Die Theater AG des Raiffeisen-Campus präsentiert:

"Die Arche Noah. Geschichten von der großen Flut."

am 30.06.2016

um 17 Uhr im Forum.

18 junge Lernerinnen und Lerner der Jahrgangsstufen 5 bis 9 freuen sich mit Ihrer AG-Leiterin Frau Ingenhoven darauf, Sie mit einem humorvollen und aktuellen Stück von Hans Zimmer unterhalten zu dürfen.

Nach einer sehr erfolgreichen Neuinszenierung des Theaterstücks "Was ist los in Viertelland?" im ersten Halbjahr (die Redaktion berichtete) haben sich die Lernerinnen und Lerner nun an ein neues Stück gewagt und aufwendig auf die Bühne gebracht.

Was haben Gott, Satan, Petrus und der Erzengel Michael freitags am RC zu suchen? 

Dank der Unterstützung einiger Lerner aus der RC-TV AG wurden bereits vor ein paar Wochen die Himmelsszenen per Videokamera aufgenommen. Nachbearbeitet stellen diese Szenen eine spannende Spielebene in den Wolken dar. Doch wir möchten an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn wir hoffen ja, Sie zur Aufführung begrüßen zu können. Der Eintritt ist übrigens frei.

 

 

Laut, leise, instrumental, mit Gesang, kurzum: facettenreich. Eindrucksvoll präsentierten die Jazz Messenger, ihrem Namen entsprechend, den Musikstil Jazz, den sie so sehr lieben. Am vergangenen Freitag kamen sechs junge Studenten des Studiengangs Jazz und Populäre Musik der Musikhochschule Mainz mit ihrem Dozenten Thomas Bachmann an den Campus und füllten das Forum über eine Stunde mit den verschiedensten Klängen des Jazz.

Doch wie es sich für ein gutes Gesprächskonzert gehört, saßen die Lernerinnen und Lerner dabei natürlich nicht einfach nur eine Stunde auf ihren Sitzkissen. Vielmehr wurden sie von Sängerin Laura Heinz immer wieder zum Mitsingen aufgefordert. Dieser Aufforderung kamen die Kinder ebenso gerne nach wie der Möglichkeit, auf den schuleigenen Percussion mit den Musikern der Band gemeinsam zu musizieren.

Neben Laura Heinz (Vocals) begeisterten Lisa Leidenfrost (Saxofon), Simon Schäfer (Gitarre), Steffen Worch (E-Bass), Nils Teske (Schlagzeug) und der amerikanische Austauschstudent Derrik Dymalski (Keyboard) die gesamte RC-Schulfamilie.

Vor allem der musikpädagogische Auftrag der jungen Musiker war den Studenten spürbar ein Anliegen. Immer wieder erklärten sie Fachbegriffe, berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und den verschiedenen Werdegängen.

Neben Standards wie "Sunny side of the street" und anderen Gospel- und Jazzhits gab es für die Lernerinnen und Lerner auch einen aktuellen Titel – "Stiches" von Shawn Mendes.

Insgesamt erlebte der Campus eine Stunde Musikunterricht der besonderen Art. Der Besuch der Jazz Messenger war ein großes Privileg, denn immerhin warten zur Zeit 120 andere Schulen auf diese jungen Musiker.

Es ist einfach faszinierend, mitzuerleben, wie ein Großbau entsteht. Am Raiffeisen-Campus kommen Lerner und Lehrende nun seit ein paar Monaten in den Genuss, die Entstehung eines neuen Schulgebäudes hautnah zu erleben.

Nachdem zunächst die Wiese verschwunden ist, entstehen so langsam erste Konturen des Neubaus, wie die aktuellen Bilder aus den letzten Wochen zeigen.

Nach und nach wurden die Umrisse einer Mauer sichtbar, welche jetzt erahnen lassen, wie sich das neue Gebäude zusammensetzen wird. Nebenbei helfen die stets freundlichen Bauarbeiter aber weiterhin, den ein oder anderen Ball auf die andere Seite des Zauns zu bringen.

Nun sind auch die Umrisse der Mauer fertig gegossen, sodass die Bodenplatte zum Vorschein kommen. Sichtbar ist auch bereits die erste Wand. Es geht also Tag für Tag voran, wir sind weiter gespannt…

Raiffeisen aus ökonomischer Perspektive – so lautete das Motto für den 4. Raiffeisentag der Klassenstufe 8. Kein Wunder war es daher, dass der Wirtschaftskurs der 8. Klassenstufen an diesem Tag besonders eingespannt war. Denn im Vorfeld des Raiffeisentages erarbeiteten die Lernerinnen und Lerner unter Begleitung ihrer Lehrkräfte Frau Kern und Herr Deinert sechs Stationen, welche die Entwicklung von Raiffeisens Idee von Anfang an bis zu einer heutigen Genossenschaft darstellten.

Am Vormittag des Raiffeisentages durften dann alle anderen Lernerinnen und Lerner der Klassenstufe 8 diese Stationen unter Anleitung der Lernenden des Wirtschaftskurses in sechs Runden absolvieren. In jeder Runde gab es zunächst eine Einführung entweder in Textform, als Präsentation oder sogar als von den Lernenden selbst erstelltes Erklärvideo. Die so gewonnenen Kenntnisse konnten die Lernerinnen und Lerner anschließend in Form einer Quizsendung, als Memory oder als Gesellschaftsspiel anwenden. Dabei zeigte sich einmal mehr, welch motivierende Wirkung es hat, wenn Lernende als Lehrende fungieren. Einerseits müssen sie sich selbst so gut informieren, dass sie auf jegliche Fragen ihrer Mitlerner vorbereitet sind. Andererseits können sie ihren Mitlernern vielfältige Zusammenhänge mit ihren Worten vermitteln, sodass der Lernzuwachs der Mitlerner wirklich beeindruckend war.

Dies bewiesen die Achtklässler auch am Nachmittag. Denn nach dem zwar motivierenden, aber doch eher theorielastigen Stationenlernen am Raiffeisen-Campus galt nach dem Mittagessen das Prinzip „Lernen vor Ort“. Dazu fuhren die Lernerinnen und Lerner mit dem Bus nach Höhr-Grenzhausen zu einer echten Genossenschaft, die bereits viele kannten: REWE Hoffmann öffnete seine Türen für eine Führung, bei der auch viele Einblicke hinter die Kulissen gewährt wurden: Warum die Obstabteilung immer vorne in einem Laden ist, wie frisch welche Produkte geliefert werden und wie lange ihre Verweildauer im Laden ist, wie stark das Online-Geschäft „REWE to go“ von den Kunden genutzt wird,…- sämtliche Fragen, die die Lernerinnen und Lerner vorab vorbereitet hatten, beantwortete REWE-Marktleiter Herr Heinrichsmaier verständlich und geduldig, sodass die Achtklässler gerne noch mehr Zeit mit ihm verbracht hätten.

Auch Herr Grunert, den die Lernenden im nahe gelegenen Restaurant Till Eulenspiegel trafen, war auf diverse Fragen vorbereitet. So erläuterte er den Achtklässlern den Aufbau der REWE Group und warum das Genossenschaftsprinzip diese so stark gemacht hat. Das Interview versüßte er den Kindern mit Getränken, Obst, frischen Brezeln und Bonbons, für die sowohl die Lernerinnen und Lerner als auch die Lehrkräfte Frau Kern und Herr Deinert sehr dankbar waren und vollends zufrieden die Heimfahrt an den Raiffeisen-Campus antreten konnten.

Die Vorbereitungen auf den diesjährigen Cambridge Preliminary English Test (PET for Schools) laufen auf Hochtouren. Seit Februar 2016 treffen sich interessierte lul wöchentlich in der Cambrige- AG, um sich für diese weltweit anerkannte Prüfung fit zu machen. Hier werden nahezu alle prüfungsrelevanten Fragen systematisch behandelt. Auch über unsere Lernplattform ItsLearning können Übungen und Testprüfungen zu Hause freiwillig gemacht werden.

Am kommenden 11. Juni ist es soweit. 25 lul aus der 8. und 9. Klasse treten zur Prüfung an, die folgendermaßen strukturiert ist: Morgens um 8.30Uhr geht es los mit “Reading/Writing”, gefolgt von “Listening”. Um kurz vor 11.30Uhr werden sich zwei externe Cambridge PrüferInnen bei uns einfinden, um den mündlichen Prüfungsteil abzunehmen.

Um ca. 15Uhr endet der Prüfungstag. Frau Hillesheim, Frau Steup und Herr Preusser können mit den letzten Kandidaten nach Hause gehen. Ende Juli erhalten unsere lul die Prüfungsergebnisse.

Wir drücken unseren LernerInnen die Daumen!

Im Deutschunterricht der Klasse 9a mit Frau Groß wurde jüngst über die Schuldfrage im Drama „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt diskutiert. Die Klasse wurde zuvor in kleinere Gruppen eingeteilt, die sich jeweils mit dem Tod von Alfred Ill (Hauptprotagonisten des Stückes) befassten und diesen Tod nun vor Gericht klären sollten. Alle wichtigen Figuren – Claire Zachanassian, die Ehefrau, der Lehrer, Vertreter der Polizei, der Bürgermeister als Oberhaupt des kleinen Städtchens Güllen und der Arzt – mussten vor Gericht treten und erklären, wieso sie aus ihrer Sicht unschuldig seien. Dazu wurde eine Gruppe von Lernern gebildet, die sich die Gesamtlage der Verstrickungen in Güllen näher anschaute und für jeden Beteiligten ein Urteil sprach und auch begründete.

Die Aufgabe dieser Gruppe war es dann auch, die Richterbank bei der Urteilsverkündung zu stellen. Ella, Berti und Maxi meisterten diese Herausforderung sehr gut, ebenso erfolgreich verlief die Befragung vor Gericht. Die Lerner konnten sich gut in ihre Rollen hineinversetzen und ihre Positionen deutlich vertreten.

Wer das Stück zum ersten Mal liest, wird vermutlich spontan sagen, dass ganz Güllen eine Mitschuld am Tod der Figur Alfred Ill trage und dass es perfide sei, Gerechtigkeit durch einen Mord zu erkaufen. Ebenso erscheint es als eine Schande für alle Bewohner, die sich in ihrem Bestreben nach Reichtum Stück für Stück schuldig machen. Sie kaufen auf Pump, beschwichtigen halbherzig ihren „Freund“ Ill und jagen ihn letztlich selbst.

Die Lernerinnen und Lerner der 9a haben jedoch kein Pauschalurteil gefällt, sondern jeden Täter in seinem Handeln analysiert, Fragen gestellt, Eingeständnisse erzielt und letztlich jedem eine gerechte Strafe erteilt. Somit ist es ihnen gelungen, einen differenzierten Zugang zu diesem Text zu erzielen.  

Zu Beginn des Musikunterrichtes am Raiffeisen-Campus gehen die Lernerinnen und Lerner der Jahrgangsstufe 5 auf Entdeckungsreise. Sie erkunden ihre eigene Musikwelt. Dazu gehört auch, dass jeder den neuen Klassenkameraden das eigene Instrument vorstellt. Dieses Jahr erlebten die Kinder so den Klang einer Klarinette, einer Trommel (als Stellvertreter für das heimische Schlagzeug), eine Trompete, eine Gitarre, ein Stagepiano und eine Querflöte live. Dank eines Lerners aus der 9. Jahrgangsstufe wurde außerdem das Waldhorn vorgestellt, und durch die Musiklehrerin Frau Ingenhoven konnte auch das kleine Piccolo mit seinen enormen Höhen die Kinder faszinieren.

Auf die Frage: "Und welches Instrument spielen Sie?", antwortet Frau Ingenhoven nämlich gerne, dass sie bereits seit 26 Jahren Querflöte und seit 20 Jahren auch noch Piccolo spiele. Beides hat sie bis zum Konzertexamen, dem höchsten Abschluss eines Musikstudiums, an der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf studiert und viele Jahre mit zahlreichen Orchestern in Konzerten und Opernvorstellungen zu Gehör gebracht.

So haben die Lernerinnen und Lerner die Möglichkeit, einer Berufsmusikerin Fragen zu stellen und gleichzeitig die Gelegenheit, mit erstaunlicher Professionalität ihre eigenen Instrumente vorzustellen.

Vor allem die vorgespielten Werke ihrer MitlernerInnen begeisterten und beeindruckten die Kinder. Zeigt es doch, dass auch neben dem Besuch einer Ganztagsschule das heimische Musizieren immer noch Zeit und Raum findet.

Im wahrsten Sinne des Wortes gemeinnützig ist Bildung häufig und auch der Schulträger des Raiffeisen-Campus ist sogar vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Dass das Projekt, das Gerd Walldorf im Namen der Sparda Bank Südwest eG am 13. Mai 2016 mit 2500€ anzuschieben half, in besonderer Weise dem Gemeinwohl dient, verstanden die 240 Lernerinnen und Lerner in der Schulversammlung sofort: Denn die Schaffung eigener Bienenvölker und damit eine weitere Maßnahme gegen das bedrohliche Bienensterben nutzt allen.

Längst hat die Öffentlichkeit verstanden, dass ohne Bestäubung durch unsere fleißigen Bienen die Lebensmittelversorgung insgesamt gefährdet ist. Und so konnten Rebecca Berleth und Carolina Steup als Biologinnen am RC stolz erste Ausstattungsgegenstände, vor allem aber das Konzept der AG präsentieren. Erläutert wurde es von den Lernersprechern Jannes und David. Voraussetzung für den Erfolg des Lernens mit und an der Biene ist die Übernahme von Verantwortung für die Insekten, genaue und gründliche Beobachtung und natürlich selbstständiges und gewissenhaftes Arbeiten in der neuen Arbeitsgemeinschaft – Voraussetzungen, die den Kindern auch insgesamt zugute kommen.

Die anstehenden Arbeiten sind vielfältig: zahlreiche verschiedene Aufgaben das ganze Jahr über warten auf die Kinder und Jugendlichen, so z.B. die Kontrolle entsprechend dem Bienenjahr, die Honigernte, die Bekämpfung der Varroamilbe sowie die Wartung und Instandsetzung der Materialien. Vor der Arbeit will sich aber am Raiffeisen-Campus niemand drücken. So haben bereits die jüngsten LernerInnen vehement ihr Interesse bekundet und so wird die Schule neben dem bereits bekannten Apfelsaft bald auch eigenen Honig und Bienenwachskerzen herstellen können.

Ziel der Aktion ist es, ein Bewusstsein für die faszinierende Welt der Bienen zu schaffen, einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten und die Zusammenhänge zwischen Biene, Mensch und Natur selbst zu entdecken und zu verstehen.

 

 

In diesem Schuljahr kam die Jahrgangsstufe 7 in den Genuss, zwei besonders entspannende Projektstunden erleben zu dürfen. Geplant und durchgeführt von ihrer Musiklehrerin Frau Ingenhoven sowie der Physiotherapeutin und Kinesiologin Christina Burk, erlebten die Lernerinnen und Lerner die Wirkung von Musik auf ihren eigenen Körper. Dies geschah mit Hilfe von Therapieklangschalen, deren Herkunftsgeschichte, Entstehungsprozess und Wirkung auf den menschlichen Körper die Lernerinnen und Lerner zunächst theoretisch, dann aber in Kleingruppen auch praktisch kennenlernten.

Mit verschiedenen Übungen konnten die Lernerinnen und Lerner dem Klang nachspüren und sich gemeinsam Gedanken darüber machen, welche Auswirkung eine Klangbehandlung haben kann bzw. welche Einsatzmöglichkeiten die Arbeit mit Klangschalen überhaupt bietet.

Die abschließende Klangmeditation gefiel beiden Klassen besonders gut und wurde von allen als Bereicherung des Schultags empfunden.

Wir danken Frau Burk für Ihr Engagement und freuen uns, dieses einzigartige Projekt auch mit den kommenden Jahrgängen fortsetzen zu können.

Was ist denn überhaupt ein Ton? Und was ein Geräusch?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Jahrgangsstufe 5 in den letzten Wochen im Rahmen des Musikunterrichtes sehr intensiv. Die Lernerinnen und Lerner gingen auf die Suche nach spannenden Geräuschen und wurden in den heimischen Haushalten fündig.

Unter Anleitung der Musiklehrerin Frau Ingenhoven entstanden in Kleingruppen vielfältige, spannende Geräuschkompositionen. Diese wurden parallel zum aktiven Musizieren in einer ersten, eigenen Partitur verschriftlicht. Nach einem klasseninternen Konzert aller Ensembles – zuerst nach Klasse a und b getrennt – folgte dann ein gemeinsames Stufenkonzert in unserem Forum. Dort bekamen je vier Ensembles einer Klasse die Gelegenheit, ihr Werk auch den Mitlernenden aus der anderen Klasse zu präsentieren.

Frau Ingenhoven nutzte die Gelegenheit, um den Lernerinnen und Lernern zu vermitteln, wie man sich in einem Konzerthaus richtig bewegt – sowohl im Publikum als auch auf der Bühne.

Dieses Projekt hat den Kindern viel Freude bereitet und wird sicher durch die Nutzung des hohen kreativen Potenzials eine große, nachhaltige Wirkung haben.