Das englische Theater in Frankfurt am Main

This past week, the kids of the upper classes attended a performance of Cabaret at the English Theatre in Frankfurt. The evening started with some pizza at the school, which the kids enjoyed, and then continued on with a bus ride to Frankfurt. Upon arrival, the students and teachers relaxed in the in-theatre bar, which provided information about the play on a projected screen. As the play began, the kids sat at full attention after the first song.

A trilingual welcome was given to the audience as the narrator sang ‚Willkommen, Bienvenue, Welcome‘ and the night club dancers revealed their risqué outfits. Despite the sexy costumes and dancing, the tone of the show was quite different. It dealt with love, commitment, loyalty and expressionism. A dark story, which takes place right before World War II in Berlin, Germany, tells the tale of an American man and a British woman who fall in love in not so perfect circumstances, and what starts out as a party, ends in tragedy. Although the show shocked many of the students, their overall impression was good.

On the following day, the English classes discussed this show with the students who attended, and got some very interesting information as well as predictions from the students about how the story would continue. Overall, the experience was eye-opening and entertaining. Many of the kids have also expressed interest in another English Theatre trip for the future, which the teachers are more than happy to make into a reality.

Nachdem sich die Lernerinnen und Lerner der MSS 3 im Musik Grundkurs von Frau Ingenhoven intensiv mit der Oper „Das Rheingold“ von Richard Wagner auseinandergesetzt sowie Sprache und Musik ausführlich analysiert haben, gab es einen Abschluss der besonderen Art.

Das „Rheingold“ von Richard Wagner

Der Musikraum wurde umgeräumt und zweieinhalb Stunden zum Opernsaal. Gemeinsam wurde eine Aufführung von „Das Rheingold“ unter Daniel Barenboim am Teatro alla Scala aus dem Jahre 2010 geschaut. Um die lange Werkdauer gut zu überstehen, verzichtete Frau Ingenhoven auf Frack- und Abendkleidpflicht und erlaubte eine gemütlichere Atmosphäre, als es im Opernhaus der Fall gewesen wäre. Auch die Untertitel in deutscher Sprache halfen, um über die Länge des Werkes konzentriert zu bleiben und die Scheu vor großen Opernklassikern zu verlieren.

Einen spannenden und informativen Tag bereiteten uns die beiden Polizeibeamtinnen Frau Jäger und Frau Kloy bei der Polizei in Montabaur. In den Tag begrüßte uns sogar der Leiter der Inspektion Herr Skalski, welcher eine kurze Einführung in die Struktur der Polizei vor Ort gab, sowie dass er nach dem Schulabschluss gerne gute LernerInnen bei der Polizei RLP wiedersehen würde.

Schon zu Beginn des Tages wurde deutlich, dass es ein Tag zum Anfassen und Mitmachen wird. Die LernerInnen durften in Uniformteile und besondere Schutzausrüstung schlüpfen, sich einem Atem-Alkoholtest und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, die diverse „Bewaffnung“ der Polizei kennenlernen, die Einsatzfahrzeuge bis auf den letzten Knopf begutachten, die Arbeit in der Leitstelle nachvollziehen und die Arrestzelle von innen begehen.

Durch die vielfältigen Stationen und vielen Fragen der LernerInnen war der halbe Tag im Nu um und wir hätten den Besuch gerne noch verlängert.

Irgendwo in einer Kleinstadt mitten in Deutschland treffen sich drei Freunde auf ein Feierabendbier. In den sozialen Netzwerken haben sie sich schon an ausländerfeindlichen Pöbeleien beteiligt. Nun werden sie zu Verbrechern, denn wenige Stunden später werfen sie einen Molotowcocktail in eine Flüchtlingsunterkunft. Die Bewohner, darunter auch Kinder, entkommen nur knapp.

Anschlag von rechts von Reiner Engelmann

Reiner Engelmann recherchiert die Hintergründe dieser schrecklichen Tat. Er analysiert die Beweggründe und er befragt die Opfer, die sich in Deutschland endlich sicher gefühlt hatten. Dabei wird deutlich: rechtes Gedankengut und Fremdenfeindlichkeit sind in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und viel zu lange unbeachtet geblieben. Sachlich, verständlich, fundiert geschildert und authentisch, so ist der Jugendroman, der durchaus auch von Erwachsenen gelesen werden sollte, zu verstehen. Mit der nächsten Veranstaltung von der bekannten Literaturreihe „LitLive!“ am Raiffeisen-Campus ist mit dem Autor Reiner Engelmann ein Treffer am Puls der Zeit getroffen worden.

Gerne können Sie am Dienstag, 13. November um 17.00 Uhr an der Lesung im Forum des Gymnasiums in Dernbach teilnehmen.

Karten gibt es an der Abendkasse für 3 Euro zu erwerben.

Die Cheopspyramide ist eines der wohl bekanntesten Bauwerke der Welt.

Der Abstand der LernerInnen zu einander wurde erst ausgerechnet und dann genau ausgemessen

Doch Keiner, der nicht schon vor der großen Pyramide stand, kann sich wirklich eine Vorstellung von den Ausmaßen des gigantischen Grabmals machen. Um zumindest einen ungefähren Eindruck der Dimensionen zu erhalten, ohne dazu nach Ägypten reisen zu müssen, stellten die LernerInnen der 6. Klassen den Grundriss der Cheopspyramide hinter dem Campus nach und schlossen damit das Lernatelier „Ägypten“ ab.  Wie im alten Ägypten waren dazu erst einmal eingehende mathematische Berechnungen notwendig:

Ganz klein vor der Hecke linker Hand zu erkennen: Der Verlauf der „Lernerkette“

Wie groß muss der Abstand zwischen den LernerInnen sein, um sie gleichmäßig verteilen zu können? Wie groß ist der Flächeninhalt der Grundfläche? Und wie oft würde der Schulhof in die Pyramide passen? Der „Feldversuch“ überraschte dann aber trotz aller Berechnungen.

Der Grundriss wurde so groß, dass die LernerInnen der gegenüberliegenden Seite nur aufgrund der orangefarbenen Schulkleidung zu erahnen waren. Was blieb hängen? Ein Eindruck der Ausmaße der Pyramide, Ehrfurcht vor der Leistung der alten Ägypter und die Erkenntnis, dass es auch auf einem abgeernteten Stoppelfeld immer noch den ein- oder anderen Maiskolben zu finden gibt…

Bm

Hohe Konzentration ist notwendig

Mathe ist einfach überall – wie oft haben die Lernerinnen und Lerner des Mathe-Leistungskurses diesen Spruch schon gehört? Aber dass selbst ein Glas voll Bier etwas mit Mathematik zu tun haben kann, klang zunächst etwas seltsam. Das Experiment ist trotzdem geglückt.

und natürlich ein genauer Blick

Zunächst galt es, eine tolle Schaumkrone herzustellen. Denn dieser Schaum war die Grundlage des Experiments: Wie bildet sich der Schaum nach und nach zurück? Mit gezielten Messungen wurde der Sache auf den Grund gegangen. In verschiedenen Gruppen wurden mehrere Biermarken – natürlich mit alkoholfreiem Bier – getestet.

um das Bier zur Funktion werden zu lassen.

Nach der Messung galt es dann, eine passende Funktion zu modellieren. Hierzu standen den Lernerinnen technische Hilfsmittel zur Verfügung. Dank GeoGebra auf dem Laptop blieb ihnen die lange Rechnung erspart und das Ergebnis konnte schnell gefunden werden. Natürlich durfte eine mathematische Interpretation der Ergebnisse im Leistungskurs nicht fehlen. Trotz Bier auf dem Tisch gelang auch das. Na dann Prost!

Gruppenbild mit der Bildungsministerin Dr. Hubig: Jenny Groß, Niklas, Dr. Hubig, Finn und Robin (v.l. n. r.)

Eine kleine Delegation aus Lernern des Raiffeisen-Campus und die Lehrerin Jenny Groß, Leiterin der politischen Partizipation am Campus, besuchten den letzten Demokratietag in Ingelheim. Bereits zum 13. Mal fand diese Veranstaltung statt, an der hunderte von jungen Menschen und Erwachsenen teilnahmen. In diesem Jahr standen unter anderem Europa und die Kommunalwahl im Vordergrund der Tagung. Demokratie in ihrer Vielfalt und Offenheit war ebenso ein weiterer wesentlicher Aspekt der Veranstaltung. Die Lerner des Raiffeisen-Campus und ihre betreuende Lehrerin Jenny Groß stellten auch ihr eigens  entwickeltes Projekt „Kommunalpolitik – Politik für dich und mich“ vor. Dieses Planspiel wurde im Mai 2018 erstmals vonseiten des Westerwaldkreises durchgeführt. Die teilnehmenden 9. Klassen sind bis heute noch davon begeistert. Besonders stolz waren die Lerner, als die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig an ihrem Stand Halt machte und sich über das Projekt erkundigte. Sie lobte die Jugendlichen und ihre Lehrerin für diese Idee und machte deutlich, wie wichtig sie politisches Engagement an Schulen hält.

Die Leiterin der politischen Partizipation und Lehrerin am Campus sagte abschließend: „Es gehört für mich dazu, dass wir als Lehrer die Bedeutung von Demokratie nicht nur in der Theorie lehren, sondern sie auch in der Praxis erleben. Unsere jungen Menschen sollen auf vielfältige Weise die Chance erhalten, selbst aktiv zu werden und demokratische Werte in ihren Alltag zu integrieren.“

Musikalische Begrüßung durch die ehemaligen Schützlinge im Forum

Nachdem sich die neuen Lernerinnen und Lerner am Raiffeisen-Campus einleben konnten und der Alltag eingekehrt ist, sollten die ehemaligen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der Lernerinnen und Lerner einen Einblick in das Leben und Lernen am Campus erhalten.Dazu wurden die Grundschulklassenlehrerinnen und -klassenlehrer von den Lernern der 5. Klassen per Brief eingeladen. Nach kurzer Zeit erhielten Frau Kern und Herr Papzien (Klassenlehrer der beiden 5. Klassen) viele Zusagen zu besagtem Grundschultreffen. Die Lernerinnen und Lerner waren natürlich sehr aufgeregt und fieberten dem Treffen entgegen.

Schnuppern in den LA-Unterricht (Klasse 6)

Zu Beginn des Nachmittags bekamen die Grundschullehrer einen kleinen Einblick in die Arbeit mit den Lernateliers. Sie konnten sogar in die LA-Arbeit der 6. Klassen schnuppern, um sich einen noch genaueren Überblick verschaffen zu können.

Nach diesem sehr informativen Einblick trafen die Grundschullehrer im Forum auf ihre ehemaligen Schützlinge, die die Gäste musikalisch mit zwei einstudierten Stücken begrüßten.Im Anschluss daran kamen die Lerner mit ihren ehemaligen Lehrern schnell in freudige und intensive Gespräche über die neue Schule und den Ablauf des Tages. Ebenfalls zeigten die Kinder ihre Klassenräume sowie vereinzelte Gebäude des Campus.

Frau Kern und Herr Papzien waren sehr erfreut über den tollen Austausch unter Kollegen und die große Teilnahme an der Veranstaltung.

Lernprodukte szenisch aufführen

Was als Ursprung des Theaters bei den Griechen angesehen wird, kann auch heute noch Spaß machen: Der Deutschleistungskurs der MSS2 nutze am Mittwoch das schöne Wetter als Kulisse und die Terrasse des Musiksaals als Bühne, um die erstellten Lernprodukte szenisch aufzuführen.

Die Lernen führen das Stück „Antigone“ mit Leidenschaft und Empathie auf

Aufgabe war es, die „Antigone-Version“ Brechts weiterzuschreiben. Brecht verlagert das antike Drama in die Zeit des Nationalsozialismus: Zwei Schwestern entdecken im Jahr 1945 ihren aus der Wehrmacht desertierten Bruder, der von SS-Schergen erhängt wurde. Die Schwestern stehen jetzt vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie den Bruder verleugnen, um das eigene Leben nicht zu gefährden, oder sich über den Tod hinaus loyal verhalten und ihn bestatten?

Die entstandenen Versionen wurden mit Leidenschaft und Empathie aufgeführt und anschließend diskutiert.(Bm)

Studieren in tollem Ambiente – willkommen im Rittersaal

In guter Tradition startete auch in diesem Schuljahr die Vorlesungsreihe der ADG Business School für das Wahlpflichtfach Wirtschaft mit einem Besuch auf dem Schloss. Zunächst erhielten die Lernerinnen und Lerner einen Überblick über ein Studium an der ADG. Hierbei vermittelte die Dozentin Nadine Piroth auch gleichzeitig einen ersten Einblick in den Alltag im Studium. Nach einer kurzen Pause stand dann die erste Vorlesung zum Thema „Zeitmanagement“ auf dem Programm.

Viel Praxisbezug statt nur Theorie

Die Organisatorin der Vorlesungsreihe Katja Kranz vermittelte die Theorie mit viel Praxisbezug, ganz so, wie das Studium an der ADG grundsätzlich abläuft. Der letzte Teil der Veranstaltung widmete sich der Frage nach einem kompetenten Umgang mit der Zeit.

Gut informiert und mit Vorfreude auf die nächsten Vorlesungen, die dann am Campus stattfinden werden, traten wir die Rückfahrt an. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die diese Form des Unterrichts für unsere Lerner möglich machen.