch an den linearen Erklärstil erinnern, wird im Video „Division von Brüchen“ die Regel der Bruchdivision von einem Schwein vorgesungen. Dabei wird die Melodie des Ohrwurms „Atemlos“ verwendet, sodass die Regel sich durch die bekannte Melodie direkt einprägt.

So lernten die Sechstklässler ganz nebenbei, dass Mathematik mit viel Freude gelernt werden kann.

20. März 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/03/Ke_Matheschwein-1.jpg 1500 2000 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-03-20 00:00:062018-03-19 13:43:31Atemlos durch die Bruchrechnung
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