Verschiedene Kuchensorten zum Geburtstag der Schülergenossenschaft

Unsere Schülergenossenschaft wurde vor Kurzem zwei Jahre alt, und da gab es Grund zu feiern. Nach langem Überlegen und Planen meldeten sich zahlreiche Lernerinnen und Lerner, die bereit waren, Kuchen für den Geburtstag zu spenden. Es wurde an einem schön geschmückten Geburtstagsstand im Forum Kuchen und andere Gebäcksorten verkauft. Die Aktion war ein voller Erfolg für die junge Schülergenossenschaft.

Ein großes Dankeschön an alle Mitglieder, Kunden und auch Mitarbeiter, die zu dieser schönen Aktion beigetragen haben!

Die Schülergenossenschaft eSG RC Snackbar freut sich jetzt schon auf ihren nächsten Geburtstag! 

Unser heutiger Beitrag ist naturgemäß kurz oder unendlich. Denn das Spiel der Könige, das Maximilian

B. aus der MSS2 unserer AG heute vorstellte, ist so alt wie es einfach und unendlich schwer ist. Rasch hatte Maximilian den 16 LernerInnen der AG die Grundidee erklärt. Doch schon nach wenigen Minuten war die erste Partie von Maximilian, der gegen eine ganze Gruppe von Schachspielern aus der AG antrat, beendet. Natürlich zu seinen Gunsten. In d

er Folge versuchte das Schachkollektiv durch ausgiebige Debatten und durchaus leidenschaftliche Diskussionen ein besseres Ergebnis zu erzwingen. Dabei wurden in rascher Folge viele Figuren geopfert. Leider erneut ohne Schachglück. Der erfahrene Oberstüfler konnte trotz fairer Tipps, die er seinen Gegnern anbot, jede weitere Partie gewinnen. Zugunsten unserer AG-Ler

nerInnen kann man anmerken, dass diese zunehmend länger durchhielten. Wir ersparen uns ein Voting an dieser Stelle, hoffen aber, dass einige unserer stromlosen Spielefans in Maximilians Fußstapfen treten und im Verein erfolgreich Schach spielen.

Und deshalb folgte in Stunde 2 dank ausreichend vieler Spielbretter ein allgemeines Schachturnier. Danke an alle Eltern und Großeltern, die für die zweite Stunde ihrteils handgeschnitztes

Schachbrett zur Verfügung stellten…

Kurz vor Yantai wurden wir für die Strapazen der vergangenen Nacht mit einem schönen Sonnenaufgang, Feldern und noch blühenden Bäumen etwas entschädigt. Zwar nicht ganz so romantisch wie es klingt, betrachtet durch die Waggonfenster aber ein Hoffnungsschimmer. Und vor allem: kein Smog!

Tag-5a-Yantai-Schule

Am Bahnhof von Yantai, einem einst kleinen Fischerdorf, das sich in nur wenigen Jahren zur expandierenden 6-Millionen Stadt gewandelt hat, wurden wir bereits sehnlich erwartet und auf direktem Wege zu unserer Partnerschule eskortiert. Das Schulareal im eher westlich-kolonial gehaltenen Stil beeindruckte uns bereits auf den ersten Blick mit seinen Dimensionen. Drei große Hauptgebäude, ein Laborkomplex, ein zweistöckiger Mensabau, ein eigenes Theatergebäude, mehrere Wohnheime sowie riesige Sportanlagen mit Schwimmbad wirkten wie eine eigene, eingezäunte und seltsam entrückte Stadt für mehr als 2000 junge Menschen von 3-18 Jahren.

In der Aula erwartete uns ein herzlicher Empfang durch die Direktorin Frau We. Die zweiten Klassen hatten eigens für uns ein Lied einstudiert und brachten mit ihrer Vorstellung unsere Herzen im Nullkommanichts zum Schmelzen. Beim anschließenden Gruppenfoto fühlten wir uns zugegebenermaßen schon etwas schäbig, so völlig ungeduscht und übermüdet im Reiseoutfit aus dem Zug. Doch bevor wir richtig Zeit zum Nachdenken hatten, hieß es schon Antreten zum wöchentlichen Fahnenappell. Ein Ritus an dem alle Schulmitglieder gemeinsam teilnehmen und der aufgrund der eben erst zu Ende gegangenen Ferien diesmal etwas mehr Zeit als üblich in Anspruch nahm. Es war allerdings beruhigend zu sehen, dass auch die Kinder in China entgegen aller Erwartungen von Drill und Disziplin nicht minder Schwierigkeiten hatten, sich längere Zeit still auf den Beinen zu halten, wie irgendwo sonst auch auf der Welt.

Spannend für beide Seiten: Unser erster Unterrichtsbesuch in China

Im Anschluss erhielten wir Gelegenheit, verschiedene Klassen und Jahrgangsstufen im Unterricht zu besuchen. Von klassisch traditionellem Frontalunterricht mit Aufstehen beim Antworten bis hin zu mehrsprachiger Gruppenarbeit war ein breites Spektrum vertreten. Unser Austausch erfolgte mit dem „experimental Department“ der Schule, welches sich aktuell der Erprobung verschiedener neuer Methoden und Strukturen widmet. Dass die Schule in Yantai erst seit zwei Jahren existiert, zeigte sich daher auch in den sehr unterschiedlichen Englischkenntnissen der Schüler, welche unsere Jugendlichen vor die ein oder andere kommunikative Herausforderung stellten. Umso überraschender überzeugten die Grundschüler mit hervorragenden Gesprächen, Sprachroutine und großem, kindlichen Interesse – hier war schnell eine kleine Fanbasis geschaffen. In den letzten beiden Stunden widmeten sich schließlich alle Klassen dem Austausch der Kulturen, bei dem unsere Lernerinnen und Lerner neben kleineren Vorträgen über unsere Schule auch die verschiedensten Fragen zum Leben in Deutschland erwarteten.

Kurz vor Schulschluss war die Nervosität auf beiden Seiten nun noch einmal förmlich greifbar, als es um die Zuteilung der Austauschpartner und Gastfamilien ging. Nachdem sich alle erfolgreich gefunden, die ersten Hürden überwunden wurden und alle sich auf den Weg nach Hause gemacht hatten, hieß es auch für uns die Zimmer im Wohnheim zu beziehen und nach einem Abendessen in der Mensa sowie einer ausgiebigen Dusche erschöpft aber zufrieden ins Bett zu fallen.

 

Hi, We

 

Zen Garten im Zentrum der Stadt

Heute sollte es in die nächste Etappe gehen, mit dem Nachtzug zu unserer Partnerschule nach Yantai. Damit alle die Reise gut gewappnet und erholt antreten konnten, hieß es ausschlafen und später frühstücken. Am Abend zuvor hatten wir Lehrer in der Nähe noch eines der seltenen, älteren Wohn- und Einkaufsviertel entdeckt und machten uns nun mit der ganzen Gruppe auf den Weg dorthin. Hier entdeckten wir einiges das uns zeigte, wie ein Teil der Gesellschaft in Beijing zwischen modernen Hochhäusern, Baustellen und Kulturstätten noch lebt. Zur Abwechslung einmal kleine Häuser, bunte Geschäfte voller Süßigkeiten, Seidenschals oder Lebensmittel, Obstmärkte, Metzgereien, Handwerk, Coffeeshops mit westlichen Namen und gar ein kleiner Park, eine Oase des Friedens in der Alt und Jung sich mit musizieren, spielen oder Stickerei die Zeit vertrieben. Es war fast so, als würde man einen kleinen Blick hinter die Kulissen vergangener Jahrzehnte werfen. Zu schade nur, dass der Smog nun zunehmend schlimmer wurde. Nach unserer Rückkehr zum Hotel checkten wir aus und fuhren mit unserem Reiseführer Haoh zum Himmelstempel, einer traditionellen Zeremonienstätte für die Bitte um gutes Wetter für die Ernte. Das größte Gebäude in der Tempelanlage, der kreisrunde Turm, welcher auch „Halle des Erntegebets“ heißt, wurde komplett ohne Nägel gebaut und gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen Pekings.

Viel Platz war nicht im Zug nach Yantai

Nach den Menschenmassen der Vortage war die Parkanlage vergleichsweise angenehm leer, die meisten Chinesen befanden sich mit nahendem Ende ihrer Nationalfeiertage nun schon auf der Rückreise. So entdeckte witzigerweise ein Interviewteam der Universität Peking rasch unseren auffälligen Europäertrupp und befragte Lennart über kulturelle Unterschiede bei Erziehung und Freizeit in Deutschland.

Nach diesem Kulturaustausch der anderen Art ging es mit dem Bus zum Bahnhof, um mit dem Nachtzug nach Yantai zu fahren. Inzwischen hatte es zu regnen begonnen und bis wir uns den Weg durch die Einlasskontrollen am Bahnhof gekämpft hatten, waren alle völlig durchnässt. Zum Glück winkte uns mit KFC und Co. eine Stärkung aus der westlichen Welt, bevor wir, zusammen mit gefühlt tausend andere Reisenden, schließlich unseren Platz im Schlafwagen fanden. Nach der kurzen Erholung hatte uns China nun wieder voll im Griff – uns erwartete dicke Luft, gemütliche 3-Etagen Betten, eine breite Palette an Düften und Geräuschen aber eben auch ein zurückhaltendes, freundliches Volk. Die 14-stündige Fahrt haben wir mit einem chinesischen Kartenspiel, guten Gesprächen, diversen Snacks und einem überraschend guten Imbiss im Speisewagen ein wenig verkürzen können. Nur der ersehnte Schlaf wollte sich bei vielen nicht so richtig einstellen. Nachdem um 22.30 Uhr das Licht aus und die meisten Mitreisenden bereits in ihren Kojen waren, blieb uns auch nichts anderes übrig als der Versuch in den kleinen, harten Betten etwas Rast zu bekommen.

Hi/We

 

Der 200. Geburtstag von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen ist Grund genug, dass der Erfinder des Genossenschaftswesens gebührend geehrt wird. Auch am Raiffeisen-Campus wird dem Namensgeber ein Jubiläumsjahr gewidmet. Von kleineren bis größeren Veranstaltungen, Lesungen, Exkursionen, Ausstellungen, dem Schulfest am 16. Juni 2018 und vielem mehr, die Organisatoren des Jahres haben sich einiges vorgenommen, um die gesamte Campus-Familie mit feiern zu lassen. Den Auftakt bildete ein zweitägiges Projekt, indem die Lernerinnen und Lerner von Projektleiterin Jenny Groß eine Vielfalt an kreativen Ideen und Aufgaben erhielten, wie sie Raiffeisen und seine Werte und Gedanken in die Moderne transformieren können. Von Theaterstücken, Comics, Gifs, einem eigenständig kreierten Filter für soziale Netzwerke, Mosaike, Torten, Liedtexte und Werbevideos und vieles mehr, der Strauß an Ideen war vielfältig und die Ausführungen der Kinder und Jugendlichen übertrafen dies sogar. So entstand sogar eine Geburtstagstorte mit einem selbst modellierten Kopf, ein Leporello in die Zeit Raiffeisens und andere moderne Visualisierungen. Ihre Ergebnisse stellten die Lernerinnen und Lerner in einer Vernissage vor, an der auch sehr viele Eltern und Gäste teilnahmen. Nach einem kurzweiligen Bünenprogramm, das begleitet wurde von einzelnen unterschiedlichen Elementen der Lerner und der Moderation von Jenny Groß, folgte ein Austausch bei Kuchen und alkoholfreien Cocktails mit dem Namen „Fresh Raiffeisen“, die die MSS verkauften. Jedes Ergebnis wurde gezeigt, besprochen und konnte bestaunt werden, da die Lernerinnen und Lerner dafür jeweils Räume oder anderweite Präsentationsflächen erhielten. Viele der dort entstandenen Ergebnisse werden im Laufe des Jahres immer wieder verwendet oder gar weiter ausgebaut. Stolz zeigte sich das Organisationsteam bestehend aus Jenny Groß, Veronica Hillesheim und Renate Scheffler. Schulleiter Bernhard Meffert lobte die gesamte Schulfamilie und war sich sicher, dass diese Art der Modernisierung von Raiffeisen gewiss auch dem Jubiliar selbst gefiele. Am Ende eines erlebnisreichen Projekts waren die Kinder und Jugendliche der 5. Klasse bis zur Oberstufe mit ihren Ergebnissen zufrieden und freuten sich, dass ihre Arbeit diese Wertschätzung erfuhr.

Diese Jugendlichen streiten sich friedlich und mit Worten: v.l.n.r. Helena, Frau Groß als AG-Leiterin, Niklas, Lea und Sina. Leider fehlt hier auf dem Foto noch Anne.

Der bundesweit bekannte Debattierwettbewerb hat auch im zweiten Jahr einen festen Platz im schulischen Kalender des Raiffeisen-Campus gefunden. So fand jüngst der schulinterne Wettbewerb der Sekundarstufe I. und II. statt. Beide wurden zuvor innerhalb und außerhalb der AG – Stunde „Demokratie und Debatte“ von Frau Groß vorbereitet, sodass die Regularien und Abläufe geklärt sind. „Soll der Videobeweis in der Fußball-Bundesliga ersatzlos gestrichen werden?“ – so lautete die Debattenfrage der Oberstufe, wohingegen die Sekundarstufe die Frage erhielt „Sollen Klassenarbeiten annonymisiert geschrieben werden?“ Beide Themen werden stets zentral und einheitlich gehalten und die Wettbewerbsteilnehmer erhalten ihre Frage 10 Tage vor dem Debatttentermin. Von Korruptionsvowürfen, dem berühmten Wembleytor, der Wirtschaftlichkeit, aus der Perspektive der Gleicheit und Fairness, der Bildungswissenschaft und vielem mehr, die gewählten Topoi der Lernerinnen und Lerner waren in beiden Debatten äußerst vielfältig und spannend. Nach den Regeln des Debattierens, wobei besonders auf die Sachkenntnis, Gesprächs- und Ausdrucksfähigkeit sowie Überzeugungskraft geachtet wird von Seiten der Jury, waren die jeweiligen Finalrunden auch für die Zuschauer und Jury lehrreich und informativ.

So konnte in der Oberstufe Helena M. und Sina K. den Entscheid für sich gewinnen. In der Sekundarstufe I gewannen Anne T. und Niklas K.

Sie alle werden uns am 21. Februar beim kreisweiten Entscheid in Neustadt/ Wied gemeinsam mit den Lehrern Jenny Groß und Dominik Deinert vertreten. Wir drücken ihnen die Daumen und fiebern mit ihnen!

Kann man Karneval in Worte fassen? Wohl kaum. Deshalb belassen wir es als Redaktion bei optischen Eindrücken, die wohl genug über die Stimmung sagen, die unser Forum erfasst hatte. Nur eines noch: Herzlichen Dank an unsere Lernersprecher Lisa und Jan (MSS2), die die Aktion bei der Schulleitung angestoßen und völlig eigenverantwortlich geplant und durchgeführt hatten. Beispielhaft!

Martina Düring war nicht als Vorstand, sonders als Kommunikationsprofi am Werk(shop)

Die beiden 7. Klassen haben in ihrem aktuellen LA MAZ ab – Raiffeisen ein Praktikum durch eine Werbeagentur erlebt. Ob Werbesprache, Jingles, Werbespots, die AIDA-Formel, Zahlen – Daten – Fakten rund um die Werbung – in verschiedenen „Abteilungen“ haben sie sich informiert, sodass sie nun durchaus in der Lage sind, sich in Deutsch wie Englisch mit Werbung qualifiziert auseinanderzusetzen. Im Check-out, der integriert war in die beiden Projektttage zum Raiffeisenjahr, drehten sie eigene Werbevideos über Raiffeisen und seine Werte. Von einem Storyboard, Drehbuch und genauen Überlegungen, wer welche Rolle übernimmt, sie durchliefen alle wichtigen Aufgaben, die auch ein Profiunternehmen anstellt,
um ein gelungenes Video zu produzieren. Die fertigen Videos wurden gezeigt und ein Siegervideo gekürt. Damit jedoch nicht genug – die Lernerinnen und Lerner erhielten einen Workshop mit einem Kommunikationsprofi. Dieser ist kein geringerer als Martina Düring (Vorstand) selbst, die sich beruflich mit Marketing und dabei auch mit dem Thema Film/Video beschäftigt.  

Ungewohnte Rolle bravourös gemeistert: Vorstand Düring kann auch Lehrer…

In zwei Einheiten konnten sie mit ihr über ihre Videos besprechen, sie analysieren, die Kernbotschaft jeweils herausfinden und Lob wie Verbesserungsvorschläge anstellen. Natürlich blieb auch Raum für Fragen, sodass das Arbeiten eine Profis und die Abläufe erklärt werden konnten. Am Ende des Workshops waren alle begeistert, denn wann kann ein Ergebnis schon mit einem Profi aus der Praxis analysiert werden? In diesem LA konnte einmal mehr gezeigt werden, dass Herausforderungen des Alltags fächerübergreifend sind und Themen nicht eindimensional zu betrachten sind.

Unsere-Gruppe-vor-dem-Geschichtsmuseum

Früh morgens (9.10.2017) kamen wir mit dem Nachtzug am Hauptbahnhof in Yantai an. Obwohl alle sehr müde und erschöpft waren, da wir in der Nacht zuvor nicht sehr viel geschlafen hatten, freuten wir uns auf den Tag. 

Direkt nach unserer Ankunft in Yantai wurden wir von einer Mitarbeiterin der „Yantai Aihua Bilingual School“ begrüßt und fuhren mit ihr in einem Bus zu der Schule. Dort angekommen wurden wir zunächst von der Schulleiterin und einigen Schülern der sehr nett begrüßt; sie sangen bekannte chinesische Lieder für uns und hießen uns auf eine sehr herzliche Art und Weise willkommen. 

Im Anschluss durften wir einen Brauch der Schule erleben, der dort jeden Montag stattfindet: die Flaggenzeremonie. Die älteren Schüler und Schülerinnen der Schule marschierten vor der gesamten Schule, die sich vorher je nach Klasse in Reihen geordnet hatte, ein und hissten die Flaggen. Ein sehr spannendes Erlebnis, das es in dieser Form und mit dieser Disziplin in Deutschland nicht gibt. Nach der Flaggenzeremonie blieb ein wenig Zeit, in der wir uns kurz erfrischten, uns entspannten und auch um etwas in der schuleigenen Mensa zu essen.  Nach dem wir uns alle ein wenig besser fühlten, zeigten Lehrer sowie Schüler der „Yantai Aihua Bilingual School“ die gesamte Schule. Präziser formuliert ist die Schule ein riesiger Gebäudekomplex, fast eine eigene kleine Stadt, in der Schüler in aller Altersgruppen auf verschiedenen Schulen lernen und dort sogar teilweise übernachten.

Yantai-Schule

Die Führung war sehr interessant und eindrucksvoll. Kurz vor Schulschluss lernten wir unsere chinesischen Austauschpartner kennen, bei denen wir die folgenden Tage wohnten. Zwei verschiedene Kulturen und zum Teil verschiedene Altersgruppen trafen aufeinander, was einen spannenden Aufenthalt in Yantai versprach. Etwas später fuhren wir mit unseren Austauschpartnern zu deren zuhause und lernten dort die gesamte Gastfamilie kennen. Rückblickend auf den ersten Tag in Yantai ist eindeutig festzustellen, dass zwei von Grund auf unterschiedliche Kulturen aufeinander trafen: Die Bräuche und Gewohnheiten sowie die Etikette sind sehr unterschiedlich. Die Kommunikation war sehr kompliziert; wir kommunizierten größtenteils nur durch unsere Mimik und Gestik.

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In einer chinesischen Familien zu wohnen, ihren Alltag mit all ihren Gewohnheiten zu verfolgen, schien uns somit zunächst sehr fremd und wir standen dem mit sehr großen Respekt gegenüber – es ist keine einfache Situation. Jedoch wussten wir alle, dass man nur dazu lernt, indem man eben mit solchen teils Angst einflößenden Situationen konfrontiert wird und diese bewältigt. Es macht einen stark und lässt einen viel Erfahrung gewinnen. So gewöhnten wir uns Tag für Tag an die chinesische Kultur und begannen sie zu verstehen und zu leben.

Ella