Hier betrachten die Lernerinnen und Lerner die Windkraftanlage

Der vierte Raiffeisentag führte die Klassen 8a und 8b im vergangenen Schuljahr nach Langenhahn bei Kirburg. Gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen Jenny Groß und Katharina Wilhelm fuhren die Lernenden zur Firma Mann Energie.  Diese Firma treibt neben der Vermarktung von Holzpellets und erneuerbarer Energie auch die Energiewende voran, da sie, zusammen mit vielen weiteren Bürgern der Region, eine Energiegenossenschaft gründet hat.  Angeführt wird diese Initiative von Markus Mann, Unternehmer und Pionier im Bereich der erneuerbaren Energie. Nachdem die beiden 8. Klassen die Windkraftanlage sowohl von innen als auch von außen betrachten konnten, fuhren sie weiter zum Firmengelände. Dort erhielten sie einen sehr guten Vortrag zum Thema erneuerbare Energie.

Anschließend gingen sie über das Areal, sodass sie das gesamte Arbeitsfeld der Firma Mann Energie überblicken konnten. Daniel Rahn, Vertreter der Genossenschaft an diesem Tag, freute sich über eine so aufgeweckte und geschulte Gruppe und ihr breites Wissen über das Genossenschaftswesen.

Am zweiten Schulaustausch am Raiffeisen Campus nahmen 47 Lernende aus der zehnten Klasse und 3 Lehrkräfte als Begleitpersonen teil. Der Austausch fand in Valencia, Spanien, statt und dauerte 9 Tage, und zwar vom 20. bis 29. April 2018.

Stadtbesichtigung in Valencia

Während dieses neuntägigen erlebnisorientierten Austausches hatten die Lernenden die Möglichkeit, zwei ganze Wochenenden mit den spanischen Gastfamilien zu verbringen, und zwar das Wochenende vom 21.-22.4.2018 und das Wochenende vom 28.-29.4.2018. Dadurch konnten sie  einen tiefen Einblick in die spanischen Kultur bekommen. Die Lernenden des Raiffeisen Campus fanden diese Erfahrung sehr interessant und produktiv, da sie Fremdsprachenkenntnisse und Weltwissen in authentischen Situationen anwenden konnten.

Am Strand hatten die Lernerinnen und Lerner sichtlich viel Spaß

Das Aktivitätsprogramm von Montag bis Freitag war vielfältig und abwechslungsreich. Täglich besuchten die Lernenden vormittags die Schule, um an normalen spanischen Unterrichtsstunden teilzunehmen. Nachmittags, nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den spanischen Gastgebern, genossen die Lernenden verschiedene Freizeit- und kulturelle Aktivitäten. Dabei konnten sie die Stadt erkunden und verschiedene Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel El palacio de las Artes y las Ciencias oder el casco antiguo besuchen.

Der ganze Erfolg dieser Erfahrung ermutigt unsere Schule, den Austausch für die kommenden Jahre weiter zu pflegen.

Selbstbewusstes Auftreten und rhetorische Fähigkeiten trainierten die Lernerinnen und Lerner im LA „Aufruhr in den Alpen.

Bürgermeister Müller weiß sich keinen Rat mehr: Soll er die Seilbahn am Brummberg bauen lassen? Oder doch nicht? Verschiedene Interessen gilt es zu berücksichtigen, und helfen können ihm die Fünftklässler des Raiffeisen-Campus. Denn im Lernatelier „Aufruhr in den Alpen“ beschäftigten diese sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Vor- und Nachteilen des Seilbahnbaus am fiktiven Brummberg. Sie verfassten Leserbriefe, erstellten Modelle einer Hotelanlage, führten einen Versuch zur Entstehung der Alpen durch und lernten auf diese Weise viel Wissenswertes über Tourismus und Umweltschutz in den Alpen.

In der Stadtratssitzung vertraten sie schließlich die Positionen von Umweltschützern und Landwirten, dem Tourismusverband und den Seilbahnbetreibern, und diskutierten unter der Leitung von Bürgermeister Müller (Herr Deinert) den Bau der Seilbahn. Anträge wurden eingereicht und Fragen an die Fraktionsvorsitzenden vorgetragen – wie in einer echten Plenardebatte. Dass schon die Jüngsten am Raiffeisen-Campus sich ihre eigene Meinung bilden und vertreten können, also politisch kompetent sind, stellten sie dabei in vielerlei Hinsichten unter Beweis, sodass Bürgermeister Müller schließlich zufrieden das Abstimmungsergebnis verkünden konnte: „Die Seilbahn wird nicht gebaut!

Im Laufe der Woche wurden unsere Lernerinnen und Lerner regelrecht „süchtig“ nach dem tollen Orangensaft aus dem Mercadona-Supermarkt, den man sich vor Ort mit Hilfe einer vollautomatischen Presse selbst herstellen konnte. Mehrmals mussten die Mitarbeiter herbeigerufen werden, um die Orangen aufzufüllen, was nebenbei einen positiven Effekt auf die spanische Wirtschaft zufolge hatte.

Wanderung durch die huertas

Nachdem sich alle mit Sandwiches, leckeren Empanadillas, frischem Obst und dem legendären O-Saft eingedeckt hatten, ging es am Freitag mit der Straßenbahn nach Valencia City, wo wir zunächst Zeit zur freien Verfügung hatten, um die Stadt weiter auf eigene Faust zu erkunden und unsere Shoppingbedürfnisse zu befriedigen. Am frühen Nachmittag wanderten wir einmal quer durch den „Parkring“, der den Stadtkern hablkreisförmig umgibt, um zu der „Ciudad de las Artes y Ciencias“ zu gelangen, wo wir uns zusammen mit den Spaniern ein Museum anschauen wollten.  Der Parkring war früher einmal ein Flussbett, welches man nach vielen Überschwemmungen, die Valencia in der Vergangenheit heimgesucht hatten, trockenlegte, um dort Grünflächen anzupflanzen und Freizeiteinrichtungen zu platzieren.

Am Ziel angekommen, mussten wir feststellen, dass manche Klischees über die Spanier doch einen kleinen Funken Wahrheit beinhalten, denn unsere spanischen Freunde waren noch nicht am Treffpunkt zugegen, obwohl wir uns selbst etwas verspätet hatten. Kurz nachdem die Ersten damit begannen Witze über die „spanische Pünktlichkeit“ zu machen, kamen die Spanier gemütlich und alle fielen sich herzlich in die Arme und verteilten Küsschen, so wie es eben der Brauch vorsieht und das typisch „deutsche Gemecker“ (ein weiteres Vorurteil mit einem Körnchen Wahrheit) ebbte ab. Abends trafen wir uns alle zu einem abschließenden Festmahl in einem schönen ländlichen Restaurant mit Discokeller, wo wir bestürzt feststellen mussten, dass die Woche schon zu Ende war. Das stimmte alle etwas traurig, daher stürmten die Kids nach dem Essen in den Keller zum Tanzen, um die Gemüter wieder aufzuheitern.

Nach einer sehr ereignisreichen Woche und einem schmerzlichen Abschied am Flughafen traten wir wieder die Heimreise an. Was bleibt, sind die neuen Freundschaften, die auf dieser Reise entstanden sind, die vielen interessanten (interkulturellen) Erfahrungen, die wir machen durften und die schönen Erinnerungen an eine gelungene Klassenfahrt nach Spanien und das innere Verlangen nach dem leckeren Mercadona Orangensaft.

Da kann beim besten Willen kein „0815 Partyurlaub“ mithalten.

Wer kennt ihn nicht, den typischen „0815 Partyurlaub“ auf Mallorca oder an irgendeinem Strandbad auf dem spanischen Festland? Sommer, Sonne, Sonnenschein und nach einer Woche geht’s mindestens mit einem heftigen Sonnenbrand wieder nach Hause zurück…Das alles klingt doch irgendwie nicht so spannend, oder?

Wer wirklich tief in die spanische Kultur eintauchen möchte, kommt gar nicht „drum herum“, an einem Austausch mit spanischen Gastfamilien teilzunehmen – so wie die Lernerinnen und Lerner der MSS 1 des Raiffeisen Campus. Kurz vor der Abreise gab es natürlich jede Menge Zweifel und Panik, wie denn die Gasteltern so ticken würden und ob man es überhaupt eine ganze Woche lang mit seinem spanischen Austauschschüler auszuhalten vermöge.

Nach dem ersten Wochenende vor Ort jedoch waren alle Zweifel wie weggeblasen. Die Gasteltern hatten unsere Kinder sehr freundlich und herzlich aufgenommen und ein sehr breites, individuelles Wochenendprogramm auf die Beine gestellt, von Familienfeiern über Kartbahn fahren, Strandbesuch bis zu Videoabenden mit Überlänge war so ziemlich alles vertreten. Ebenso konnten erstmals typisch spanische Gerichte und sonstige kulinarische Spezialitäten aus der Region (Horchata, chipirones und Co.) ausgiebig gekostet werden, was den positiven Eindruck weiter verstärkte.

Stadtrallye in Valencia

Montags ging es dann los mit dem ersten Unterrichtsbesuch am „Sagrado Corazón“, der für alle Anwesenden sehr lehrreich war, da sich Inhalte und Format des Unterrichts doch in vielen Dingen von der gewohnten Routine in Deutschland unterschied. Nachmittags wurden unsere Lerner zusammen mit den Spaniern in Kleingruppen aufgeteilt und durften Valencia über eine lustige kleine Stadtrallye erkunden, bei der sie zu vielen interessanten Sehenswürdigkeiten geführt wurden, wie zum Beispiel die Stierkampfarena.

Dienstag und Donnerstag standen ganz unter dem Vorzeichen der Kultur. Dafür teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die dann im Wechsel das Programm des jeweiligen Anderen durchlaufen konnten. Während die eine Gruppe sich das Naturkundemuseum an der Uni anschauen durfte – mit anschließendem Besuch des Observatoriums – , ging die zweite Gruppe auf Wanderschaft durch die „huertas“ mit einem ortskundigen spanischen Lehrer. Dieser versuchte zunächst in einem sehr „eigenwilligen“ Englisch uns zu erklären, dass die Gärten und Felder dank des uralten maurischen Bewässerungssystems zum Weltkulturerbe zählte. Durch beherzte Intervention der Lehrer konnte der spanische Guide jedoch davon überzeugt werden, die weitere Tour auf Spanisch fortzuführen, was uns alle sichtlich aufatmen ließ.

Durch die schöne Wanderung kamen wir auch an Orte, die man als Tourist sonst eher nicht zu sehen bekommt. So hatten wir zum Beispiel die Gelegenheit, an einer Künstlerwerkstatt vorbeizuschauen, wo die neuesten „Fallas“-Figuren hergestellt wurden. Professionelle „Streetart“ Graffitis konnten wir auf dem Weg zurück an diversen Häuserfassaden auch bewundern.

Unsere Bootsfahrt

Am Mittwoch gönnten wir uns einen Strandausflug in Albufera, etwa ein Dutzend Kilometer außerhalb der Stadt. Dort wartete ein wunderschöner unberührter Naturstrand auf uns, der in Kombination mit einem wolkenfreien Himmel und der strahlenden Sonne förmlich dazu einlud, ins tiefblaue Meereswasser zu springen, um sich etwas abzukühlen. Anschließend kam es zu einem spontanen Fußballspiel zwischen den deutschen und den spanischen Kids, welches die Deutschen haushoch für sich gewinnen konnten. Unsere Nationalelf wäre vor Neid erblasst und hätte sich ein weiteres Mal beschämt auf den Heimweg begeben. In Albufera unternahmen wir außerdem eine schöne gemütliche Bootsfahrt, bei der uns unser Skipper viele Details zur Fauna und Flora und zur Geschichte Valencias erklärte.

Fortsetzung folgt …

 

Wie in jedem Jahr konnte der neue Jahrgang 2018 auch in diesem Jahr wieder einen ganzen Tag lang in das Leben am Raiffeisen-Campus schnuppern. Am 29.05.2018 besuchten 50 motivierte Grundschüler den Campus und konnten an diesem Tag viele Einblicke in den Alltag am Raiffeisen-Campus gewinnen, die neue Umgebung kennenlernen und vor allem neue Freundschaften schließen.

Kennenlernrunde

Nach einer kurzen Begrüßung im Forum durch Frau Kern und einer sich anschließenden musikalischen Willkommensbegrüßung durch den Jahrgang 2017 (unter der Leitung von Frau Ingenhoven), wurde den Gäste von Herr Papzien ihr „Stundenplan“ für diesen Tag mitgeteilt. Neben einer Kennenlernrunde und der allseits beliebten Schullrallye durch alle Gebäude, durften sich die Kinder ebenfalls den Unterricht am RC anschauen und die Pausen mit den übrigen Lernerinnen und Lernern verbringen.

Schulrallye

Zunächst einmal lernten die Besucher ihre Paten für das kommende Schuljahr kennen. Die Lernerinnen und Lerner des Jahrgangs 2017, die sich bereits zuvor durch ihr musikalisches Können vorstellten, kümmern sich im kommenden Schuljahr um „die Neuen“ und stehen mit Rat und Tat zu ihrer Seite. Gemeinsam mit ihren Paten machten sich die Gäste auf die Suche nach den wichtigsten Orten am RC und schlossen erfolgreich die Schulrallye ab.

Nach einer erholsamen Pause und einem ersten Kennenlernen „der Großen“ auf dem Schulhof, wurde in den Unterricht der 5. und 6. am RC geschnuppert. Die Fülle an Erlebnissen konnte daraufhin bei leckeren Schnitzeln, Spätzle und Soße in der Mensa verarbeitet und untereinander ausgetauscht werden.

Der Nachmittag war geprägt von Kennenlernspielen und dem Knüpfen neuer Freundschaften. In verschiedenen Gruppenspielen auf dem Schulhof und im Gebäude konnten sich die Kinder besser kennenlernen und erste Interessensgemeinschaften bilden. Außerdem konnten die Besucher kurze Blicke in die zahlreich angebotenen sowie unterschiedlichsten Arbeitsgemeinschaften (AGs) werfen und diese kurz besuchen. Neben diesen sehr informativen und spannenden Einblicken, galt es auch festzuhalten, was sich der neue Jahrgang für seine Zukunft erwartet. So sollten die Kinder ihre Wünsche und Erwartungen für das kommende, spannende Schuljahr aufschreiben, um ihre Gedanken zu sammeln und zu reflektieren.

Pause

Am Ende des Programms für den Schnuppertag sahen wir – die betreuenden LehrerInnen – in erschöpfte, aber sehr glückliche Gesichter. Mit Sicherheit wurden an diesem Abend viele spannende Geschichten von diesem aufregenden, intensiven und schönen Tag am RC beim Abendessen erzählt, sodass die erste Unsicherheit in Bezug auf die neue Schule in Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt geändert werden konnte.

Abschlussfoto

Nach dem Schnuppertag freuen wir uns jetzt darauf, den neuen Jahrgang am zweiten Schultag offiziell in die Schulfamilie aufnehmen zu können und heißen euch – lieber Jahrgang 2018 – herzlich willkommen.

Nachdem die neuen 5. Klassen bereits vor den Sommerferien einen Tag am Raiffeisen-Campus verbrachten und ihre neue Schule kennenlernten, war der Tag der Einschulung gekommen. 52 motivierte, wenn auch etwas nervöse Lernerinnen und Lerner trafen sich zunächst am Parkplatz in Dernbach, um gemeinsam mit ihren Eltern und der Orientierungsstufenleiterin sowie neuen Klassenlehrerin Frau Kern zur Klosterkirche in Dernbach zu gehen. Die sehr einladende und schöne Klosterkirche der Dernbacher Schwestern war bis auf den letzten Platz gefüllt als Herr Wagner die Anwesenden mit seinem Orgelspiel begrüßte und Herr Meffert den Einschulungsgottesdienst für die neuen 5. Klassen am Raiffeisen-Campus eröffnete.

Ganz nach dem Motto des Gottesdienstes „Segelschiff“ durften die neuen Lernerinnen und Lerner ihre Kenntnisse über die Bestandteile und die Mannschaft eines Segelschiffs in den Gottesdienst einbringen. Herr Meffert betonte: „… die neuen fünften Klassen am Raiffeisen-Campus müssen ja erst noch zusammenwachsen und eine Mannschaft für ihr Klassenschiff werden. Aber auch die Eltern, alle sollen an Bord unseres Schulschiffs kommen.“ Die Eltern sollen dabei der sichere Hafen für die Mannschaften und ein Rückzugsort, an dem neue Energie aufgetankt wird, werden. Gemeinsam mit den Kapitänen starten die Mannschaften jeden Tag in einen neuen Segeltörn ins Meer auf und sollen dabei auch Gegenwinden oder hohen Wellen entgegentreten und diese gemeinsam überwinden.

Die neuen Lernerinnen und Lerner erhielten als Einschulungsgeschenk eine Kerze mit Segelboot-Aufdruck, die ihnen von den Klassenlehrern Frau Kern, Herr Papzien und der FSJlerin Frau Spitzhorn überreicht wurden.

Nach dem feierlichen Gottesdienst begaben sich alle Anwesenden in Richtung Campus. Nachdem zunächst die Materialien von den Eltern in die jeweiligen Klassenzimmer gebracht wurden, erfuhren die neuen LernerInnen dann in Form eines Puzzles, in welche der beiden 5. Klassen sie zukünftig gehen werden.

Im Anschluss an diesen sehr spannenden Moment, verbrachten die neuen Klassen 5a und 5b eine Schulstunde mit ihren Klassenlehrern und lernten sich durch Spiele besser kennen. Natürlich gab es auch für die Eltern eine erste Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen im Forum auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen.  Gegen 12 Uhr trafen Kinder und Eltern wieder aufeinander und konnten sich von ihren Erlebnissen berichten. Ein ereignisreicher und spannender Tag neigte sich für die neuen fünften Klassen dem Ende.

Hiermit möchten wir – die gesamte Schulfamilie des Raiffeisen-Campus – die neuen Mitlernerinnen und Mitlernern nun offizielle in unserer Mitte begrüßen und hoffen, dass sie gemeinsam mit ihren Kapitänen spannende, schöne und lehrreiche Tage auf See verbringen werden.

Liebe Leserinnen und Leser,

die Homepage-Redaktion verabschiedet sich in den Sommerurlaub. Wir freuen uns, ab Montag, dem 6. August, wieder regelmäßig über den Schulalltag am Raiffeisen Campus zu berichten.

Wir bedanken uns bei unseren Leserinnen und Lesern für ihre Treue und ihre freundlichen Rückmeldungen im Laufe des vergangenen Schuljahres.  Unseren Autorinnen und Autoren sind wir für ihre spannenden Beiträge zu tiefstem Dank verpflichtet.

Bildquelle: Rike / pixelio.de

Ihnen allen wünschen wir schöne und erholsame Sommertage!

Bis bald!

 

So sah es früher aus: Arbeiten auf dem Feld

Im Laufe der Projektwoche rund um das Schulfest verschlug es an zwei Tagen jeweils Lernergruppen nach Maxsein zum Lehr-und Lernbauernhof der Familie Aller. Um eine kleine praktische Zeitreise zu Raiffeisens Lebensumständen zu unternehmen, stand ein zweistündiger Besuch auf diesem sehr gut besuchten und aufgebauten Bauernhof an. Vom Holzhacken, dem Suchen von geeigneten Stöcken, dem Vorbereiten und Kochen von Kartoffeln nach alter Tradition an einer Feuerstelle, bis hin zum Pflügen, Binden, Dreschen und Sensen von Getreide – alles Traditionelle wurde von den Lernerinnen und Lernern tatkräftig erledigt.

Bereits nach kurzer Zeit war allen klar, dass das anstrengend ist und die Menschen damals für das Überleben ihrer Familie große Anstrengungen aufbringen mussten. Die Gruppen zeigten davor  Respekt und ihnen ist klar, dass der Beruf des Landwirts, der zwar heute technische Geräte verwendet, immer noch wichtig und gleichzeitig anstrengend ist. So schätzten sie das tägliche Essen auf dem Tisch noch ein wenig mehr und wissen, wie beschwerlich es ist, mal eben Kartoffeln zu kochen. Sowohl Frau Groß, die eine Gruppe begleitete, als auch Herr Wink, sind stolz auf die Lernerinnen und Lerner, die dort mit dieser Exkursion am eigenen Leib erfahren konnten, wie gut wir es jetzt haben…

Was nutze ich wie, wenn ich in Seenot gerate?

Nach vielen Terminen, in denen die fachlichen Kompetenzen für die Lernerinnen und Lerner des Wahlpflichtfaches Wirtschaft der 9. Klassen im Mittelpunkt standen, rückte am Tag des Assessmentcenter die soziale Kompetenz in den Vordergrund. So erläuterte Frau Kranz, welche die Vorlesungsreihe durch die ADG organisiert hatte, den Jugendlichen das Ziel der Abschlussveranstaltung.

Fachkräftemangel? – 5 Minuten für einen Vortrag können lang sein

Am Ende des Vormittags war klar, was damit gemeint war: In mehreren Gruppen-, Partner- und Einzelphasen erhielten die Gäste die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln und dabei zu erkennen, wie sie nach außen wirken. Bei jeder Aufgabenstellung galt es die Entscheidungen einzelner im Vergleich zu den Mitlernern zu positionieren, eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten. Durch das bunt gestaltete Programm war es nicht nur für teambegeisterte LernerInnen möglich, ihre Stärken zu vertreten. Auch Einzelaufgaben galt es zu meistern und dann später ebenfalls vor der restlichen Gruppe zu vertreten. Und so schafften es alle, sich in Seenot oder aus Beton zu retten und spontan innerhalb weniger Minuten einen Vortrag zu einem Stichwort vorzubereiten.

Dank der tollen Zusammenarbeit aller beteiligten Dozenten der ADG konnte der Wirtschaftskurs gemeinsam mit Frau Kern einen guten Abschluss der beiden Jahre finden. Gerade der Unterricht in Klasse 9, der durch die Vorlesungen und durch die Führung der Schülergenossenschaft ganz andere Aspekte in den Vordergrund stellt, zeigt die vielfältigen Anknüpfungspunkte mit dem Alltag und der Zukunft der Jugendlichen.