Raiffeisen-Campus - Privates Gymnasium in Dernbach im Westerwald
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Reiseblog China – Tag 2 Peking

Allgemein

Am zweiten Tag, dem 6.10.2017, fiel uns das Aufstehen im Peking (zum Glück) leichter und wir machten uns schon früh auf zum Frühstücksbuffet, welches genauso wie alle anderen Mahlzeiten in China vielseitig und sehr gut war. Nach dem Frühstück brachen wir auf zum Platz des Himmlischen Friedens (Tian’anmen-Platz), auf dem 1989 ein Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen wurde. Diese Informationen bekamen wir jedoch gar nicht von unserem Stadtführer Hao, denn es war ihm nicht erlaubt darüber zu reden. Nach dem Besuch des Platzes des Himmlischen Friedens liefen wir durch die angrenzende Stadt, welche uns hinsichtlich ihrer Größe extrem beeindruckte. Alles sah mehr oder weniger gleich imposant aus. Danach aßen wir nachmittags in einem Restaurant und traten anschließend die Rückfahrt zum Hotel an. Auch der 2. Tag in Peking war voller Eindrücke, über die wir uns den ganzen Abend unterhalten hatten.

Von Cosima

Bild: Das Marmorschiff im Sommerpalat / Peking

26. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/01/Tag-1b-Peking-Das-Marmorschiff-im-Sommerpalat.jpg 1500 2000 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-26 00:00:152018-01-25 22:00:50Reiseblog China – Tag 2 Peking

Reiseblog China 1. Tag Peking

Allgemein

In den letzten Herbstferien nutzten 21 Lernerinnen und Lerner die Möglichkeit zum Schüleraustausch mit China. Begleitet wurden sie dabei von Frau Sun, Frau Hillesheim und Herrn Wenzel. Ihre Erfahrungen mit der fernöstlichen Kultur berichten die Teilnehmer nun regelmäßig im Reiseblog.

—————————————————————————————————————————————–
Am 4.10. 2017 trafen wir uns um 13 Uhr am Campus. Nachdem unsere Koffer in den Bus gepackt wurden, machten wir uns auf den Weg zum Flughafen nach Frankfurt am Main. Nach einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt startete unser Flug um 14 Uhr nach Beijing (Peking). Im Flugzeug wurden eifrig Plätze hin und her getauscht und die letzten Vorbereitungen für den langen Flug getroffen. Nach neun Stunden Flug landeten wir völlig übermüdet um 8.30 Uhr Ortszeit. Wir waren jedoch nicht auf 2 Uhr nachts eingestellt…
Nichtsdestotrotz war für den Tag ein straffes Programm geplant, zu dem wir direkt nach Verlassen des Flughafens aufbrachen. Zuerst fuhren wir zum Sommerpalast und lernten unseren Stadtführer, Herrn Hao, kennen. Dort war ein großes „Gewusel“ von chinesischen Touristen und wir hatten nette Bekanntschaften mit den Ellenbogen der alten chinesischen Damen gemacht: Die Chinesen kommen in ihrem Land überall durch – notfalls mit Gewalt. Der Sommerpalast war sehr beeindruckend und der riesige, künstlich angelegte See war mit Seerosen und Lotus bedeckt. Nach einem Spaziergang durch die große Anlage konnten wir uns im Vorhof eines Teehauses ein wenig ausruhen. Nach dem Besuch des Sommerpalasts fuhren wir am Nachmittag in unser Hotel, in dem wir insgesamt 3 Nächte lang geblieben sind. Das Hotel war relativ schön, jedoch wurde einem durch den Ausblick durch die Glasfront deutlich, wie arm ein großer Teil der Chinesen ist. Am Abend hatten wir doch durch die Dunkelheit und unsere übernächtigten Augen keinen Blick mehr für die Außenwelt und deswegen ging es nach fast 24 Stunden auf den Beinen direkt ins Bett.

Cosima

24. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/01/Tag-1a-Peking-Tea-Time.jpg 1500 2000 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-24 00:00:052018-01-23 23:19:47Reiseblog China 1. Tag Peking

Wir lernen uns kennen

Allgemein

Während die Jüngeren der Schulfamilie jeden Tag ein Stück zusammenwachsen, sind die Eltern im Alltag nicht immer präsent. Trotzdem gehören sie ausdrücklich zur großen Schulfamilie des Raiffeisen-Campus. Und nur Familienmitglieder, die sich gut kennen, können sich gegenseitig unterstützen. Um den Austausch der Eltern über die großen Schulveranstaltungen wie Big Apple Day und Tag der offenen Tür hinaus weiter zu ermöglichen, gehören Elterncafes zu den regelmäßig wiederkehrenden Terminen im Campuskalender. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch die Eltern der 5. und 6. Klassen hierzu eingeladen wurden. Gemeinsam mit den jeweilgen Klassenleitungen Frau Steup, Frau Ingenhoven und Herrn Deinert organisierte die Orientierungsstufenleiterin Frau Kern einen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Neben viel Gelegenheit zu individuellen Gesprächen zwischen Eltern und Lehrern blieb auch Zeit, die aktuellen Themen der jeweiligen Klassen zu besprechen.

Parallel dazu gab es für die LernerInnen der Orientierungsstufe ein eigenes Rahmenprogramm. Die Mentoren der 9. Klassen, die die jeweiligen Klassen 5 und 6 als Ansprechpartner, Streitschlichter und Motivatoren unterstützen, haben sich hierfür viele verschiedene Workshops überlegt. Es wurde getanzt, gebastelt und gemalt. Auch ein versteckter Schatz musste in den neuen Räumen des Gebäude 4 entdeckt werden. Die Erwachsenen trafen später auf fröhliche Lernerinnen und Lerner, die selbst zu dieser Stunde das Schulgebäude noch nicht verlassen wollten und über ihre Klassengrenzen hinaus neue Kontakte geknüpft und alte wieder aufgefrischt hatten. In einer solchen Atmosphäre können wir gemeinsam den Schulalltag meistern…

Bildquelle: Karin Jung/ Pixelio.de

22. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-22 08:02:172018-09-17 09:40:50Wir lernen uns kennen

Von Brüchen und Winkeln

Allgemein

Während in den vielen Lernumgebungen des Mathematikbuchs das Erleben und Erfahren von Mathematik im Vordergrund steht, kann dies im Mathematikum in Gießen noch deutlich intensiver ausgetestet werden. Dies durften auch die Lernerinnen und Lerner der beiden 6. Klassen gemeinsam mit ihren Mathematiklehrern Frau Kern und Herrn Deinert erfahren.

Hier trafen sie auf schon bekannte Phänomene, entdeckten aber auch viele neue Aspekte rund um das doch scheinbar so trockene Thema Mathematik. Was hat ein Schatten mit Mathematik zu tun? Wie kommt der Kopf in den Adventskranz? Und wie plane ich eine Reise durch möglichst viele Orte von Deutschland? Diese waren nur ein Teil der Fragen, die mit Hilfe von Exponaten erforscht werden konnten. Selbst wenn bei so manchem Experiment vielleicht noch deutlich mehr dahinter steckt, als die noch jungen Mathematiker sich zur Zeit erschließen können, zeigte der Besuch doch, wie vielfältig das Forschungsgebiet ist.

Gleichzeitig nutzten die Mathematiklehrer diese Exkursion als Auftakt eines neuen Projekts im Mathematikunterricht: Die Entdeckung und Erforschung der Winkel. Hierbei begegnen den Lernerinnen und Lernern schon lange bekannte Alltagsgegenstände wie die Uhr in einer neuen Form. Statt nur an einem Prüfungstag ihr Wissen zeigen zu können, werden sie im Rahmen dieser Unterrichtsstunden ihre zweite Klassenarbeit verfassen.

20. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/01/Mathematikum1.jpg 1500 2000 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-20 10:15:222018-01-20 12:10:28Von Brüchen und Winkeln

Ökonomische Bildung in der Orientierungsstufe

Allgemein

Wieso brauchen wir Geld beim Einkaufen? Woher kommt die Schokolade? Und welche Reise unternimmt eine Jeans? Diese sind nur wenige der Fragen, die kurz vor den Weihnachtsferien unter dem Begriff „ökonomische Bildung“ im Stundenplan der Lernerinnen und Lerner der 5. und 6. Klassen in Angriff genommen wurden.
Gedanken ums Geld und das Funktionieren der Wirtschaft im Großen und Kleinen sollten nicht erst mit Beginn der Fächer Sozialkunde und Wirtschaft, mit Beginn der Oberstufe oder sogar mit dem Tag der Abiturfeier zur Gewohnheit werden. Aus diesem Grund startet ein Blick in diese Themenfelder in angepasstem Niveau bereits zu Beginn der Schulkarriere am RC.
An vielen Stationen können die Lerner gemeinsam ihr Wissen über den Aufbau eines Supermarktes, die Sicherheitsmerkmale eines Geldscheins oder auch die Bedeutung eines Tauschmittels erfahren. So werden kurz vor dem offiziellen Start des Raiffeisen-Jahres die beiden wichtigsten Säulen des Reformers – soziale und ökonomische Bildung – an einem Projektvormittag vereint.

Bildquelle: Tim Reckmann/Pixelio.de

18. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-18 00:00:052018-09-17 09:40:56Ökonomische Bildung in der Orientierungsstufe

Traditionelles Patenfrühstück am RC

Allgemein

In der Weihnachtszeit wird häufig auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Was habe ich erlebt? Was habe ich Neues erfahren? Hier können die Lernerinnen und Lerner der beiden 5. Klassen eine ganze Menge berichten. Ein großes Thema ist bei vielen lul der Beginn der Schulzeit am Raiffeisen-Campus. Jeder Beginn bedeutet neben viel Spannung aber auch das Entdecken eines neuen Umfelds. Damit der Start mit wenig Hürden beginnt, werden die Jüngsten dabei von ihren Paten aus den beiden 6. Klassen unterstützt. So haben sie einen Ansprechpartner, der die vielen Fragen beantworten kann und Unterstützung gibt.
Die Weihnachtszeit ist nicht nur geprägt von einem Rückblick. Häufig wird die besinnliche Zeit genutzt, um einen Dank auszusprechen, der im sonst so vollen Alltag untergeht. Zu einem ganz besonderen Dankeschön haben die Fünfer kurz vor den Ferien eingeladen: Jeder Pate bekam einen persönlich gestalteten Brief ins Postfach gelegt, in welchem er zum traditionellen Patenfrühstück in die Mensa eingeladen wurde. Ausgestattet mit Teller und Messer folgten die Paten dieser Einladung sehr gerne und waren überrascht, wie viel am Buffett zusammengekommen war. Freudig wurde das gute Essen verputzt, während viele Gespräche bestätigten, dass die beiden Jahrgänge zu einer guten Gemeinschaft zusammengewachsen sind. Auch die Jüngsten der Campusfamilie sind inzwischen gut an ihrer neuen Schule angekommen, und dennoch ist es schön zu wissen, dass sie weiterhin nicht auf sich alleine gestellt sind.

16. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/01/Patenfrühstück1.jpeg 1280 960 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-16 00:00:072018-01-15 19:11:06Traditionelles Patenfrühstück am RC

Was hat Goethe sich wohl dabei gedacht?

Allgemein

Wir, der Deutsch Leistungskurs von Frau Offermann aus der MSS 1 haben uns in den letzten Unterrichtsstunden genauer mit dem Thema Liebeslyrik befasst. Dabei haben wir das Gedicht „Rastlose Liebe“ von Johann Wolfgang von Goethe analysiert und Parallelstrophen dazu verfasst.
Das Gedicht „Rastlose Liebe“ lautet folgendermaßen:

Dem Schnee, dem Regen,
dem Wind entgegen.
Im Dampf der Klüfte,
durch Nebeldüfte.
Immer zu! Immer zu!
Ohne Rast und Ruh!

Lieber durch Leiden
Möcht´ ich mich schlagen.
Als so viel Freuden
des Lebens ertragen.
Alle das Neigen
Von Herzen zu Herzen,
Ach wie so eigen
Schaffet das Schmerzen!

Wie soll ich fliehen?
Wälderwärts ziehen?
Alle Vergebens!
Krone des Lebens,
Glück ohne Ruh,
Liebe bist du!“

Zu diesem Gedicht sollte dann in Gruppenarbeit jeweils eine Parallelstrophe gedichtet werden.
Dabei mussten wir allerdings einiges beachten, wie zum Beispiel ein gleichbleibendes Metrum, ein paralleles Reimschema und es mussten mindestens drei rhetorische Figuren eingebaut werden.
Es war viel Arbeit eine einzige parallele Strophe dazu zu verfassen, allerdings sind am Ende doch ordentliche Strophen entstanden. Eine Gruppe schrieb beispielsweise diese Strophe:
„ Auf Wegen schweben,
den Plagen gegen.
Treiben mich Lüfte?
In schreiende Gelüste.“

Eine andere Gruppe war sogar so fleißig und hat nicht nur eine einzelne parallele Strophe, sondern direkt ein komplettes paralleles Gedicht zu dem oben genannten Gedicht geschrieben. Dieses Gedicht geht folgendermaßen:

„Leiden und Lieben
ist es verschieden?
Beides vergänglich
und doch unendlich.
Beides schmerzt, doch gibt Halt
zweierlei Gestalt.

Schreien und Schweigen,
beides so eigen
irgendwie magisch
denn trotzdem identisch.
Gleich wie du und ich
komplett unterschiedlich.
Beide vergänglich
und doch unendlich.

Was wird geschiehen?
Werden wir fliehen?
Lass uns doch bleiben,
lieben und leiden.
Nur wir zu zweit
Unendlichkeit!“

Nach diesem tollen Gedicht gibt es allerdings noch eine weitere Gruppe, welche eine Parallelstrophe geschrieben hat. Diese lautet wie folgt:

Um sie zu gewinnen,
muss ich vieles bangen,
muss ich mich besinnen.
Küss sie auf die Wangen,
um sie bettwärts zu bringen,
mach ich mir Gedanken
und hoffe es wird gelingen.“

Resümierend lässt sich festhalten, dass tolle Strophen im Deutsch-Leistungskurs entstanden sind, es uns allen eine große Freude war, eine eigene Strophe zu dichten und wir dank dieser Aufgabe auch nun wissen, wie viel Arbeit es wirklich ist, ein ganzes Gedicht zu erstellen und was dabei alles beachtet werden muss.

Bildquelle: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

14. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-14 08:20:512018-09-17 09:41:02Was hat Goethe sich wohl dabei gedacht?

Der Kulturtag 2017- Operette mal anders

Allgemein

Nach einer Einführung des Grundkurses Musik in die bevorstehende Operette und einem abschließenden Essen in der Mensa ging es auch schon los, und die Klassen machten sich auf den Weg nach Köln. Hier war für jede Jahrgangstufe ein Programm vorgesehen. Abends machten wir uns dann auf den Weg zur Operette, zur Vorstellung von: „Die Rache der Fledermaus“. Dort erhielten wir eine moderne und bunte Neuinterpretation des Stücks. Durch zahlreiche Anspielungen auf die aktuelle Politik und Gesellschaftskritik schafften es die Künstler, eine Operette, die vor fast 200 Jahren entstand, in den aktuellen Kontext zu bringen.
Es war wieder ein wunderschöner Kulturtag, der uns lange in Erinnerung bleiben wird!
Mona (MSS1)

12. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-12 01:40:212018-09-17 09:41:07Der Kulturtag 2017- Operette mal anders

Ein Museumsbesuch nicht nur für den Geruchssinn…

Allgemein

Am Kulturtag stand auf dem Nachmittagsprogramm der Klasse 9a ein Besuch des Farina-Hauses in Köln. Dort schuf ein Italiener eines der berühmtesten Parfums der Welt, das Eau de Cologne. Angeblich, so sagte man uns bei einer Kostümführung, erinnerte der Duft den Erfinder Johann Maria Farina 1708 an einen italienischen Frühlingsmorgen nach dem Regen. Er roch Orangen, Zitronen, Pampelmuse und Bergamotte, Cedrat, die Blüten und Kräuter seiner Heimat. Heute erinnert seine Kreation vor allem an eine Stadt: Köln. Es war das neue Eau de Cologne des Italieners, das Köln schon im 18. Jahrhundert als Duftstadt weltberühmt machte. Während der spannenden und kurzweiligen Führung erklärte der Darsteller von Farina, dass es zur Zeit des Rokokos noch kein Markenschutzrecht gab, weswegen nun eine ganze Duftklasse Eau de Cologne heißt. Viele Parfumeure versuchten sich an seiner Rezeptur und verkauften ihr eigenes Eau de Cologne. Als Erkennungszeichen wurde dann die rote Tulpe auf jede Flasche gedruckt.
Heute stellen die Nachfahren von Farina in der achten Generation des Original noch immer her. Die Parfumfabrik steht nach wie vor gegenüber dem Kölner Rathaus und beherbergt heute ein Duftmuseum.
Am Ende wurden auch die Geruchssinne der Klasse 9a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Groß und der Begleitung Frau Offermann in der Praxis getestet. Unterschiedliche Extrakte, die zur Herstellung eines guten Parfums benötigt werden, wurden in kleinen Reagenzgläsern dargeboten. Gut riechend haben wir den Abend in der Operrette „Die Fledermaus“ verbracht.

10. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_1769.jpg 480 640 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-10 00:00:262018-01-09 22:52:30Ein Museumsbesuch nicht nur für den Geruchssinn…

„Die Welt ist allezeit schön“

Allgemein

In kaum einem anderen literarischen Genre zeigen sich die Dichter so empfänglich für den Wechsel der Jahreszeiten wie in der Lyrik. Dabei widmen sich die meisten von ihnen einzelnen Jahreszeiten und heben die jeweils individuellen Besonderheiten schöpferisch hervor. Eine große Ausnahme bildet Barthold Heinrich Brockes, einer der bedeutendsten Lyriker der Frühaufklärung. In seinem Gedicht „Die Welt ist allezeit schön“, das sich vielfach als Klassiker deutschsprachiger Lyrik empfiehlt, lädt er den Leser zu einer außergewöhnlichen poetischen Reise durch die Jahreszeiten ein. Faszinierend ist hierbei nicht zuletzt die für die Aufklärung typische sprachliche Klarheit und Schlichtheit, in der jedoch tiefe, über den Alltag hinausgehende Gedanken formuliert und vermittelt werden…
Viel Freude beim Lesen!

Die Welt ist allezeit schön

Im Frühling prangt die schöne Welt
In einem fast Smaragden Schein.

Im Sommer gläntzt das reife Feld,
Und scheint dem Golde gleich zu seyn.

Im Herbste sieht man, als Opalen,
Der Bäume bunte Blätter strahlen.

Im Winter schmückt ein Schein, wie Diamant
Und reines Silber, Fluth und Land.

Ja kurtz, wenn wir die Welt aufmercksam sehn,
Ist sie zu allen Zeiten schön.

Barthold Heinrich Brockes (1680 – 1747)

Bildquelle: Rosel Eckstein / Pixelio.de

6. Januar 2018
https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png 0 0 Nicole Stuerz https://www.raiffeisen-campus.de/wp-content/uploads/2017/09/logo.png Nicole Stuerz2018-01-06 10:55:302018-09-17 09:41:14„Die Welt ist allezeit schön“
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