„Wie cool! Den ganzen Tag Sport machen und sich austoben!“ Mit diesen und vielen weiteren Sätzen freuten sich die Klassen 8a und 6a April über einen gemeinsamen Wandertag, den sie am 4. April mit ihren Klassenleitungen Frau Groß und Frau Berleth in Mainz-Bodenheim verbrachten.

Nach einer kurzweiligen Busfahrt, einer Einführung in die Gepflogenheiten der Halle stand einem sportlichen Tag nichts mehr im Weg. Immer unter den wachenden Augen von vier Trainern und ihren zwei Lehrerinnen, die mit ihnen zusammen Sport machten, konnten die LernerInnen von Tischtennis über Tennis und Leichtathletik viele verschiedene Übungsslots durchlaufen und ihr sportliches Engagement zeigen. Nach einem vielfältigen Aufwärmtraining mischten sich die Klassen und teilten sich auf, sodass immer kleine Gruppen mit je einem Trainer genügend Zeit hatten, um eine für sie auch teils neue Sportart kennenzulernen.

Nach einer kulinarischen Stärkung und einer knappen Stunde Pause ging es mit den nächsten Sporteinheiten weiter. Am nächsten Tag war dann bei vielen der Muskelkater da – jedoch bedeutet dies ja nur, dass die Muskeln "lachen". Mit neuer Energie bestritten die beiden Klassen danach ihre letzte Woche vor den Ferien.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle „Freispeed Centercourts“ mit ihrem Eigentümer und Sportler Nils-Oliver Freimuth, der zusammen mit Frau Groß den Tag plante und gerne mit den Kindern trainierte.

Während Anfang April alle Planungen der Schülergenossenschaft ganz im Zeichen der "Ü-Eier-Aktion" standen, wird es Anfang Mai nochmal formell: Nach der erfolgreich überstandenen Prüfung des ersten Geschäftsjahres (Die Prüfung wurde von einem externen Prüfer abgenommen), heißt es nun, die Ergebnisse dieses Geschäftsjahres an die Mitglieder der Genossenschaft weiterzugeben. Dazu lädt die Schülergenossenschaft alle Mitglieder am 2. Mai 2017 um 15:15 Uhr zur Generalversammlung ein. Wie bei den "großen" Genossenschaften wird der Vorstand einen Überblick über das beendete Geschäftsjahr geben, einen Ausblick auf das neue Jahr werfen und notwendige Neuwahlen von Vorstand und Aufsichtsrat durchführen.

Parallel dazu arbeiten die Mitarbeiter bereits an der Aufnahme von neuem Personal: Bevor die Lernerinnen und Lerner der 9. Klassen sich der neuen Herausforderung "Oberstufe" stellen, wollen sie ihre seit einem Jahr geführte Genossenschaft in guten Händen wissen. Deshalb wurden Stellenausschreibungen für die einzelnen Ableitungen verfasst, die an den nachfolgenden Wirtschaftskurs weitergegeben wurden. Der nächste Schritt wird die Durchführung von Bewerbungsgesprächen sein.

Diese kleinen Einblicke auf die aktuellen Ereignisse zeigen, wie ernst es den Lernerinnen und Lernern mit ihrer Genossenschaft ist und wie viel sie schon heute über die Berufswelt erfahren können. Dieses Konzept des Wahlpflichtfaches Wirtschaft trägt so zur "finanziellen Bildung" bei.

Wenn Sie dies ebenso sehen, geben Sie uns doch bitte noch bis zum 28. April Ihre Stimme beim Wettbewerb zur finanziellen Bildung unter: www.finanzielle-bildung-foerdern.de/projekt/neues-wahlpflichtfach-wirtschaft-am-raiffeisen-campus/

So können Sie die Arbeit der Schülergenossenschaft direkt stärken.

Vielen Dank!

Zu Beginn des diesjährigen Schuljahres starteten Jenny Groß und Dominik Deinert mit ihrer AG „Demokratie und Debatte“. Doch dass die von den beiden Lehrkräften betreuten Lernerinnen und Lerner auf Anhieb so erfolgreich sein und einen herausragenden 4. Platz beim Regionalwettbewerb "Jugend Debattiert" erringen würden, hätte Anfang des Schuljahres keiner prognostizieren können. Umso größer war die Freude in der gesamten Schulgemeinschaft, als die Nachricht kam, dass die beiden Schulsiegerinnen, Lea und Helena (9a)  bei dem am Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf ausgetragenen Regionalwettbewerb so erfolgreich abschnitten haben.

Lea schaffte es bis in die Finaldebatte, bei der es um die Frage ging, ob das Bußgeld für Umweltverschmutzungen im öffentlichen Raum erhöht werden soll. Fundiert und rhetorisch gekonnt debattierte sie gegen drei andere Teilnehmer in der Endrunde. Frau Groß, Aron und Helena drückten ihr vor Ort die Daumen und unterstützten sie. Lea erhielt am Ende den 4. Platz und setzte sich damit gegen ca. 30 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch. „Wir sind stolz, dass wir bereits bei unserer Premiere am Finale teilnehmen konnten und unsere Lerner in recht kurzer Zeit ihr Debattiertalent ausbauen konnten,“ resümierten Jenny Groß und Dominik Deinert.

In den nächsten AG-Stunden werden wir weiter üben, denn es gilt: Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb.

Mobbing in sozialen Netzwerken vertrauliche Behandlung von Zugangsdaten und Vorsicht bei der Veröffentlichung von privaten Daten im Netz – All das sind Themen, die gerade von jungen Internet-Nutzern nicht ernst genug genommen werden können. Und auch der RC nimmt diese Themen und die Sensibilisierung seiner Lernerinnen und Lerner für diese möglichen Gefahrenquellen sehr ernst.

Vor diesem Hintergrund beuchten zwei Polizeibeamtinnen von der Dienststelle Montabaur am 27.3.2017 die 6. Klassen des Raiffeisen-Campus und boten den Lernern eine Informationsveranstaltung zu eben diesen für die Kinder ganz alltäglichen und deswegen sehr relevanten Themen.

Die Kinder klebten förmlich an den Lippen der beiden Polizistinnen, die zu praktisch jeder Frage aus den Klassen und zu jedem der genannten Themen sehr anschaulich aus ihrem beruflichen Alltag berichten konnten, oder besser leider mussten. Denn Unvorsichtigkeit oder vermeintlich lustige Streiche im Internet landen tagtäglich auf ihren Schreibtischen in Form von Strafanzeigen. Vielen Kindern und Jugendlichen ist nicht bewusst, wo die Grenze zwischen Streich und Straftat liegt, gerade im vermeintlich anonymen Internet.

Genau hier setzt die Aufklärung durch die Polizei ein, denn auch unsere lul bewegen sich täglich in sozialen Netzwerken. Ziel dieses Projektes ist es, zu verhindern, dass die lul des RC zu Opfern werden, indem sie beispielsweise private Daten in falsche Hände fallen lassen, oder dass sie möglicherweise sogar in Unkenntnis der Rechtslage zu Tätern werden. Beispielhaft kann hier die Veröffentlichung von Bildern im Internet stehen, welche das Recht anderer am eigenen Bild verletzt. Wir alle sollten möglicherweise unser Internetverhalten überdenken, die lul der 6. Klassen hatten hierzu eine sehr gute, angeleitete Gelegenheit.

In den letzten Tagen war es wirklich schön. Die Sonne gab sich alle Mühe, der Himmel war blau und die Temperaturen angenehm. 

"Herr Wagner, können wir Mathe draußen machen?" werde ich von den Lernern der 6a pünktlich zur 5. Stunde begrüßt. "Es ist doch so schönes Wetter.""Klar", sage ich und ernte ungläubige Blicke. 

Also gehen wir raus, und zwar mit einem klaren Auftrag: Sucht aus den Bildern im Buch unterschiedliche Zahldarstellungen und tauscht euch darüber aus, warum diese Darstellung gewählt wurde. Zum Beispiel: Warum werden in Rezepten Zutatenmengen, z.B. in Brüchen angegeben und nicht in Prozentzahlen? Wieso steht auf der Tüte Kartoffelchips "30% weniger Fett" und nicht "0,1 Kilogramm weniger Fett"? 

Als die großen Lerner vom Mittagessen kommen, gehen wir wieder in den Klassenraum und tauschen uns erfolgreich über die Ergebnisse aus und wie man die Darstellungen ineinander überführt. Eigentlich ganz leicht, stellen die Lerner fest und freuen sich darüber.

Frische Luft, Sonnenschein und ein bisschen "Mathe". Das Rezept für einen tollen Tag.

Im Lernatelier Bauernhof haben sich unsere Lernerinnen und Lerner der 5. Klasse in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema Landwirtschaft und dem Leben auf einem Bauernhof auseinandergesetzt. Vor Kurzem fand das Lernatelier dann seinen spannenden Abschluss, indem die Fünfer jeweils einen Vormittag lang den Wiesenhof der Familie Aller in Maxsain besucht haben und aus Theorie Praxis wurde.

Los ging es beim Melken der Kühe. Hier legten die Lernerinnen und Lerner Hand an und probierten selbst aus, wie sich die Melkmaschine für die Kuh anfühlt, indem sie die Hauben auf ihre Finger setzten. Besondere Begeisterung riefen die kleinen Kälbchen hervor und die Lernerinnen und Lerner halfen tatkräftig bei der Fütterung mit Milch mit. Anstrengender war es da schon, mit der großen Heugabel die Futtermischung für die ausgewachsenen Kühe zu bewegen. Aber auch die Anbauprodukte des Wiesenhofes nahmen die Lernerinnen und Lerner genau unter die Lupe – zu dieser Jahreszeit zumindest in getrockneter Form – und versuchten Ähren von Weizen, Hafer und Raps zu unterscheiden.

Lustig wurde es am Ende mit der zutraulichen Hühnerbande, die manch einem – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Nase rumgetanzt ist. Die größte Überraschung des Tages: Die trächtigen Kühe haben sogar Wasserbetten in ihren Ställen! Fragen Sie die Lernerinnen und Lerner, die haben sie selbst ausgetestet.

Praxisnah, lehrreich und begeisternd – so machen wir Schule und freuen uns schon jetzt auf den Besuch im nächsten Jahr!

 … so begründete der Vorstand der Westerwald Bank Dr. Ralf Kölbach sein Angebot, für zwei Vorlesungen an den Raiffeisen-Campus zu kommen. Und nahm sich insgesamt zweieinhalb Stunden in seinem überaus dichten Terminkalender für die Lernerinnen und Lerner der Oberstufe Zeit, um mit ihnen über grundlegende Erkenntnis der Volkswirtschaftslehrer und der Managementtheorie zu sprechen. Und nicht nur die LernerInnen zeigten sich erfreut über den hochrangigen Dozenten, sondern auch Dr. Kölbach selbst zeigte sich sehr angetan von den jungen Menschen. "Mir gefällt, dass fast alle ein Studium anstreben und dass sie sich trauen, in einen auch kritischen Dialog mit mir einzutreten", so der promovierte Volkswirtschaftler. Und so waren neben den Leitthemen auch hohe Managergehälter und andere durchaus politisch-kritische Themen mit Dr. Kölbach gut zu besprechen. Er wich keiner Frage aus und zeigte eindrucksvoll, dass seine Meinung zu solchen Themen auch von einer inneren Haltung getragen und so authentisch und konsequent vermittelt wird.

Cosima überreichte am Schluss der Veranstaltung dem hochrangigen genossenschaftlichen Dozenten eine Flasche Apfelsaft und bedankte sich im Namen der Stufe für den außergewöhnlichen Input. Und Schulleiter Meffert freue sich mit Herrn Deinert über die Zusage: "Ich komme wieder, klar."

„Waaaas, wir dürfen doch gar keine Hausaugaben aufbekommen!“
Es begann mit einem entsetzten Aufschrei im Chemieunterricht der 8b, als Herr Wenzel zur Verkündung der Hausaufgabe ansetzte. Umso größer war dann die Freude, dass es sich bei der vermeintlichen ‚Hausaufgabe‘ um das Leeren einer Dose Chips handelte sowie die Neugier darauf, was Chipsdosen wohl mit Chemie zu tun haben könnten.

Das Geheimnis sollte sich schon in der folgenden Stunde lüften, als es hieß „Feuer frei“ zum Thema Brände und Explosionen. Nachdem die wichtigsten Bedingungen für Brände und Methoden zur Brandbekämpfung geklärt waren, ging es an den Praxistest: ‚Wer erzeugt die beste Benzinexplosion?‘

Zunächst musste ein Weg gefunden werden, das sonst langsam vor sich hin brennende Benzin zur Explosion zu bringen. Ein kleiner Film und Versuch zu Staubexplosionen eröffnete den entscheidenden Trick. Je feiner ein brennbarer Stoff in der Luft verteilt ist, desto schneller läuft die Verbrennung, bis hin zur Explosion. Schnell flogen die ersten Chipsdosendeckel mit lautem Knall durch die Luft. „Mach mal mehr“ war da natürlich rasch angesagt, doch der erhoffte Effekt, mit mehr Benzin einen lauteren Knall zu erzeugen, blieb aus, denn nicht immer ist das Motto ‚viel hilft viel‘ in der Chemie zielführend.

Es galt also das richtige Mischungsverhältnis von Benzin zu Luft zu finden, um den Knalleffekt zu optimieren. Nach ein paar Versuchen hieß es dann „Herr Wenzel, bei uns ist der Deckel bis an die Decke geflogen“ oder „Bei uns kam voll die fette Flamme“ und begeisterte Gesichter zeigten einmal mehr, dass Chemie mit den richtigen Experimenten der "Knaller" sein kann.

Nur alter und verstaubter Stoff aus längst vergangenen Zeiten? Langweilig und unspektakulär? Literaturunterricht kann auch anders sein! Diese Erfahrung sammelt gerade die Klasse 7b mit ihrer Deutschlehrerin Frau Groß, denn sie befassen sich mit den bekannten Balladen von Fontane, Schiller und Goethe. Die Texte werden jedoch nicht nur klassisch betrachtet, sondern auch z.T. sehr kreativ erschlossen.

Ob Theaterstücke, Videos, Hörspiele, Stopmotion, altbewährte Balladenvorträge oder kurzweilige künstlerische Darbietungen – die Lernerinnen und Lerner sind aktuell sehr aktiv. Natürlich darf dabei das eine oder andere Kostüm nicht fehlen, damit auch die Atmosphäre stimmt. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die sie dann im Unterricht präsentieren werden.

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“. Praktische Anwendung fand dieser Grundsatz Raiffeisens durch die Lernerinnen und Lerner der Mathematik-Kurse unserer MSS1 beim Mathematik-Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“. Sie bewiesen mit sehr überzeugenden Leistungen, dass sie einen zentralen Leitgedanken unserer Schule auch in die Tat umsetzen können.

Denn in dem Wettbewerb, der in Frankreich entstand, treten die einzelnen Kurse im Team an und verteilen die Aufgaben in Eigenregie untereinander, sodass sie insgesamt möglichst viele Aufgaben in knappen 90 Minuten lösen können. Den Namen hat der Wettbewerb aufgrund seiner internationalen Ausrichtung. In über 30 Staaten wird der Wettbewerb mittlerweile durchgeführt. Außerdem muss die erste Aufgabe des Wettbewerbs mit einer verbalen Begründung in Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch gelöst werden. Für diese Aufgabe wird also ein Team aus Sprach- und Matheexperten benötigt.

Dass sich solche Experten sowohl im Leistungskurs von Frau Kern als auch im Grundkurs von Herrn Deinert befinden, zeigen die Platzierungen, die die Kurse in der Region Koblenz belegen konnten. Der Leitstungskurs erreichte einen hervorragenden 6. Platz, der Grundkurs kann im Vergleich zu anderen Grundkursen mit seinem 14. Platz in der Gesamtwertung ebenfalls sehr zufrieden sein. Frau Kern und Herr Deinert sind auch stolz auf ihre Lernerinnen und Lerner.