Auch das neue Jahr startete mit einer Schulversammlung, deren Programm schon im Vorfeld eine tolle Abwechslung aus Informationen, kulturellen Beiträgen und Auszeichnungen versprach. Und davon ließ sich die Campus-Familie selbst durch das Schneechaos nicht abhalten. Während das Forum zu Beginn der Versammlung noch recht leer erschien, wurde es mit der Zeit immer voller, denn viele Lerner schafften es noch, sich durch den Schnee zu kämpfen. Selbst die zuvor schon vertagten Beiträge konnten nach und nach stattfinden, sodass zwar die Reihenfolge der Punkte getauscht, aber kein Programmpunkt verschoben werden musste.

Natürlich gab es auch bei diesem Zusammentreffen aller Lernerinnen und Lerner die traditionell schönen Programmpunkte wie die nach den Ferien sehr lange Geburtstagsliste und die Lobrunden von Lernern und Lehrern. Auch die ein oder andere Information durch die Schulleitung und Herrn Born durfte nicht fehlen. Daneben gab es einen musikalischen Beitrag aus dem Unterricht der Klasse 5b und eine Präsentation durch die AG Demokratie, die Werbung für die Teilnahme am Wettbewerb Jugend debattiert machte.

Ein besonders Lob erhielten zwei Gruppen: Viele Lernerinnen und Lerner hatten während der Adventszeit am Wettbewerb "Mathe im Advent" teilgenommen und erhielten jetzt ihre verdiente Urkunde und den dazugehörigen Applaus. Der Wirtschaftskurs der 9. Jahrgangsstufe konnte sich kurz vor Ende der Schulversammlung über den Besuch von Frau Kaiser und Herrn Walta von den Wirtschaftsjunioren freuen, welche die Gewinner des Schülerquiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ kürten. Allen Preisträgern unsere herzlichsten Glückwünsche.

Liebe Eltern, liebe Lernerinnen und Lerner, ein heftiger Schneesturm zieht über den Westerwald und der eine oder andere wird aufgrund ausfallender Busse sicher nicht zur Schule kommen.

Ob der Schulbus fährt, erfährt man bei Vertragsfahrten direkt beim Vertragspartner (Bus- oder Taxiunternehmen) oder bei den Linienbussen hier.

 

Wenn Ihr Kind nicht zur Schule kommen kann, rufen Sie bitte NICHT an, sondern schreiben eine Email an krankmeldung@raiffeisen-campus.de 

Aufgrund der mutmaßlich zahlreichen Meldungen werden wir fehlende und nicht krank/abwesend gemeldete Kinder nicht durch Anruf bei Ihnen zu Hause überprüfen können. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Wir sind auf jeden Fall schon da und freuen uns über jeden, der mit uns sicher keinen ganz gewöhnlichen sondern ganz besonderen Tag. Und damit allen warm wird, zeigen wir für alle, die es schon hierhin geschafft haben, in der ersten Stunde einen Film aus einem Land, wo es niemals schneien wird…

Und jetzt wünsche ich allen, die heute in ihr Auto oder den Bus steigen, eine sichere Fahrt!

Aus dem noch ruhigen Campus,

Ihr und Euer Bernhard Meffert, Schulleiter

 

 

 

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Bei einer Eltern-LAN erhalten Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich sowohl über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch mit MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.

Am 28.01.2017 findet in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr am Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf eine Eltern-LAN in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung statt, an der Eltern, Lehr- und pädagogische Fachkräfte kostenlos teilnehmen können.

Der Ablauf der Veranstaltung sieht folgende Punkte vor:

  • Medienpädagogische Einführung
  • Spielphase
  • Vortrag zum Thema „Exzessives Spielen“
  • Pädagogische Nachbesprechung

Weitere Informationen erhalten Sie über http://www.bpb.de/179405.
Die Anmeldung erfolgt über Christoph Mohr (mohr@wilhelm-remy-gymnasium.de), an den Sie sich auch bei Fragen wenden können.

Inzwischen ist der Campus auch für die Jüngsten der Campusfamilie nicht mehr fremd und neu. Ein Mitverdienst daran haben auch die ehemaligen Jüngsten, als sie zu Beginn der Klasse 6 die Patenschaft für die 5er übernommen haben. Statt kurz vor Jahresschluss einen Abschluss in der Klasse zu machen, planten die Lernerinnen und Lerner des Jahrgangs 2016 ein Patenfrühstück und luden ihre Paten dazu ein. Das gemeinsame Frühstück fand in der Mensa statt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Klassensprecher der 5. Klassen gab es noch verschiedene musikalische Beiträge und zum Abschluss wurde gemeinsam das Lied "Wir sagen euch an" gesungen. Danach wurde das reichhaltige Buffett "gestürmt", und das hatte neben Brötchen und verschiedenen Brotaufstrichen auch viele weitere Leckereien von Keksen bis frischen Obstsalat zu bieten. Aber das Essen war natürlich nicht alles. Über die Klassengrenzen hinweg nutzten die Lerner die Gelegenheit zum Austausch und für gemeinsame Pläne.

Auch wenn die Paten inzwischen weniger für die Hilfe im Campusalltag benötigt werden, wird es sicher nicht die letzte Gelegenheit gewesen sein, bei der sich viele Patenpaare getroffen haben.

Liebe Campus-Familie,

die Redaktion unserer Homepage wünscht Ihnen ein friedliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Wir freuen uns, Sie auch durch das Jahr 2017 mit spannenden Nachrichten rund um den RC begleiten zu dürfen.

Ab Dienstag, 10.1. 17 recherchieren wir und informieren Sie wieder in gewohntem Rhythmus.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Redaktion

… kehrt in diesen Tagen auch in der Schule ein und so macht die Redaktion dieser Homepage unter Leitung von Dr. May ihre wohlverdiente Weihnachtspause. Im neuen Jahr sind wir dann wieder alle zwei Tage mit neuen Artikeln für Sie da! Weiterhin frohe Weihnachten!

Ihr Team am Raiffeisen-Campus

Liebe Schulfamilie, es gibt an Weihnachten Geschenke, die man nicht abweisen kann. Man kann daran glauben oder nicht, man bekommt sie dennoch. Man kann sie aber ignorieren und dann können sie keine Freude entfalten. Ich wünsche Ihnen für die kommenden Tage, dass Sie diese Geschenke, die man nicht sehen oder hören, fühlen oder schmecken kann, dennoch wahr-nehmen und wert-schätzen. Denn diese Geschenke sind das, was Weihnachten ausmacht.

Christen glauben daran, dass Gott uns als seine Kinder geschaffen hat, uns aber wie jeder gute Vater unsere Freiheit lässt. Sogar die Freiheit, nicht an ihn zu glauben. Unsere Religion ist also weder totalitär, noch asketisch, nicht angstmachend. Sie ermöglicht ein Leben in Fülle und ist (oder soll es zumindest sein) befreiend, lebensbejahend, mutmachend. Viele dieser Aspekte teilen wir mit anderen Religionen. Und in diesen Tagen ist der Aspekt des Mutmachens entscheidend.

Unser Land ist trotz geringerer persönlicher Gefahren als jemals zuvor ängstlicher denn je. Während die Generation unserer Eltern als Kinder noch vor Bomben und Tieffliegern flüchten musste, leben wir seit unserer Geburt in einem friedlichen Land. Wir haben sogar durch den Mut vieler Menschen, die sich auch vor den Gewehren der Polizisten und Soldaten nicht fürchteten, unser lange geteiltes Land geeint. Warum also diese Ängstlichkeit?

Wir sollten unseren Kindern ein Vorbild sein. An Mut. An Zivilcourage. An Engagement, auch in der Politik unserer Gemeinden und Städte. Und vielleicht, wenn Sie möchten, auch an Gottvertrauen. Nicht dem Gottvertrauen vergangener Zeiten, in denen der liebe Gott für die Probleme der Menschen verantwortlich gemacht wurde. Sondern an Vertrauen, dass man aus dieser Welt nicht gehen kann, ohne in seine Hand zu fallen. Das gilt auch für die 12 Opfer von Berlin und die 18 000 Kinder, die täglich an Hunger sterben.  Statt uns vor dem Tod zu fürchten, sollten wir alles gegen ihn tun, was in unserer Macht steht und gleichzeitig unser Wertesystem nicht verbiegt. Das uns nicht unfrei, ängstlich, mutlos oder hartherzig macht.

Zum Schluss ein leicht spöttisches Gedicht von Wilhelm Busch, das zum Anfang dieses Artikels zurückverweist, der natürlich nur meine eigene Meinung wiedergibt: Er mahnt erneut, das Geschenk anzunehmen, das uns geschenkt wird.

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten!

Ihr Bernhard Meffert, Religionslehrer am Raiffeisen-Campus

Stern

von Wilhelm Busch (1832 – 1908)

Hätt einer auch fast mehr Verstand

als wie die drei Weisen aus Morgenland

und ließe sich dünken, er wär wohl nie

dem Sternlein nachgereist wie sie;

dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest

seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,

fällt auch auf sein verständig Gesicht,

er mag es merken oder nicht,

ein freundlicher Strahl

Des Wundersternes von dazumal.

Was bedeutet gesunde Ernährung? Dieser Frage gingen die Lernerinnen und Lerner der Klasse 5b gemeinsam mit Frau Kern, Frau Klöckner und Frau Bochartz bei mehreren Besuchen im Seniorenzentrum in Montabaur nach.

Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen zeigte sich, wie gut sich die verschiedenen Generationen beim gemeinsamen Projekt ergänzen können: Während die Bewohner des Seniorenzentrums die Kinder beim Schneiden verschiedener Obstsorten unterstützten, erklärten die Lernerinnen und Lerner ihnen, was ein "Smoothie" ist. Auch die beiden anderen Gruppen beschäftigten sich mit der Ernährung, sie stellten gemeinsam mit den Betreuungskräften Nudelsalat und Schnittchen her. Ganz nebenbei lernten sie so auch noch etwas über Hygiene und Bewegung.

Schon einmal selbst Nudeln hergestellt? Die Koch-Gruppe der 5b schon. Dazu eine passende leckere Tomatensoße und wieder gab es leckere Köstlichkeiten. Die zweite Gruppe nahm sich beim zweiten Treffen gemeinsam mit den Betreuungskräften und einigen Bewohnern den Außenbereich der Einrichtung vor, um diesen winterfest zu machen.

Auch beim letzten Aufeinandertreffen wurde in einer lockeren Atmosphäre viel gelacht und gescherzt. Diesmal galt es, Pfannekuchen mit Obstsalat herzustellen oder sich in spannenden Quiz- und Gesellschaftsspielrunden auszutauschen.

Im Anschluss an die Treffen stand der Austausch untereinander an erster Stelle. Schon im Bus hörten die unterschiedlichen Gruppen, was ihre Mitlerner erlebt haben. In einer Abschlussrunde am Campus wurden die vielen Erlebnisse nochmal aufgegriffen.

Dass die Kultur sich niemals der Angst beugen darf, das haben so viele Menschen in der Geschichte bereits bewiesen. Simon Pullmann war so einer, der auch im Warschauer Ghetto ein Sinfonieorchester zu großartigen Konzerten motivierte und dabei den Blechbläsern eine Extraportion Nahrung besorgte, weil sie sonst zu schwach gewesen wären, um ihr körperlich anstrengendes Instrument zu spielen. Wer wenn nicht eine Bildungsinstitution wie der Raiffeisen-Campus muss unter unvergleichlich leichteren Vorzeichen denen die Stirn bieten, die uns ihren Lebensstil sogar zum Preis ihres eigenen Lebens aufzwingen wollen. Denen zum Trotz müssen wir die Kultur hochhalten.

Und deshalb stand auch am Morgen des 20.12. niemals die Absage des Kulturtags zur Debatte, wenn auch der Weihnachtsmarkt der Sorge mancher Eltern zuliebe gestrichen wurde. Aber die Hochschule für angewandte Kunst und Musik ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Das Programm, das Projektleiterin Frau Ingenhoven in monatelanger Vorarbeit mit der Hochschule vereinbart hatte, las sich bereits im Vorfeld wie das Who-Is-Who der klassischen Musik. Darunter einige Sätze der Goldbergvariationen für Fagottensemble und Klavierkammermusik verschiedener Komponisten, vor allem Johann Sebastian Bach. 

Es spielten das Bassoon Consort Frankfurt (Haruki Yoshida, Beliz, Thomas Gkesios, Leon Kranich und Prof. Henrik Raben) sowie Julian Fahrner, Bogdan Kirsch und Adrian Fischer, allesamt Studierende der Klavierkammermusikklasse von Prof. Angelika Merkel im Gutfreundtrio. Erstgenanntes war erst kürzlich in den Medien, denn das Bassoon Consort Frankfurt wurde für die SACD-Einspielung der Goldberg-Variationen von J. S. Bach in der Fassung für Fagott-Ensemble mit einem ECHO-Klassik 2016 ausgezeichnet (Bestellnummer bei Ihrem Buchhändler: ASIN: B013KA7NWE).

Und die Lernerinnen und Lerner verfolgten zwar teils schon vom langen Tag gezeichnet aber immer noch motiviert und auch neugierig das Programm. Geschickt alternierend gesetzt wurden Teile der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach zwischen Stücken von Mozart, Mendelssohn Barthold, Ravel und Rihm. Ein Highlight für die fünften Klassen: Sie durften gegen Ende des Konzerts auf die Bühne zu den Musikern und dort hautnah erleben, wie die Profimusiker für sie spielten. 

Am Ende bedankte sich Schulleiter Meffert mit einer Flasche Raiffeisen-Campus Apfelsaft bei den großartigen Musikern und bei Frau Ingenhoven für die wie immer perfekt organisierte Projektleitung. 

 

Im Rahmen des Schulbesuchstages der Landtagsabgeordneten begrüßten am Freitag, 2. Dezember, die Lernerinnen und Lerner der Klassenstufe 9 des Raiffeisen-Campus die beiden Landtagsabgeordneten Frau Dr. Tanja Machalet (SPD) und Frau Gabriele Wieland (CDU). Freundlich wurden sie von Lea Minnig und Katharina Marx in Empfang genommen und gebeten, sich und ihre Tätigkeit kurz vorzustellen.

In drei lebhaften Diskussionsrunden standen die beiden Landtagsabgeordneten unseren Lernerinnen und Lernern anschließend Rede und Antwort. Grundlage der Diskussionen waren drei Karikaturen, die die Lernerinnen und Lerner im Unterricht bei ihren Sozialkunde-Lehrern Herrn Preußer (9a) und Herrn Deinert (9b) vorbereitet hatten. Die Karikaturen beschäftigten sich mit den Kernfragen „Haben die Bürger zu hohe Erwartungen an Politiker?“, „Wie sollten die etablierten Parteien mit der AFD umgehen?“ und „Ist Wahlenthaltung eine Gefahr für die Demokratie?“.

Ausgehend von diesen Fragestellungen entwickelten sich spannende, sachlich geführte, aber doch kontroverse Diskussionen, bei denen die Lernerinnen und Lerner auch mit kritischen Fragen auf offene Ohren stießen. Dabei nutzten die Lernenden die Gelegenheit rege, direkt Rückfragen an die Landespolitiker stellen zu können. Auf diese Weise wurde beispielsweise deutlich, dass die vermeintlich einfache Entscheidung, einen straffällig gewordenen Flüchtling abzuschieben, teilweise gleichzusetzen ist mit einem Todesurteil, das den Betroffenen dann in einem anderen Staat erwartet.

 Schließlich bedankten sich die Lernerinnen und Lerner bei den beiden Abgeordneten für ihre Bereitschaft, mit ihnen gemeinsam Politik ganz praktisch zu diskutieren. So konnten unsere Lerner anschaulich und persönlich erfahren, dass Politik nicht weit weg ist, sondern gleich vor unserer Haustür geschieht – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu politisch mündigen Bürgern wie wir am Raiffeisen-Campus sie bilden möchten.