Raster im Regen

Zum Glück hatten wir am letzten Dienstag vor den Osterferien so phantastisches Wetter. Da machte es gleich doppelt Spaß mit Spaten und Schaufel nach draußen zu gehen. Das Raster für unsere ambitionierte Beet-Form hatten wir ja bereits eine Woche zuvor bei Dauerregen angelegt. Nun galt es den Rasen auszustechen, für die spätere Verwendung beiseite zu legen und das erste Beet-Element zu gestalten. Es wurde gemessen und abgesteckt, die Rasenkante im Teamwork in die richtige Form gebogen und festgeklopft, das Element mit Erde in zwei verschiedenen Farben befüllt und wieder mit Rasen verkleidet. Natürlich wurde auch jeder Regenwurm begrüßt und wieder ins Erdreich gesetzt. Die Stunde verging wie im Fluge.

Alle packen mit an!

Nach den Ferien fegt es an mehreren Stellen weiter: Das Kräuterbeet wird in seiner Form vollendet, mit zweifarbiger Erde gestaltet und bepflanzt, unser „Nordbeet“ wird umgegraben, eingeteilt und dann geht es endlich mit dem Säen und Pflanzen los.

Wir freuen uns schon, Ihnen bald die ersten Pflänzchen zeigen zu können.

London Fahrt – a meal together

Das berühmte englische Wetter soll ja bekanntlich etwas aufs Gemüt schlagen, davon war aber auf unserer Fahrt nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren. Gleich nach Ostern ging es los mit einer gut gelaunten Truppe aus Lehrern und Lernern der MSS 1 und 2. Nach einer kurzen Busfahrt setzten wir in Dünkirchen Segel in Richtung der wunderschönen Kalksteinklippen von Dover und fuhren durch bis nach Canterbury, um uns diese schöne Stadt anzusehen. Abends fanden wir uns dann nach einem langen Tag endlich im Hostel in London ein, bezogen unsere Zimmer und fielen erschöpft ins Bett.

Der zweite Tag startete sehr lehrreich mit einer dreistündigen Stadtrundfahrt, bei der uns ein gut gelaunter Guide den historischen Stadtkern von London näherbrachte und dabei allerhand spannende Anekdoten erzählte. Den Nachmittag hatten wir dann zur freien Verfügung, um die Sehenswürdigkeiten, sowie diverse Shopping Malls näher zu erkunden. Besonders letzteres stieß auf große Zustimmung bei den Mädels, die abends mit einer Unzahl gefüllter Taschen nach Hause kamen und sichtlich erfreut von ihrem Beutezug durch die Oxford Street berichteten. Anschließend ließen wir den Abend gemütlich im Dickins Inn in den St. Kathrine Docks ausklingen, wo wir uns mit großer taktischer Vorüberlegung quer durch die Burgerkarte futterten.

Am Donnerstag hatten wir vormittags eine geführte Besichtigung durch das weltberühmte Globe Theatre – das einzige Gebäude in London, das noch wie zu Shakespeare’s Zeiten ein Schilfdach besitzt – und erfreuten uns der skurrilen Details über das Leben und die Gesellschaft im damaligen London, die uns unsere Führerin mit großer Begeisterung näherbrachte. Wussten Sie etwa, dass die Schönen und Reichen im Theater über der Bühne hinter den Schauspielern saßen, damit die Armen sie von der anderen Seite aus bewundern konnten…?  Verrückt, oder?

Nach diesem interessanten Ausflug in die Vergangenheit ging es für uns in die Londoner Unterwelt, in den London Dungeon, wo Mythen und Legenden auf schreckliche Tatsachen stießen und dies sehr drastisch mithilfe von Schauspielern und gruseligen Sets dargestellt wurde. Einige Jungs machten sich einen Spaß daraus unsere Mädels zu erschrecken, was zugegebenermaßen nicht wirklich schwierig war und zur allgemeinen Erheiterung beitrug. Wenn ich mich Recht erinnere, könnte ich aber auch schwören an der einen oder anderen gruseligen Stelle ein paar Jungs schreien gehört zu haben…

A day out at the beach in Brighton

Am Gruselfaktor des London Dungeon schieden sich allerdings die Geister – pun intended – daher spaltete sich rechtzeitig vor dem Eintritt eine Gruppe ab und besichtigte stattdessen das Tate Modern Kunstmuseum und kämpfte sich anschließend durch den Borough Street Market, wo es herrlich exotisch nach den verschiedensten Spezialitäten aus aller Herren Länder duftete. Nach kurzer Stärkung ging es dann wieder in Kleingruppen durch die Stadt, um sich die vielen Sehenswürdigkeiten, die schönen Parks und natürlich auch das weltberühmte Harrod’s Kaufhaus, wo man sich für das entsprechend Kleingeld so ziemlich alles kaufen kann, anzuschauen.

Freitags holten wir uns dann eine Auszeit von der Großstadt und fuhren nach Brighton an den Strand. Nachdem alle Lerner erstmal ausgiebig fluchten wegen den starkem Wind und dem verrückten Wunsch der Lehrer ein Gruppenfoto am Strand zu machen, beruhigte sich die Lage sehr schnell wieder, als der Blick Richtung Strandpromenade ging, wo sich Imbissbuden, Shops, Casinos etc. aneinanderreihten. Den restlichen Tag pendelten wir dann zwischen Strandpromenade und den sogenannten „Lanes“ hin und her – enge schmale Gassen mit Hunderten von Shops und Restaurants – und bestaunten den Royal Pavillon, einen Palast den King George IV nach Vorbild der indischen Mogulpaläste bauen ließ. Um unseren Aufenthalt ein wenig aufzulockern, haben wir uns außerdem in Gruppen aufgeteilt und uns gegenseitig verschiedene Challenges aufgegeben, die wir in Form eines Videologs für die Nachwelt festhielten. Ach ja, die besten Fish and Chips gab es hier natürlich auch, aber irgendwie behauptet das jede englische Stadt für sich.

An unserem letzten Tag waren wir noch einmal kulturell unterwegs und schauten uns verschiedene Museen an. Eine kleine Gruppe wagte sogar einen Blick ins Westminster Parliament, den britischen Regierungssitz.  Den Abend ließen wir dann gemütlich in der hosteleigenen Bar ausklingen, wo wir noch einmal die Ereignisse der viel zu kurzen Woche Revue passieren ließen. Alles in Allem war es ein richtig schöner, lehrreicher, lustiger und unvergesslicher Trip für alle Beteiligten, der nach Wiederholung schreit!

Achtung, gleich wird’s laut!

Regentonnen mit Drumsticks

Im Musiksaal wird der grüne Teppich ausgerollt und zahlreiche Regentonnen finden ihren Platz. Frau Ingenhoven hat ihr Headset an und 1, 2, 1, 2, 3, 4 los geht’s.

Gemeinsam mit den Lernerinnen und Lernern der ersten Stunde, unserer aktuellen MSS 2, wurden die Regentonnen zu Schlaginstrumenten umfunktioniert. Nach dem, seit vielen Jahren erfolgreichen, Konzept des Koblenzer Schlagzeugers Alex Sauerländer, bei dem Frau Ingenhoven im Vorfeld zwei Fortbildungen belegt hatte, erlernen die Lernerinnen und Lernern nun verschiedene rhythmische Figuren auf dem Instrument „Regentonnen mit Drumsticks“.

Gleichzeitig und in gleichbleibenden Tempi trommeln und auf die anderen hören – klingt einfacher, als es zunächst ist. Trotzdem ist gerade diese Form besonders geeignet um wirklich alle Lernerinnen und Lerner gemeinsam Musizieren zu lassen. Dies war ein Punkt, der ausschlaggebend war für die Förderung, die die Anschaffung des benötigten Equipments überhaupt ermöglichte. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.  und ihre Initiative „Kindern Helfen mit Herz“ finanzierte die Anschaffung eines Klassensatzes Regentonnen, der benötigten Drumsticks als auch der Technik. Zusätzlich konnten wir uns über eine Sachspende von 125 Paar Oropax durch die Sonnenapotheke in Siershahn freuen. So geschützt können die Kinder aktuell noch im Fachunterricht, vor allem in der Trashdrumming AG ab kommendem Schuljahr mit Freude und Beat gemeinsam den RC rocken.

Was steckt in den Produkten?

Zum Abschluss des Lernateliers „Mein Leben und ich“ organisierten die Lernerinnen und Lerner der beiden 6. Klassen ein gemeinsames Frühstück. Nach der Stärkung galt es dann herauszufinden, ob die mitgebrachten Lebensmittel wirklich so gesund sind. Wie groß ist der Anteil an Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett?

Anhand eines ersten Beispiels lernten die Sechstklässler die Nährstofftabelle kennen, die genau die gesuchten Informationen enthält. Gemeinsam mit ihren Mathematik- und Klassenlehrern Herr Deinert und Frau Kern entdeckten sie so die Bedeutung der Angaben „pro 100g“, welche sich direkt in eine Prozentzahl umwandeln lässt. Anknüpfend auf die erste Idee zur Bruchrechnung aus dem vergangenen Schuljahr wurde der Prozentbegriff eingeführt.

Im Anschluss an die theoretische Grundlage galt es dann, die eigenen Lebensmittel zu untersuchen. Nicht erstaunlich war der Fettanteil in der Butter, auch die Inhaltsstoffe im Saft erschienen plausibel. Schnell war den Lebensmitteluntersuchern klar, dass – zum Glück – nicht nur Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitamine und Fett im Apfelsaft enthalten sind, sondern – wie an der Angabe der Zutaten erkennbar – auch noch viel Apfel.

Duale Studiengänge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Denn sie verknüpfen Theorie und Praxis sinnvoll, ermöglichen es schon während des Studiums bereits zu verdienen und sorgen für einen reibungslosen Übergang vom Studium in den Berufsalltag. 

Die kleine, aber feine Informationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ in der berufsbildenden Schule Westerburg war am 21. März daher das Ziel der Lernerinnen und Lerner unserer MSS1 zusammen mit Herrn Brühl und Herrn Deinert.

Unsere MSSler auf der Informationsmesse

„Viele der Jugendlichen fühlen sich im Westerwald wohl und würden gerne bleiben beziehungsweise zurückkommen, glauben aber, dass es hier keine attraktiven Möglichkeiten gibt – diesem Irrtum möchten wir mit dieser Veranstaltung, sowie mit vielen anderen Bausteinen entgegenwirken“, sagte Katharina Schlag, Geschäftsführerin der ausrichtenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft, zu dem Ziel der Informationsmesse. 
An den Ständen von Hochschulen, Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistungen, Polizei sowie Bank und Sparkassen konnten sich unsere künftigen Abiturienten genau davon überzeugen. Das gegenseitige Kennenlernen, das persönliche Gespräch mit gezielten Fragen und gegebenenfalls die Aussicht auf ein Praktikum standen dabei im Mittelpunkt.  An einigen Ständen gab es auch Mitmachaktionen. So konnten die Lernerinnen und Lerner ausprobieren, wie Bauteile gelötet werden oder Schmuck aus Emaille hergestellt wird. Sicherlich hat nicht jeder seinen Traumberuf auf der Messe finden können, doch welch vielfältige Möglichkeiten die Unternehmen des Westerwalds bieten, hat einige unserer MSSler dann doch positiv überrascht. 

Liebe Eltern,

die Streuobstwiese zwischen Ötzingen und Sainerholz ist mittlerweile fester Bestandteil des schulischen Lebens geworden (Wandertage, Exkursionen, Big Apple Day etc.). Wie Ihnen allen sicherlich bekannt ist, hat der RC eine Vereinbarung mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM), Diez, zur Nutzung dieser Streuobstwiese geschlossen.

Diese Vereinbarung sichert unserer Schule das volle Nutzungsrecht der Streuobstwiese zu. Damit verbunden sind aber auch bestimmte Pflichten. So verpflichtet sich die Schule zur jährlichen Pflege der Wiese. Der jährliche Erhaltungsschnitt der Bäume ist notwendig, um eine ertragsreiche Ernte zu sichern.

Hier sind wir als Eltern und/oder Vereinsmitglieder gefordert:

Wir laden Sie zum diesjährigen Big Apple Tree Day am Samstag, 14.04.18 ein und bitten um Ihre tatkräftige Unterstützung und zahlreiche Teilnahme. Beginn ist um 09,00Uhr, das Ende ist ( je nach Helferzahl )  für 13 Uhr geplant. Auch wenn Sie nicht den „Grünen Daumen“ haben; keine Angst, beim Obstbaumschnitt kann nicht so viel falsch gemacht werden, wie allgemein angenommen wird. Als Hilfestellung wird uns Herr Decker (auch ein „Lernervater“) vor Ort eine kurze Einweisung geben.

An Utensilien werden Garten – bzw. Astschere ( Oder auch Teleskop Astscheren = Schneidgiraffen ), Sägen und Leitern benötigt.

Wie bereits in den Vorjahren wird der Vorstand des Fördervereins die Verpflegung vor Ort sicherstellen.

Falls Sie noch Fragen oder Anregungen haben, stehen Ihnen folgende Ansprechpartner gerne zur Verfügung: Dirk Brinke: 0170 917 3087 bzw. e-mail dbrinke@rz-online.de Thomas Decker: 0172 9886559 bzw. e-mail decker-oberelbert@t- online.de.

Kinder sollten aus Sicherheitsgründen an diesem Termin nicht teilnehmen.

Bereits jetzt ganz herzlichen Dank für Ihre tatkräftige Hilfe.

Damit eine bestmögliche Planung möglich ist, bitten wir um Eintragung in den nachfolgenden Doodle

https://doodle.com/poll/rtfis4quvab8mvb7

Mit freundlichen Grüßen, der Vorstand des Fördervereins Raiffeisen-Campus e.V.“

Bildquelle: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

Winterliche Recherchen

Microgreens säen (Im Hintergrund wird anderweitig gewerkelt – Näheres hierzu im Sommer)

Als die Sonne schon immer häufiger in der Nase kitzelte, es aber noch eisig kalt draußen war, juckte es uns CampusGarten Freunde natürlich in den Fingern. Wir wollten endlich loslegen. Zum Vorziehen von Pflanzen war es noch zu früh, Umgraben war aufgrund des noch gefrorenen Bodens nicht möglich, was also tun? Über den Winter hinweg hatten wir uns schon gut theoretisch auf die Pflanzen vorbereitet, die wir säen wollen – jetzt musste es praktisch werden.
Ein Trend aus den USA wurde entdeckt und ausprobiert. Microgreens. Noch nie davon gehört? Gemüsepflanzen werden ganz dicht ausgesät und zunächst im Dunkeln angezogen. Nach einigen Tagen im Anzucht-Gewächshaus sehen die Pflänzchen aus wie gelbe Kressestängel (auch so dicht beieinander) und dürfen ans Tageslicht um etwas grüne Farbe produzieren zu können. Nach etwa zwei Wochen wird mit der Schere geerntet und direkt verspeist. Berichten zufolge beinhalten diese Jungpflanzen ein Vielfaches der gesunden Inhaltsstoffe ihrer späteren Erwachsenengestalt.
So weit die Theorie. Wir probierten verschiedene Sorten aus: Broccoli, Zuckererbsen, Rucula und Senfsamen. Über die Woche durften die Gewächshäuschen in den Klassenräumen stehen und wurden von den Lernerinnen und Lernern fürsorglich gehegt und gepflegt. Am Wochenende durften sich einige Elternhäuser am Wachstum erfreuen. Nach zwei Wochen Wasser, Licht, Luft und Liebe waren die Sprösslinge soweit – Auf einem Butterbrot machten sie sich ganz hervorragend!

 

 

Floorball auf dem Pausenhof am RC

Die AG „angewandte Trainingswissenschaft“ ist immer daran interessiert, die Lernerinnen und Lerner vielfältige Erfahrungen in einer großen Bandbreite des Sports zu ermöglichen. Über die letzten Wochen vertieften die LernerInnen ihre Fertigkeiten in der Sportart Floorball und organisierten ihre Spiele weitestgehend selbständig.

Auch die kühlen Temperaturen hielten unsere hartgesotteten Westerwälder nicht davon ab, ihr Spiel an der frischen Luft durchzuführen. Mit jeder Minute Spielpraxis und Reflexion des Tuns wurden Technik und Taktik ausgefeilter, denn der Sport erfordert eine sehr gute Koordination von Körper und Spielgerät.

Der Kofferraum ist voll

Was habe ich (Frau Knopp) mich gefreut, als ich in Koblenz am LIDL-Lager mit vollgepacktem Kofferraum mit Geschenken für die Garten AG los fuhr. Gartenclogs für alle Lerner und Lernerinnen (mit üblichen Schuhgrößen) der CampusGarten AG, kleine Anzucht-Gewächshäuser (von denen werden Sie unter dem Stichwort „Microgreens“ noch lesen), Straßenbesen, Wegplatten für Beete, Vlies und Frühbeet-Tunnel. Obwohl draußen noch Schnee lag, begann der grüne Daumen zu kribbeln.

Beetarbeiten im November (noch ohne geeignetes Schuhwerk)

Ganz besonders die Schuhe sind uns eine wirkliche Hilfe – hatten wir im Spätherbst doch das ein oder andere mal den Gartenschlauch bemühen müssen unsere Schuhe wieder „Salonfähig“ zu bekommen. Die Lust aufs Gärtnern hatte uns übermütig im Beet wüten lassen – ohne Rücksicht auf Lehm und Erde an den Füßen. Jetzt können wir bequem mit den Gartenclogs arbeiten und Schuhe und Gebäude bleiben sauber.

Vielen Dank aus dem Westerwald an Herrn Moeller und das hilfsbereite LIDL-Team.

Sozialkompetenz. Klingt so abstrakt. Und konkret? Ich stehe im zweiten Stock unseres Gebäudes und schaue auf den Schulhof als beim Fußballspiel ein Lerner unabsichtlich mit einem anderen zusammenstößt und diesem ganz offensichtlich weh tut. Und der natürlich dann sauer auf ihn ist und wütend weggeht. Der Verursacher aber geht ihm hinterher, um das wieder gerade zu biegen. Und nach kurzem Zögern schlägt der in die ausgestreckte Hand ein. So geht Sozialkompetenz. Gut gemacht, Elias!