Wie wir sicher nicht nur aus den Asterix und Obelix-Filmen wissen, eroberten die Römer auch die Britische Insel – die ganze Britische Insel? Nein, ein kleines Volk, heute auch als Schotten bekannt, konnte sich erfolgreich gegen die Invasion der Römischen Legionen wehren. Doch wie schafften es die Römer, wie sah der Alltag auf der Insel aus und veränderten sie die britische Welt?

Diese Fragen klärten die Lerner der Klasse 6b im Englischunterricht und in Englisch bili bei Frau Hillesheim. Nachdem eifrig recherchiert wurde, die Präsentation vorbereitet waren, wollte man noch einen würdigen Rahmen für die Vorstellung der Ereignisse finden – schnell war man sich einig: warum nicht bei einem gemeinsamem Frühstück?

Doch was haben die Römer eigentlich gefrühstückt? Anlass genug, dass die Lerner auch noch das recherchierten und schon konnte das große gemeinsam geplante und auch genossene Frühstück stattfinden. Es war dann aber viel mehr als nur ein Früchstück: Die Klasse 6b organisierte eine Matinee, da neben all den kulinarischen Köstlichkeiten eben auch kulturelle Höhepunkte hatte. In Vorträgen, die selbstverständlich in Englisch gehalten wurden, nahmen die Lerner ihre Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die Zeit der alten Römer, auf deren Weg nach England, ihren Eroberungen und dem Leben im römischen Kaiserreich, Außenstelle Britannien.

Insgesamt eine wundervolle Einladung zu einer kurzweiligen und sehr interessanten Matinee – vielen Dank an die Klasse 6b!

Den Bus verpasst, in der Klasse ausgelacht werden oder in der Freizeit bei einem Fußballspiel ausgewechselt werden – darüber kann man sich ärgern.

Doch ist es immer so einfach? Was den einen schon furchtbar auf die sprichwörtliche Palme bringt, lässt den anderen nur müde gähnen. Und damit stand die erste Erkenntnis in der Lions-Quest-Stunde der Klasse 6b bei Frau Maier fest: Wir sind unterschiedlich und genauso unterschiedlich reagieren wir in den einzelnen Situationen. Mit dieser Einsicht ist es aber noch lange nicht getan: Anschließend ging es um die körperlichen Merkmale von Ärger: ein roter Kopf oder auch geballte Fäuste sind Warnsignale.

Eingebettet ist dieses Thema in das Lions-Quest-Programm „Erwachsen werden“, für das wir uns jede Woche Zeit nehmen, um unsere Lerner auf ihrem Weg zu begleiten und Sozialkompetenz vorzuleben und zu fördern. Und davon profitieren wir in unserem Schulalltag, in jeder Klasse, jeden Tag.

Hier im konkreten Fall: Die Lerner werden für äußere Merkmale von Ärger sensibilisiert und erkennen dann, wenn ihr Mitlerner gerade so zu sagen auf der Palme sitzt. Soweit so gut. Doch wie kann man einen Zustand ändern, der einen ärgert? Hier ist jeder gefordert: Wenn man nichts sagt, kann sich nichts ändern. Und wenn man dann etwas sagt, sollte man das mit Hilfe von Ich-Botschaften machen. Wenn man das und viele weitere Aspekte des Lions-Quest-Programms ab Klasse 5 kennenlernt und über die Jahre festigt, lernt man im wahrsten Sinne fürs Leben – unser Anspruch und Ziel, da wir Absolventen möchten, die nicht mit Ellbogen durch ihr Leben gehen, sondern die unsere Welt im Geiste Raiffeisens gestalten und sie so vielleicht ein Stück besser machen.

Tischmanieren sind (uns) wichtig: Nicht nur bei unserem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa, auch später im Berufsleben kann man nur profitieren, wenn man sich am Tisch richtig zu verhalten weiß.

Am Raiffeisen-Campus nehmen wir den ganzen Lerner in den Blick und wollen unsere Absolventen best möglich auf ihr späteres (Berufs-)Leben vorbereiten – Grund genug, die elterlichen Maßnahmen von unserer Seite zu ergänzen und einen Projekttag Stil und Etikette in Zusammenarbeit mit der ADG Montabaur für die Klassen 6a und 6b anzubieten.

So erhielten die beiden Klassen zusammen mit ihren Klassenleitungen Frau Kisters und Frau Maier Einblicke in die verschiedenen Besteckarten, über das richtige Eindecken eines Tisches bis hin zum angemessenen Verhalten am Tisch. Und – so viel Stand am Ende des Tages fest – jeder lernte bei diesem Seminar noch dazu und wird fortan die Arbeit des fleißigen und doch so dezenten Service in einem Restaurant mehr schätzen. 

Das Ergebnis des Seminars konnte sich dann auch sehen lassen: Die Lerner nahmen an hübsch und korrekt eingedeckten Tischen Platz. Den Service bei unserem Drei-Gänge-Menü übernahmen auch die Klassen 6a und 6b und so konnten alle in einem angenehmen Ambiente in unserer Mensa ihr Mittagessen einnehmen. Vielen Dank an Firma Mank, die uns Servietten und Platzsets zur Verfügung gestellt hat, damit unsere Mensa so schön eingedeckt werden konnte und es nur so von Opern, Fächern und Tafelspitzen auf den Tischen wimmelte.

Sind Sie auch fit im Bereich Stil und Etikette? Machen Sie links den Test und im Fall der Fälle fragen Sie einfach unsere Lerner der Klassen 6a und 6b!

Ganz im Sinne des bekannten lateinischen Spruches „alea iacta est“ (= „die Würfel sind gefallen“), erwürfelten sich die Lernerinnen und Lerner der Klasse 5a mit ihrer Deutschlehrerin Frau Groß Reizworte zum Thema „Märchen“. Die Klasse ist aktuell dabei, die Welt der Gebrüder Grimm, Hans-Christian Andersen u.a.m. zu entdecken.

Mit den jeweils individuell erstellten Märchenwürfeln, die zuvor von jedem Kind selbst beschriftet wurden, wurden Kriterien wie Märchengegenstand, Figur, Eigenschaften und Orte für das Spiel festgelegt. Die jeweils gewürfelten Ergebnisse wurden notiert und durften nicht mehr verändert werden. Ziel war es, den bekannten Märchenaufbau auf eigene Märchen zu übertragen und die Kreativität zu fördern.

Viel Freude beim Würfeln, Grübeln und Schreiben machte sich in der Klasse breit. Die Ergebnisse der Lernerinnen und Lerner waren vielfältig. Es entstanden sowohl amüsante als auch traditionelle sowie ganz moderne Märchen.

Vielleicht helfen die Würfel auch in Zukunft, wenn einmal der Geistesblitz fehlen sollte?

Die Theater AG des Raiffeisen-Campus präsentiert:

"Die Arche Noah. Geschichten von der großen Flut."

am 30.06.2016

um 17 Uhr im Forum.

18 junge Lernerinnen und Lerner der Jahrgangsstufen 5 bis 9 freuen sich mit Ihrer AG-Leiterin Frau Ingenhoven darauf, Sie mit einem humorvollen und aktuellen Stück von Hans Zimmer unterhalten zu dürfen.

Nach einer sehr erfolgreichen Neuinszenierung des Theaterstücks "Was ist los in Viertelland?" im ersten Halbjahr (die Redaktion berichtete) haben sich die Lernerinnen und Lerner nun an ein neues Stück gewagt und aufwendig auf die Bühne gebracht.

Was haben Gott, Satan, Petrus und der Erzengel Michael freitags am RC zu suchen? 

Dank der Unterstützung einiger Lerner aus der RC-TV AG wurden bereits vor ein paar Wochen die Himmelsszenen per Videokamera aufgenommen. Nachbearbeitet stellen diese Szenen eine spannende Spielebene in den Wolken dar. Doch wir möchten an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn wir hoffen ja, Sie zur Aufführung begrüßen zu können. Der Eintritt ist übrigens frei.

 

 

Laut, leise, instrumental, mit Gesang, kurzum: facettenreich. Eindrucksvoll präsentierten die Jazz Messenger, ihrem Namen entsprechend, den Musikstil Jazz, den sie so sehr lieben. Am vergangenen Freitag kamen sechs junge Studenten des Studiengangs Jazz und Populäre Musik der Musikhochschule Mainz mit ihrem Dozenten Thomas Bachmann an den Campus und füllten das Forum über eine Stunde mit den verschiedensten Klängen des Jazz.

Doch wie es sich für ein gutes Gesprächskonzert gehört, saßen die Lernerinnen und Lerner dabei natürlich nicht einfach nur eine Stunde auf ihren Sitzkissen. Vielmehr wurden sie von Sängerin Laura Heinz immer wieder zum Mitsingen aufgefordert. Dieser Aufforderung kamen die Kinder ebenso gerne nach wie der Möglichkeit, auf den schuleigenen Percussion mit den Musikern der Band gemeinsam zu musizieren.

Neben Laura Heinz (Vocals) begeisterten Lisa Leidenfrost (Saxofon), Simon Schäfer (Gitarre), Steffen Worch (E-Bass), Nils Teske (Schlagzeug) und der amerikanische Austauschstudent Derrik Dymalski (Keyboard) die gesamte RC-Schulfamilie.

Vor allem der musikpädagogische Auftrag der jungen Musiker war den Studenten spürbar ein Anliegen. Immer wieder erklärten sie Fachbegriffe, berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und den verschiedenen Werdegängen.

Neben Standards wie "Sunny side of the street" und anderen Gospel- und Jazzhits gab es für die Lernerinnen und Lerner auch einen aktuellen Titel – "Stiches" von Shawn Mendes.

Insgesamt erlebte der Campus eine Stunde Musikunterricht der besonderen Art. Der Besuch der Jazz Messenger war ein großes Privileg, denn immerhin warten zur Zeit 120 andere Schulen auf diese jungen Musiker.

Es ist einfach faszinierend, mitzuerleben, wie ein Großbau entsteht. Am Raiffeisen-Campus kommen Lerner und Lehrende nun seit ein paar Monaten in den Genuss, die Entstehung eines neuen Schulgebäudes hautnah zu erleben.

Nachdem zunächst die Wiese verschwunden ist, entstehen so langsam erste Konturen des Neubaus, wie die aktuellen Bilder aus den letzten Wochen zeigen.

Nach und nach wurden die Umrisse einer Mauer sichtbar, welche jetzt erahnen lassen, wie sich das neue Gebäude zusammensetzen wird. Nebenbei helfen die stets freundlichen Bauarbeiter aber weiterhin, den ein oder anderen Ball auf die andere Seite des Zauns zu bringen.

Nun sind auch die Umrisse der Mauer fertig gegossen, sodass die Bodenplatte zum Vorschein kommen. Sichtbar ist auch bereits die erste Wand. Es geht also Tag für Tag voran, wir sind weiter gespannt…

Raiffeisen aus ökonomischer Perspektive – so lautete das Motto für den 4. Raiffeisentag der Klassenstufe 8. Kein Wunder war es daher, dass der Wirtschaftskurs der 8. Klassenstufen an diesem Tag besonders eingespannt war. Denn im Vorfeld des Raiffeisentages erarbeiteten die Lernerinnen und Lerner unter Begleitung ihrer Lehrkräfte Frau Kern und Herr Deinert sechs Stationen, welche die Entwicklung von Raiffeisens Idee von Anfang an bis zu einer heutigen Genossenschaft darstellten.

Am Vormittag des Raiffeisentages durften dann alle anderen Lernerinnen und Lerner der Klassenstufe 8 diese Stationen unter Anleitung der Lernenden des Wirtschaftskurses in sechs Runden absolvieren. In jeder Runde gab es zunächst eine Einführung entweder in Textform, als Präsentation oder sogar als von den Lernenden selbst erstelltes Erklärvideo. Die so gewonnenen Kenntnisse konnten die Lernerinnen und Lerner anschließend in Form einer Quizsendung, als Memory oder als Gesellschaftsspiel anwenden. Dabei zeigte sich einmal mehr, welch motivierende Wirkung es hat, wenn Lernende als Lehrende fungieren. Einerseits müssen sie sich selbst so gut informieren, dass sie auf jegliche Fragen ihrer Mitlerner vorbereitet sind. Andererseits können sie ihren Mitlernern vielfältige Zusammenhänge mit ihren Worten vermitteln, sodass der Lernzuwachs der Mitlerner wirklich beeindruckend war.

Dies bewiesen die Achtklässler auch am Nachmittag. Denn nach dem zwar motivierenden, aber doch eher theorielastigen Stationenlernen am Raiffeisen-Campus galt nach dem Mittagessen das Prinzip „Lernen vor Ort“. Dazu fuhren die Lernerinnen und Lerner mit dem Bus nach Höhr-Grenzhausen zu einer echten Genossenschaft, die bereits viele kannten: REWE Hoffmann öffnete seine Türen für eine Führung, bei der auch viele Einblicke hinter die Kulissen gewährt wurden: Warum die Obstabteilung immer vorne in einem Laden ist, wie frisch welche Produkte geliefert werden und wie lange ihre Verweildauer im Laden ist, wie stark das Online-Geschäft „REWE to go“ von den Kunden genutzt wird,…- sämtliche Fragen, die die Lernerinnen und Lerner vorab vorbereitet hatten, beantwortete REWE-Marktleiter Herr Heinrichsmaier verständlich und geduldig, sodass die Achtklässler gerne noch mehr Zeit mit ihm verbracht hätten.

Auch Herr Grunert, den die Lernenden im nahe gelegenen Restaurant Till Eulenspiegel trafen, war auf diverse Fragen vorbereitet. So erläuterte er den Achtklässlern den Aufbau der REWE Group und warum das Genossenschaftsprinzip diese so stark gemacht hat. Das Interview versüßte er den Kindern mit Getränken, Obst, frischen Brezeln und Bonbons, für die sowohl die Lernerinnen und Lerner als auch die Lehrkräfte Frau Kern und Herr Deinert sehr dankbar waren und vollends zufrieden die Heimfahrt an den Raiffeisen-Campus antreten konnten.

Die Vorbereitungen auf den diesjährigen Cambridge Preliminary English Test (PET for Schools) laufen auf Hochtouren. Seit Februar 2016 treffen sich interessierte lul wöchentlich in der Cambrige- AG, um sich für diese weltweit anerkannte Prüfung fit zu machen. Hier werden nahezu alle prüfungsrelevanten Fragen systematisch behandelt. Auch über unsere Lernplattform ItsLearning können Übungen und Testprüfungen zu Hause freiwillig gemacht werden.

Am kommenden 11. Juni ist es soweit. 25 lul aus der 8. und 9. Klasse treten zur Prüfung an, die folgendermaßen strukturiert ist: Morgens um 8.30Uhr geht es los mit “Reading/Writing”, gefolgt von “Listening”. Um kurz vor 11.30Uhr werden sich zwei externe Cambridge PrüferInnen bei uns einfinden, um den mündlichen Prüfungsteil abzunehmen.

Um ca. 15Uhr endet der Prüfungstag. Frau Hillesheim, Frau Steup und Herr Preusser können mit den letzten Kandidaten nach Hause gehen. Ende Juli erhalten unsere lul die Prüfungsergebnisse.

Wir drücken unseren LernerInnen die Daumen!

Im Deutschunterricht der Klasse 9a mit Frau Groß wurde jüngst über die Schuldfrage im Drama „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt diskutiert. Die Klasse wurde zuvor in kleinere Gruppen eingeteilt, die sich jeweils mit dem Tod von Alfred Ill (Hauptprotagonisten des Stückes) befassten und diesen Tod nun vor Gericht klären sollten. Alle wichtigen Figuren – Claire Zachanassian, die Ehefrau, der Lehrer, Vertreter der Polizei, der Bürgermeister als Oberhaupt des kleinen Städtchens Güllen und der Arzt – mussten vor Gericht treten und erklären, wieso sie aus ihrer Sicht unschuldig seien. Dazu wurde eine Gruppe von Lernern gebildet, die sich die Gesamtlage der Verstrickungen in Güllen näher anschaute und für jeden Beteiligten ein Urteil sprach und auch begründete.

Die Aufgabe dieser Gruppe war es dann auch, die Richterbank bei der Urteilsverkündung zu stellen. Ella, Berti und Maxi meisterten diese Herausforderung sehr gut, ebenso erfolgreich verlief die Befragung vor Gericht. Die Lerner konnten sich gut in ihre Rollen hineinversetzen und ihre Positionen deutlich vertreten.

Wer das Stück zum ersten Mal liest, wird vermutlich spontan sagen, dass ganz Güllen eine Mitschuld am Tod der Figur Alfred Ill trage und dass es perfide sei, Gerechtigkeit durch einen Mord zu erkaufen. Ebenso erscheint es als eine Schande für alle Bewohner, die sich in ihrem Bestreben nach Reichtum Stück für Stück schuldig machen. Sie kaufen auf Pump, beschwichtigen halbherzig ihren „Freund“ Ill und jagen ihn letztlich selbst.

Die Lernerinnen und Lerner der 9a haben jedoch kein Pauschalurteil gefällt, sondern jeden Täter in seinem Handeln analysiert, Fragen gestellt, Eingeständnisse erzielt und letztlich jedem eine gerechte Strafe erteilt. Somit ist es ihnen gelungen, einen differenzierten Zugang zu diesem Text zu erzielen.