Der letzte Schultag im Januar war nicht nur wegen der Vergabe der Halbjahreszeugnisse ein spannendes Datum für viele Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus. An diesem Tag lud auch der zukünftige Vorstand der ersten Schülergenossenschaft des RC zur Gründerversammlung ein.

Der Gründung der Schülergenossenschaft waren intensive Vorbereitungen vorausgegangen. Dazu zählten beispielsweise die Inbetriebnahme  eines Automaten für Pausensnacks und die Einteilung des Kurses in verschiedene Abteilungen wie Lagerverwaltung, Personalverwaltung, Marketing und Buchhaltung. Während dieser Testphase konnten die Lernerinnen und Lerner  positive und lehrreiche Erfahrungen sammeln.  

Kurz vor der Gründungsversammlung informierten die Jungunternehmer die Mitlerner ihres Jahrgangs und die potenziellen Nachfolger im Wirtschaftskurs der 8. Klassen über die Gründungsabsicht. Den Teilnehmern der Gründerversammlung wurde die Gelegenheit eingeräumt, Einsicht in die Satzung der Genossenschaft zu nehmen und Fragen an die Mitglieder des Wahlpflichtfaches zu richten.

Nach diesen Vorbereitungen stand der Gründung nichts mehr im Wege. Der offiziellen Gründungszeremonie wohnten zahlreiche Lernerinnen und Lerner sowie die Gäste der Westerwaldbank und die Schulleitung bei. Sie wurden von Johannes begrüßt und in das Programm eingeführt. Streng nach Protokoll wurde dann zunächst die Satzung verabschiedet und anschließend sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat der jungen Genossenschaft gewählt. Deren zukünftige Aufgabe wird es nun sein, die Tätigkeit der Schülergenossenschaft RC-Snackbar zu überwachen.

Durch den Verkauf von Anteilsscheinen an die beteiligten Gründungsmitglieder ist es nun möglich, weitere Investitionen zu tätigen, um das Angebot systematisch zu verbessern. Natürlich können alle Mitglieder der RC-Familie durch den Erwerb von Anteilsscheinen die noch junge Genossenschaft unterstützen.

Wir wünschen der Schülergenossenschaft RC-Snackbar viel Erfolg und allen am Raiffeisen-Campus viel Freude mit dem Produkten.

 

 

Fragendes Getuschel auf dem Schulhof: „Wer ist das?“, „Was macht er hier?“ „Ist das ein neuer Lehrer?“ – Das sind Fragen, die man vor zwei Wochen im Forum oder auf dem Schulhof hören konnte, wenn sich der neue Kollege Dominik Deinert  in der Nähe aufhielt oder mit den "alteingesessenen" Kollegen unterhielt. 

Tatsächlich ist unseren aufmerksamen Lernerinnen und Lernern das neue Gesicht auf dem Campus nicht entgangen, und vermutlich haben sich auch einige Eltern über den neuen Namen gewundert, der sich seit dem 1. Februar auf dem Stundenplan ihres Kindes findet: Ja, unsere kleine RC-Familie hat sich planmäßig zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres um einen neuen Kollegen vergrößert, der die Fächer Mathematik und Sozialkunde unterrichtet.

Unseren neuen Kollegen, Herrn Dominik Deinert, möchten wir an dieser Stelle offiziell herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm und wünschen ihm einen guten Start!   

Mehr über Herrn Deinert erfahren Sie bald in den kleinen Teamsteckbriefen auf  unserer Homepage.

Auch im neuen Jahr stehen Vorlesungstermine der ADG Business School im Stundenplan der 9. Klassen (Wahlpflichtfach Wirtschaft). Beim letzten Termin am 26.Januar 2016 trug sich eine erfreuliche kommunikative Neuigkeit zu: Der Dozent erklärte sich kurzerhand bereit, die Vorlesung in englischer Sprache zu halten. Natürlich konnten Rückfragen auf Englisch oder auch auf Deutsch gestellt werden.

Der Dozent schaffte es, theoretische Konzepte mit vielen Beispielen aus dem Alltag der Lernerinnen und Lerner zu vermitteln und gleichzeitig viele Aspekte des Raiffeisen-Campus mit einfließen zu lassen. So entdeckte er während der Erläuterung des Unterschiedes zwischen formellen und informellen Regeln – zu welchen er die Kleiderordnung zählte – das Logo des RC auf der Kleidung der Lerner. Auf die etwas erstaunte Nachfrage wurde er von den Lernern über das Konzept der Pluriform am Raiffeisen Campus aufgeklärt.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs tauschten sich die Lernerinnen und Lerner mit dem Dozenten über grundlegende Regeln am RC aus. Auch die neuen Lernerinnen konnten dadurch weitere Gegebenheiten des RC kennen lernen. Beim Thema interkulturelle und nonverbale Kommunikation konnte Helen von den Besonderheiten ihrer eigenen Heimat berichten. Auf diese Weise lernten auch die "Senioren" am RC etwas Neues.

So war die Veranstaltung für alle Beteiligten  ein gelungener Informationsaustausch und ganz nebenbei lernten die Teilnehmer auch viel über Kommunikation im internationalen Kontext.

 

 

Die Lernerinnen und Lerner der Klasse 7a haben sich im Deutschunterricht von Frau Groß  Schillers Ballade „Der Handschuh“ gewidmet und den ursprünglichen Schluss durch eine selbstständig verfasste Fortsetzung sowohl formal als auch inhaltlich erweitert.

Statt sich mit dem Weggang von Ritter Delorges zu begnügen und Fräulein Kunigunde in der Arena zurückzulassen, überlegten sie sich in Partnerarbeit ein Gespräch zwischen den beiden Figuren. Was könnte Kunigunde ihrem Ritter Delorges vorwerfen, hat sie ihn doch absichtlich in die Arena (zu den Löwen!) geschickt, damit dieser den absichtlich abgeworfenen Handschuh zurückholt? Wie geht Ritter Delorges damit um, dass er zwar ehrenhaft in die Arena tritt, aber der Prinzessin letztlich den Handschuh ins Gesicht wirft, statt ihr die Liebe zu gestehen?

Durfte er eigentlich so handeln, da Ritter im Mittelalter alles für die Ehre taten und diese behalten wollten? Handelt die Dame richtig oder schäbig? Alles Fragen, die von der Klasse sensibel angegangen wurden. Dies gelang den Lernerinnen und Lernern mit Bravur. Sogar gereimt wurde in der Bearbeitungszeit, was am Ende bei der Präsentation im Plenum für großen Applaus sorgte!

Dernbach. Seit ihrer Einführung zu Beginn dieses Schuljahres erfreut sich die Institution „Schulversammlung“ am Dernbacher privaten Ganztagsgymnasium Raiffeisen Campus äußerster Beliebtheit. Und wir übertreiben nicht, wenn wir behaupten, dass die Schulversammlung inzwischen zu den beliebtesten Terminen im RC-Kalender avanciert ist. Deshalb fiebern wir ihm jedes Mal entgegen.

Die noch relativ junge Schulversammlung zeichnet sich schon nach wenigen Terminen durch gemeinsame Routinen aus, die den Zusammenhalt innerhalb der RC-Familie stärken. Gleichzeitig wird das Zusammenführen von Routinen und neuen inhaltlichen und formalen Aspekten der innovative Charakter unserer kleinen Schule unterstrichen und alle Beteiligten werden sich der gemeinsamen Verantwortung bei der Entwicklung dieser einzigartigen Schule bewusst.

Große Freude bereitete uns der Besuch des Schülerelternbeirates in der letzten Schulversammlung. Das Gremium war der Einladung unserer Schule gefolgt.  Schulleiter Bernhard Meffert betonte in seinen Grußworten deshalb mit Recht, dass die Anwesenheit  dieses wichtigen Gremiums bei der Schulversammlung deutlich zeige, wie wichtig eine vertrauensvolle und transparente Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sowohl für den akademischen Erfolg als auch für eine gelungene Persönlichkeitsentwicklung der Lernerinnen und Lerner sind.

Im Anschluss an die einleitenden Worte des Schulleiters erfolgte durch das gemeinsame Singen eines Geburtstagsständchens für alle Geburtstagskinder der Schulgemeinschaft eine liebgewonnene Routine der Versammlung.

In der Rubrik „Informationen aus der Lernervertretung“ informierten Lernerinnen der LV-AG über eine tolle Aktion zum Valentinstag, die den Charakter des RC deutlich widerspiegelt: Alle Lernerinnen und Lerner haben die Möglichkeit, an den Tagen vor dem 14. Februar eine Rose zu bestellen und eine Grußbotschaft auf einem Herzschild zu hinterlassen. Am 12. Februar werden dann die Rosen an die ausgewählten Empfänger ausgeteilt. Schon jetzt fiebern viele der Campusfamilie diesem Termin entgegen.

Den meisten Lernerinnen und Lernern ist es längst aufgefallen: Seit einigen Tagen besuchen zwei neue Lerner den Raiffeisen Campus. Lisa und Hugo sind unsere französischen Gastlerner, die im Rahmen unseres Austauschprogramms für insgesamt zwei Wochen Campusluft schnuppern. Ihre Austauschpartner Tabea und David begleiten sie in den Unterricht, wo sie sich ein Bild vom Leben und Lernen am RC machen. Dabei sind sie nicht untätig: Im WPF Französisch fungieren sie als Experten und stellen sich bei dem ein oder anderen schwierigen Satz als menschliches Lexikon zur Verfügung.

Das Abenteuer Schüleraustausch startete bereits im vergangenen Herbst, als Tabea, Cosima und David ihre Partner an den jeweiligen Schulen in Frankreich und Luxemburg besuchten. Die drei nahmen sich Zeit, um ihre Eindrücke und Erlebnisse kurz zu schildern.

RC: Wieso habt ihr euch dazu entschieden, am Austauschprojekt teilzunehmen?

Cosima: Ich wollte neue Menschen kennenlernen und meine Sprachkenntnisse verbessern. Außerdem wollte ich ein anderes Land und den Lebensstil der Leute dort kennenlernen.

Tabea: Herr Klein hat uns über die Chancen eines solchen Projekts informiert und ich hielt es für eine gute Idee, mich darauf einzulassen.

David: Ich musste zwar ein bisschen überredet werden, habe mich aber letztlich darauf gefreut, neue Leute kennenzulernen.

RC: Wie wurdest du von deiner Gastfamilie und der Klasse deines Austauschpartners empfangen?

Tabea: Alle waren sehr freundlich und gaben sich große Mühe, dass ich alles verstehe. Manchmal gab es zwar kleinere Kommunikationsschwierigkeiten, aber größere Probleme tauchten nie auf.

Cosima: Meine Gastfamilie war toll. Ich glaube, ich hätte es nicht besser treffen können! Meine Klasse war auch sehr nett und hat mir viele Wörter übersetzt.

David: Ich bin mit der Familie gut zurecht gekommen. In der Schule war die Verständigung nur selten ein Problem, weil man sich teilweise auch auf Englisch unterhalten konnte.

RC: Ihr hattet Gelegenheit, einen Eindruck vom Unterricht an einer französischsprachigen Schule zu gewinnen. Gibt es etwas, was ihr erwähnenswert findet?

Tabea und David: Im Unterricht ist es viel stiller als in Deutschland! Eigentlich wird nur gesprochen, wenn der Lehrer dazu auffordert.

Cosima: Erwähnenswert finde ich auf jeden Fall, dass sie in Luxemburg so zielorientiert arbeiten.

RC: Wie lautet euer Fazit? Könnt ihr anderen interessierten Lernerinnen und Lernern die Teilnahme an einem solchen Austausch empfehlen?

Tabea: Ja, wenn man sich das Eintauchen in eine neue Sprache und Kultur zutraut, sollte man es auf jeden Fall ausprobieren!

David: Ich denke, dass die Erfahrung eines Schüleraustauschs bereichernd sein kann. Wenn man zu große Bedenken hat, sollte man vielleicht ein zweites Mal überlegen.

Cosima: Ich kann die Teilnahme auf jeden Fall empfehlen, da es eine tolle Möglichkeit war, neue Leute und deren Alltag kennenzulernen. Außerdem hilft es dabei, sich die Sprache besser anzueignen.

RC: Vielen Dank für das Interview!

Gedichte auswendig zu lernen und Sinn gestaltend vorzutragen hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt, trägt diese Praxis doch dazu bei, Lernerinnen und Lerner für die sprachliche Schönheit und Intensität lyrischer Texte zu sensibilisieren. Eine gute Möglichkeit dazu bietet der szenische und experimentelle Umgang mit Gedichten, der im Lehrplan des Faches Deutsch für die Unterstufe fest verankert ist.

Dieser spannenden Aufgabe kamen die Lernerinnen und Lerner der Klasse 5a  und  ihre Deutschlehrerin Frau Groß nach, indem sie das Gedicht „Heut singt der Salamanderchor“ (Robert Gernhart) szenisch ausgestalteten und im Forum, dem Herzstück unserer Schule, präsentierten.

In einer Vorbereitungszeit von etwa 30 Minuten überlegten die Lernerinnen und Lerner eifrig die Rollenverteilung, mögliche Requisiten und nicht zuletzt den gesamten Verlauf der Inszenierung. Wenig später war es dann auch soweit:  Stolz stellten sie in kleinen Gruppen ihren MitlernerInnen das Ergebnis vor – Eine großartige Leistung, wofür sie am Ende neben viel Applaus auch eine fachgerechte Rückmeldung erhielten.

Diese Lerneinheit hat einmal mehr vor Augen geführt: Junge Lernerinnen und Lerner haben keine Berührungsängste mit Lyrik. Im Gegenteil: Gedichte machen ihnen Freude. Den Erfolg der Lerneinheit verdanken wir sowohl dem besonderen didaktischen Ansatz als auch der Bühne in unserem schönen Forum mit seiner einzigartigen Kulisse. Hier fühlten sich unsere ohnehin talentierten kleinen`Dichter und Denker´ richtig wohl.   

 

 

 

 

Im katholischen Religionsunterricht der Klasse 9ab von Frau Groß herrschte eine besondere Stimmung, als Kaplan Tobias Blechschmidt aus Montabaur zu Besuch kam. Passend zur Thematik „Ethisch-moralische Themen“ stand der junge Kaplan den Lernerinnen und Lernern Rede und Antwort. Zuvor stand bereits fest, dass es keine Tabuthemen geben soll und es für alle Beteiligten wichtig sei, offen und ehrlich miteinander zu sprechen. Nur so könne neben dem gelebten Glauben auch eine sinnvolle Auseinandersetzung mit der kirchlichen Lehre stattfinden, so Frau Groß bei der Begrüßung.

Von diesem Angebot machten alle Beteiligten rege Gebrauch und die Stunde des Fragens und Antwortens erwies sich am Ende doch noch als zu kurz. Denn zahlreich waren die Gesprächsthemen. Gesprochen wurde u.a. über die aktuelle Thematik des IS-Terrors, die Frage nach den Kirchenskandalen der letzten Jahren, etwa im Bistum Limburgs, die erst Ende Oktober 2015 veröffentlichte neue Familiensynode, Standpunkte der Kirche zur Eheschließung von Homosexuellen. Auch die Zukunft der Kirche und der Alltag eines Kaplans kamen zur Sprache. „Selbstverständlich war es ein heftiger Ruck, der durch unser Bistum ging, als die Finanzen offengelegt wurden und es bekannt wurde, dass der neue Bischofssitz 42 Millionen kostete. Doch ein schlimmerer Skandal ist es, wenn es um Missbrauchsfälle geht“, machte der Kaplan in seinen Ausführungen deutlich.

Mit Blick auf die Zukunft der Kirche und das Priesteramt erklärte Tobias Blechschmidt, dass es wichtig sei, genau zu wissen, worauf man verzichte: „Eine stabile Familie zu haben und einen guten Freundeskreis – das sind gute Verbindungen, die einem immer wieder zeigen, was es heißt, familiär gebunden zu sein.“ Das Bistum Limburg sei in der glücklichen Lage, dass es noch ausreichend Priesteramtskandidaten habe. Jährlich bewegt sich die Zahl der Bewerber zwischen ein und drei; dies sei im Vergleich zu anderen Bistümern eine kontinuierliche Anzahl, die die meisten nicht vorweisen können.

Die Lernerinnen und Lerner waren sehr angetan von dem offenen Gespräch mit Kaplan Blechschmidt. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen ihre Fragen, seien sie auch noch so scheinbar naiv, stellen können und eine kompetente Antwort erhalten. Diesen Dialog möchte Frau Groß auch künftig im katholischen Religionsunterricht pflegen.

Universum, Galaxie, Milchstraße, Sonnensystem und Lichtjahre – Das sind Begriffe, die den Makrokosmos beschreiben. Dabei handelt es sich um unvorstellbare Weiten und Größen, die Jung und Alt gleichermaßen faszinieren.

In den vergangenen Wochen setzten sich die Jungforscher der Klassen 5a und 5b des Raiffeisen Campus mit dem Makrokosmos auseinander. Sie befassten sich mit unterschiedlichen Weltbildern, lernten die Namen bedeutender Forscher kennen, recherchierten zu den Planeten unseres Sonnensystems und bauten es schließlich in einem Modell nach.

Zum Abschluss dieser Lerneinheit reisten die Jungforscher gemeinsam mit Frau Sun und Frau Berleth zur Sternwarte nach Sessenbach. Dort begrüßte uns Weltraum-Experte Klaus Völkel, der sich den unzähligen Fragen unserer Lerner stellte und so ihren Wissensdurst vorübergehend stillen konnte. Mithilfe toller Anschauungsmodelle und Präsentationen beantwortete er Fragen wie: „Brennt die Sonne oder handelt es sich um eine chemische Kernfusion?“, „Müssen wir die Anziehungskraft schwarzer Löcher fürchten?“, „Auf welchen Planeten ist Leben möglich?“ etc.  Doch auch Klaus Völkel staunte nicht schlecht, als ihm ein Lerner erzählte, dass zu der Zeit, als die Titanic-Überlebenden aufgenommen wurden, eine Sonnenfinsternis stattfand.

Es war eine rundum gelungene Exkursion, die wieder einmal zeigte, wie wichtig außerschulische Lernorte für den Lernerfolg  sein können. Vielen Dank, Herr Völkel!

Unsere Lernerinnen und Lerner werden in verschiedenen Projekten in der Orientierungsstufe mit unterschiedlichen ökonomischen Themen konfrontiert. Ab der 8. Klasse haben sie die Möglichkeit, sich im Wahlpflichtfach Wirtschaft intensiver mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Zu Beginn dieses Schuljahres wurden die Lernerinnen und Lerner des Wahlpflichtfaches von ihrer Lehrerin Frau Kern dazu aufgefordert, ein Haushaltsbuch über ihr Taschengeld zu führen. Auf diese Weise sollen sie lernen, mit Geld umzugehen und dabei ihre eigenen Ein- und Ausgaben zu kontrollieren. Gleichzeitig lernen sie an verschiedenen Stationen etwas mehr über ihr eigenes Kaufverhalten und tauschen sich mit den anderen Lernern im Kurs darüber aus.

Diese Schulung im Umgang mit dem eigenen Geld durch das Führen des Taschengeldplaners)hat einen weiteren Grund: Im nächsten Schuljahr steht die Leitung einer Schülergenossenschaft auf dem Stundenplan. Wie soll aber jemand die Buchhaltung einer Genossenschaft übernehmen, wenn er seinen eigenen Haushalt nicht strukturell führen kann? Aus diesem Grund wird bereits in diesem Schuljahr viel eingeübt, was dann ab Sommer in der Praxis getestet werden soll.

Als Fazit unserer bisherigen Beobachtung: Allen Lernerinnen und Lernern des Wahlpflichtfaches Wirtschaft macht der disziplinierte Umgang mit dem eigenen Taschengeld inzwischen große Freude.