Im April ist noch kein Leben zu sehen

Auch wenn die Grundbedingungen was die Sonneneinstrahlung betrifft – wie der Name des Beetes schon verrät – vielleicht nicht optimal sind, so hat sich die Pflege unseres Nordbeetes doch sehr gelohnt! Im Winter hatten wir schon fleißig umgegraben und eine Laubschicht zum Schutz vor Kälte und Unkräutern verteilt.

Im Mai sprießen schon die ersten Pflänzlein

Im Frühjahr wurde der Boden nochmals aufgelockert, nicht verrottete Blätter entfernt, Teilbeete mit „Laufstraßen“ eingeteilt und nach den Osterferien haben wir endlich gesät! Radischen, Möhren, Salate, Zuckererbsen, Brokkoli, Kartoffeln, Kohlrabi, und und und. Die Lernerinnen und Lerner der CampusGarten AG hatten viele Ideen und Wünsche, die wir versucht haben alle umzusetzen. Mitte Mai sprossen schon die ersten zarten Pflänzchen und es wurde wild gerätselt, welche Blätter nun „gewollt“ waren und bei welchen es sich um Wildkräuter handelte.

Im Juni: Salate, Mangold und Radieschen (vorne), Zuckererbsen und Kartoffeln (hinten)

Einige Samen wuchsen prächtig, andere kamen gar nicht. So mussten wir uns leider vom Brokkoli verabschieden und auch die Kürbisse wollten nicht so recht wachsen. Aber auch diese Erfahrungen gehören zum Gärtnern dazu. Mitte Juni dann war aufgrund der frühen Sommerferien schon unsere Erntezeit gekommen. Wahnsinn wie sich in nur acht Wochen die Natur ins Zeug gelegt hat. Aber davon soll ein anderer Bericht erzählen..

Dr. Andreas Nick, MdB, mit unseren Lernerinnen und Lernern vor dem BundestagsMobil

Ein Fehler in der Überschrift? Nein, denn das BundestagsMOBIL war kurz vor den Sommerferien in der Kreisstadt zu Gast. Alle paar Jahre macht dieses wirklich sehr gut aufgebaute Mobil Halt im Wahlkreis 204 und gastiert dort auf dem Konrad-Adenauer-Platz, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die beiden 8. Klassen sind dort ebenso zu Gast gewesen und hatten sogar das Glück, dass sie mit einem der hiesigen Bundestagsabgeordneten, Dr. Andreas Nick MdB persönlich sprechen konnten. Dies und auch eine aufschlussreiche Präsentation der Mitarbeiter des Bundestagsmobils sorgten für einen guten Überblick über das „Hohe Haus“ in Berlin und seine Abläufe. Einige Lernerinnen und Lerner hatten sich viele Fragen überlegt und sogar kleine Interviews mit dem Abgeordneten durchgeführt. Jenny Groß, Sozialkundelehrerin der Klasse 8a, freute sich, dass die beiden Klassen diese Chance nutzen und so demokratische Prozesse noch näher kennen lernen können. „Politik live und vor Ort zu erleben, ist die beste Methode, um Demokratie zu verstehen und ihre Wirkung und Bedeutung zu erfahren,“ sagt sie abschließend. Auch den Lernerinnen und Lernern hat der kleine Ausflug sehr gut gefallen.

 

Lerner der 7. Klasse pflanzen Beete um.

Wildblumen und Wildstauden sind in unserer Landschaft selten geworden. Umso dringlicher sind Insekten auf diese Pflanzen als Nahrungsquelle angewiesen. Ohne die Bestäubung durch Wildbienen, Fliegen und Käfer kein Obst und Gemüse und weniger Lebensmittel. Leider gibt es immer weniger Nektarsammler, weil durch Monokulturen auf den Feldern aber auch durch „aufgeräumte“ Gärten viel zu wenig verschiedene Blüten mit ausreichend Nektar zur Verfügung stehen und damit die Artenvielfalt gefährdet wird. Die Ortsgruppe Dernbach des BUND hatte deshalb im Rahmen des Mitmachportals Dernbach die Idee, mit Unterstützung der Gemeinde einen brachliegenden Grünstreifen im Burgweg in ein blühendes Wildbienenbeet zu verwandeln. Tatkräftige Unterstützung erhielten Sie dabei von den Lernerinnen und Lernern der 7. Klassen des Raiffeisen-Campus.

Am 14.5.2018, machten sich die Jugendlichen daran die zwei Beete zu einem kleinen Ökosystem umzupflanzen. Begleitet von Frau Birgit Meurer und Elke Kühlem von der Ortsgruppe des BUND wurden zunächst die noch wilden Beete besichtigt und ein Konzept zur Bepflanzung entworfen. Frau Meurer erklärte, es sollte für jede Insektenart die passende Nahrung in jeder Jahreszeit geben. Zusätzlich sollte in die Beete lockere und nährstoffarme Erde kommen, weil sonst Gräser und Löwenzahn zum Wachsen kommen, welche aufgrund starker Rasendüngung schon reichlich vorhanden sind und die neu angesäten Wildblumen rasch verdrängen würden. Zusätzlich lernten die Jugendlichen im Unterricht, auch theoretische Grundlagen zu Ökosystemen kennen. Auch die Biologielehrer, die das Projekt von Seiten des Raiffeisen-Campus begleiten sind begeistert: „Es ist toll, dass die Kinder Unterrichtsinhalte mit praktischen Erfahrungen verknüpfen und sich damit auch noch für die Gemeinde in ihrer Heimat engagieren können. So kann echtes, nachhaltiges Lernen stattfinden.“

Nach zwei Tagen Einarbeitung und Konzeptentwicklung ging es dann praktisch zur Sache. Während einige Gruppen sich mit der Verbreitung von Informationen an die Bürger durch Schilder und Artikel befassten, suchten weitere Lernerinnen und Lerner die Pflanzen aus und kümmerten sich um eine ordentliche Beetanordnung. Neben einem Abschnitt der die Farbenvielfalt der Wildblumen zur Geltung bringen soll, wird es auch einen Blühkalender geben, in dem je nach Jahreszeit die passenden Pflanzen blühen. Kleine Schilder sollen Passanten über die jeweiligen Pflanzenarten informieren. Nicht zuletzt machten sich auch eifrige Jugendliche daran, das Beet auch ordentlich zu bepflanzen. Hierzu wurden mehrere Tonnen Kies verteilt, Humus untergeharkt und mit Unterstützung durch Rudi Hehl von ‚Lass Leben – Naturbaustoffe Wirges‘ die passenden Samen ausgesät.

Inzwischen sind die ersten Keimlinge erschienen und es heißt nur noch warten, bis die Blütenpracht gedeiht und die fliegenden Besucher bewundert werden können. Lassen Sie sich von diesem Pilotprojekt inspirieren und leisten auch Sie einen Beitrag zur Artenvielfalt in unserer Heimat. Hierbei unterstützt Sie gerne die BUND Ortsgruppe Dernbach und die Beetpaten im Mitmachportal (http://mitmachportal-dernbach.de).

 

 

Knapp zwei Jahre nach der Gründung der eSG RC Snackbar kommt das noch junge Unternehmen dem Ziel, das die Lernerinnen und Lerner von Beginn an verfolgt haben, immer näher: Das eigene Bistro.

Sonderverkauf im neuen Design

Während der Wirtschaftskurs des ersten Jahrgangs sich ganz der Gründung der eSG gewidmet hat, konnten die beiden darauffolgenden Kurse den Verkauf am Automaten immer weiter optimieren. Gleichzeitig galt es, die daraus gewonnenen Erkenntnisse für den Aufbau des eigenen Bistros zu nutzen und ein Konzept zu entwerfen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Mensa standen den Lernern dann auch entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung. Da der Dauerbetrieb noch nicht vollständig zu Ende geplant werden konnte, nutzen die Lernerinnen und Lerner die Übergangszeit, um sich mit den neuen Begebenheiten vertraut zu machen. Deutlich einfacher gestaltete sich ein erstmals durchgeführter Milchshake-Verkauf, dessen Planung auf Grundlage einer Hausarbeit entstanden war. Mit Wasserbecken im Hintergrund und Kühlmöglichkeiten lässt sich ein solches Projekt gut realisieren.

Dank gilt an dieser Stelle allen, die diesen neuen Abschnitt ermöglicht haben. Ohne die tolle Unterstützung durch den Schulvorstand, viel Verständnis bei der Genussmanufaktur und die Neugier der jungen Kunden der eSG wären diese Verkaufswochen nicht möglich gewesen. Und so freuen sich die verschiedenen Gruppen der eSG auf weitere neue Aktionen und den dann bald startenden Regulärbetrieb des Bistros.

Musik an – und dann?

Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen und es steht Mathe auf dem Stundenplan. Da kann der Kopf am Nachmittag schnell mal rauchen. Bevor in diesem Zustand dann doch nur wenig hängen bleibt, heißt es erst einmal durchlüften. Nicht nur die Türen und Fenster müssen auf, sondern auch der Kopf braucht frische Luft. Ein Energizer muss her.

Statt eines Mathevideos startete Frau Kern deshalb ein Video aus der „Lets dance“ Reihe. Stuhl zur Seite, eine Reihe in der Mitte und los gehts. Selbst die „Bewegungsmuffel“ ließen sich anstecken oder hatten zumindest Spaß, ihren Mitlernern bei der ein oder anderen vielleicht nicht ganz so synchronen Übung zuzuschauen. Synchrone Übung? Symmetrie? Mathe ist wirklich überall! Mit diesem vermeintlichen Zeitverlust konnte auch die Matheaufgabe mit frischer Energie einfacher gelöst werden.

Fisch ist nicht gleich Fisch. Das Aussehen lässt sich genau beschreiben.

Wer kurz vor den Ferien in die 5a spaziert kam, der wunderte sich vielleicht kurz über das Fischaroma im Klassenraum. Das lag am Fishtasting, das die Klasse vor kurzem im Erdkundeunterricht von Frau Rücker veranstaltet hatte. Nachdem es im Unterricht um die Nordseeküste und auch den Fischfang in den dortigen Gewässern ging, verkosteten die Lernerinnen und Lerner vier verschiedene Fischarten aus diesem Naturraum.

Aussehen, Geschmack, Gar- und vor allem Fangmethode wurden untersucht und verglichen, denn einen Beitrag zum nachhaltigen Fischfang kann mit einem genauen Blick auf die Verpackung jeder leisten.

Matjes!

Die 5a zumindest war sich nach dieser Stunde einig: Lecker! Fisch!

 

1.Wie heißt der größte See in Rheinland-Pfalz?

2. Wie lautet der Fachbegriff für ein Gemisch aus Fluss- und Meerwasser mit einem Salzgehalt von 0,1 – 1%?

Hätten Sie’s gewusst? Unsere Sieger des diesjährigen DIERCKE Wissen-Wettbewerb wussten Bescheid und zeigten ein breites geographisches Grundwissen. So konnten wir in diesem Jahr unserem Schulsieger Max aus der 9a gratulieren, der sich in zwei Runden zunächst gegen die Mitlerner seiner Klasse und anschließend gegen die übrigen Klassensieger aus der Mittelstufe durchsetzen konnte. In einer weiteren Wettbewerbsrunde beteiligten sich zahlreiche Lernerinnen und Lerner der Orientierungsstufe und hier erzielte Fiona aus der 5b einen deutlichen Sieg.

Fiona und Max mit ihren Urkunden

Fachkonferenzvorsitzende Frau Rücker freute sich, den Siegern im Rahmen der Schulversammlung ihre Urkunden und Sachpreise zu überreichen.

Herzlichen Glückwunsch!

Hier finden Sie übrigens die Antworten auf die eingangs gestellten Fragen:

  1. Brackwasser
  2. Laacher See
„Ist er es wirklich?“ „Das kann doch nicht sein!“ Verwundert waren die Lernerinnen und Lerner der Klassen 6a und 6b bei ihrem 2. Raiffeisen-Tag. Im vergangenen Jahr hatten sie das Geburtshaus Raiffeisens in Hamm besucht und nun standen sie vor dem Raiffeisenhaus in Flammersfeld, dem ehemaligen Rathaus zu Raiffeisens Zeit als Bürgermeister. Und sie wunderten sich, denn die Person, die sie in Empfang nahm, hatte verblüffende Ähnlichkeit mit „dem echten“ Friedrich-Wilhelm Raiffeisen. Schnurbart und Brille verliehen dem Gastgeber Josel Zolk (Mitglied der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft) tatsächlich ein wahrhaft „Raiffeisen“sches Auftreten.

Bügermeister a.D. Josel Zolk begrüsst die Lernerinnen uund Lerner im Raiffeisenhaus

Und auch wenn er es nicht wirklich war, konnten die Lernerinnen und Lerner von Herrn Zolk einige interessante Anekdoten und Daten über Raiffeisen erfahren. Von Raiffeisens Idee als Antwort auf die Not seiner Zeit über die weltweite Verbreitung seiner genossenschaftlichen Grundsätze bis hin zur aktuellen Ernennung zum immateriallen Weltkulturerbe durch die UNESCO führte Herr Zolk die Lernerinnen und Lerner mit ihren Lehrkräften Frau Kern und Herrn Deinert. Auch im schön angelegten Garten machten sich die Lernerinnen und Lerner mithilfe eines Kreuzworträtsels selbst auf Spurensuche und entdeckten unter anderem einen alten „Backes“ und einen Brunnen.

Lernerinnen und Lerner auf den Spuren Raiffeisens

Mit vielen spannenden Einblicken im Gepäck traten sie dann die Rückreise zum Raiffeisen-Campus an und können nun noch besser erklären, was es mit unseren Namensgeber auf sich hat.

An einem trüben Dienstagmorgen starteten wir, die Jahrgangsstufe 5, zu „unserer“ Apfelwiese zwischen Ötzingen und Sainerholz, um dort die Artenvielfalt dieser Streuobstwiese zu entdecken. Insgesamt wanderten wir 9,02 Kilometer in etwa 3 Stunden.

Neugierig und zugleich entspannt…

Am Ziel angekommen, ließen wir uns erst einmal zur Erholung in die Wiese fallen. Nach dieser kurzen Pause machten wir uns dann schnell an die Arbeit. Mit Becherlupen, Keschern, Bestimmungsbüchern und Maßbändern ausgestattet, ging es darum, die Tiere und Pflanzen innerhalb eines Quadratmeters auf der Streuobstwiese zu entdecken und diese mit Hilfe von Bestimmungsbüchern oder „Was blüht denn da?“-Apps auf unseren Handys (diese durften wir heute ausnahmsweise benutzen) zu bestimmen. Dies war nicht so einfach, denn das hoch gewachsene Gras ermöglichte es vor allem den Insekten, sich nach dem ersten Erblicken oft schnell wieder zu verstecken.  Insgesamt haben wir ca. 70 verschiedene Tier- und Pflanzarten bestimmen können. Vor allem die große Vielzahl an Heuschrecken, wie z.B. das Große Heupferd, die Punktierte Zartschrecke oder die Roesels Beißschrecke faszinierten uns neben Pflanzen wie der Berg Flockenblume und der Echten Kamille sehr.

Unser Tag in der Natur zeigte uns, dass Streuobstwiesen ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind. Übrigens werden Streuobstwiesen mit zunehmenden Alter ökologisch immer wertvoller, so dass es sicher spannend wird, diesen Lebensraum in der Zukunft weiter zu beobachten.

Mona verliest im Namen des Vorstandes den Prüfungsbericht

Nach erfolgreicher Jahresprüfung der Schülergenossenschaft RC-Snackbar konnte die zweite Generalversammlung des noch jungen Unternehmens am Ende des Schuljahres durchgeführt werden. Erfreulicherweise war die Zahl der einzuladenden Mitglieder seit der letzten Versammlung nochmal deutlich gestiegen. Mitglieder aus der Lerner- und Lehrerschaft, aber auch vereinzelte Eltern nahmen die Einladung an und waren neben dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und dem Vertreter der Partnergenossenschaft anwesend.

Vorstand und Aufsichtsrat im 3. Geschäftsjahr

Als letzte Amtshandlung hatten die gewählten Vertreter der Genossenschaft die Aufgabe, einen Blick zurück auf das vergangene Geschäftsjahr zu werfen und sowohl über die geleisteten Aktionen als auch über die Finanzen Auskunft zu geben. Auch ein Ausblick auf das neue Geschäftsjahr durfte nicht fehlen. Nach vielen Informationen des Vorstandes wurden die Mitglieder selbst aktiv. So stimmten sie beispielsweise über den Vorschlag zur Verwendung des Überschusses ab und entlasteten anschließend Vorstand und Aufsichtsrat. Damit wurde der Weg für die Neuwahl der beiden Gremien freigemacht. Gewählt wurde schließlich ein neues Dreier- bzw. Viererteam, welches sich bisher schon im Rahmen anderer Aufgaben bewährt hat.

Ein Dank gilt an dieser Stelle allen, die im vergangenen Schuljahr diesen erfolgreichen Abschluss ermöglicht haben und allen, die die Arbeit der eSG im Hintergrund unterstützt haben.

Ein großes Dankeschön gilt Herrn Veith, dem Vertreter der Partnergenossenschaft.