Gekonnt vor einer Gruppe zu sprechen will gelernt sein und ist deshalb fester Bestandteil des Unterrichts am Raiffeisen-Campus. Unser Ziel dabei ist es, dass unsere  Lernerinnen und Lerner Routine entwickeln und sicher werden, sodass sie entspannt und souverän präsentieren können. Verfügen sie über diese Kompetenz,  werden sie  das Präsentieren weder an der Universität noch im späteren Berufsleben als Hürde erleben.

Dem Deutschunterricht kommt hierbei traditionell eine besondere Rolle zu und so standen vor Kurzem in der Klasse 7b unter Anleitung von Frau Bittger Balladenvorträge an. Hierbei ging es vor allem darum, einen bekannten Text sicher, gut betont und mit einer angemessenen Interpretation vorzutragen.

Für die Vorbereitung dieser Vorträge durften nun ausnahmsweise mal die Smartphones aus den Spinden geholt werden, denn diese bieten mit ihren integrierten Diktierfunktionen die praktische Möglichkeit, sich selbst aufzunehmen und anschließend anzuhören. So merkten die Lernenden selbst, ob die Betonung schon stimmte, die Sprechgeschwindigkeit vielleicht zu schnell war und konnten an ihren Präsentationen sprachlich feilen.

Wo war denn die 7a?

Diese und weitere Fragen stellten sich die Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus. Wir, die 7a, waren in Bad Marienberg und verbrachten schöne Orientierungstage mit unserer Klassenlehrerin Frau Braun und unserem Spanischlehrer Herrn Klein.

Dort bezogen wir nach der Ankunft gleich unsere Zimmer und halfen uns gegenseitig, wenn etwas nicht klappte. Das ist doch Ehrensache! Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Programm von „Sack und Pack“ los, bei dem wir zusätzlich von Frau Conrad begleitet wurden. Es ging in Richtung Wald, und es mussten verschiedene Probleme gelöst werden, die nur als Team bewältigt werden konnten! Hier zeigten sich die einzelnen Stärken der Lernerinnen und Lerner, und wir bewiesen, dass wir zusammen gehören!

Erschöpft ging es dann am späten Nachmittag in die Jugendherberge zurück, wo ein Spieleabend und die ersehnte Nachtwanderung auf uns warteten. Die Nachtwanderung entpuppte sich zu unserer Freude sogar als eine Fackelwanderung, die so manche Überraschung bereithielt. Anschließend gab es noch leckeres Stockbrot am Lagerfeuer, bevor wir dann zur Nachtruhe in unsere Zimmer gingen und uns auf die Nacht vorbereiteten.

Der nächste Morgen war gefüllt mit Aktivitäten des sozialen Lernens, die unsere Klassengemeinschaft stärken sollten. Dabei ging es besonders darum, sich gegenseitig wertzuschätzen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Leider war uns das Wetter nicht wohlgesonnen, so dass wir kurzerhand selbst das Treppenhaus des Jugendgästehauses in Bad Marienberg belegten.

Zum Abschluss des Programmes hielten wir wichtige Erkenntnisse zur Stärkung unserer Klassengemeinschaft auf einer Baumscheibe fest, welche einen Ehrenplatz bei uns in der Klasse bekommen hat!

Wir glauben, es war eine gelungene Klassenfahrt und sie war ein weiterer Baustein auf unserem Weg zu einer klassen Klasse!

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Medienkompetenz gehört mittlerweile zu den Schlüsselkompetenzen, die Lernerinnen  und Lerner während ihrer Schulzeit erwerben sollen. Die Lernmanagementplattform itslearning, die der Raiffeisen-Campus seit nunmehr drei Jahren aktiv benutzt, veranstaltet am Donnerstag, dem 14.4. eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Schulische Medienentwicklungsplanung“

Gern möchten wir interessierte Eltern auf diese Diskussionsrunde „itstalk2“  aufmerksam machen und sie herzlich einladen, daran teilzunehmen. Das Besondere an diesem Austauschformat: Sie können mit Experten live diskutieren und Fragen stellen.

Auf Wunsch erhalten Sie auf elektronischem Weg einen Mitschnitt der Podiumsdiskussion – dieses Mal vielleicht mit Ihren  Fragen und oder Anregungen, von denen auch unsere Schule profitieren könnte?

Die Anmeldung zu dieser Online-Veranstaltung ist kostenfrei, und zwar unter:

 http://www.itslearning.de/itstalk2-medienentwicklungsplanung

Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.

PS: Sie möchten schon im Vorfeld Fragen stellen und Anregungen geben? Diskutieren Sie auf Twitter unter dem Hashtag #itstalk2 mit.

Klar, viele unserer Lernerinnen und Lernen träumen schon jetzt davon, sich nach dem Abitur an einer großen Universität fernab der Heimat ins Studentenleben zu stürzen. Einige von ihnen staunten aber nicht schlecht, als sie kurz vor den Osterferien erfuhren, dass es auch im Westerwald attraktive Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gibt.

Auf Einladung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis begaben sich die Lernerinnen und Lerner der neunten Jahrgangsstufe, begleitet von Herrn Klein und Herrn Deusner, auf eine besondere Klassenfahrt.

Die erste Station war der Westerwald-Campus der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen, wo seit Jahren erfolgreich im Fachbereich Ingenieurwesen gelehrt wird. Im großen Hörsaal wurden die lul von Prof. Dr. techn. Antje Liersch höchstpersönlich über die Grundlagen der Wertstofftechnik und die Gliederung des Studiums informiert. Der anschließende Rundgang durch allerlei Werkstätten und Labore konnte den Lernerinnen und Lernern einen Eindruck von der praxisorientierten Ausrichtung des Studiums vermitteln. Nach gut zwei Stunden verließen sie bestens informiert die Hochschule und befanden sich kurze Zeit später auch schon prompt auf dem Gelände der Firma Klöckner-Pentaplast in Heiligenroth.

Die beeindruckenden Mittagessensportionen der Werkskantine sorgten für allgemeine Begeisterung und ließen alle gut gestärkt in einen ereignisreichen Nachmittag starten.
Nach einem kurzen Vortrag über die Erfolgsgeschichte des Unternehmens und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten wurde es ernst: Für die Begehung der Produktionsstätten musste Schutzkleidung angelegt werden, was sowohl zur Sicherheit als auch zur allgemeinen Erheiterung beitrug.
Eine gute Stunde dauerte die Führung durch die großen Hallen, während der die Abläufe der Plastikfolienherstellung vom Ankommen der unbearbeiteten Wertstoffe bis zum fertigen Produkt anschaulich erklärt wurde.

Als sich der Bus schließlich wieder Richtung Dernbach in Bewegung setzte, herrschte eine ungewöhnliche Ruhe. Man merkte, dass sich die Eindrücke des Tages langsam zu setzen begannen.
Ein Lerner meinte schließlich: "Ich mache mir gerade bewusst, dass ich fast jeden Tag mit einem Gegenstand in Kontakt komme, für den die beiden heutigen Ausbildungsstätten direkt oder indirekt verantwortlich sind."

Phantasievolle Evolution

Räuber oder Gejagter?  Leben an Land, in der Luft oder im Wasser? – Und welche Anpassungen sind hierfür erforderlich?

Diese und weitere Fragen stellten sich die Lernerinnen und Lerner der Klasse 7a im Biologieunterricht von Frau Steup. Nachdem sie in den vorherigen Stunden auf den Spuren von Darwin und Lamarck die Prinzipien der Evolution kennengelernt hatten, konnten sie das Gelernte nun auf phantasievolle Weise anwenden.

In Kleingruppen gestalteten die LernerInnen Phantasielebewesen und stellten diese anschließend der Klasse in einer Expertenrunde vor. Hierbei mussten sie bedenken, dass u.a. Lebensweise, Körperbau und weitere Eigenschaften des Lebewesens optimal auf die jeweilige Lebensumgebung angepasst sein müssen, um ein längerfristiges Überleben zu sichern. In der anschließenden Diskussionsrunde beurteilten die Experten die biologische Fitness der Phantasielebewesen und bewerteten die biologischen Faktoren, wobei sie auf ihr Vorwissen zum Thema zurückgriffen.

Am Ende der Unterrichtseinheit war sich die Klasse aber einig, dass längst nicht alle überlebenswichtigen Bedingungen berücksichtigt werden konnten, und so wurden sich die LernerInnen der Komplexität der einzelnen Faktoren, die in der Evolution zusammenspielen und die Entwicklung von Arten beeinflussen, noch einmal mehr bewusst.

 

 

Das Thema „Schule“ wurde bisher nicht nur in großen Romanen wie „Professor Unrat (H. Mann) und „Unterm Rad“ (H. Hesse) – um nur zwei prominente Beispiele zu nennen – auf weltliterarischem Niveau mehrfach aufgegriffen, sondern es hat auch in kleinere Gattungen wie Kurzgeschichten und Erzählungen Eingang gefunden.  

Bekanntlich zeichnen sich Kurzgeschichten – zumindest gute Kurzgeschichten – dadurch aus, dass sie die Leserin oder den Leser auf sehr subtile Art und Weise über das Geschilderte, oftmals eine alltägliche Konfliktsituation, tiefer nachdenken lassen. Beispielhaft dafür scheint mir die 1966 erschienene Kurzgeschichte „Schule im Jahr 2157“ von Isaac Asimov zu sein.

Das ironisch-sarkastische Gespräch über ein altes Buch, das der Autor zwischen dem elfjährigen Mädchen namens Marie und dem dreizehnjährigen Jungen Tommy inszeniert, offenbart  den vorausschauenden Charakter eines sprachlichen Kunstwerkes. Marie notiert in ihr Tagebuch, dass Tommy „ein richtiges Buch gefunden“ habe und stellt diesem wenig später die Frage, die jedes neugierige Kind in ihrem Alter auch heute stellen würde: „Wovon handelt es?“.

Doch über Tommys Antwort, das Buch handele von „Schule“, ist Marie regelrecht entsetzt: „Was kann man denn schon über die Schule schreiben?“, fragt sie ihren Freund und fügt hinzu: „Warum sollte jemand über die Schule schreiben?“ Tommy, der sich ihr überlegen fühlt, erzählt ihr dann in einem nahezu arroganten Ton von der Art Schule, “ wie man sie vor Hunderten von Jahren hatte.“ Obwohl Marie sich nicht recht vorstellen kann, was diese Art von Schule ausmachte, stellt sie, nachdem sie eine Weile in dem alten Buch mitgelesen hat, fest: „ Jedenfalls hatten sie auch einen Lehrer.“

In dieser auf den ersten Blick lapidaren Feststellung nimmt das Gespräch der beiden Kinder eine für die Kurzgeschichte typische unerwartete Wendung, die durch Tommys Replik: „Sicher hatten sie einen Lehrer, aber es war kein richtiger Lehrer. Es war ein Mann“, vorbereitet und schließlich von Maries durchaus irritierende Frage: „Ein Mann? Wie kann ein Mann ein Lehrer sein?“, deutlich zugespitzt wird.

Eigentlich wollte ich diesen Artikel hier beenden, um diese Frage, die mir den Titel für den Artikel geliefert hat, als Denkimpuls zu exponieren. Aber ich möchte dem Leser die  Begründung Maries nicht vorenthalten, schließlich ist sie an Sarkasmus kaum zu übertreffen: „Ein Mann ist dafür nicht klug genug.“ – Der Leser könnte geneigt sein, hier eine  Genderdiskussion avant la lettre zu vermuten – Eine solche Vermutung wäre zwar legitim, würde jedoch m.E. den Kern des Problems verfehlen. Es geht um etwas viel Wichtigeres, nämlich um die Frage, was „man“ heute mindestens wissen muss, um effizientes Lernen im Klassenzimmer und außerhalb des Klassenzimmers ermöglichen zu können.

Ganz nebenbei gibt Marie, die sich in dieser Kurzgeschichte nicht nur durch eine einfache und luzide Sprache auszeichnet, sondern auch extrem sympathische Charakterzüge verkörpert, die Antwort auf diese Frage:  „[…] meine Mutter sagt, ein Lehrer muss genau für den Jungen oder das Mädchen eingestellt werden, die er lehrt, weil die Kinder im Lernen ganz verschieden sind.“

Gewiss spricht Marie ihre Mutter zitierend eine Wunschvorstellung aus, die uns noch als ideal vorkommen mag, ihren Worten liegt aber eine lernpsychologische Erkenntnis zugrunde, die es heute didaktisch und methodisch zu implementieren gilt: Kinder sind im Lernen ganz verschieden. Darauf müssen wir uns in unserem Beruf als Lehrer einstellen. Und dieser Verschiedenheit können wir nur dann gerecht werden, wenn wir nicht das Fach, das wir unterrichten, sondern den Menschen, d.h. die Lernerin oder den Lerner als Individuum in den Mittepunkt des Lernprozesses stellen, den wir jeden Tag neu initiieren und steuern müssen. Die Fokussierung auf die einzelne Lernerin, den einzelnen Lerner, die Isaac Asimov als ästhetische Erfahrung vermittelt, stellt eine besondere didaktische Herausforderung mit großen Lernerfolgschancen dar. Marie hasst den Roboter, der den Lehrer ersetzen soll – mit Recht! nicht also in der blinden Huldigung der Technik, sondern in ihrem kritisch-reflexiven Einsatz im Unterricht liegt die Möglichkeit, bei der Strukturierung des Lernprozesses die menschliche Komponente stets im Blick zu behalten. 

Ich habe diese Kurzgeschichte zum ersten Mal während meines Studiums gelesen. Seitdem gehört sie zum Repertoire meiner Lieblingstexte, handelt es sich doch um ein kleines Meisterwerk der Erzählkunst, dessen sprachästhetische Raffinesse nicht nur einen wahren Lesegenuss bildet, sondern vor allem auch dem Leser immer wieder ein nachdenkliches Schmunzeln über die angedeutete konstruktivistische Pointe zu entlocken vermag.  

 

 

 

 

… musste sich die Deutschlehrerin Frau Bittger fragen, als sie über einigen Diktattexten der 8b saß. Die interessantesten Schreibweisen waren da auf einmal zu finden: Besonders häufig war „Göhte“ zu lesen. Wie konnte es nur passieren, dass der wohl berühmteste deutsche Autor auf einmal nicht mehr im Wortschatz der Lernerinnen und Lerner war?

Doch da kam ihr eine Idee, die sie wenig später mit der Klasse besprach. Nachdem zunächst einmal alle Schreibweisen gesammelt wurden, die fälschlicherweise in den Heften gelandet waren, war die Klasse selbst ganz überrascht und amüsiert über diese Bandbreite. Doch wo lag die Ursache dafür? Eine kurze Umfrage in der Klasse zeigte, dass fast alle den Kinofilm „Fack ju Göhte“ gesehen hatten. Dank der Smartboards mit Internetanschluss konnte schnell das Filmplakat gesucht werden und sofort merkten die Lernerinnen und Lernern, dass im Titel doch so mancher (beabsichtige) Fehler steckte. Es ist wohl zu vermuten, dass die Betrachtung des Filmplakats und die Beschäftigung mit dem Film zumindest einen kleinen Beitrag zur Rechtschreibverwirrung geleistet hat, denn unbewusst bleibt natürlich vieles in den Köpfen.

Welches Fazit zog die Klasse aus diesem Erlebnis? Kritisch bleiben beim Medienkonsum – nicht alles was gedruckt ist, ist auch korrekt. Und: Es kann nur einen Goethe geben.

Wenn man in diesen Tagen jemandem „Frohe Ostern“ wünscht, dann erhält man häufig ein durchaus freundlich gemeintes, aber irgendwie korrigierendes „Gehabt zu haben“ zurück. Als ob Ostern ein Verfallsdatum hätte. Hat es aber nicht, warum wir in diesen Ostertagen unseren Osterartikel veröffentlichen.

Ostern: Aus atheistischer Sicht doch immerhin ein Fest der Christen, das aufhorchen lässt. Da lässt sich eine ethisch revolutionäre Idee (nämlich das eigene und das Gemeinwohl in Einklang zu bringen – Liebe deinen Nächsten wie dich selbst) auch durch den Tod desjenigen, der diese Idee gegen den Mainstream seiner Zeit wirkungsvoll verkündet, der deshalb politisch unbequem wird und schließlich beseitigt werden soll – da lässt sich also diese revolutionäre Idee nicht töten. Sie lebt fort und – wie wir Christen glauben – wie jede gute Seele auch Er selbst.

Ostern ist aber älter als das Christentum. Das Wort bezeichnet wahrscheinlich ein vorchristliches Frühlingsfest. Was haben die beiden Traditionen gemeinsam? Wir feiern die Überwindung der Dunkelheit durch das Licht. Im Blick auf die Natur den Sieg des Schneeglöckchens über den Winterboden und den Sieg der Sonne über die Kälte. Wir Christen feiern darüber hinaus die Überwindung einer legalistischen Formelethik („Halte die Gebote buchstäblich ein!“) über eine sinnerfassende und menschenfreundliche („Der Mensch ist nicht für die Regeln da, sondern die Regeln für den Menschen“) und wir feiern im christlichen Glauben, dass der Tod so zum Leben gehört wie die Geburt, aber beide nur Stationen einer fortdauernden Existenz sind. Von der wir nur ahnen können, wie sie beschaffen war und sein wird. Aber da geht es uns ähnlich wie einst im Mutterleib. Wir konnten nur ahnen, dass es ein Leben außerhalb der Mutter geben kann. Und wissen jetzt, dass es dieses Leben gibt.

Gestern erfuhren wir vom Tod des 45jährigen Jazz-Sängers Roger Cicero. Heute morgen hörte ich im Radio sein Lied „Ich hätt‘ so gern noch Tschüß gesagt“ das sich an seinen früh verstorbenen Vater richtet. Nehmen wir trotz oder wegen unseres Glaubens an ein Leben nach dem Tod uns heute Zeit für einen lieben Menschen. Damit wir dafür noch Zeit haben.

Frohe Ostern! Weiterhin!

Wünscht Ihr Bernhard Meffert, Religionslehrer am Raiffeisen-Campus

Nach dem ganz Großen, dem Makrokosmos, hat sich die Klasse 5a gemeinsam mit ihrer NaWi-Lehrerin Frau Berleth nun auf Spurensuche begeben: Auf der Suche nach dem ganz Kleinen.

Nach dem Mikroskopieren von Zellen stellen sich unsere 5. Klässler nun begeistert einer neuen Herausforderung: dem Züchten von Kristallen. Und da das eben nicht von heute auf morgen geht, haben sich einige LernerInnen dazu entschlossen, daraus ein Ferienprojekt zu machen.

Wer ebenfalls nach einer spannenden und auch faszinierenden Beschäftigung für die Ferien sucht, der kann sich nach folgender Anleitung als Kristallzüchter versuchen: http://www.tivi.de/fernsehen/loewenzahn/artikel/03702/

Viel Spaß wünscht die Klasse 5a!

„Afrika“ ist das große Reihenthema, das bei der Klasse 7b als Nächstes auf dem Lehrplan steht. Die Schulbuchverlage geben sich größte Mühe, um die Reiheninhalte und deren Präsentation auf die Klassenstufe abzustimmen, aber so unterschiedlich wie eine Lerngruppe ist, lassen sich natürlich weder alle Interessen noch alle Fragestellungen der Lernerinnen und Lerner voraussehen und entsprechend anbieten.

Um dennoch eine Reihenplanung gemeinsam mit den Lernerinnen und Lernern zu ermöglichen, hat die Erdkundelehrerin Frau Bittger bei diesem Thema die Lerngruppe mit in die Planung geholt. Im Think-Pair-Share-Verfahren wurden hierbei Themenfelder und konkrete Fragestellungen erarbeitet. Und das funktionierte so: In einem ersten Schritt (Think) haben die Lernenden selbst überlegt und notiert, was sie mit dem Begriff Afrika verbinden. In einer zweiten Runde (Pair) haben sie ihre Gedanken in kleinen Gruppen ausgetauscht und darüber hinaus mehrere Fragestellungen notiert, die sich aus den Gesprächen ergeben haben. Im letzten Schritt (Share) wurden die Ergebnisse im Plenum abgeglichen und ähnliche Fragen oder Fragen zum selben Themengebiet sortiert.

Mit einem so von der Klasse vorbereiteten Fragenkatalog, der  die Themenfelder und Interessenschwerpunkte der Lernerinnen und Lerner systematisch erfasst, kann die Fachlehrerin Frau Bittger die Reihenplanung nun auch didaktisch konkretisieren.