Unlängst kam es im Klassenraum der 5b zu einem Lawinenabgang, bei dem jedoch glücklicherweise niemand zu Schaden kam. Doch was war passiert?

Die Lernenden beschäftigten sich im Erdkundeunterricht bei Frau Bittger mit den Auswirkungen, die der Massentourismus auf die Alpen hat. So wird zum Beispiel die Lawinengefahr erhöht, wenn Bannwälder zu Gunsten von Hotels und anderen touristischen Bauten weichen müssen. Um das Funktionsprinzip eines Bannwalds nachzuvollziehen, wurde im Klassenraum ein Lawinenmodell aufgebaut. Eine Styroporplatte bildete den Hang und da der diesjährige Winter keinen Schnee lieferte, musste Sand als Schneeersatz dienen. Die Lernenden verteilten zu Beginn der Stunde den befeuchteten Sand auf der Styroporplatte und pflanzten einen Bannwald, der aus Zahnstochern bestand.

Am Ende der Stunde wurde dann der Wald gerodet, indem die Bäume/ Zahnstocher vorsichtig entfernt wurden. Und tatsächlich: Der Sand begann zu rutschen, es kam zur „Lawine“.

Ein einfacher aber eindrucksvoller Modellversuch, der zeigt, wie wichtig es ist, die Vegetation im Alpenraum zu erhalten, denn Wurzeln und Bäume sind ein überaus wirksamer Lawinenschutz im Winter und können im Sommer vor Muren schützen.

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