Auf Spurensuche im Boden begaben sich die Lerner der Klassen 7a und 7b im Rahmen einer Exkursion im Fach Geschichte und so ging es mit Frau Maier nach Koblenz auf die Festung Ehrenbreitstein. Im Rahmen einer Führung erhielten die Lerner Einblicke in die Arbeit der Archäologen, wie sie Funde im Boden erkennen, ausgraben, diese bewerten und schließlich aufbewahren und aufbereiten. Schon bald war allen klar, dass so mancher Schatz im Boden noch versteckt ist und es keinesfalls nur Scherben sind, die weg können – sie helfen uns, Einblicke in die Vergangenheit zu gewinnen. Und wussten Sie, worüber sich Archäologen mitunter am meisten freuen? Historische Müllkippen.

Wie 2012 nehmen wir auch 2014 wieder am Maustürentag der Sendung mit der Maus teil. Herr Wagner hat mit der Westerwald-Bank einen Partner gefunden, der nach Anmeldung für Kinder seine Türen der Filiale in Siershahn am 3. Oktober öffnet und dabei einen exklusiven Blick hinter die Verblendung eines Geldautomaten erlaubt. Unsere Raiffeisen-Campus-Lerner sind dafür als Scouts ausgebildet und werden die Rolle der Führenden übernehmen. Also: Schnell hier anmelden, die Plätze sind begrenzt!

Ohne auch nur ein einziges Match in der gesamten Saison abzugeben hat die zweite U 15-Mädchenmannschaft des TC RW Höhr-Grenzhausen im letzten Auswärtsspiel in Staudt den Aufstieg in die B-Klasse perfekt gemacht. Die Zehn- bis Zwölfjährigen, die bei BaseTennis am Moorsberg trainieren, haben den Wechsel in die nächsthöhere Altersklasse problemlos vollzogen und ließen sich von den meist wesentlich älteren Gegnerinnen nur wenig beeindrucken. Alle sieben Begegnungen wurden souverän mit 14:0 gewonnen, der Aufstieg im Anschluss an die erfolgreiche Saison dementsprechend begeistert gefeiert. Man darf gespannt sein, wie das Team sich in den kommenden Jah- ren weiterentwickeln wird. Am Erfolg beteiligt waren Marie (GiK Höhr-Grenzhausen), Salima (RC Kl. 5), Leonie (GS Dernbach), Hannah (LMG Kl. 6), Emma (GS Hornbach), Hannah (RC Kl. 5) sowie Amira (RC Kl. 7).

Die Lernerinnen und Lerner der 6. Klassen beschäftigten sich in den letzten Wochen vor den Ferien mit dem Thema Architektur. Zunächst lernten sie verschiedene Architekturstile anhand der Architekturgeschichte kennen und informierten sich anschließend über die Vor- und Nachteile verschiedener Baustoffe sowie die an einem Bauprojekt beteiligten Personengruppen.

Da der Raiffeisen-Campus derzeit selbst mit dem Projekt Schulbau beschäftigt ist, war es nur naheliegend, dass unsere Nachwuchsarchitekten sich ebenfalls dem Thema annehmen. So recherchierten die Lernenden der Klasse 6a die wichtigsten Fakten zum Bauprojekt und erarbeiteten die verschiedensten Vorschläge zum Thema Schulbau mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten und tragen damit gerne zur Entwicklung der neuen Schule bei.

Konfluenz stammt aus dem Lateinischen und bedeutet zusammenfließen. Jedoch lernten die Lernerinnen und Lerner der 7. Klassen in den vergangenen Wochen im Ludwig Museum in Koblenz am Deutsche Eck, dass Zusammenfluss weit mehr sein kann, als der Begriff vermuten lässt.

In Anlehnung an die 2011 auf Mallorca gezeigte Ausstellung „Llaüt“ zeigt der venezianische Künstler Fabrizio Plessi im Museum eine Installation von zehn mallorquinischen Booten. Diese inszeniert er mit Licht und Musik des britischen Komponisten Michael Nyman. Außerdem präsentiert das Ludwig Museum weitere Video-Installationen des Künstlers, die in Folge der zahlreichen Weltreisen durch Europa, Indien und Japan entstanden sind.

Plessi thematisiert das Thema Zusammenfluss in seinen Arbeiten besonders durch die Darstellung von elementaren Gegensätzen. Denn ein Teil eines Gegensatzes kann nie ohne den anderen sein, was sie somit gleichermaßen von einander entfernt, aber auch eng miteinander verflechtet. Daher war der Besuch der Ausstellung eine Bereicherung und Inspirationsquelle für die laufenden fotografischen Arbeiten der Lernenden der 7. Klassen mit dem Titel „Zusammenfluss“.

Durch die Lage des Ludwig Museums am Zusammenfluss von Rhein und Mosel ergaben sich interessante Sichtachsen und Parallelen in der Wahrnehmung.

So nutzten die Lerner und Lernerinnen die Ausstellung und die Umgebung, um mit diesen zu interagieren oder sich Inspiration für eigene Werke zum Thema Zusammenfluss zu holen. Es entstanden bereits einige interessante Aufnahmen, Sichtweisen und Interpretationen des Begriffs.

Die 7. Klassen werden das Thema im Kunstunterricht weiter bearbeiten und Fotografien dazu anfertigen. Auf eine anschließende Ausstellungen werden wir gespannt sein!

… sage ich immer am Ende der folgenden, leider wahren Geschichte, wenn ich danach gefragt werde: Weil nämlich ein Religionslehrer der Oberstufe darauf bestand, dass auch die Schlange im Heimbach-Weiser Zoo böse sei. Denn alle Schlangen seien, so erzähle es die Paradiesesgeschichte, von Gott verflucht, weil sie die Frau zur Sünde verführt hätten. Und darum bin ich Religionslehrer geworden. Schlichtweg, weil mir mein Glauben zu wichtig war, um ihn Fundamentalisten zu überlassen, die sich der Mühe entziehen, hinter scheinbar alten Texten zeitlose Wahrheiten zu entdecken und sie der Einfachheit halber wörtlich nehmen.

Aber ich bin auch Lehrer geworden, weil ich immer wieder mit jungen Menschen zu tun habe, die mich begeistern. So zum Beispiel vor wenigen Minuten einige 10jährige, die die Heilungsgeschichte des blinden Bettlers Bartimäus (Mk 10, 46-52) mit geringen didaktischen Hilfen als die Geschichte einer durch Vertrauen ermöglichten Selbstheilung erkennen. Eine Geschichte, in der Jesus seine Rolle als Herausforderer und ernsthafter Gesprächspartner für einen Menschen in akuter Not definiert und nicht als billiger Magier, der mit göttlichen Zaubertricks den Menschen ihre Last abnimmt. Im Gegenteil, er macht sie ihnen erst bewusst und ermöglicht ihnen so, sie abzulegen.

Nach dem eindrucksvollen Schlusswort eines Zehnjährigen aus unserer fünften Klasse gehe ich beschwingt in mein Büro zurück und weiß, dass das der eigentliche Grund ist, warum ich Religionslehrer geworden bin. Weil auf diese Weise junge Menschen vielleicht später Jesus nicht als fernen Wundertäter aus längst vergangener Zeit begreifen, sondern als hilfreichen Gesprächspartner, auch heute noch. Selbst wenn sie ihn nicht als Sohn Gottes sehen würden, bliebe er dann im Gespräch. Und das ist ja auch schon mal was, denke ich…

Bernhard Meffert, Religionslehrer am Raiffeisen-Campus

Ortsbürgermeister Quirmbach, die Vertreter des ersten Jahrgangs am Raiffeisen-Campus und dessen Schulleiter Bernhard Meffert strahlten mit der Sonne um die Wette, als jetzt das von den Kindern gebaute Insektenhotel an die neue Schulgemeinde Dernbach übergeben wurde. „Wir wollen mit unseren Mitteln ein Zeichen setzen, dass das, was die Lerner am Raiffeisen-Campus lernen, einen Nutzen für die Umwelt des Raiffeisen-Campus hat. Diese Umwelt ist zum einen die Schöpfung, deren zahlreichen Insekten wir eine Unterkunft gebaut haben. Diese Umwelt sind aber auch die freundlichen Menschen in der Gemeinde Dernbach, die seit Januar unseren Umzug nach Dernbach so positiv aufgenommen und begleitet haben.“

Bürgermeister Andreas Quirmbach erfuhr dann von den Quartanern, wie sie aus den Rohmaterialien das Insektenhotel zusammengebaut und dabei viel über die spezifischen Lebensbedingungen von Insekten gelernt hatten und zeigte sich vom Projekt beeindruckt. „Die Gemeinde Dernbach freut sich auf das Gymnasium, das die vorhandene gute Infrastruktur  im Bezug auf die Bildungs-, Gesundheits- und Senioreneinrichtungen hervorragend ergänzt. Genauso gut ergänzen sich unsere neue Streubobstwiese und das Geschenk des Gymnasiums.“

Zwei Schilder, die ebenfalls vom Raiffeisen-Campus übergeben wurden, werden alle Spaziergänge in der Nähe des Heilborns über den Nutzen und die Geschichte des Insektenhotels informieren. 

Die Jahrgangsstufe 5 machte sich mit dem beiden Klassenlehrern Frau Bittger und Herr Schenkelberg auf den Weg nach Hamm, um das Deutsche Raiffeisenmuseum zu besuchen. Nach einer medialen Einführung in die Thematik wurden die beiden Klassen aufgeteilt und bekamen einerseits eine Führung durch das Museum  und anderseits wanderte man zur Raiffeisensäule in die Ortsmitte von Hamm. Die Lernerinnen und Lerner machten sich ein Bild vom Leben und Wirken Friedrich Wilhelm Raiffeisens und waren sehr erstaunt, was er alles auf den Weg gebracht hat.

Nicht nur, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die kleinen Bauern, die oftmals durch wucherische Geldverleiher in Existenznot gerieten, vor dem endgültigen Ruin zu bewahren, er gründete auch etliche Vereine, wie z.B. den Flammersfelder Hülfsverein oder den Heddesdorfer Darlehnskassen-Verein.

Getreu seinem Motto: „Einer für Alle, alle für Einen“ gründete er erste Genossenschaften, das aus diesen Genossenschaften eine weltumspannende Idee geworden ist, beweist auch unsere Schulträgergenossenschaft, die Raiffeisen-Campus eG, jeden Tag auf`s Neue.

war die Gebrauchtkleidungsbörse für die Schulkleidung, die der Förderverein am Raiffeisen-Campus unter seiner Vorsitzenden Helga Kronimus mit vielen Helfern am vergangenen Samstag veranstaltete. Ökologisch, weil es unsinnige Ressourcenverschwenung ist, gut erhaltene Kleidung einfach wegzuwerfen. Sozial, weil es den kaufenden und verkaufenden Eltern hilft, die Kosten für Schulkleidung überschaubar zu halten. Kommunikativ, weil der Tag letztlich einer der vielen Elternsprechtage am Raiffeisen-Campus war. Neue Eltern und die Eltern der drei bereits am Raiffeisen-Campus lernenden Jahrgänge kamen schnell ins Gespräch und die fröhliche Atmosphäre im Kunstraum war ansteckend. Dank des perfekten Managements waren Beratung, Abwicklung und Bezahlung mindestens auf Einzelhandelsniveau. Dass mit jedem verkauften Kleidungsstück auch noch eine kleine Spende für den Förderverein verbunden war, die dann wieder den Kindern zugute kommt, ist das Sahnehäubchen auf einem erfolgreichen Vormittag, der eines Tages eine ganze Aula füllen dürfte…

Eine tolle Teamleistung zeigten vier unserer Lerner in der diesjährigen Medenrunde des Tennisverbandes Rheinland in der D-Klasse Jungen U15. Arian und Lucas aus der 7b, Til aus der 7a und und Paul (6b) alle zusammen erstmalig angetreten in einer Mannschaft für den TC Staudt erreichten souverän den 1. Tabellenplatz mit 10:0 Punkten.  Angespornt von diesem Erfolg und mächtig stolz trainieren die Jungs nun fleißig weiter und freuen sich schon heute auf neue Herausforderungen in der kommenden Saison, wenn sie ihr spielerisches Können in der nächsthöheren Klasse unter Beweis stellen dürfen. Wir drücken unseren Tennis-Assen die Daumen und freuen uns, dass sie neben ihrer Schule auch den Sport so erfolgreich ausüben können.