Die im Januar 2016 gegründete Schülergenossenschaft am Raiffeisen-Campus darf ab dieser Woche ihr 100.Mitglied begrüßen.

Angefangen mit einem Automaten und wenigen Mitgliedern, die bei der Gründungsversammlung beteiligt waren, kann die eSG auf viele kleine wie große Ereignisse zurückblicken. Bisher boten die Lernerinnen und Lerner aus inzwischen drei Jahrgängen Produkte passend zu den unterschiedlichen Jahreszeiten und Festlichkeiten an. Immer näher rückt auch das erste große Ziel der eSG: Die Bauarbeiten der neuen Mensa und damit auch des darin integrierten Bistros laufen. Um so größer war die Freude, als in dem routinemäßig stattfindenden Abteilungsleitertreffen dem Vorstand der eSG berichtet weden konnte, dass kurz vor der Inbetriebnahme des Bistros schon über 100 Mitglieder gewonnen werden konnten.

An dieser Stelle möchten wir uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freuen uns weiterhin auf viele spannende und gute Geschäftsjahre sowie über viele neue Mitglieder.

Auch in dieser Woche haben wir in der AG „Spiele ohne Strom“ wieder ein Spiel getestet, das zu Unrecht etwas verrufen ist. Uns zumindest hat es viel Spaß gemacht. Hier unser Test: 

Name
Spiel des Lebens

Alter
10 bis 80 Jahre

Spieler
7 Teams oder 7 Einzelspieler

Spielmittel

  1. Spielgeldscheine
  2. Autos
  3. Spielfeld
  4. Drehscheibe
  5. Häuser

Das Spiel
Das „Spiel des Lebens“ ist einer Seits ein Glücksspiel aber man benötigt auch viel gesunden Menschenverstand. Es spiegelt ein wenig das echte Leben wieder mit den zahlreichen Entscheidungen aber auch mit unterschiedlichsten Schicksalsschlägen. Im Spiel ist es auch jedem möglich Millionär zu werden, dies hängt alles vom Schicksal und des Rades ab.

Zur Anfang erhält jeder Spieler ein Startkapital von 2.000DM und ein Auto, was man mit diesem macht ist einem selbst überlassen. Während des Spielverlaufes müssen viele Entscheidungen getroffen werden, z.B. Die Berufswahl oder worin man das Geld investiert was man bereits erworben hat. Man erhält drei mal die Möglichkeit den kürzeren oder den längeren Weg zu wählen, man sollte sich sehr gut überlegen welche Entscheidung man trifft um Risiko zu vermeiden oder einen höheren Gewinn zu erwirtschaften. Aber manchmal bringen die klügsten Entscheidungen nichts wenn einen das Schicksal einen trifft, was auch eine große Rolle im Spiel hat. Außerdem wird man eine Familie gründen und lernen mit höheren Geldsummen umzugehen. Am Ende des Spiels können die Spieler mit viel Geld sich als Millionär privatisieren oder die mit wenig Geld werden aufs Land ziehen und dort als Philosoph Arbeiten. Der Gewinner des Spiels ist der jenige der das meiste Geld hat.

Sterne: 1,6 Sterne

Inmitten der allgemeinen inhaltlichen Vorbereitung auf die letzte Bundestagswahl tauchte im Sozialkundeunterricht der Klasse 9a eine Frage auf, die immer mal wieder thematisiert wird: Wieso dürfen 16-jährige Lerner noch nicht wählen? Tatsächlich gibt es diese Frage auch immer wieder auf Landes-und Bundesebene, sodass die Lerner den Auftrag erhielten, in kleinen Gruppen nach hilfreichen Informationen für die Auseinandersetzung mit dieser nicht ganz einfachen Frage zu suchen. Zuvor wurden sie von ihrer Lehrerin Frau Groß innerhalb der Gruppen in Pro und Contra-Untergruppen – eingeteilt, sodass am Ende eine Kontroverse entstehen konnte. Die Präsentationsform der Ergebnisse war den Lernerinnen und Lernern freigestellt worden.

Bei der anschließenden lebendigen Debatte kamen auch die Zuschauer, d.h. Mitlerner anderer Gruppen zu Wort. Die Lerner zeigten, dass sie Freude haben, sich über dieses Thema zu informieren und ihre Meinung frei vorzutragen. Auf diese Leistung ihrer Klasse war Frau Groß besonders stolz und ermutigte ihre Lernerinnen und Lerner, auch bei anderen Themen und in anderen Fächern ein ähnliches Engagement zu zeigen.

Im Rahmen des Projektes "Jugend trifft Wirtschaft" hatte der Sozialkunde-Grundkurs ein Schuljahr lang die Möglichkeit, sich die Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen und damit zu arbeiten. Dabei stand nicht nur das Lesen, sondern auch das Schreiben im Mittelpunkt.

Durch die tägliche Zusendung der FAZ hatten die Lernerinnen und Lerner die Möglichkeit, die aktuelle Politik mit einem seriösen Medium zu verfolgen. Zugegebenermaßen war es für den ein oder anderen zu Beginn eine Überwindung, diese recht dicke Tageszeitung durchzublättern. Um sich den vielen Bereichen der Zeitung zu nähern, verfassen die lul deshalb in den ersten Wochen ein Lesetagebuch und entdeckten die unterschiedlichen Aspekte der FAZ. Gleichzeitig stand der Informationswert der FAZ im Allgemeinen im Mittelpunkt: Worin unterscheidet sich diese Tageszeitung von anderen Nachrichtenquellen? Aus welchen Teilen besteht eine Zeitung?

Nachdem sich die Teilnehmer über die ersten Wochen mit der Zeitung und deren Inhalten auseinandergesetzt hatten, wurde das Schreiben eines eigenen Artikels in den Blick genommen. Über einen vorher festgelegten Zeitrahmen galt es, zunächst ein Thema und dann entsprechende Interviewpartner zu finden und letztendlich in mehreren Etappen einen Artikelentwurf zu verfassen.

Die ökonomische Bildung, die bereits ab Klasse 5 durchgeführt wird und ab Klasse 8 mit dem Wahlpflichtfach Wirtschaft einen Schwerpunkt hat, konnte mithilfe dieses Projektes in der Oberstufe fortgeführt werden.

Passend zur Halloweenzeit gab es bei der RC-Snackbar die Möglichkeit, sich am altbekannten „Süßes oder Saures“ zu erfreuen, um sich auf das verlängerte Wochenende einzustimmen.

Angeboten wurden typische Dinge wie Schokolade und Gummibärchen, aber auch thematische Produkte wie Monstereier. Es herrschte reger Betrieb an beiden Verkaufstagen.

Zum Ende der Aktion konnten sich alle Beteiligten der Schülergenossenschaft über die große Resonanz freuen.

Wir würden uns freuen, auch bei den nächsten Aktionen ein solch positives Feedback zu erhalten.

Während eine klassische Schulversammlung eher eine Informationsveranstaltung bildet, sollen die Stufenversammlungen am Raiffeisen-Campus die Möglichkeit zu einem breiteren Austausch bieten.

Im Mittelpunkt der ersten beiden Stufenversammlungen der beiden Klassen der Orientierungsstufe standen spezielle Themen der "Kleinen": Regeln, Rituale, Paten und Mentoren sind nur ein paar Beispiele. Nach einer kurzen Einführung durch die Orientierungsstufenleiterin Frau Kern erhielten die Lernerinnen und Lerner die Gelegenheit, sich zu verschiedenen Bereichen zu äußern. So entstand ein erster Eindruck für alle, was, aus Sicht der Lernenden gut bzw. weniger gut bewertet wird. In dem anschließenden Austausch über die so identifizierten Hauptthemen zeigte sich, wie wichtig ein Dialog sein kann, um Missverständnisse auszuräumen oder Verständnisfragen klären zu können. Aber auch die noch nicht angesprochenen Themen gehen nicht verloren, sondern werden Teil der nächsten Stufenversammlung sein.

Nach diesem gelungenen ersten Auftakt soll es in regelmäßigen Stufenversammlungen die Möglichkeit geben, die Meinung der gesamten Stufe zu hören, um so gemeinsam das Lernen besser zu gestalten.

Auch in dieser Woche haben wir in der AG "Spiele ohne Strom" wieder ein Spiel getestet, das ganz ohne elektrische Energie auskommt. Hier der Spieletestbericht von Cornelius:

Name: Spiel des Lebens

Alter: 10 bis 80 Jahre

Spieler: 7 Teams oder 7 Einzelspieler

Spielmittel:

1. Spielgeldscheine

2. Autos

3. Spielfeld

4. Drehscheibe

5. Häuser

Das Spiel „Spiel des Lebens“ ist einerseits ein Glücksspiel, aber man benötigt auch viel gesunden Menschenverstand. Es spiegelt ein wenig das echte Leben wieder mit den zahlreichen Entscheidungen aber auch mit unterschiedlichsten Schicksalsschlägen. Im Spiel ist es auch jedem möglich, Millionär zu werden, dies hängt alles vom Schicksal und vom Rad ab, das es zu drehen gilt.

Zur Anfang erhält jeder Spieler ein Startkapital von 2.000DM und ein Auto. Was man mit diesem macht, ist einem selbst überlassen. Während des Spielverlaufes müssen viele Entscheidungen getroffen werden, z.B. die Berufswahl oder worin man das Geld investiert, das man bereits erworben hat. Man erhält drei mal die Möglichkeit, den kürzeren oder den längeren Weg zu wählen. Man sollte sich dabei sehr gut überlegen, welche Entscheidung man trifft, um Risiko zu vermeiden oder einen höheren Gewinn zu erwirtschaften.

Aber manchmal bringen die klügsten Entscheidungen nichts, denn wenn einen das Schicksal trifft, kommt alles anders. Außerdem wird man im Laufe des Spiels eine Familie gründen und lernen, mit höheren Geldsummen umzugehen.

Am Ende des Spiels können die Spieler mit viel Geld sich als Millionär privatisieren oder die mit wenig Geld werden aufs Land ziehen und dort als Philosoph Arbeiten. Der Gewinner des Spiels ist derjenige, der das meiste Geld hat.

Sterne: 1,6 Sterne (von maximal 5 Sternen). Viel Spaß beim Nachspielen!

Traditionell lädt die ADG Business School den Wirtschaftskurs der 9. Klasse in den ersten Schulwochen ins Schloss nach Montabaur ein.

Da es in der 8. Klasse zunächst um die Grundlagen der Wirtschaft geht, wird dieses Wissen im Rahmen von insgesamt zehn Vorlesungen durch die Dozentinnen und Dozenten der ADG Business School im darauf folgenden Schuljahr vertieft. Auftakt- und Abschlussveranstaltungen finden in Montabaur, die anderen Vorlesungen am Campus statt.

Die erste Vorlesung gibt zunächst einen Überblick über das weite Spektrum der Betriebswirtschaftslehre. Entsprechend der Lernphilosophie des Campus ist es auch für die ADG wichtig, dass die (Junior-)Studierenden nicht nur passiv zuhören, sondern sich aktiv mit der Thematik befassen. So gilt es im Rahmen der Vorlesung, mehrere Aufgaben im Team zu lösen, um so das theoretische Wissen anwenden zu können.

Eine Woche später entdecken die Lernerinnen und Lerner durch die Vorlesung über Personalmanagement mehrere Möglichkeiten, für die Schülergenossenschaft neues Personal zu gewinnen. Schließlich soll es bei der Anwendung nicht nur um theoretische Beispiele gehen, da alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wirtschaftskurses auch Mitarbeiter der Schülergenossenschaft sind. Außerdem vermitteln die Veranstaltungen auch Informationen, die für zukünftige Bewerbungen relevant sind.

Wie immer sind die Lernerinnen und Lerner gespannt auf ihre ersten Vorlesungen und freuen sich auf die Dozentinnen und Dozenten. 

Ein verdunkelter Klassenraum, an der Tafel zittert eine grüne Linie. "Hey, die reagiert ja auf uns!" Ein wildes Stimmen- und Geräuschgewirr entsteht und lässt Zacken über die Tafel wandern, hohe Ausschläge darüber zucken; jeder möchte sehen, welchen Effekt er auf diese Linie hat. Irgendwann wird der Klasse 7a dann klar, dass eigentlich ja der Physikunterricht beginnen sollte. "Hey, seid mal leise!" – "Lasst die Linie mal ganz gerade machen!" und irgendwann klappt das auch weitestgehend.

Es gibt Arbeitsblätter. Und jetzt? "Seid mal leise, vielleicht will Herr Gabor etwas sagen!?" Er schüttelt den Kopf, steht nur da und beobachtet mit einem jovialen Schmunzeln. Was dann? Mal das Arbeitsblatt lesen. Aha! Für verschiedene Schallquellen soll das Schallbild an diesem „Oszilloskop“ untersucht werden. Einige eifrige Organisatoren stoßen vor, die das Vorgehen innerhalb der Klasse abzustimmen versuchen, denn schnell wird klar: Diese Aufgabe lässt sich nur dann lösen, wenn ein Einzelner das Geräusch macht und alle anderen komplett ruhig sind.

So simpel ist das und doch ist für einzelne Lerner die Verlockung einfach zu groß, diese leere Bühne der flachen, ungekräuselten, jungfräulichen Oszilloskoplinie ganz für sich alleine zu haben und ihr mit einem Schrei oder einem Klatschen ein Solo aufzuprägen – Absprachen hin oder her.

"Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele." gilt eben auch andersrum. Nur dann, wenn diese vielen das gleiche Ziel verfolgen, wenn jeder einzelne sein ihm eigenes Interesse dem gemeinsamen der vielen unterordnet, kann man auch etwas schaffen. Ansonsten? Was viele schaffen könnten, verhindert Einer alleine.

Nach und nach begreifen das schließlich auch die letzten Lernerinnen und Lerner und die Klasse beobachtet gemeinsam das abklingende Zackenmuster eines Trommelschlags, das Berg-und-Tal-Muster einer redenden Person, das harmonische wellenförmige Auf und Ab eines einzelnen Pfeiftons und untersucht das Schallbild eigener Ideen. Geräusche lassen sich also nicht nur sichtbar machen, sondern haben auch unterschiedliche Charakteristika.

Am Ende dann also doch wieder etwas gelernt. Vielleicht weniger in Physik, als in dieser Stunde möglich gewesen wäre, mehr jedoch und dafür umso wertvoller – sowie hoffentlich auch nachhaltiger – in Sachen Selbstbeherrschung und Teamwork sowie zum Lernen an sich. 

 

 

 

 

In unserer heutigen Stunde haben wir das so genannte "Fahrtspiel" als Ausdauertrainingsmethode durchgeführt. Als Erstes sind wir von der Schule aus an einigen Feldern vorbeigelaufen. Auf dem Weg fanden wir einen Maiskolben, der sich super als Staffelstab anbot. Er fiel zwar ein paar mal runter, aber das war nicht so schlimm. Nachdem jeder Lerner zweimal dran war, sind wir in Richtung Campus wieder zurückgelaufen.

Bevor wir an der Schule ankamen, mussten wir noch eine Teamaufgabe erledigen. Dazu mussten wir über eine zwei Meter hohe Mauer klettern. Dies erledigten wir mit Räuberleitern. Nachdem wir dies geschafft hatten, kamen wir wieder an der Schule vorbei. Jetzt durften die Lerner, die nicht mehr konnten, an der Schule bleiben und auf uns warten.

Die restlichen Mitlerner sind weitergelaufen, dieses Mal aber in die andere Richtung. Wir sind über die Bahngleise gelaufen und sind dann an einer Wiese angekommen. Dort haben wir Mitlerner auf unseren Rücken genommen und sind mit ihnen eine Runde Huckepack gelaufen. Jeder wurde einmal getragen. Anschließend mussten wir noch auf einen steilen Berg hochlaufen. Oben angekommen, haben wir dann noch schnell gemeinsam zehn Liegestützen gemacht. Nicht alle haben es geschafft. Nun mussten wir wieder den Berg hinunterlaufen. Aber Joggen wäre ja zu langweilig gewesen, also sind manche mit hohem Tempo den Berg hinuntergerannt. Am Ende hatten wir alle zwar rote Köpfe, aber es war ein toller Tag in der AG Trainingswissenschaft.

Nina (6b)