Ob es eigentlich genug Bargeld gibt, wenn alle Menschen zur Bank gehen und dort abheben, wollte Matthias (6b) von Vorstandssprecher Wilhelm Höser und Vorstand Dr. Ralf Kölbach wissen, die nach Wirges gekommen waren, um zwei Jahresstipendien zu stiften. Die Scheckübergabe fand nämlich nicht etwa im Direktorenbüro statt, sondern die Bankiers nahmen mit Trägervorstand Frau Düring und Schulleiter Herr Meffert an einer Unterrichtsstunde teil und stellten sich dort auch den Fragen der Kinder. Und Matthias‘ Frage blieb genauso wenig unbeantwortet wie zahlreiche andere Fragen rund um das Thema Westerwald Bank, die die Lernerinnen und Lerner in eigener Regie und spontan an die beiden namhaften Unterstützer der Schule richteten. Auch kritischen Fragen wich man nicht aus und so erfuhr Vincent (6b) von Dr. Kölbach, dass Banken an der Insolvenz von Kreditnehmern nicht etwa verdienten, sondern Verluste einführen. Und Schulleiter Meffert, selbst Wirtschaftswissenschaftler, erklärte anerkennend, dass die Genossenschaftsbanken ja genau deshalb so gut durch die Bankenkrise gekommen seien, weil sie das Wohl ihrer Mitglieder im Blick hätten. Dies seien 70 000 ihrer 140 000 Kunden. Dass die Westerwald Bank also nicht kurzfristig den eigenen Vorteil sucht, sondern gemeinwohlorientiert handelt, war zugleich eine gute Überleitung zu der offiziellen Scheckübergabe, bei der Vorstandssprecher Wilhelm Höser den Kindern erläuterte, warum die Westerwald Bank sich seit der Schulgründung so nachhaltig für die Schule einsetzt: „Die Westerwald Bank weiß, wie wichtig Bildung für unsere Region ist. Wir wollen mit den Stipendien dazu beitragen, dass das Konzept der Schule, Kinder aller sozialen Schichten aufzunehmen, auch weiterhin so gut funktioniert."

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