So sah es früher aus: Arbeiten auf dem Feld

Im Laufe der Projektwoche rund um das Schulfest verschlug es an zwei Tagen jeweils Lernergruppen nach Maxsein zum Lehr-und Lernbauernhof der Familie Aller. Um eine kleine praktische Zeitreise zu Raiffeisens Lebensumständen zu unternehmen, stand ein zweistündiger Besuch auf diesem sehr gut besuchten und aufgebauten Bauernhof an. Vom Holzhacken, dem Suchen von geeigneten Stöcken, dem Vorbereiten und Kochen von Kartoffeln nach alter Tradition an einer Feuerstelle, bis hin zum Pflügen, Binden, Dreschen und Sensen von Getreide – alles Traditionelle wurde von den Lernerinnen und Lernern tatkräftig erledigt.

Bereits nach kurzer Zeit war allen klar, dass das anstrengend ist und die Menschen damals für das Überleben ihrer Familie große Anstrengungen aufbringen mussten. Die Gruppen zeigten davor  Respekt und ihnen ist klar, dass der Beruf des Landwirts, der zwar heute technische Geräte verwendet, immer noch wichtig und gleichzeitig anstrengend ist. So schätzten sie das tägliche Essen auf dem Tisch noch ein wenig mehr und wissen, wie beschwerlich es ist, mal eben Kartoffeln zu kochen. Sowohl Frau Groß, die eine Gruppe begleitete, als auch Herr Wink, sind stolz auf die Lernerinnen und Lerner, die dort mit dieser Exkursion am eigenen Leib erfahren konnten, wie gut wir es jetzt haben…