Auf eine Zeitreise ins Mittelalter begaben sich die Klassen 6a und b, um sich selbst ein Bild von der Zeit und Lebensbedingungen vor rund 1000 Jahren zu machen.

Nach der thematischen Einstimmungen galt es bekannte Redewendungen auf den Grund zu gehen. „Sich aus dem Staub machen“ ist wohl jedem bekannt, doch bei der Herkunft kommt man schnell ins Grübeln. Die Lernerinnen und Lernern gingen auf Spurensuche und gelangten zu dem Ergebnis, dass die Wurzeln tatsächlich bis ins Mittelalter, genauer bis mitten ins Kampfgetümmel, zurückreichen.

Im Anschluss wurden in Gruppen verschiedene Aspekte rund um die Burg, angefangen beim Burgbau über den Alltag und die Feste auf einer Burg bis hin zur Verteidigung bzw. zum Angriff einer solchen, erarbeitet und auf Plakate festgehalten und präsentiert.

Obwohl vielen nach diesem Tag bereits klar war, dass ein Leben auf der Burg durchaus nicht so schön und angenehm war, wie es einige Ritterfilme uns glauben lassen wollen, übt das Mittelalter immer noch eine ganz besondere Anziehungskraft aus und so wurde der Besuch einer richtigen Burg, der Marksburg am Rhein, schon mit Spannung erwartet.

Im Erdkundeunterricht bei Frau Hartung fertigten die Lernenden der Klasse 6b in zufällig gewählten Partnergruppen Reiseprospekte vom letzten Familienurlaubsziel bzw. vom eigenen Traumreiseziel an. Während jede Partnergruppe ihr Reiseprospekt und damit Urlaubsziel kurz präsentierte, machten sich die jeweils anderen Lernenden Notizen zum vorgestellten Land. Anschließend gaben sie der Partnergruppe vor dem Hintergrund der bereits erarbeiteten Kriterien eines guten Reiseprospektes positives Feedback und Tipps für zukünftige Reiseprospekte bzw. Präsentationen mit auf den Weg. Schließlich zeichnete jeder Lernende alle vorgestellten Länder mit einem selbst entwickelten ländertypischem Symbol in eine Weltkarte ein. So können sich die Lernenden nach und nach in der Welt orientieren lernen.

Im naturwissenschaftlichen Unterricht bei Frau Hartung machen die Lernenden der fünften Klassen derzeit Erfahrungen mit allen Sinnen. Zum Einstieg in die Unterrichtsreihe, deren Ziel es auch ist, die Begrenztheit der menschlichen Sinneswelt zu erkennen, durchliefen die Lernerinnen und Lerner in Teams den Sinnesparcours: An der Feinschmecker-, Schnüffel-, Schüttel- und Fühlstation war jeder Lernende je mindestens einmal Versuchsleiter, Versuchsperson und Zeitwächter. Durch die Auswertung der Erfahrungen erhielten die Lernenden einen ersten Überblick über einige Sinne des Menschen. Diese werden nun einzeln beleuchtet, indem gleichzeitig naturwissenschaftlich gearbeitet wird.

Der Zahnarzt zu Besuch im Raiffeisen-Campus. Entgegen der Befürchtungen einiger Lernerinnen und Lerner wurden dabei weder die teilweise noch vorhandenen Milchzähne gezählt oder nach Löchern gesucht, noch die Zähne, wie häufig bei Putzkontrollen in der Grundschule, angefärbt.

Wieso also dann ein Besuch von Dr. Frischbier, unserem Schulzahnarzt? In erster Linie zur Prophylaxe. Es ging dabei allerdings längst nicht nur um die richtige Putztechnik – obwohl KAI auch mit von der Partie war. KAI? Kauflächen-Aussenflächen-Innenflächen – eine praktische Merkhilfe für gutes, systematisches Zähneputzen.

Herr Dr. Frischbier hielt einen kurzweiligen, reich bebilderten Vortrag und sprach dabei vor allem die Selbstverantwortlichkeit der Mädchen und Jungen einer weiterführenden Schule an. In diesem Alter müsse es jedem bzw. jeder selbst einleuchten, warum es wichtig ist auf seine bzw. ihre Zähne zu achten und sie gut zu pflegen.

Anhand von eindrucksvollen Fotografien aus dem Praxisalltag seiner Zahnarztpraxis in Montabaur verdeutlichte Herr Dr. Frischbier sehr anschaulich, was bei mangelhafter Zahnhygiene passiert. Neben den zahlreichen "Iiihhh!"s und "Ooooh"s gab es aber auch einige "Aaahhh"s, die hoffen ließen, dass seine Botschaft bei den meisten der anwesenden LernerInnen angekommen ist.

Schöne, gesunde Zähne sind ein Kapital, welches wir im Leben pfleglich behandeln sollten – ganz im Sinne einer mittlerweile 60 Jahre alten Werbung: "Damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können."

Herzlichen Dank für diesen informativen Besuch, Herr Dr. Frischbier!

Manchmal ist der Pausenhof nicht von Schülerinnen und Schülern der Realschule Plus in Wirges oder von unseren Lernerinnen und Lernern am Raiffeisen-Campus bevölkert, sondern von fleißigen Lieferanten. Diese Konstellation dreier Paketdienste jedoch ist selten. Was uns gefällt: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten wissen die Paketboten inzwischen zuverlässig, wo der Raiffeisen-Campus zu finden ist. Sie müssen eben auch neue Wege gehen, so wie wir es täglich im Unterricht versuchen. Und so wie sie die Pakete nur ausliefern, man sie aber selbst auspacken muss, so versuchen wir nicht, den Kindern das Lernen abzunehmen, sondern ihnen nur alles zur Verfügung zu stellen, was zum Lernen notwendig ist… Bildungspakete, sozusagen…

 

Verbandsgemeindebürgermeister Ortseifen gehört zu den wichtigen Unterstützern des Raiffeisen-Campus am Schulstandort Wirges und beobachtet aufmerksam die Entwicklung. Deshalb blieb ihm auch nicht verborgen, dass unsere Sechstklässlerin Amira ein außergewöhnliches Stipendium erhielt. Er ließ es sich nicht nehmen, ihr jetzt persönlich zu gratulieren. Lesen Sie nachstehend den Artikel aus dem Verbandsgemeindeblättchen:

"Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 startete in Wirges das Private Gymnasium Raiffeisen-Campus. Verbandsgemeindegremien und Bürgermeister Michael Ortseifen freuen sich über die Ergänzung und Bereicherung des schulischen Angebotes und darüber, dass es möglich war, Räumlichkeiten der Theodor-Heuss-Realschule plus kostenfrei zur Nutzung überlassen zu können. Bereits im ersten Jahrgang ist ein toller Erfolg zu verbuchen. Die 10jährige Amira erhielt von der einzigartigen Roland Berger Stiftung Unterstützung in Form eines Stipendiums. Mit diesem Schülerstipendium werden gezielt begabte, engagementbereite und leistungswillige Schülerinnen und Schüler gefördert. Amira wurde aus 112 Mitbewerbern ausgewählt und ist damit eine von 40 Stipendiaten. Sie erhält eine individuelle und qualifizierte Förderung und eine hervorragende persönliche und berufliche Perspektive. Die Übergabe des Stipendiums fand im Hambacher Schloss im Rahmen eines Festaktes statt, an dem selbstverständlich auch Campus-Direktor Bernhard Meffert und Jahrgangsleiterin Andrea Hartung teilnahmen. Bürgermeister Michael Ortseifen war es wichtig, ebenfalls persönlich und auch im Namen der Verbandsgemeindegremien zu gratulieren. Er freute sich für die junge Schülerin und die Schule, die damit beweisen, dass sich Leistungsbereitschaft lohnt. Sie sind ein gutes Beispiel und motivieren ganz sicher auch andere. Er wünschte der Stipendiatin weiterhin viel Spaß beim Lernen und den verdienten Erfolg."

Dieser Frage gingen die 5. Klassen zum Abschluss der Lernumgebung „Größen bei Flugzeugen“ im Mathematikunterricht mit Hilfe von Maßbändern nach. Zuvor hatten Sie unterschiedliche Größen, wie Länge, Spannweite, Höhe, Treibstoffverbrauch uvm. von verschiedenen Flugzeugen untersucht und ganz nebenbei das Rechnen mit Größen geübt.

Beim nächsten Thema „Größen bei Bienen“ reichen allerdings kleinere Lineale und Geodreiecke zum Messen aus. Und was ebenfalls klar ist: Eine Biene passt auf unseren Schulhof! Aber was es mit der Biene in Mathematik auf sich hat, davon berichtet Herr Wagner im nächsten Artikel…

Carmen Stricker-Dyer, 1969 in Wien geboren, ist 2001 in den schönen Westerwald gezogen und lebt seit 2010 mit ihrer Familie in Siershahn. Nach erfolgreicher Lehrabschlussprüfung als Einzelhandelskauffrau und langjähriger Berufserfahrung im administrativen Bereich schulte sie zur medizinischen Verwaltungsangestellten in Wien um. Kurz nach ihren Umzug nach Deutschland arbeitete sie als Arztsekretärin bis zur Geburt ihres Sohnes in 2007. Nun stellte sie sich neuen Herausforderungen und begann im August 2012 ihre Tätigkeit als Mitarbeiterin an unserem Gymnasium. Ihre größte Leidenschaft ist ihre Familie und Freunde. Mit ihnen unternimmt sie gerne Ausflüge, Grill- und Spielnachmittage. Wenn es die Zeit erlaubt, besucht sie ihre Familie und Freunde in Österreich und Großbritannien.

Die Sendung mit der Maus hat zum bundesweiten „Türöffner-Tag“ aufgerufen: Die Wirgeser Firma Koch Gebäudetechnik GmbH ermöglicht allen Mausfans, unterstützt durch Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus, Einblicke in die Solarenergieerzeugung im Energiepark Wirges. Alle Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung sind auf der Homepage der Maus zu finden.

Am „Türöffner-Tag“ der Sendung mit der Maus können Kinder und Familien überall in Deutschland bei freiem Eintritt Sachgeschichten live erleben. Weit über 280 Einrichtungen, Unternehmen, Forschungslabore, Vereine und Werkstätten öffnen am 3. Oktober Türen, die Kindern sonst verschlossen bleiben und hinter denen es etwas Spannendes zu entdecken gibt. Die Türöffner führen ihre Veranstaltungen komplett in Eigenregie durch.

Den Startschuss zum Aktionstag gibt die Maus in ihrer Sondersendung Türen auf für die Maus – Special zum Türöffner-Tag 2012 (3. Oktober, 9.00 Uhr im Ersten) und am darauffolgenden Sonntag in Die Sendung mit der Maus (7. Oktober, 11.30 Uhr, im Ersten und bei KiKA). Ins Leben gerufen wurde die Aktion „Türen auf!“ vom Westdeutschen Rundfunk zum 40. Maus-Geburtstag 2011.

bleibt verschlossen, bis Du sie öffnest …