Liebe Schulfamilie, uns erreichen täglich ermutigende Nachrichten, für die wir uns hier einmal sehr herzlich bedanken möchten. Das tut gut und gibt Kraft. Wir bemühen uns unsererseits, die Kinder und Jugendlichen gut zu begleiten und genauso achtsam zu sein, wie Sie es zum Beispiel in dieser von uns anonymisierten Mail von gestern uns gegenüber waren. Danke, Ihr Team am Raiffeisen-Campus

„Lieber Herr Kiefer, ich möchte mich bei Ihnen und natürlich auch bei Ihren Kollegen, ganz herzlich für Ihren super Einsatz bedanken. Und vor allem für Ihre starken Nerven. Manchmal gucke ich (meinem Sohn) (…) über die Schulter und bewundere Sie und ihre Kollegen, wie Sie den überblick behalten können. Unsere Kinder sind dadurch geistig gefordert, was ich persönlich sehr wichtig finde in diesen Zeiten, wo der Sport wegfällt und auch der soziale Kontakt. Durch das e-learning halten die Kinder auch ihre sozialen Kontakte zumindest online aufrecht. Auch wenn die Kinder über e-learning und die Stabilität von itslearning stöhnen, ich hoffe alle Eltern schätzen Ihre Arbeit, die Sie in den letzten Tagen und Wochen dort reingesteckt haben. Vielen Dank und bleiben Sie gesund! Und vor allem behalten Sie Ihre Nerven und ihre Gelassenheit. Sie geben den Kindern viel Halt in dieser Zeit. Liebe Grüße, (Name der Mutter eines Lerners)“

für den Fall, dass unsere Schule schließt. Jetzt ist es soweit. Zum Glück haben wir itslearning und so starten wir am Montag eine neue Schulwoche – online.

Wenn Sie mehr wissen wollen über unser Konzept, empfehlen wir Ihnen den Artikel aus der Westerwälder Zeitung in unserem Pressespiegel: https://www.raiffeisen-campus.de/pressespiegel/

Die neuen Einsatz-Funkgeräte

Ein herzliches Dankeschön an unseren Förderverein, der unserem Schulsanitätsdienst die Anschaffung von Funkgeräten für den täglichen Einsatz im Schulbetrieb ermöglicht hat. Dank dieser modernen Ausstattung sind die Kommunikationswege stabiler und vielseitiger als zuvor. Die Schulsanitäter*innen und ihre Leitung Heike Ingenhoven freuen sich sehr.

Die Wahl des Wahlpflichtfaches Wirtschaft ist gleichzeitig der Auftakt für die Mitarbeit in der Schülergenossenschaft RC Snackbar. Im ersten Halbjahr der 8. Klasse steht zunächst die Theorie im Mittelpunkt. Erfreulicherweise haben die aktuellen Wirtschaftskurse bereits frühzeitig mit der Praxis begonnen und helfen schon jetzt beim Verkauf im Bistro und der Befüllung des Automaten mit. 

Am Projekttag „Tag der ökonomischen Bildung“ wurde es dann noch konkreter: Traditionell finden an diesem Tag die Bewerbungsgespräche für die verschiedenen Abteilungen der eSG statt. Diese werden im Vorfeld durch die Lernerinnen und Lerner des Wirtschaftskurses der Klasse 9 vorbereitet und auch durchgeführt. So mussten sich alle Bewerber den Fragen der unterschiedlichen Abteilungsleiter stellen und erklären, warum sie gerne in ihrer Wunschabteilung arbeiten möchten. Die Abteilungsleiter wählten anschließend die zukünftigen Mitarbeiter für Buchhaltung, Personal, Einkauf, Verwaltung und Marketing aus. 

Aber nicht nur die Bewerbungsgespräche fanden an diesem Tag statt. Parallel erhielten die Lernerinnen und Lerner der 8. Klassen einen Einblick in die praktische Arbeit der eSG: Sie überlegten sich für das noch verbleibende Halbjahr verschiedene Verkaufsaktionen und konnten ganz praktisch bei der „Waffelaktion“ mithelfen. Am Ende stand fest: Die Arbeit der eSG kann weitergehen, getreu dem Motto „Wir für euch“. 

Wenn zwei 5. Klassen sich am Montagmorgen mit Frau Kern im Forum treffen, steht „Lions Quest – Erwachsen werden“ im Stundenplan. Ob Selbstvertrauen, Nachdenken über Regeln oder Stärken und Schwächen – all diese Themen bilden eine Ergänzung zu den Fächern Mathematik, Deutsch und allen anderen Schulfächern. So bietet der Austausch über diese Alltagsthemen die Möglichkeit, den Blick über den (Fächer)-Tellerrand zu werfen, um dann auch wieder die Verknüpfung zum Schulalltag und zum Unterricht zu schaffen. 

In den vergangenen Wochen galt es, das eigene Selbstvertrauen und viele damit verbundenen Nebeneffekte, wie den richtigen Umgang mit Fehlern, die Motivation beim Lernen von Neuem oder das eigene Können, in den Blick zu nehmen. Schnell stand fest: Reden über Schwächen funktioniert gut. Aber die eigenen Stärken richtig verkaufen? So forderte Frau Kern alle Lerner auf, drei ihrer eigenen Talente auf einen Zettel zu schreiben und diese dann auf einem Markt mit den anderen Mitlernern zu tauschen. Nach erstem Zögern schafften es alle, sich weitere Talente „anzueignen“ und gleichzeitig ihre eigenen gut zu verkaufen. 

Amadeus schreibt seinem Freund Ludwig einen Brief. Er möchte Noten aufschreiben lernen, um seine selbst ausgedachten Melodien zu Papier zu bringen. 

Klingt nach einem Arbeitsauftrag aus der Musikstunde. Deshalb staunten die Lernerinnen und Lerner der beiden 6. Klassen nicht schlecht, als sie das entsprechende Arbeitsblatt von ihren Mathematiklehrern Herr Papzien und Frau Kern ausgeteilt bekamen. Und das auch noch im Fachunterricht!

Bei genauerer Betrachtung war schnell klar: Noten sind versteckte Brüche. Für den richtigen Takt muss der Notenwert addiert werden. Mathematik also. Aber doch auch Musik. Und warum sollte nur im Lernatelier fächerübergreifendes Lernen möglich sein? Nach der „nur“ kurzen Verwirrung wurden die Kenntnisse zur Bruchrechnung schnell reaktiviert, um so die Notenzeilen überprüfen zu können. Ein neuer Beweis für die These: „Mathematik ist doch überall“. 

„Tür auf“ – hieß es in der Woche vor den Ferien bei der Westerwaldbank-Filiale in Dierdorf. Seit vielen Jahren findet der „Türöffner-Tag“ der Sendung mit der Maus am 3. Oktober statt. Sonst verschlossene Türen werden an diesem Feiertag für MausFans geöffnet. 

Zur Vorbereitung auf diesen Tag – gleichzeitig aber auch zum Ausgleich, da dieses Projekt im letzten Jahr leider ausfallen musste – besuchte eine Gruppe von Lernerinnen und Lernern der Klasen 5 – 7 gemeinsam mit Frau Kern und Herrn Henn die Bankfiliale. Sie hoben Geld ab, zahlten es wieder ein und blickten hinter die Kulissen der Bank. Gemeinsam mit dem Filialleiter, Herrn Veith, entdeckten sie so die vielen Aufgaben der Bank und konnten ihre eigenen Fragen stellen. So sind sie schon jetzt gerüstet für die MausFans im Oktober. Vorab wird es aber noch eine Auffrischung geben und vielleicht wird das Team bis dahin ja um weitere freiwillige Helfer erweitert. 

Am Ende des Lernateliers „Mein Leben und ich“ veranstaltete die Klassenstufe 6 ein gesundes Frühstück. Zuvor haben sich die Lernerinnen und Lerner anhand verschiedener Texte, aber mit manchem Video aus der Serie „Es war einmal das Leben“ über gesunde Lebensmittel, die Funktion diverser Organe menschlichen Körpers und verschiedener Krankheiten informiert. 

Teil des Abschlusses war die Organisation eines Frühstücks, zu dem auch die Eltern eingeladen wurden. Gemeinsam wurde geplant, wer welchen Beitrag leisten kann und natürlich wurde auf möglichst gesunde Lebensmittel geachtet. Bevor wir das Essen genießen konnten, stellten die Lernerinnen und Lerner ihren Gästen die Inhalte des Lernateliers vor. Anschließend hatten alle ein schönes Frühstück und so auch einen guten Start in den weiteren Schultag. 

Der Umgang mit Zahlen, Statistiken und Texten ist für die Lernerinnen und Lerner des Sozialkunde-Leistungskurses kurz vor dem Abitur selten ein Problem. Und doch hilft es manchmal, die vielen Fakten etwas konkreter darzustellen. Ausgestattet mit verschiedenen Spielsteinen schätzten die Lernerinnen und Lerner, wie der Anteil an Welteinkommen, CO2-Emission und Weltbevölkerung in der Welt verteilt ist. 

Die so gewonnene Darstellung bot eine gute Übersicht über manche Kontroversen bei vielen Weltproblemen: So wurde schnell deutlich, dass die Weltbevölkerung im Vergleich zur Verteilung der Ressourcen ungleich verteilt ist. Anschließend recherchierte jeder Lerner Ansichten für eine spezielle Kontroverse und präsentierte diese in einem Vortrag. So standen in den nächsten Stunden der Umgang mit Wasser, Hunger und weggeworfenen Lebensmitteln ebenso im Mittelpunkt wie die Problematik langfristiger Entscheidungen und die Wiederwahl von Politikern.