Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft überreichte in Mainz Kulturstaatssekretär Walter Schumacher den offiziellen Antrag auf Anerkennung der Genossenschaftsidee als immaterielles Weltkulturerbe. Zum ersten Mal nimmt die Bundesrepublik Deutschland an dieser Auszeichnung teil, das materielle Weltkulturerbe ist hingegen ja bereits fester Bestandteil der öffentlichen Wahrnehmung, so zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Mittelrheintal bis Koblenz. In seiner Eigenschaft als Mitglied des Kuratoriums der Gesellschaft war Herr Meffert mit Vorstandsmitglied Josef Zolk nach Mainz gereist, um den Antrag auch persönlich zu übergeben. Staatssekretär Walter Schumacher nahm sich viel Zeit, um zu hören, was die Raiffeisen-Gesellschaft im Verbund mit der Schulze-Delitzsch-Gesellschaft motiviert hat, diesen Schritt zu gehen. Es geht beiden Vereinen nicht um die Verharrung oder Würdigung von Geschichte, sondern um die Anerkennung des weltweiten Erfolges einer Idee aus dem Westerwald, die auf allen fünf Kontinenten großartigen Erfolg feiert und die es verdient, in der Öffentlichkeit noch stärker wahrgenommen zu werden.
Unlängst kam es im Klassenraum der 5b zu einem Lawinenabgang, bei dem jedoch glücklicherweise niemand zu Schaden kam. Doch was war passiert?
Die Lernenden beschäftigten sich im Erdkundeunterricht bei Frau Bittger mit den Auswirkungen, die der Massentourismus auf die Alpen hat. So wird zum Beispiel die Lawinengefahr erhöht, wenn Bannwälder zu Gunsten von Hotels und anderen touristischen Bauten weichen müssen. Um das Funktionsprinzip eines Bannwalds nachzuvollziehen, wurde im Klassenraum ein Lawinenmodell aufgebaut. Eine Styroporplatte bildete den Hang und da der diesjährige Winter keinen Schnee lieferte, musste Sand als Schneeersatz dienen. Die Lernenden verteilten zu Beginn der Stunde den befeuchteten Sand auf der Styroporplatte und pflanzten einen Bannwald, der aus Zahnstochern bestand.
Am Ende der Stunde wurde dann der Wald gerodet, indem die Bäume/ Zahnstocher vorsichtig entfernt wurden. Und tatsächlich: Der Sand begann zu rutschen, es kam zur „Lawine“.
Ein einfacher aber eindrucksvoller Modellversuch, der zeigt, wie wichtig es ist, die Vegetation im Alpenraum zu erhalten, denn Wurzeln und Bäume sind ein überaus wirksamer Lawinenschutz im Winter und können im Sommer vor Muren schützen.
Beim Besuch im Rittersaal von Schloss Montabaur, dem Sitz der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) drehte sich für die Klasse 7a in Begleitung von Frau Hartung und Herrn Meurer alles um Stil, Etikette & Tischmanieren.
Nach einem außerordentlichen freundlichen Empfang und einer sehr freundlichen Begrüßung durch die Damen Wendling, Dentel, Damer, Sturm, Isack und Kautz ging es in den wunderschön hergerichteten Saal, in dem die Lerner den Projekttag verbringen sollten. Jeder durfte sich kurz mit einem „Geheimnis“, einer Information über sich, die vielleicht nur wenige kennen, vorstellen und seine Erfahrungen in Bezug auf Sitten und Benehmen schildern.
Daraufhin begann die Einführung in die Regeln des sittlichen Benehmens: Die Lerner erfuhren und reflektierten die Rangordnung bei der Begrüßung, die im Smalltalk angebrachten Themen und die unterschiedliche Wirkung der Körpersprache bei einem Gespräch.
Tischmanieren stellten ein Schwerpunktthema dar, sodass es dann in drei Gruppen arbeitsteilig noch praktischer weiter ging: Mit beachtenswerter Begeisterung konnten die Lernenden schon nach kurzer Zeit Servietten falten und den Tisch elegant eindecken.
Das alles machte natürlich hungrig, gut also, dass daraufhin das Highlight des Tages folgte:
Ein Drei-Gänge-Menü, selbstverständlich von den Lernern serviert und durch unmittelbare Anwendung der erlernten Tischmanieren und viel Genuss verspeist!
Den krönenden Abschluss bildete eine Einführung in die Welt der angemessenen Kleidung in Abhängigkeit variierender Situationen und Anlässe. Dies ermöglichteten schließlich alle an diesem gewinnbringenden Projekttag beteiligten Angestellten der ADG, indem sie sich bereitwillig als Modell zu Verfügung stellten.
Als es schließlich mit dem Bus zurück zum Raiffeisen-Campus ging, waren die Lerner höchst zufrieden und fanden allesamt: „Dieser Projekttag war ein absolutes Go!“
Auf zu den Sternen: Die LernerInnen der Klassenstufe 5 erarbeiteten und erweiterten in 16 Unterrichtseinheiten ihr Wissen über unser Weltall. Dabei bearbeiteten die Lernenden bei Herrn Hemminger ein Stationenlernen zum Thema Weltraum, bei dem sie die benötigten Informationen aus Sachbüchern selbst heraussuchen mussten. Selbstverantwortliches Lernen also, so wie wir es am Raiffeisen-Campus in allen Fächern anstreben.
Mit dem Programm Stellarium erforschten sie den Nachthimmel und konnten sich alsbald an Sternen und der Sonne die Himmelsrichtungen ableiten. Mit dem Programm Celestia übernahmen die Lernenden die Position eines Reisenden in einem Raumschiff. Sie reisten mit reellen und theoretischen Geschwindigkeiten durch unser Sonnensystem, und lernten, dass selbst eine Reise mit der Lichtgeschwindigkeit keine Besuche zu anderen Galaxien ermöglichen kann. Der Weltraum ist einfach zu groß.
Nicht zu groß ist hingegen der Westerwald und so bildete eine Reise nach Sessenbach den Abschluss der Einheit. Dort besuchten die Gruppen die Sternwarte in Sessenbach, die von Herrn Völkel geleitet wird. Dort hben die Lernenden die Möglichkeit all ihre Fragen zum Universum einem begeisterten Hobby-Astronomen zu stellen. In einem eigensgefertigten Planetarium lässt sich ein Nachthimmel erstellen und erforschen.
Zum Glück findet man in immer mehr Zeitschriften und ihren Online-Ausgaben gute Artikel zu Erziehungsfragen, die die Eltern ermutigen, sich nicht als Kumpel oder Freundin ihrer Kinder zu benehmen, sondern eben als Eltern. Zum Kern guten Erziehungsverhalten (in Schule wie Elternhaus) gehört eine gute Balance von aufrichtigem aber nicht übertriebenem Lob und aufbauender, weil lösungsorientierter Kritik, schreibt Angela Gatterburg in ihrem Artikel für Spiegel Online, den wir Ihnen, liebes Kollegium und liebe Eltern, gleichermaßen empfehlen.
Am 26.02.2014 fand das erste gemeinsame Völkerball-Turnier der 6. Klassen der Theodor-Heuss-Realschule plus und des Raiffeisen-Campus statt. Jede Klasse stellte zwei Mannschaften, die dann in zwei Gruppen gegeneinander antreten mussten. In der Gruppe A trafen die Mannschaften der Klassen 6a des Campus und die beiden Klassen 6.2 und 6.3 der Realschule plus und in der Gruppe B die Teams der Klassen 6b, 6.1 und 6.4 aufeinander. Es wurde auf zwei Spielfeldern sehr intensiv gegeneinander gekämpft. Nach den Gruppenspielen wurden die Ergebnisse der beiden Spielfelder zusammengefasst und somit ergab sich ein Endklassement. Platz 3 in den Gruppen belegten die beiden Klassen 6.3 und 6.4. In ihrem Platzierungsspiel um Platz 5 bezwang die Klasse 6.4 die Klasse 6.3 und sicherte sich somit den 5. Platz. Platz 2 in den Gruppen belegten die beiden Klassen 6.2 und die Klasse 6b. In zwei sehr spannenden Sätzen konnte am Ende die Klasse 6.2 die Partie für sich entscheiden und belegte somit den 3. Platz.
Den jeweiligen 1. Platz in ihren Gruppen belegten die beiden Klassen 6a und 6.1, die somit das Finale unter sich austragen sollten. Gespielt wurde auf dem großen Volleyballfeld, so dass alle Spieler mitwirken durften. Es entwickelte sich eine äußerst spannende Partie. Den 1. Satz konnte die Klasse 6a vom Raiffeisen-Campus mit 15:13 für sich entscheiden. Der 2. Satz war an Spannung kaum zu überbieten und nach dem Schlußpfiff stand es 14:15 aus Sicht der Klasse 6a.
Somit siegte unsere Klasse 6a mit einem Spieler Vorsprung und die Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus jubelten. Die Siegerehrung wurde von Herrn Weinbrenner von der Theodor-Heuss-Realschule und unserem Direktor Herrn Meffert durchgeführt.
Ein Dank an unsere Kollegen für die Vorbereitung des Turniers sowie an alle Teilnehmer für die fairen Spiele.
fand in Frankfurt/Main statt. Mit einem komfortablen ****Bus der Fa. König’sReisen ging es morgens in Wirges los. Bequem und entspannt reiste man nach Frankfurt, wo um 11 Uhr das Senckenberg-Museum (Word of Biodiversity) dem Campus seine Pforten öffnete. Gemäß dem RC-Familiensamstag-Grundkonzept wurden anschließend Erwachsene und Kinder getrennt durch dieses wohl einflussreichste deutsche Naturkundemuseum geführt. Nach der zielgruppengerechten Führung war für die wiedervereinten Familien noch Zeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden und allen war klar, dass man dieses Museum kaum in wenigen Stunden zur Gänze kennen lernen kann. Wiedersehen macht also Freude…
Danach ging es im Bus in die Innenstadt, wo sich die Familien erst einmal stärkten und dann individuell Paulskirche, Zeilgalerie-Aussichtspunkt oder anderes für sich entdecken. Am späten Nachmittag fuhren wir zurück und kamen mit der untergehenden Sonne, die uns den ganzen Tag begleitet hatte, in Wirges an.
Lehrreich der Tag auch für Schulleiter Meffert, der – es war ja Familiensamstag angesagt – mit seiner kompletten Familie mitreiste. Er konnte nach Ablauf des Tages den Satz "Ich hab mal vier Goldminen Level zehn Schub gegeben" ins Deutsche übersetzen…
Am Schluss dankte er der Fa. König’sReisen für die perfekte Organisation, dem Chauffeur Christian Albert für die souveräne und umsichtige Fahrweise und den Familien fürs Mitfahren. Eine Umfrage unter den Mitreisenden ergab, dass großes Interesse an einer Wiederholung dieses neuen Ausflugsformates besteht. Wir werden liefern…
P.S. = Update
Die Auswertung der Feedbacks hat ein überwältigend positives Echo ergeben sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen, deshalb kümmern wir uns ganz besonders und erst recht um die Kommentare, die auch Verbesserungsvorschläge enthalten. Einen davon möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Eine Mutter bedankt sich, weist aber darauf hin, dass es noch schöner gewesen wäre, wenn mehr Familien ihrer Klasse teilgenommen hätten. Und Herr Meffert hörte bei Erwähnung der Fahrt in einer Klasse, dass die LernerInnen davon gar nichts gewusst hätten – trotz Elternbrief mit ausführlicher Ankündigung. Da können wir noch besser werden…
In vier Projekttagen unter der Leitung von Frau Hartung erarbeiten die Lernerinnen und Lerner der Sekundarstufe 1 am Raiffeisen-Campus grundlegendes Wissen und Fertigkeiten im Bereich ökonomischer Kompetenz. Die Projekttage unterscheiden sich deutlich von anderen Schultagen, denn die Klassen teilt sich in Gruppen auf und bearbeitet so einen Lernzirkel, der jeweils auf zwei Jahre angelegt ist. Die Themenvielfalt ist groß und da jede Gruppe ihr Vorgehen und die Auswahl der Stationen selbst bestimmt, sind die Freiheiten über den Tag gesehen recht groß. Aber alle wissen: Das im Wirtschaftsmerkhefter gesammelte Wissen mündet in eine Note und im besten Fall in einer Auszeichnung als Zeugnisbeiblatt. So verbinden sich echte Leistungsorientierung mit kreativen Zugängen zu einer Materie, die auch schon für FünftklässlerInnen viel Spannendes bereithält.
Herr Johannes Meurer, FSJ 12/13 am Raiffeisen-Campus, sehnt sich so manches Mal nach den Lernenden zurück. So erinnerte er sich daran, dass Bälle am Raiffeisen-Campus unter der Lernerschaft heiß begehrt sind – gerade vor dem Hintergrund, dass diese schneller auf einem nahen Dach landen können, als so mancher gucken kann.
Daher kam er beim Schwelgen in guter alter Erinnerung an sein FSJ am Raiffeisen-Campus auf die gute Idee, Softbälle für die Lernerschaft zu kaufen und diese persönlich vorbei zu bringen. Gedacht, getan: Am 24. Februar überraschte Herr Meurer alt nicht nur mit seiner Anwesenheit sondern auch mit vier neuen Bällen.
Vielen lieben Dank dafür!
Nach dem gewonnenen Schulentscheid im Vorlesen, der im November ausgetragen wurde, durfte Sina aus der 6b den Raiffeisen-Campus beim Kreisentscheid in Hachenburg vertreten.
Mit großer Sorgfalt bereitete Sina im Vorfeld einen Textauszug vor, den es galt, neben einem unbekannten Text, vor der Jury überzeugend vorzulesen. Aller Aufgeregtheit zum Trotz gelang es der Schulsiegerin des Raiffeisen-Campus das Publikum wie auch die Jury in ihren Bann zu ziehen und so freuen wir uns sehr, dass Sina eine sehr gute Platzierung erreichte, auch wenn es zum Sieg nicht ganz reichte. Herzlichen Glückwunsch, Sina!

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