Ob es eigentlich genug Bargeld gibt, wenn alle Menschen zur Bank gehen und dort abheben, wollte Matthias (6b) von Vorstandssprecher Wilhelm Höser und Vorstand Dr. Ralf Kölbach wissen, die nach Wirges gekommen waren, um zwei Jahresstipendien zu stiften. Die Scheckübergabe fand nämlich nicht etwa im Direktorenbüro statt, sondern die Bankiers nahmen mit Trägervorstand Frau Düring und Schulleiter Herr Meffert an einer Unterrichtsstunde teil und stellten sich dort auch den Fragen der Kinder. Und Matthias‘ Frage blieb genauso wenig unbeantwortet wie zahlreiche andere Fragen rund um das Thema Westerwald Bank, die die Lernerinnen und Lerner in eigener Regie und spontan an die beiden namhaften Unterstützer der Schule richteten. Auch kritischen Fragen wich man nicht aus und so erfuhr Vincent (6b) von Dr. Kölbach, dass Banken an der Insolvenz von Kreditnehmern nicht etwa verdienten, sondern Verluste einführen. Und Schulleiter Meffert, selbst Wirtschaftswissenschaftler, erklärte anerkennend, dass die Genossenschaftsbanken ja genau deshalb so gut durch die Bankenkrise gekommen seien, weil sie das Wohl ihrer Mitglieder im Blick hätten. Dies seien 70 000 ihrer 140 000 Kunden. Dass die Westerwald Bank also nicht kurzfristig den eigenen Vorteil sucht, sondern gemeinwohlorientiert handelt, war zugleich eine gute Überleitung zu der offiziellen Scheckübergabe, bei der Vorstandssprecher Wilhelm Höser den Kindern erläuterte, warum die Westerwald Bank sich seit der Schulgründung so nachhaltig für die Schule einsetzt: „Die Westerwald Bank weiß, wie wichtig Bildung für unsere Region ist. Wir wollen mit den Stipendien dazu beitragen, dass das Konzept der Schule, Kinder aller sozialen Schichten aufzunehmen, auch weiterhin so gut funktioniert."

können die Lerner am RC ab Klasse 7 mit Frau Sun – in besonderer Weise aber auch am Tag der offenen Tür der Chemieindustrie am Samstag, dem 20. September. Wir empfehlen allen Eltern mit naturwissenschaftlich interessierten Kindern einen Ausflug zu BASF, Merk & Co. Wer nicht so weit fahren möchte, findet aber auch Ziele in Montabaur (URSA Chemie). Alle Standorte in der Region und darüber hinaus finden Sie auf der sehr gut gemachten Website. Wir danken wie so oft einer Lerner-Mutter für den tollen Tipp, den wir sehr gerne weitergeben und wünschen, dass am 20. September für die ganze Familie die Chemie stimmt …

Dank dem Koordinator Herrn Schenkelberg konnten wir den Lernenden des ersten Jahrgangs einen ganz besonderen Start in das neue Schuljahr ermöglichen.

Am Montag, den 8.9.2014, machten wir uns auf den Weg in den schönen Harz – Ziel Naturfreundehaus Oderbrück – St. Andreasberg. Nach annähernd fünfstündiger Busfahrt bezogen wir unsere Unterkunft, entdeckten die Freizeitmöglichkeiten im und am Haus, genossen das erste Abendessen und die Abgeschiedenheit des Hauses in der Welt von Waschbär, Wiesel und Kreuzschnabel, welches unserer Gemeinschaft fern von Funkverbindungen und Internet ausschließlich überlassen wurde.

Am Dienstag pünktlich zum Frühstück erschienen unsere liebenswerten jungen Guides, die uns durch die nächsten zwei Tage begleiteten. Aufgeteilt in die beiden Klassenteams machten wir uns auf den Weg nach Zorge zum Floßbau und Spielen ohne Grenzen, die zur Teamgeiststärkung erfolgreich dienten. Gleichzeitig erfuhr das andere Klassenteam mehr über die Flora und Fauna des Nationalparks Harz von fachkundigen Biologen vom BUND bzw. vom NABU. Am Nachmittag – getreu dem Motto “Exceed Yourself” – wuchsen Lernende und Lehrende beim Kistenklettern buchstäblich in schwindeleregenden Höhen über sich hinaus.

Am Mittwoch war Rekord-Verbesserung angesagt: Mit Erfolg haben die jeweiligen Klassenteams die bisherigen Bestleistungen übertrumpfen können: Das Klassenteam 8a hält nun den Rekord im Kistenklettern mit vier Lernern über 16 Kisten und das Klassenteam 8b den Streckenrekord beim Floßpaddeln mit 2:40 min. Beim Abschiedsgrillen haben wir die erfolgreichen Tage Revue passieren lassen:

Als ein besonderes Highlight erwies sich die Möglichkeit bei der “Wasserschlacht am Lake Zorge” einander (Lernende UND Lehrende) ordentlich nass zu machen ohne das jemand baden gegangen ist. Insgesamt eben ein gelungener Schulstart, dessen gute Stimmung und vielen Erfolge uns sicher das gesamte Schuljahr und darüber hinaus begleiten werden.   

unseren Schulleiter Hr. Meffert nicht nur an Schultagen. Deshalb begleitete er am Samstag eine Gruppe japanischer Forscher im Auftrag des VG-Bürgermeisters Josef Zolk als Führer durch das Raiffeisen-Haus in Flammersfeld. Als Kuratoriumsmitglied der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft Ehrensache, in diesem konkreten Fall aber auch hoch spannend. Denn der Sekundarschulpädagoge kam mit den Hochschullehrern ins Gespräch und die vier Wissenschaftler und der Pädagoge tauschten sich auch über die Idee aus, ein Gymnasium nach Raiffeisen zu benennen. Spontan entschieden sie sich, Mitglieder der Gesellschaft zu werden und tragen so mit einem durchaus namhaften Betrag dazu bei, das Erbe unseres Namensgebers wach zu halten. 

Ein freiwilliges soziales Jahr von zwei jungen Menschen gehört zum Luxus, den der Raiffeisen-Campus seit 2011 in jedem Jahr genießt. Denn die jungen Menschen bringen nicht nur eine interessante Perspektive zwischen eigener Schulzeit und Berufsorientierung mit ein, sondern sie bereichern das Lehrer- und Verwaltungsteam durch ihr vielfältiges Engagement. Dass sie auch für die Lernerinnen und Lerner interessante, weil im Lebensalter relativ nahe Ansprechpartner sind, haben wir in den letzten drei Jahren immer so empfunden. 

Was die Arbeit der Schule, vor allem der FSJ-Mentorin Frau Hartung positiv bestärkt, ist die Verbundenheit, die unsere ehemaligen FSJler mit der Schule empfinden. Frau Höwer, FSJ 13/14 ist zum Beispiel momentan in den USA unterwegs und grüßt uns von ihren Besuchen an berühmten Städten mit Fotos mit ihrem Original-Schulkleidungspullover. Dass sie vor wenigen Tagen in Washington DC auf das Anziehen des Pullis verzichtete, ist angesichts von über 30 Grad Außentemperatur sicher verständlich. 

Ein weiteres Indiz: Zu Beginn der Vorbereitungswoche besuchten uns Frau Müller und Herr Meurer (FSJ 12/13) und brachten sogar selbstgebackenen Kuchen mit. Wir freuen uns und sind dankbar, dass FSJler und Schule in nur zwölf Monaten so zusammenwachsen, dass der Abschied schwer und die Anreise zum Wiedersehen leicht fällt …

Heute ist Euer großer Tag: Voller Erwartung und Vorfreude, und die Vorfreude ist auch auf unserer Seite, ist heute Euer erster Schultag am Raiffeisen-Campus. Das Warten hat nun ein Ende, nachdem wir Euch vor gut einem halben Jahr mitteilen durften, dass Ihr mit uns am Raiffeisen-Campus lernen werdet. Dass Ihr nun wirklich zu unserer Schulfamilie gehört, wurde spätestens am Schnuppertag deutlich, als Ihr von Frau Kisters Eure Raiffeisen-Campus-T-shirts geschenkt bekommen habt.

In den ersten Tagen werdet Ihr mit Hilfe Eurer LehrerInnen und Paten sicher viele Fragen schnell beantwortet bekommen, es werden aber auch neue auftauchen. Ich wünsche Euch viel Neugier, Kreativität und Tatendrang beim Lösen dieser Fragen aber auch bei der Bewältigung des Schulalltags. Wichtig ist aber auch, dass Ihr rasch zu echten Klassengemeinschaften zusammenwachst. Auch dabei werden Euch vor allem Eure Klassenlehrer Frau Kisters und ich begleiten.

Ich freue mich auf einen feierlich-fröhlichen ersten Schultag mit Euch.

Eure Orientierungsstufenleitung Renate Maier

Demokratische Mitbestimmung der Lerner bei Fragen rund um die Schule und der Schulentwicklung ist schon ab Klasse 5 am Raiffeisen-Campus fester Bestandteil: Es ist Aufgabe der Lernervertretung die Interessen der Lernerschaft in Zusammenarbeit mit der Verbindungslehrerin Frau Maier wahrzunehmen und dafür einzutreten.

Am Ende des Schuljahrs konnten die Lernersprecher und die Klassensprecher auf ein erfolgreiches aber auch arbeitsreiches Jahr zurückblicken: Angefangen bei Regeln des Miteinanders, über ganz praktische Herausforderungen bis hin zu einer Schulmannschaft Golf konnten viele Vorhaben verwirklicht werden. Nicht zuletzt konnte sich der Raiffeisen-Campus auch mit Hilfe der engagierten Lernervertretung noch mehr  zu einem Ort entwickeln, an dem eine angenehme Lernatmosphäre  und ein freundliches Miteinander herrscht.

 

 

 

 

 

Wir sind Etienne Malherbe und Jonas Putzer und bilden das neue FSJ – Team am Raiffeisen – Campus. Seit dem 25. August unterstützen wir den Verwaltungsbereich und unsere Kollegen tatkräftig und haben schon viel über den Raiffeisen–Campus und unsere Aufgaben erfahren dürfen. Dank des freundlichen Arbeitsklimas und dem netten Empfang fühlen wir uns jetzt schon sehr wohl und freuen uns auf das kommende Jahr. Wir blicken dem bevorstehenden Schulbeginn sehr eifrig entgegen und sind schon sehr gespannt auf die Lernerinnen und Lerner.

In leuchtendem Raiffeisen-Campus-Blau erstrahlen die Raummodule, die seit Ende letzter Woche zwischen Grundschule, RS+ und Grillhütte in Wirges errichtet werden und für unsere fünften und sechsten Klassen bis zum Umzug einen eigenen kleinen Campus bilden. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Realschule, Verbandsgemeinde und Stadt Wirges konnte in kurzer Zeit ein guter Ort gefunden werden und unser Träger hat mit allen Kräften ermöglicht, diese gute Lösung pünktlich zum Schuljahresbeginn fertigzustellen. Damit auch die Lehrkräfte im inzwischen zu klein gewordenen Lehrerzimmer entlastet werden, wurde ein zweites kleines Lehrerzimmer im Modul-Campus errichtet. Dank gilt auch dem Architekten Oliver Blatt aus Höhr-Grenzhausen und den fleißigen Handwerkern für ihren Dienst. 

Alle für einen statt jeder für sich – unter diesem Motto fanden am 15. Juli die diesjährigen Raiffeisen-Spiele unter der Leitung von GyR Schenkelberg statt. Bei hervorragendem Wetter kämpften in diesem Jahr alle Klassen in insgesamt vierzehn Wettkämpfen gegeneinander. Jeder lul musste an mindestens drei Wettkämpfen für seine Klasse an den Start gehen.

Der Vormittag fand auf der Sportanlage des Stadions statt. Zunächst starteten jeweils drei lul einer jeden Klasse im fünfzig Meter Sprint gegeneinander. Die geringste Gesamtlaufzeit ergab sodann den Sieger in der jeweiligen Jahrgangsstufe.

Die nächsten Vergleiche fanden im Weitsprung statt. Die erzielten Weiten wurden addiert und somit ergab sich wiederum ein Endklassement. Auch beim Weitwurf kam es darauf an, in der Summe die größten Weiten zu erzielen. Erstaunlicherweise konnte die Klasse 6 b sogar die 7er übertrumpfen. Spannend wurde es in den Wettkampfstaffeln über acht mal fünfzig Meter. Zweimal musste die Distanz gelaufen werden und es gab spannende Rennen. Beim Fahrradrennen ging es mehr um Geschickheit und Gewandtheit. Ziel war es, innerhalb einer vorgegebenen Zeit die kürzeste Strecke zurückzulegen. Auch der Fußball sollte nicht zu kurz kommen. Beim Flankenschuss musste man versuchen den Ball von der Torauslinie, mit Effet, ins Tor zu schießen. Ein schwieriges Unterfangen, bei dem sich insbesondere die Mädels schwer taten. Auch beim Bocciaspielen mussten die lul ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Jeder Teilnehmer hatte zwei Kugeln, die so nah wie möglich an eine Setzkugel platziert werden mussten. Große Stimmung kam beim Personentransport auf. Mussten doch insgesamt zehn lul über eine Distanz von zehn Meter transportiert werden, ohne dass diese den Boden berührten. Das war für den ein oder anderen eine ziemlich anstrengende Aufgabe. Der Höhepunkt des Vormittags war zum Abschluss der Wassertransport. Mit bloßen Händen musste das Wasser aufgenommen und nach einer Strecke von zehn Meter in einen Auffangbehälter gegeben werden. Da kamen doch einige nur mit ein paar Tropfen zum Ziel.

Nach der Mittagspause ging es in der Sporthalle mit dem Mattentransport weiter. Acht Spieler einer Klasse mussten die Halle durchqueren, ohne dabei den Boden zu berühren. Jeweils vier Transporteure legten immer wieder die zwei Turnmatten voreinander, auf denen sich die Spieler aufhalten durften. Dieser Wettkampf brachte die Transporteure mächtig ins Schwitzen. Beim Badmintontreibball zeigte sich, dass nicht nur die Kraft für den Erfolg entscheidend war, sondern auch Konzentration und Geschicklichkeit zum Sieg führte.

Auch im Badmintonturnier musste geschickt miteinander gespielt werden. Auf beiden Seiten standen jeweils ein Mixed mit einem Schläger und es musste wechselweise der Ball über das Netz gespielt werden. Die Mannschaft mit den meisten Ballwechseln entschied diesen Wettkampf für sich. Im Minitennis ging es ebenfalls um die höchste Anzahl an Ballwechseln. Jeweils ein Junge und ein Mädchen jeder Klasse spielten dabei miteinander. Die größe Summe der Ballwechsel von zwei Paaren ergab sodann den Gewinner. Den Abschluss der Raiffeisen-Spiele bildete der Basketball-Korbwurf. Je zwei Lernerinnen und Lerner einer Klasse versuchten soviele Punkte wie mögich zu erzielen.

Nach der Auswertung der Resultate ergab sich folgendes Endergebnis. In der Jahrgangsstufe 5 gewann die Klasse 5b. Die Klasse 6a konnte den 1. Platz in der Jahrgangsstufe 6 belegen und Sieger in der Jahrgangsstufe 7 wurde die Klasse 7b. Die Siegerehrung wurde im Rahmen der Zeugnisausgabe am letzten Schultag durchgeführt.