Es gibt eigentlich jeden Tag Grund, Dank zu sagen den Kolleginnen und Kollegen an den Primarschulen. Denn deren Vorarbeit mit unseren Lernerinnen und Lernern ist es zu verdanken, dass wir so eine motivierte und leistungsstarke Lernerschaft haben, denen wir jetzt in gleicher Weise gerecht werden wollen. Deshalb hatte das Team am Raiffeisen-Campus schon lange nach einem Weg gesucht, sich einmal auch mit einer symbolischen Geste zu bedanken. Als dann Dr. Feld als NaWi-Lehrer auch in diesem Jahr mit den Kindern eine Winterfütterungsaktion durchführte, damit unsere Sextaner die heimischen Singvögel und deren Lebensbedingungen besser kennen lernen, da kam uns die Idee, die Grundschullehrer einzuladen, sich am Raiffeisen-Campus dieses von Dr. Feld entwickelte und mit den Kindern erprobte Konzept und die dazu notwendigen Materialien einfach abzuholen. Dort, wo das terminlich nicht möglich war, organisierte Frau Düring, Frau Kronimus, Frau Berleth, Frau Piwowarsky, Frau Stricker-Dyer,  Frau Müller, Herr Meurer sowie viele Lerner und Lernerinnen die Auslieferung an die Grundschulen Haiderbach, Wittgert, Pfarrer-Giesendorf-Schule, Dernbach, Astrid-Lindgren-Schule, Ransbach-Baumbach, Joseph-Kehrein-Schule, Montabaur, Overberg-Grundschule, Siershahn, Evangelische Grundschule Mogendorf/Nordhofen, Mogendorf, Sonnenfeld-Grundschule, Hilgert, Grundschule am Ahrbach, Ruppach-Goldhausen, Ahrbach-Grundschule, Niederahr, Theodor-Heuss-Grundschule, Wirges, Kastanienschule – Grundschule, Welschneudorf, Grundschule „Am Hähnchen“, Niederelbert, Eisenbachtal-Grundschule Girod, Girod, Grundschule im Buchfinkenland, Horbach, Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule, Nentershausen, Grundschule Weroth, Weroth, Grundschule Kaden, Kaden, Goetheschule Höhr-Grenzhausen, Höhr-Grenzhausen, Waldschule Montabaur-Horressen, Montabaur und an die LGS Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige, Neuwied.

Überall trafen die Boten auf begeisterte Kinder und dankbare Kollegen, obwohl es ja eigentlich unser Ansatz war, einmal Danke zu sagen. Den Kindern an den Grundschulen wünschen wir viel Spaß mit ihrem eigenen Winterfütterungsprojekt im Raiffeisen-Campus-Stil.

Für die Statistiker hier die Liste der Materialien, die wir den 20 Grundschulen zur Verfügung stellten: 25 KG Sonnenblumenkerne, 52 Meisenknödel, 30 Futternetze mit Erdnüssen,  20 Futterhäuschen, 20 Unterrichtseinheiten und Gutscheine über 120 Meisenknödel, die wir vom Zoo-Markt Roby in Wirges zur Verfügung gestellt bekommen haben (dafür herzlichen Dank!).

Handys sind am Raiffeisen-Campus unsichtbar. Nein, wir haben keine neue Technologie entwickelt, die Mobiltelefone dem Augenschein entzieht und wir sind auch keineswegs technikfeindlich – ganz im Gegenteil, wie unsere diversen Internetportale und die ans Internet angeschlossenen elektronischen Tafeln in jedem Klassenraum beweisen. Wir haben uns sogar kürzlich intensiv und interdisziplinär mit diversen Aspekten des Mobiltelefons beschäftigt (s. Artikel zur Rohstoffexpedition.

Wir halten aber die persönliche Kommunikation zwischen wirklichen, anwesenden Menschen für wichtiger und auch für spannender und verbannen deshalb von 8-16 Uhr die Handys der Lernerinnen und Lerner in die Spinde. Warum diese auf den ersten Blick strenge Regel bildungsförderlich ist, das belegt eine lesenswerte Reportage auf Spiegel Online.

Für diejenigen, die nicht die Zeit haben, den Artikel ganz zu lesen, hier zwei der pointiertesten Passagen. Lehrer Andreas Hambourg schreibt: „Wir machen etwas Schönes zusammen, aber jeder hat so ein Smartphone, das immer wichtiger ist als der eigentliche Moment.“ Der Moment, die Wirklichkeit des Zusammenlebens, das sehen auch wir so, darf nicht von einer kleinen Maschine entwertet werden.

Und Benedict, ein 15jähriger Schüler führt aus: „Manchmal hält mich das Handy von wichtigen Aufgaben ab. Es ist eben sehr einfach, sich so abzulenken. Deswegen muss ich auch aufpassen, dass ich nicht zu oft damit rumhantiere. Im Unterricht etwa: Ich denke immer, dass es nur 30 Sekunden dauert, auf das Handy zu gucken und zurückzuschreiben. Doch es dauert immer länger.“

Damit Sie uns nicht falsch verstehen: Wir finden Handys durchaus praktisch und es ist legitim, dass Kinder, vor allem Fahrlerner, ein Handy dabei haben. Wie sollten sie auch sonst ihre Eltern erreichen, wenn ein Bus verpasst wurde. Aber der Raiffeisen-Campus ist ein Ort der Bildung und der Begegnung. Und auch ohne Handy jeden Tag spannend genug…

Madeleine Müller und Johannes Meurer absolvieren in diesem Jahr ihr freiwilliges soziales Jahr am Raiffeisen-Campus und niemand im Team möchte auch nur einen Tag auf ihr großartiges Engagement verzichten. Aber auch ihr Engagment währt nur ein Jahr und so dürfen wir heute schon darauf aufmerksam machen, dass wir auch in diesem Jahr zum 1. August wieder zwei Stellen besetzen möchten. Bewerbungsinfos und alle Informationen finden Sie auf der HP des Kulturbüros, Sie können aber auch einfach unter andrea.hartung@raiffeisen-campus.de einen Gesprächstermin mit der FSJ-Mentorin Frau Hartung und den aktuellen FSJlern vereinbaren…

Zugebener Maßen eine überspitzte Interpretation eines lesenswerten Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) vom 15.12.12 mit dem Titel "Frontalunterricht macht klug". Die Unterüberschrift informiert weiter: "Problemorientierter oder offener Unterricht – die ganze moderne Pädagogik stiftet wenig Nutzen. Am besten ist noch immer moderner Frontalunterricht, fanden Forscher heraus." Das (unbeabsichtigte?) Paradox irritiert zunächst. Denn "moderner Frontalunterricht" ist ja nicht das Gegenteil von "moderner Pädagogik", sondern die Renaissance des Frontalunterrichts als einer möglichen Form des Unterrichts ergibt sich ja eben aus den Forschungen, die die Reformpädagogen angestoßen haben.

Was Frau Kloepfer dann berichtet, überrascht uns am Raiffeisen-Campus wenig. Es ist nach wie vor hilfreich, wenn ein ausgebildeter Pädagoge mit den Lernerinnen und Lernern im Unterricht spricht. Wenn er das zugleich mit allen Kindern tut, nennt man das Frontalunterricht. Damit dieser möglich ist, wird unser Mobiliar seinem Namen gerecht, ist also flugs umstellbar. So müssen Kinder bei einer Einheit mit Frontalunterricht nicht wie so häufig längere Zeit ihre jungen Hälse verdrehen, um dem Unterricht folgen zu können. 45 Minuten Frontalunterricht jedoch ist wenig hilfreich, auch wir Erwachsenen verlieren bei langen Vorträgen manchmal die Konzentration, selbst wenn sie durch kurze Dialoge unterbrochen werden.

Auch die Ergebnisse der Studie sehen wir skeptisch. Wenn z.B. der Fremdsprachenlehrer die Grammatikregel an die Tafel schreibt, kurz erläutert, abschreiben lässt und dann memorisieren lässt, ist ein messbarer Lernerfolg am nächsten Tag zweifelsohne gegeben. Wenn man sich hingegen deutlich mehr Zeit lässt und die Kinder forschend selbst herausfinden, welche Regelmäßigkeit aus zwanzig Beispielsätzen abzuleiten ist, die Regel dann selbst formulieren, ein wirkliches A-ha-Erlebnis haben und sich an ihrem Erfolg freuen – dann ist der Lernerfolg zwar am nächsten Tag der gleiche oder sogar geringer, weil die Kinder länger brauchen, um zum gleichen Ergebnis zu kommen, langfristig aber ist die Methode des entdeckenden, forschenden Lernens nicht nur motivierender, sondern auch erfolgreicher. Statt mit Ergebnissen wird man nun mit echten Erfahrungen konfrontiert und, das weiß jeder Erwachsene, ist durch nichts zu ersetzen.

Wir am Raiffeisen-Campus halten daher die einzelnen Sozialformen (Frontalunterricht, Partner- und Gruppenarbeit, Einzelarbeit etc.) nicht für ein geeignetes Thema ideologischer Diskussionen. Wir schließen uns lieber dem Fazit des Artikels an, das wie wir den Mix für hilfreich hält und dabei ausschließlich den Lernerfolg der Kinder und Jugendlichen für das relevante Kriterium:

"Der Lehrer solle präsentieren, erklären, Zusammenhänge stiften. Zwischendurch müssten die Schüler selbst ausprobieren, debattieren, trainieren. „Aber nicht zu lange alleine“, sagt Felten. Und auch Bildungsökonom Schwerdt warnt davor, seine Ergebnisse als Aufforderung zu lesen, ganz zum Frontalunterricht zurückzukehren. Aber wieder ein bisschen mehr davon steigere Schülerleistungen nun einmal unmittelbar."

Die Realschule Plus lud ein und unsere beiden fünften Klassen nahmen gerne am Völkerballturnier teil. Der Erfolg der Veranstaltung war groß, der sportliche Erfolg der kämpferisch starken 5er mit ihrem Coach Herrn Schenkelberg leider nicht so groß. Was aber zählt ist, dass unsere 5er ihre Niederlage sportlich nahmen und die Schuld nicht bei Dritten suchten ("Der Ball war ungwohnt, das Feld war schlecht geheizt und der Gegner trug grelle Trikots"). Im Gegenteil, die Lernerinnen und Lerner erkannten die sportliche Leistung ihrer Gegner neidlos an und gratulierten so wie VG-Bürgermeister Michael Ortseifen, der es sich nicht nehmen ließ, nicht nur zum Endspiel und zur Preisverleihung dazuzustoßen, sondern die Preise auch selbst mitzubringen und zu stiften. Dass er dabei nicht ohne Augenzwinkern Schulleiter Meffert bescheinigte, er sei stolz, dass "seine" Schule gewonnen habe und nicht der Raiffeisen-Campus, nehmen wir ebenfalls sportlich. Schließlich wissen wir uns von der VG am Standort Wirges geschätzt. Ein herzliches Dankeschön für die Ausrichtung an die Kolleginnen und Kollegen der Sportfachschaft der Realschule Plus. Wir werden uns im Frühjahr mit einem Fußballturnier auf dem Rasenplatz revanchieren.

Vor Weihnachten wurde in den 6. Klassen der Schulsieger im Vorlesen gesucht und nach einem kurzweiligen Vormittag und einer kniffligen Jury-Entscheidung waren die Würfel gefallen: Arian, Klasse 6b, hat den Wettbewerb für sich entscheiden können.

Für die Jury konnten drei jung gebliebene Senioren aus dem Seniorenzentrum Azurit in Montabaur gewonnen werden, die sich der, wie sich schnell zeigte, nicht einfachen Aufgabe stellten, den besten Vorleser in den 6. Klassen zu finden. Komplementiert wurde die Jury durch Frau Acker, Seniorenzentrum Montabaur, und Frau Hartung. Angetreten waren die jeweiligen Klassensieger der Klassen 6a und b, die uns sogleich in ferne Länder entführten, Drachen und Feen durch das Klassenzimmer spazieren und uns bei einem packenden Fußballspiel mitfiebern ließen.

Nach diesem ersten Durchgang mit den vorbereiteten Textstellen galt es im Anschluss, einen unbekannten Text lebendig und unterhaltsam zu lesen. Und so lernten die übrigen Mitlerner auf witzige Weise Rico, Oskar und den Beginn einer wunderbaren (Männer-) Freundschaft kennen – das Publikum konnte sich an so mancher Stelle das Lachen nicht verkneifen, was nicht zuletzt auf die sehr gelungenen Vorträge der Leser zurückzuführen war.

Zunächst vielen Dank an alle Vorleser, die ihre Sache wunderbar gemacht haben und uns einen schönen Vormittag beschert haben und, obwohl nur einer Schulsieger werden konnte, alle Sieger sind und mit einem Buchpreis, mit der freundlichen Unterstützung von Frau Maria Meurer, bedacht wurden.

Danke auch an die Jury, die sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat und einen würdigen Vertreter des Raiffeisen-Campus für die Kreisebene, die nächste Runde im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, gefunden hat.

Für die nächsten Runde wünschen wir Arian schon jetzt viel Erfolg!

Die 6. Klassen des Raiffeisen-Campus beschäftigten sich im ersten Halbjahr des Schuljahres unter anderem mit Zeichnungen die lediglich aus einer Linie bestehen. Angefangen beim Haus vom Nikolaus über Linienzeichnungen des amerikanischen Künstlers und Illustrators Saul Steinberg bis hin zu Federzeichnungen von Picasso erarbeiteten sich die Lernenden erste eigene Zeichnungen zum Thema „Balanceakt“. Inspirieren ließen sie sich dabei von Drahtplastiken des amerikanischen Künstlers Alexander Calder. Zu Verfügung stand jedem Lernenden 1m Draht die frei gestaltet werden durften. Diese Vorgabe stellte die Lernenden vor die Herausforderung, dass sich sich bei der Gestaltung und Umsetzung ihrer Plastiken auf die wesentlichen charakteristischen Elemente und Merkmale beschränken mussten. Es entstanden abstrakte, reduzierte Plastiken die sehr dynamisch wirken und auf die unsere Jungkünstler stolz sein dürfen.

„Ihr Kinderlein kommet“ singen viele Menschen in diesen Tagen und denken an das Kind, das wie kein anderes das Denken der Menschheit geprägt hat. Für Muslime und Juden ein bedeutender Prophet, für uns Christen ein Mensch, der ganz der göttliche Vater ist, der seinerseits die Kinder zum moralischen Ideal erhebt („Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“).

Wir feiern ein typisches Kind der Unterschicht seiner Zeit: Mittellos und unterprivilegiert aber mit Eltern, die es darauf anlegen, dieses besondere Kind trotz oder wegen der für sie merkwürdig geheimnisvollen Umstände seiner Herkunft zu einem aufrechten Menschen zu erziehen.

Jesu Eltern hatten wohl kaum Schulbildung und hadern zunächst mit seinem Wissensdrang und seiner eindrucksvollen Gelehrsamkeit, als er mit zwölf Jahren die Theologieprofessoren seiner Zeit mit seinen Fragen erstaunt.

Aber am Ende steht seine Mutter unter dem Kreuz und protestiert so für ihren Sohn und gegen das unmenschliche religiöse und politische Establishment ihrer Zeit. Sie wird zur Ikone der Bewegung ihres Sohnes – der jungen Kirche – und heute werden zu selten ihre eindrucksvolle Menschlichkeit, ihre Selbstzweifel und ihre Unsicherheit im Blick auf ihren Sohn thematisiert. Stattdessen wird sie zur Halbgöttin stilisiert, sie, die nichts lieber hatte als auf der Seite der Menschen zu sein, auf der Seite der suchenden Jünger, die sich vor Angst in einem Haus verbarrikadiert hatten, als ihr spiritueller Führer nur noch selten er-innert wurde.

Wir am Raiffeisen-Campus verstehen uns wie unseren Namensgeber als engagierte Christen, als christliche Schule. Und so feiern wir Weihnachten als Verpflichtung, die Kinder nicht naiv zu idealisieren, aber dennoch in ihnen eine Qualität neu zu entdecken, die wir Erwachsenen so oft vermissen lassen. Eine echte Neugier auf das Leben; den Glauben an das Gute; die Hoffnung auf eine bessere Welt. Deshalb lernen wir am Raiffeisen-Campus nicht für sondern mitten im Leben.

Vielleicht sollten wir an Weihnachten unseren Zynismus auf Seite schieben und wieder daran glauben, dass das Kind im Futtertrog Recht hat. Das gäbe uns Kraft bei unserer Aufgabe als Eltern und Pädagogen. Dass Kinder die Zukunft sind, ist heute beinahe schon ein banaler Spruch geworden. Dass er nicht nur wahr ist, sondern uns verpflichtet, uns mehr für eine bessere Welt einzusetzen als bisher, das ist ganz und gar nicht banal. Also: „Gib acht – ein Kind!“

Findet, mit gesegneten Weihnachtswünschen,

Ihr

Bernhard Meffert, Religionslehrer am Raiffeisen-Campus

P.S. Mit diesem Artikel verabschiedet sich die Redaktion der Website in die Weihnachtspause und meldet sich am 2. Januar mit neuen Meldungen zurück.

…das ist der neue und auch sehr zutreffende Titel der Lernerzeitung am Raiffeisen-Campus. "Under Construction", weil sie noch in Arbeit oder in der Weiterentwicklung ist und dies wird die Zeitung immer bleiben, denn getreu dem Leitbild des Raiffeisen-Campus möchte auch die Redaktion der Zeitung sich stetig weiter entwickeln, wagen Neues anzudenken und sich nicht scheuen Dinge oder Ideen, die sich nicht bewähren, zu ändern.

Kurz vor den Ferien war es dann soweit. Voller Freude empfing die AG-Lernerzeitung um Frau Kisters gespannt die druckfrischen Exemplare der ersten Ausgabe der Lernerzeitung.

Nach vielen Wochen Arbeit waren alle beteiligten Lernenden gespannt und erleichtert das Ergebnis ihrer Arbeit nun in den Händen halten zu dürfen. Pünktlich vor Beginn der Weihnachtsferien konnte die Zeitung an die Lerner- sowie die Lehrerschaft des Campus verkauft werden. Die Nachfrage war groß, denn es gab spannende Berichte und exklusive Interviews zu lesen. Aber auch für Witze und Comics war gesorgt. Dank des Fördervereins des Raiffeisen-Campus war es der AG überhaupt möglich, ihre Ideen auch in ausreichender Menge drucken zu lassen. Wir möchten uns dafür herzlich bedanken und freuen uns über jeden Sponsor für die nächste Ausgabe.

Es gibt Texte, die sprechen uns am Raiffeisen-Campus aus der Seele. Zum Beispiel der von Tillmann Prüfer aus dem Zeit-Magazin vom 6. Dezember. Er wettert, durchaus etwas polemisch (was wir aber nachvollziehen können) gegen die Berliner Schulen, die, so Prüfer, zwar den Kindern eine entspannte Zeit gönnen würden, gleichzeitig ihnen aber wenig beibringen würden.

Wir finden interessant und erfreulich, dass immer mehr Eltern verstehen, dass Anstrengung beim Lernen unvermeidbar ist und Leistung dann erst wirklich Freude macht, wenn man sie erringen muss. Anstrengungsvermeidung ist vielleicht die Kinderkrankheit Nr. 1 in Deutschland und wir kämpfen dagegen an. Mit unseren Eltern um die uns anvertrauten Kinder, deren Zukunft uns am Herzen liegt.

Tillmann Prüfer schließt: „Ich habe die Schule gehasst, aber sie hatte recht.“ So weit würden wir nie gehen, denn Schule darf Spaß machen. Aber der Spaß muss das Ergebnis sein, nicht die Voraussetzung.

Aber das alles hat Tillmann Prüfer viel konkreter und pointierter selbst formuliert. Deshalb: Unbedingt lesen! Hier!