Duale Studiengänge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Denn sie verknüpfen Theorie und Praxis sinnvoll, ermöglichen es schon während des Studiums bereits zu verdienen und sorgen für einen reibungslosen Übergang vom Studium in den Berufsalltag. 

Die kleine, aber feine Informationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ in der berufsbildenden Schule Westerburg war am 21. März daher das Ziel der Lernerinnen und Lerner unserer MSS1 zusammen mit Herrn Brühl und Herrn Deinert.

Unsere MSSler auf der Informationsmesse

„Viele der Jugendlichen fühlen sich im Westerwald wohl und würden gerne bleiben beziehungsweise zurückkommen, glauben aber, dass es hier keine attraktiven Möglichkeiten gibt – diesem Irrtum möchten wir mit dieser Veranstaltung, sowie mit vielen anderen Bausteinen entgegenwirken“, sagte Katharina Schlag, Geschäftsführerin der ausrichtenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft, zu dem Ziel der Informationsmesse. 
An den Ständen von Hochschulen, Handwerk, Handel, Industrie, Dienstleistungen, Polizei sowie Bank und Sparkassen konnten sich unsere künftigen Abiturienten genau davon überzeugen. Das gegenseitige Kennenlernen, das persönliche Gespräch mit gezielten Fragen und gegebenenfalls die Aussicht auf ein Praktikum standen dabei im Mittelpunkt.  An einigen Ständen gab es auch Mitmachaktionen. So konnten die Lernerinnen und Lerner ausprobieren, wie Bauteile gelötet werden oder Schmuck aus Emaille hergestellt wird. Sicherlich hat nicht jeder seinen Traumberuf auf der Messe finden können, doch welch vielfältige Möglichkeiten die Unternehmen des Westerwalds bieten, hat einige unserer MSSler dann doch positiv überrascht. 

Liebe Eltern,

die Streuobstwiese zwischen Ötzingen und Sainerholz ist mittlerweile fester Bestandteil des schulischen Lebens geworden (Wandertage, Exkursionen, Big Apple Day etc.). Wie Ihnen allen sicherlich bekannt ist, hat der RC eine Vereinbarung mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM), Diez, zur Nutzung dieser Streuobstwiese geschlossen.

Diese Vereinbarung sichert unserer Schule das volle Nutzungsrecht der Streuobstwiese zu. Damit verbunden sind aber auch bestimmte Pflichten. So verpflichtet sich die Schule zur jährlichen Pflege der Wiese. Der jährliche Erhaltungsschnitt der Bäume ist notwendig, um eine ertragsreiche Ernte zu sichern.

Hier sind wir als Eltern und/oder Vereinsmitglieder gefordert:

Wir laden Sie zum diesjährigen Big Apple Tree Day am Samstag, 14.04.18 ein und bitten um Ihre tatkräftige Unterstützung und zahlreiche Teilnahme. Beginn ist um 09,00Uhr, das Ende ist ( je nach Helferzahl )  für 13 Uhr geplant. Auch wenn Sie nicht den „Grünen Daumen“ haben; keine Angst, beim Obstbaumschnitt kann nicht so viel falsch gemacht werden, wie allgemein angenommen wird. Als Hilfestellung wird uns Herr Decker (auch ein „Lernervater“) vor Ort eine kurze Einweisung geben.

An Utensilien werden Garten – bzw. Astschere ( Oder auch Teleskop Astscheren = Schneidgiraffen ), Sägen und Leitern benötigt.

Wie bereits in den Vorjahren wird der Vorstand des Fördervereins die Verpflegung vor Ort sicherstellen.

Falls Sie noch Fragen oder Anregungen haben, stehen Ihnen folgende Ansprechpartner gerne zur Verfügung: Dirk Brinke: 0170 917 3087 bzw. e-mail dbrinke@rz-online.de Thomas Decker: 0172 9886559 bzw. e-mail decker-oberelbert@t- online.de.

Kinder sollten aus Sicherheitsgründen an diesem Termin nicht teilnehmen.

Bereits jetzt ganz herzlichen Dank für Ihre tatkräftige Hilfe.

Damit eine bestmögliche Planung möglich ist, bitten wir um Eintragung in den nachfolgenden Doodle

https://doodle.com/poll/rtfis4quvab8mvb7

Mit freundlichen Grüßen, der Vorstand des Fördervereins Raiffeisen-Campus e.V.“

Bildquelle: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

Winterliche Recherchen

Microgreens säen (Im Hintergrund wird anderweitig gewerkelt – Näheres hierzu im Sommer)

Als die Sonne schon immer häufiger in der Nase kitzelte, es aber noch eisig kalt draußen war, juckte es uns CampusGarten Freunde natürlich in den Fingern. Wir wollten endlich loslegen. Zum Vorziehen von Pflanzen war es noch zu früh, Umgraben war aufgrund des noch gefrorenen Bodens nicht möglich, was also tun? Über den Winter hinweg hatten wir uns schon gut theoretisch auf die Pflanzen vorbereitet, die wir säen wollen – jetzt musste es praktisch werden.
Ein Trend aus den USA wurde entdeckt und ausprobiert. Microgreens. Noch nie davon gehört? Gemüsepflanzen werden ganz dicht ausgesät und zunächst im Dunkeln angezogen. Nach einigen Tagen im Anzucht-Gewächshaus sehen die Pflänzchen aus wie gelbe Kressestängel (auch so dicht beieinander) und dürfen ans Tageslicht um etwas grüne Farbe produzieren zu können. Nach etwa zwei Wochen wird mit der Schere geerntet und direkt verspeist. Berichten zufolge beinhalten diese Jungpflanzen ein Vielfaches der gesunden Inhaltsstoffe ihrer späteren Erwachsenengestalt.
So weit die Theorie. Wir probierten verschiedene Sorten aus: Broccoli, Zuckererbsen, Rucula und Senfsamen. Über die Woche durften die Gewächshäuschen in den Klassenräumen stehen und wurden von den Lernerinnen und Lernern fürsorglich gehegt und gepflegt. Am Wochenende durften sich einige Elternhäuser am Wachstum erfreuen. Nach zwei Wochen Wasser, Licht, Luft und Liebe waren die Sprösslinge soweit – Auf einem Butterbrot machten sie sich ganz hervorragend!

 

 

Floorball auf dem Pausenhof am RC

Die AG „angewandte Trainingswissenschaft“ ist immer daran interessiert, die Lernerinnen und Lerner vielfältige Erfahrungen in einer großen Bandbreite des Sports zu ermöglichen. Über die letzten Wochen vertieften die LernerInnen ihre Fertigkeiten in der Sportart Floorball und organisierten ihre Spiele weitestgehend selbständig.

Auch die kühlen Temperaturen hielten unsere hartgesotteten Westerwälder nicht davon ab, ihr Spiel an der frischen Luft durchzuführen. Mit jeder Minute Spielpraxis und Reflexion des Tuns wurden Technik und Taktik ausgefeilter, denn der Sport erfordert eine sehr gute Koordination von Körper und Spielgerät.

Der Kofferraum ist voll

Was habe ich (Frau Knopp) mich gefreut, als ich in Koblenz am LIDL-Lager mit vollgepacktem Kofferraum mit Geschenken für die Garten AG los fuhr. Gartenclogs für alle Lerner und Lernerinnen (mit üblichen Schuhgrößen) der CampusGarten AG, kleine Anzucht-Gewächshäuser (von denen werden Sie unter dem Stichwort „Microgreens“ noch lesen), Straßenbesen, Wegplatten für Beete, Vlies und Frühbeet-Tunnel. Obwohl draußen noch Schnee lag, begann der grüne Daumen zu kribbeln.

Beetarbeiten im November (noch ohne geeignetes Schuhwerk)

Ganz besonders die Schuhe sind uns eine wirkliche Hilfe – hatten wir im Spätherbst doch das ein oder andere mal den Gartenschlauch bemühen müssen unsere Schuhe wieder „Salonfähig“ zu bekommen. Die Lust aufs Gärtnern hatte uns übermütig im Beet wüten lassen – ohne Rücksicht auf Lehm und Erde an den Füßen. Jetzt können wir bequem mit den Gartenclogs arbeiten und Schuhe und Gebäude bleiben sauber.

Vielen Dank aus dem Westerwald an Herrn Moeller und das hilfsbereite LIDL-Team.

Sozialkompetenz. Klingt so abstrakt. Und konkret? Ich stehe im zweiten Stock unseres Gebäudes und schaue auf den Schulhof als beim Fußballspiel ein Lerner unabsichtlich mit einem anderen zusammenstößt und diesem ganz offensichtlich weh tut. Und der natürlich dann sauer auf ihn ist und wütend weggeht. Der Verursacher aber geht ihm hinterher, um das wieder gerade zu biegen. Und nach kurzem Zögern schlägt der in die ausgestreckte Hand ein. So geht Sozialkompetenz. Gut gemacht, Elias!

Kerstin Goldstein überreichte den Entwurf des Türschilds, das demnächst den Raiffeisen-Campus schmücken wird.

Erst einmal ohne großen Rahmen aber umso herzlicher nahm die Leiterin des Projekts „Hospitationsschulen in RLP“ Kerstin Goldstein den Raiffeisen-Campus in das kleine Netzwerk innovativer Schulen auf, die ihre Pforten für interessierte KollegInnen aus dem ganzen Land öffnen. Der Raiffeisen-Campus hatte sich nicht etwa darum beworben, sondern ein Besuch der Leiterin am RC hatte sie so begeistert, dass Schulleiter Meffert zusagen musste, die notwendigen Unterlagen einzureichen. Natürlich wird es in Kürze auch eine öffentlichkeitswirksame Einweihung geben, aber Ihnen als treue Leser dieser Homepage wollten wir die gute Nachricht nicht länger vorenthalten. Es sind übrigens nur 33 von ca. 1600 Schulen, die in diesem Netzwerk nicht nur geben, sondern durch besondere Tagungen und auch Unterstützung der Zusammenarbeit auf der Kostenseite sich auch innerhalb des Netzwerks gegenseitig bereichern. Näheres zum Projekt unter: https://hospitation.bildung-rp.de

Geht es Ihnen wie mir? Selten habe ich mich so sehr auf Ostern gefreut. Ostern im Sinne von Frühling, Sonne aber auch von mit meinen Kindern selbst gefärbten Ostereiern, auf Ostereier-Verstecken am Ostersonntag im Garten und auch danach noch Zeit für meine Familie. Ein paar Tage frei an Ostern, Kurzurlaub nach einem intensiven Quartal inklusive Grippewelle unter Lehrern und Lernern, Schnee zum völlig falschen Zeitpunkt etc.

Ich habe mich aber auch auf Ostern gefreut, weil es mein Lieblingsfest ist. Im angeblich christlichen Abendland (es ist momentan eher ein Abendland, das seine Christlichkeit wie ein Etikett vor allem zur Abgrenzung gegenüber Andersgläubigen verwendet, nach solcher Nutzung aber sofort wieder konsequenzlos ablegt) ist schon sprachlich nicht mehr klar, was Ostern ist.

Wenn Sie zum Beispiel einem Freund erzählen, dass Sie am Mittwoch in der Osterwoche in Urlaub fahren, wird er mutmaßlich denken, Sie fahren vor Ostern. Und wenn in den Medien die Rede vom Ostersamstag ist, dann meinen die meisten, auch professionelle Journalisten, eigentlich den Karsamstag. Ostersamstag gibt es natürlich auch. Sieben Tage später…

Nebenkriegsschauplatz? Wortklauberei? Ich finde nicht. Zur vom Grundgesetz gebotenen religiösen Toleranz gehört nämlich in Deutschland auch die Toleranz gegenüber uns Christinnen und Christen. Und vielen von uns ist es überhaupt nicht egal, wenn der Markenkern unseres Glaubens, nämlich die Überzeugung, dass Jesus nicht kleinzukriegen war von der aggressiven Angst seiner Zeit vor Veränderung, wenn dieser Markenkern, nämlich die Unsterblichkeit einer Idee, die in Zeiten neuer kalter Kriege noch immer so revolutionär ist wie vor 2000 Jahren, wenn dieser Osterglaube von konsumistischen Tendenzen auch sprachlich verfälschend vereinnahmt wird.

Den Respekt in Form einer korrekten Verwendung unserer Festbezeichnungen, des tanzfreien Karfreitags und der Respekt vor der religiösen Sensibilität derjenigen, die zwischen Gründonnerstagsliturgie und Osternacht Ruhe benötigen, weil sie aushalten, um danach befreit feiern zu können. Diese Tage sind eine religiöse Katharsis, die es in vielen Religionen gibt und die immer gleiche Funktion haben. Sie sind die spirituelle Vorbereitung im Fall von Ostern auf eine einzige Kerze, die auch die größte Kathedrale, und, noch wichtiger, die Herzen der Menschen zum leuchten bringt. Diese Kerze steht für einen Menschen, der durch die Hölle geht, der sogar seinen Glauben radikal in Frage stellt, um dann noch enger in Verbindung mit Dem, den er seinen „lieben Vater“ nennt, weiterzuleben und weiterzuwirken. Bis heute.

Und deshalb bereite ich mich, weil es einfach sein muss, auf Gründonnerstag, Karfreitag und die Totenstille am Karsamstag vor -und das fällt mir nicht leicht. Aber noch mehr und auch deshalb freue ich mich mit Milliarden von Christen in aller Welt auf die Osternacht. Und glaube an und feiere, gegen alle scheinbare Vernunft des 21. Jahrhunderts, mit ihnen das Leben und nicht den Tod. An den Tod glauben mir schon zu viele …

Ich wünsche Ihnen und allen Ihren Lieben, egal welcher Überzeugung oder Religion Sie angehören, frohe Ostern. Die Sonne scheint (hoffentlich) für uns alle gleich. Genießen Sie sie!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Bernhard Meffert

Religionslehrer am Raiffeisen-Campus

 

 

In jedem Schuljahr sind die Raiffeisentage ein fester Bestandteil für die Lernerinnen und Lerner. In diesem Jahr nahmen drei Vertreter der Schülergenossenschaft an einem etwas anderen Raiffeisentag teil: Am Sonntag, dem 18. Februar, wurde in Flammersfeld im Rahmen einer Veranstaltung unter diesem Titel eine neue Ausstellung eröffnet. Im Veranstaltungsraum der evangelischen Gemeinde konnten die Roll Ups der Wanderausstellung betrachtet werden.

Präsentation der Arbeit unserer Schülergenossenschaft durch Lea, Niklas und Carl

Außerdem wurden die neuen Räume im Raiffeisenhaus und dabei u.a. die Idee der „Schülergenossenschaft“ als solche vorstellt. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Schülergenossenschaften wurde ein besonderer Raum gestaltet. Wir, die eSG Snackbar, waren an diesem Tag eingeladen, um uns und unsere Arbeit bei den Gästen vorzustellen und einen eigenen Beitrag für die Ausstellung zu leisten

Wir sind dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, unsere Arbeit zu päsentieren und freuen uns, dass in der Ausstellung nun eine Mitgliederurkunde und ein Flyer der eSG Snackbar ausliegen. 

 Manchmal freut man sich ganz besonders über Post. So auch heute, als uns diese Zeilen und die Fotos erreichten. Hintergrund: Am 6.9.2017 arbeiteten die rund 300 LernerInnen und verdienten über 10 000€, um einen Klassenraum für Kinder in Tansania zu errichten, die bislang nicht zur Schule gehen konnten.

„Hallo liebe Frau Groß, liebeSchulfamilie am Raiffeisen-Campus,

schauen Sie mal. Wir haben gerade Fotos von dem Bau der Schule in Loiborsoit bekommen. Einer dieser Klassenräume gehört Euch ! Welcher das ist, wird am Ende durch das Schild gekennzeichnet. ? Sieht toll aus, nicht !? DANKE, dass Ihr unsere Arbeit so klasse mit unterstützt !! Es macht so Spaß, wenn man so viele tolle Menschen an der Seite hat, die aktiv mitmachen, den Kindern zu helfen, dass sie zur Schule gehen dürfen !

Viele liebe Grüße

Pia Schmitz-Formes, Fly&Help