Als Frau Ingenhoven vor einiger Zeit im GK Musik der MSS1 das neue Thema Musik und Bewegung einführte, hielt sich die Begeisterung der Lernerinnen und Lerner zunächst in Grenzen. Doch wie es der Zufall wollte wurde der Einstieg dann aber spontan ganz anders als geplant und, wie so oft in solchen Momenten, wunderschön.
Dank des Kollegen Herrn Kiefer begann der Erstkontakt mit eigenen Tanzbewegungen im Bereich Salsa. Zu rhythmischen Salsaklängen lernten die Lernerinnen und Lerner zunächst die Grundschritte. Bald war die Begeisterung und auch der persönliche Ehrgeiz geweckt, und so wurden aus einer spontanen Stunde insgesamt drei Stunden Salsakurs, der am Ende bereits beeindruckende Figuren als Ergebnis zur Folge hatte.
Wichtiger aber: Freude am Tanzen und damit eine hohe Bereitschaft, im nun anschließenden Musik- und Bewegung-Projekt engagiert eigene Schrittfolgen zu entwickeln und auf eine Bach-Cantate zu tanzen.
An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an Herrn Kiefer, der Frau Ingenhoven freiwillig und mit großer Leidenschaft in diesen Stunden unterstützt hat, sowie Frau Hillesheim, die als weitere Kollegin ebenfalls das Tanzbein geschwungen hat.

Die bekannte Kurzgeschichte von Ilse Aichinger „Das Fenstertheater“ sorgte in der Klasse 8b für ein spontanes Schauspiel. In der jetzt abgeschlossenen Unterrichtseinheit zur erweiterten Inhaltsangabe anhand von Kurzgeschichten wurde gelesen, interpretiert, Handlungsschritte notiert, die Figuren beleuchtet, Beziehungen und Situationen unter verschiedenen Schwerpunkten betrachtet. Schließlich wurde eine sinnvolle Zusammenfassung verfasst.
Zu Beginn der Einheit war die Identifikation und das Verständnis der Handlung ein wichtiger Aspekt. Deshalb machte die Deutschlehrerin Frau Groß den Vorschlag, die überschaubare Handlung szenisch darzustellen. Aus dieser Idee wurde eine schöne Theaterinszenierung. Frau Groß las den Text vor, und spontan fanden sich viele Lernerinenn und Lerner, die bereit waren, eine Rolle zu übernehmen. Die Zuschauer waren für die inhaltliche Zusammenfassung verantwortlich.
Dieser interaktive Umgang mit der Kurzgeschichte sorgte nicht nur für eine entspannte, sondern auch für eine ergebnisorientierte Deutschstunde, an der alle Lernerinnen und Lerner große Freude hatten.

Ach, der gute alte Theaterbesuch! Er gehört zur Schulzeit einfach dazu. Dass dieser für einen kurzweiligen und schönen Abend sorgen kann, erlebten einige Lernerinnen und Lerner des Leistungs -und Grundkurses im Fach Deutsch mit ihren beiden Lehrerinnen Renate Scheffler und Jenny Groß jüngst in Neuwied. Die beiden Pädagoginnen haben im Unterricht jeweils ein Drama behandelt und sich mit ihren Lernerinnen und Lernern zu einem Theaterbesuch entschlossen. Der Spielplan der Landesbühne Rheinland-Pfalz hatte ein gutes Angebot im Programm. Aufgeführt wurde das Drama „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich Schiller.
Kurz zum Inhalt:
In Frankreich wütet der Hundertjährige Krieg. Englische Truppen haben das Land erobert, die Lage erscheint verloren. Da nimmt das Schicksal Frankreichs eine wundersame Wendung. Die erst 17-jährige Tochter eines lothringischen Landmanns, Johanna, wird von göttlichen Stimmen berufen, die französischen Truppen zum Sieg zu führen. Wie durch ein Wunder gewinnt die Jungfrau eine schon verlorene Schlacht. Doch der Ruhm hält nicht lange. Die entscheidende Begegnung gegen die Engländer in Paris scheitert. Der König wendet sich von ihr ab. (vgl. www.schlosstheater-neuwied.de)

Freiwillig meldeten sich mehr als 20 Interessierte, die nach Schulschluss mit ihren beiden Lehrerinnen nach Neuwied fuhren. Nach einer kleinen gemeinsamen kulinarischen Stärkung stand einem schönen Theaterabend nichts mehr im Weg. Den Lernerinnen und Lernern hat die Aufführung gut gefallen: In der Pause wurde gerne über die Darbietung diskutiert. Interessant war vor allem die Inszenierung, denn die Handlung des Dramas wurde in Form eines Gerichtsprozesses gegen Johanna von Orleans gezeigt mit einzelnen Szenen aus ihrem Leben, sozusagen das Spiel im Spiel.

It was on the 30th of October 1629 in Widergis. A woman with two sons and her husband had prepared a nice dinner. Her husband was a soldier and had come back home from a war mission. As everyone was sleeping, the soldier heard some strange noice in the bedroom of his little sons. He ran to them, but it was too late, the two children were dead and the killer was gone. One week later, a girl found her boyfriend dead and headless in his bedroom, too. The people in Widergis talked about this case to each other and they were very scared.
Three days later, a mother found her son dead. She and her husband were so sad, scared and angry, that the man only wanted to kill the boys’ murderer. One day the people in Widergis saw a headless horseman. He rode with the head of the little boy into the forest and disappeared. The father of the boy followed him into the forest and tried to find out, where the headless horseman was.

Maria, 7a

It happened every six years, the last time in 2011. During the Halloween night an old abandonded house was decorated with jack o lanterns, pumpkins, cobwebs, bones and skulls. For kids it seemed to be a normal house and that was the problem. In 2011 two kids died but one older teenager survived and this is his story. It was a normal Halloween night. My friends Emma and Jack came to my house. We ate some creepy halloween food my mother made for us and talked about the jack o lantern house. Emma told us that the mystery started in 1999. That year 3 kids who went around disappeared but nobody noticed it.

In 2005 two more kids and one aldult died in the house. The police found only their scratched skulls, hanging in the oak tree in the garden of the jack o latern house. This story scared us all. Suddenly Jack blurted out „Let ´s look what happen inside the house“. „Are you kidding me ?“ Emma shouted „Why do you want to go inside this totally creepy house ?“. „It’s Halloween and I want to have some fun“, answered Jack. „I don´t mind, it´s certainly funny“, I agreed. „Really, ?; oh ehm ok, I´ll come with you“, said Emma. So everything started and this was a fatal mistake. Meanwhile it was eleven o’clock and we were on the way to the dark house. It was located at the edge of the old oak grove the bloody oak street, which name was due to the fact that the tree bloody skulls were found there in 2005. Because of all the happening the neighbourhood left their houses and moved away. After five minutes we stood in front of the house and stared at it.
To be continued …

Written by Philipp (9a)

Lions-Quest in Klasse 9 – auch hier werden die Lernerinnen und Lerner mit einzelnen Bausteinen für das Leben gestärkt und erhalten Rüstzeug an die Hand. In der jüngsten Klassenleiterstunde von Frau Groß in ihrer Klasse 9a ging es um eine Selbstanalyse. Im Zuge der Praktikumsvorbereitung wurde bereits im Deutschunterricht das Schreiben von Lebensläufen und Anschreiben gelernt. Dabei ist es unabdingbar, dass die zukünftigen Mitarbeiter bereits früh ihre Stärken und Interessen benennen können – Das wird doch auch in Vorstellungsgesprächen erwartet.
Viele Lernerinnen und Lerner überlegen aktuell, wo sie im Frühjahr 2018 ihr Praktikum absolvieren. Um ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern, stand eine solche Selbstanalyse an. Mit unterschiedlichen Fragen zu den Bereichen „Wer bin ich?“, „Welche Interessen und Stärken habe ich?“ und „Welche Ziele habe ich?“, hatten die lul die Gelegenheit, sich mit ihrer eigenen Person auseinanderzusetzen.
Frau Groß wird auch weiterhin in ihrer KLQ-Stunde ein Augenmerk auf die individuelle Begleitung der Lerner auf dem Weg ins Praktikum richten, damit jeder um seine Stärke und Interessen Bescheid weiß. Auch Gespräche mit Eltern, Lehrern, Verwandten, Freunden bilden eine gute Möglichkeit, um die Selbstanalyse zu erweitern.

Die Lernerinnen und Lerner der 9a sind eifrig dabei, Seifenblasen mit Strohhalmen zu blasen; einige Gruppe haben die Seifenblasen fast so groß wie einen Fußball geschafft, eine Gruppe hat sogar auf dem Tisch drei Seifenblasen übereinander geschafft. Es macht richtig Spaß, zuzusehen, wie kleine und große Seifenblase entstehen, im Licht schillern und plötzlich wieder zerplatzen. Die lul sind aber nicht nur zum Spaß mit dem Pusten von Seifenblasen hier, sie sind gerade mit dem chemischen Themenfeld „Sauber und Schön“ beschäftigt und lernen dabei, warum unterschiedliche Verschmutzungsarten von verschiedenen Lösungsmitteln gereinigt werden können, wie Seife den Schmutz aus der Kleidung entfernen kann.

Mit dem Versuch von Seifenblasen sollen sich die lul darüber Gedanken machen, wie es zur Bildung von Seifenblasen kommt, wie ihr ausgeprägtes Farbenspiel entsteht und warum sie wieder zerplatzen.

Soziales Engagement gehört ebenso zur Ausbildung der jungen Menschen wie die Wissensvermittlung und weitere Kompetenzen. Diese Erkenntnis ist am Raiffeisen-Campus wichtig, und in diesem Herbst gab es sogar ein Novum: Nachdem bereits 2015 von der verantwortlichen Lehrerin Jenny Groß das Projekt „Flucht und Vertreibung“ erfolgreich durchgeführt wurde, erfolgte in diesem Jahr eine praktische Erweiterung: Mit dem Projekttag „Mein Tag für Tansania“ fand eine erfolgsversprechende Kooperation zwischen dem Raiffeisen-Campus und der Stiftung „Fly and help“ statt.

In diesem Rahmen haben die Lernerinnen und Lerner durch einen eintägigen Arbeitseinsatz  zum Bau eines Klassenzimmers in Tansania beigetragen. Mit großem Eifer arbeiteten die Lerner an diesem Tag. Am Ende freuten sie sich zusammen mit der Projektleiterin Frau Jenny Groß und mit Herrn  Reiner Meutsch (Fly and help) über einen Scheck in Höhe von 10.218,85 Euro! Diese stolze Summe wurde in der Schulversammlung präsentiert.Viele Eltern und Arbeitgeber haben zusätzlich gespendet, weil sie das Projekt für richtig halten und die Initiative, die in diesem Jahr Premiere am Campus feierte, gerne unterstützen möchten. Mit dieser Spende wurde das Projekt viel schneller vorangetrieben als es ursprünglich geplant war. Die Kinder in Tansania können sich deshalb bald über ein neues Klassenzimmer freuen. „Uns ist es als Schulgemeinschaft wichtig, dass wir uns für andere Menschen engagieren. Kinder in anderen Ländern sollten ebenso gute  Lernbedingungen haben wie wir“, erklärte Jenny Groß.

Auch unsere Schülergenossenschaft hat das Projekt gern unterstützt und 100 Euro ihres Gewinns gespendet. „Wir finden es toll, dass wir selbst etwas tun konnten. Wir möchten mit unserer Spende den Bau des Klassenzimmers in Tansania unterstützen“, sagten die beiden Lerner Lea (MSS1) und Philipp (9a).

Wir öffnen unsere Türen und würden uns sehr freuen, Sie und Euch bei uns begrüßen zu dürfen. Von 10 bis 14 Uhr sind große und kleine Besucher herzlich eingeladen, unsere […]