Knapp zwei Jahre nach der Gründung der eSG RC Snackbar kommt das noch junge Unternehmen dem Ziel, das die Lernerinnen und Lerner von Beginn an verfolgt haben, immer näher: Das eigene Bistro.

Sonderverkauf im neuen Design

Während der Wirtschaftskurs des ersten Jahrgangs sich ganz der Gründung der eSG gewidmet hat, konnten die beiden darauffolgenden Kurse den Verkauf am Automaten immer weiter optimieren. Gleichzeitig galt es, die daraus gewonnenen Erkenntnisse für den Aufbau des eigenen Bistros zu nutzen und ein Konzept zu entwerfen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Mensa standen den Lernern dann auch entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung. Da der Dauerbetrieb noch nicht vollständig zu Ende geplant werden konnte, nutzen die Lernerinnen und Lerner die Übergangszeit, um sich mit den neuen Begebenheiten vertraut zu machen. Deutlich einfacher gestaltete sich ein erstmals durchgeführter Milchshake-Verkauf, dessen Planung auf Grundlage einer Hausarbeit entstanden war. Mit Wasserbecken im Hintergrund und Kühlmöglichkeiten lässt sich ein solches Projekt gut realisieren.

Dank gilt an dieser Stelle allen, die diesen neuen Abschnitt ermöglicht haben. Ohne die tolle Unterstützung durch den Schulvorstand, viel Verständnis bei der Genussmanufaktur und die Neugier der jungen Kunden der eSG wären diese Verkaufswochen nicht möglich gewesen. Und so freuen sich die verschiedenen Gruppen der eSG auf weitere neue Aktionen und den dann bald startenden Regulärbetrieb des Bistros.

Musik an – und dann?

Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen und es steht Mathe auf dem Stundenplan. Da kann der Kopf am Nachmittag schnell mal rauchen. Bevor in diesem Zustand dann doch nur wenig hängen bleibt, heißt es erst einmal durchlüften. Nicht nur die Türen und Fenster müssen auf, sondern auch der Kopf braucht frische Luft. Ein Energizer muss her.

Statt eines Mathevideos startete Frau Kern deshalb ein Video aus der „Lets dance“ Reihe. Stuhl zur Seite, eine Reihe in der Mitte und los gehts. Selbst die „Bewegungsmuffel“ ließen sich anstecken oder hatten zumindest Spaß, ihren Mitlernern bei der ein oder anderen vielleicht nicht ganz so synchronen Übung zuzuschauen. Synchrone Übung? Symmetrie? Mathe ist wirklich überall! Mit diesem vermeintlichen Zeitverlust konnte auch die Matheaufgabe mit frischer Energie einfacher gelöst werden.

Fisch ist nicht gleich Fisch. Das Aussehen lässt sich genau beschreiben.

Wer kurz vor den Ferien in die 5a spaziert kam, der wunderte sich vielleicht kurz über das Fischaroma im Klassenraum. Das lag am Fishtasting, das die Klasse vor kurzem im Erdkundeunterricht von Frau Rücker veranstaltet hatte. Nachdem es im Unterricht um die Nordseeküste und auch den Fischfang in den dortigen Gewässern ging, verkosteten die Lernerinnen und Lerner vier verschiedene Fischarten aus diesem Naturraum.

Aussehen, Geschmack, Gar- und vor allem Fangmethode wurden untersucht und verglichen, denn einen Beitrag zum nachhaltigen Fischfang kann mit einem genauen Blick auf die Verpackung jeder leisten.

Matjes!

Die 5a zumindest war sich nach dieser Stunde einig: Lecker! Fisch!

 

1.Wie heißt der größte See in Rheinland-Pfalz?

2. Wie lautet der Fachbegriff für ein Gemisch aus Fluss- und Meerwasser mit einem Salzgehalt von 0,1 – 1%?

Hätten Sie’s gewusst? Unsere Sieger des diesjährigen DIERCKE Wissen-Wettbewerb wussten Bescheid und zeigten ein breites geographisches Grundwissen. So konnten wir in diesem Jahr unserem Schulsieger Max aus der 9a gratulieren, der sich in zwei Runden zunächst gegen die Mitlerner seiner Klasse und anschließend gegen die übrigen Klassensieger aus der Mittelstufe durchsetzen konnte. In einer weiteren Wettbewerbsrunde beteiligten sich zahlreiche Lernerinnen und Lerner der Orientierungsstufe und hier erzielte Fiona aus der 5b einen deutlichen Sieg.

Fiona und Max mit ihren Urkunden

Fachkonferenzvorsitzende Frau Rücker freute sich, den Siegern im Rahmen der Schulversammlung ihre Urkunden und Sachpreise zu überreichen.

Herzlichen Glückwunsch!

Hier finden Sie übrigens die Antworten auf die eingangs gestellten Fragen:

  1. Brackwasser
  2. Laacher See
„Ist er es wirklich?“ „Das kann doch nicht sein!“ Verwundert waren die Lernerinnen und Lerner der Klassen 6a und 6b bei ihrem 2. Raiffeisen-Tag. Im vergangenen Jahr hatten sie das Geburtshaus Raiffeisens in Hamm besucht und nun standen sie vor dem Raiffeisenhaus in Flammersfeld, dem ehemaligen Rathaus zu Raiffeisens Zeit als Bürgermeister. Und sie wunderten sich, denn die Person, die sie in Empfang nahm, hatte verblüffende Ähnlichkeit mit „dem echten“ Friedrich-Wilhelm Raiffeisen. Schnurbart und Brille verliehen dem Gastgeber Josel Zolk (Mitglied der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft) tatsächlich ein wahrhaft „Raiffeisen“sches Auftreten.

Bügermeister a.D. Josel Zolk begrüsst die Lernerinnen uund Lerner im Raiffeisenhaus

Und auch wenn er es nicht wirklich war, konnten die Lernerinnen und Lerner von Herrn Zolk einige interessante Anekdoten und Daten über Raiffeisen erfahren. Von Raiffeisens Idee als Antwort auf die Not seiner Zeit über die weltweite Verbreitung seiner genossenschaftlichen Grundsätze bis hin zur aktuellen Ernennung zum immateriallen Weltkulturerbe durch die UNESCO führte Herr Zolk die Lernerinnen und Lerner mit ihren Lehrkräften Frau Kern und Herrn Deinert. Auch im schön angelegten Garten machten sich die Lernerinnen und Lerner mithilfe eines Kreuzworträtsels selbst auf Spurensuche und entdeckten unter anderem einen alten „Backes“ und einen Brunnen.

Lernerinnen und Lerner auf den Spuren Raiffeisens

Mit vielen spannenden Einblicken im Gepäck traten sie dann die Rückreise zum Raiffeisen-Campus an und können nun noch besser erklären, was es mit unseren Namensgeber auf sich hat.

An einem trüben Dienstagmorgen starteten wir, die Jahrgangsstufe 5, zu „unserer“ Apfelwiese zwischen Ötzingen und Sainerholz, um dort die Artenvielfalt dieser Streuobstwiese zu entdecken. Insgesamt wanderten wir 9,02 Kilometer in etwa 3 Stunden.

Neugierig und zugleich entspannt…

Am Ziel angekommen, ließen wir uns erst einmal zur Erholung in die Wiese fallen. Nach dieser kurzen Pause machten wir uns dann schnell an die Arbeit. Mit Becherlupen, Keschern, Bestimmungsbüchern und Maßbändern ausgestattet, ging es darum, die Tiere und Pflanzen innerhalb eines Quadratmeters auf der Streuobstwiese zu entdecken und diese mit Hilfe von Bestimmungsbüchern oder „Was blüht denn da?“-Apps auf unseren Handys (diese durften wir heute ausnahmsweise benutzen) zu bestimmen. Dies war nicht so einfach, denn das hoch gewachsene Gras ermöglichte es vor allem den Insekten, sich nach dem ersten Erblicken oft schnell wieder zu verstecken.  Insgesamt haben wir ca. 70 verschiedene Tier- und Pflanzarten bestimmen können. Vor allem die große Vielzahl an Heuschrecken, wie z.B. das Große Heupferd, die Punktierte Zartschrecke oder die Roesels Beißschrecke faszinierten uns neben Pflanzen wie der Berg Flockenblume und der Echten Kamille sehr.

Unser Tag in der Natur zeigte uns, dass Streuobstwiesen ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind. Übrigens werden Streuobstwiesen mit zunehmenden Alter ökologisch immer wertvoller, so dass es sicher spannend wird, diesen Lebensraum in der Zukunft weiter zu beobachten.

Mona verliest im Namen des Vorstandes den Prüfungsbericht

Nach erfolgreicher Jahresprüfung der Schülergenossenschaft RC-Snackbar konnte die zweite Generalversammlung des noch jungen Unternehmens am Ende des Schuljahres durchgeführt werden. Erfreulicherweise war die Zahl der einzuladenden Mitglieder seit der letzten Versammlung nochmal deutlich gestiegen. Mitglieder aus der Lerner- und Lehrerschaft, aber auch vereinzelte Eltern nahmen die Einladung an und waren neben dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und dem Vertreter der Partnergenossenschaft anwesend.

Vorstand und Aufsichtsrat im 3. Geschäftsjahr

Als letzte Amtshandlung hatten die gewählten Vertreter der Genossenschaft die Aufgabe, einen Blick zurück auf das vergangene Geschäftsjahr zu werfen und sowohl über die geleisteten Aktionen als auch über die Finanzen Auskunft zu geben. Auch ein Ausblick auf das neue Geschäftsjahr durfte nicht fehlen. Nach vielen Informationen des Vorstandes wurden die Mitglieder selbst aktiv. So stimmten sie beispielsweise über den Vorschlag zur Verwendung des Überschusses ab und entlasteten anschließend Vorstand und Aufsichtsrat. Damit wurde der Weg für die Neuwahl der beiden Gremien freigemacht. Gewählt wurde schließlich ein neues Dreier- bzw. Viererteam, welches sich bisher schon im Rahmen anderer Aufgaben bewährt hat.

Ein Dank gilt an dieser Stelle allen, die im vergangenen Schuljahr diesen erfolgreichen Abschluss ermöglicht haben und allen, die die Arbeit der eSG im Hintergrund unterstützt haben.

Ein großes Dankeschön gilt Herrn Veith, dem Vertreter der Partnergenossenschaft. 

Glaskörper, Augenkammer mit Linse und Iris

Am Montag, dem 18.06., führten die beiden 9. Klassen des Raiffeisen Campus ein Biologieprojekt zum Thema Auge durch. Zu Beginn des Projekts stand eine theoretische Stationenarbeit, die sich unter anderem mit der Anatomie und der Funktion der verschiedenen Strukturen des Auges beschäftigte. Außerdem setzten sich die Lernerinnen und Lerner mit der Bildentstehung im Auge sowie mit den verschiedenen Fehlsichtigkeiten des Auges und den jeweils passenden Therapien und Lösungen auseinander.

Präparierte Augenbestandteile

Nach dieser theoretischen Einführung folgte die Praxis: In Gruppen wurden Schweineaugen seziert. Die Aufgabe war es, aus dem Auge verschiedene Strukturen heraus zu präparieren. Die Lernerinnen und Lerner teilten das Auge zuerst in zwei Hälften und konnten daraufhin den Glaskörper (Corpus vitreum) mit der Linse (Lens) herausnehmen. Nach einem kleinen Einstich in die Augenkammer (Camerae bulbi) konnte die Linse mit einer Pinzette aus der Kammer herausgenommen werden. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl wurden dann weitere Strukturen, wie die Regenbogenhaut (Iris) oder die Netzhaut (Retina) herauspräpariert.

Nun konnte man mit einer kleinen Schere Teile der Lederhaut (Sclera) und der Hornhaut (Cornea) herausschneiden und alles genaueren Analysen unterziehen. Die präparierten Bestandteile wurden abschließend auf einem Arbeitsblatt gesammelt und konnten mithilfe von Fotos dokumentiert werden.

Die Golfmannschaften des Raiffeisen-Campus blicken auf eine sehr erfolgreiche Teilnahme bei den Landesmeisterschaften zurück.

Beim Landesfinale in der Wettkampfklasse III belegte unser Team den 2. Platz und in der Wettkampfklasse II, in der wir erstmals teilnahmen haben wir den Teamvergleich gegen drei weitere Schulen aus Rheinland/Pfalz und dem Saarland gewonnen.

Bereits um 05:30 Uhr in der Früh` fuhren die lul begleitet von Herrn Schenkelberg mit dem Reisebus von König´s Reisen in Richtung Golfclub Westpfalz in der Nähe von Pirmasens. Auf dem Weg dorthin wurde noch das Team des Werner-Heisenberg-Gymnasiums aus Neuwied eingesammelt. Auf dem wunderschönen, perfekt in die Natur eingebetteten Platz trafen wir sehr gute Bedingungen an.

Die Spiele der Wettkampfklasse III gingen über 9 Loch und die der Altersklasse II über 18 Loch.

Nach spannenden Spielen begann gegen 16:00 Uhr die Siegerehrung. Durchgeführt wurde sie von Herrn Michael Stäudt vom Ministerium aus Mainz, Frau Cornelia Obrecht, Jugendwartin im LGV Rheinland-Pfalz/Saar, sowie Frau Dana Holzweißig, Schulsportbeauftragte im LGV Rheinalnd-Pfalz/Saar.

Mit Spannung wurden die Ergebnisse erwartet. Zunächst wurden die Sieger der WK IV bekannt gegeben. Hier siegte das Werner-Heisenberg-Gymnasium aus Neuwied. In der WK III belegte unser Team den zweiten Platz hinter dem Otto-Schott-Gymnasium aus Mainz. In der Wettkampfklasse II wurde es äußerst spannend. Herr Stäudt gab vorab bekannt, dass die Ergebnisse der ersten Mannschaften jeweils nur um zwei Schläge differierten. Platz drei ging mit 98 Bruttopunkten an das Team der IGS Thaleischweiler-Fröschen. Platz zwei mit 100 Bruttopunkten an den Vorjahressieger, das Gymnasium an der Stadtmauer Bad Kreuznach.

Mit 102 Bruttopunkten wurde unser Team erstmals Landesmeister in der Wettkampfklasse zwei. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.

Landessieger 2018 Wettkampfklasse II

Für den Campus gingen folgende lul an den Start: WK II: Paul-Henry, Jano, Vincent, Maximilian, Carl-Louis, WK III: Maximilian, Konstantin, Burkay, Lennox

Ein toller Erfolg für die jungen Golfer und schon jetzt viel Glück im Bundesfinale in Berlin.

Am Dienstag, dem 12.6.2018, besuchten wir, die 7. und 9. Klassenstufen, das Landesmuseum in Hachenburg.  Dort nahmen wir an verschiedenen sehr interessanten Workshops teil. 

Die Lerner der Klasse 7b hören den Erläuterungen der Museumsmitarbeiterin aufmerksam zu

Die BetreuerInnen vor Ort hatten sehr schöne Aufgaben für uns vorbereitet und haben uns die Geschichte des Museums sowie das Leben der Menschen im 19. Jahrhundert sehr anschaulich erläutert. Besonders spannend war die Backstube.

Auch in den Pausen hatten wir viel Spaß

Dort durfen wir zusehen, wie das Brot aus 70% Roggen und 30% Weizen bei 230°C für 15 Minuten im Ofen gebacken wurde. 

Um das leckere Brot genießen zu können, stellten wir sogar Butter selbst her. 

So sieht selbstgemachte Butter aus

Zum Schluss erklärte uns Museumsdirektor, Herr Dr. Jungblut, wie die Menschen früher  Feuer bekämpften, wie sie sich gegenseitig halfen.  
Mit diesen und vielen weiteren neuen Erkenntnissen fuhren wir  am Nachmittag zum Raiffeisen-Campus nach Dernbach zurück.
Wir bedanken uns sowohl bei unseren LehrerInnen als auch bei den MitarbeiterInnen des Landesmuseums in Hachenburg für diese wunderschönen Erfahrungen! 
Die Klasse 7b