Kathrin Bittger wurde 1984 in Dernbach geboren und wohnt in Montabaur. Nach ihrem Abitur am Mons-Tabor-Gymnasium studierte sie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Germanistik und Geographie. Während des Geographie-Studiums ergab sich immer wieder die Gelegenheit, den Westerwald aus Sicht einer Geographin zu besuchen und so befasste sich auch ihre Staatsexamensarbeit mit dem Heimatraum. Die Ergebnisse sind 2010 unter dem Titel „Die Böden des Gelbachtals“ im Lahnbrück-Verlag erschienen. Der Vorbereitungsdienst am Staatlichen Studienseminar Altenkirchen führte sie endgültig zurück in den Westerwald und so war sie von Februar 2010 bis Juli 2013 am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Westerburg tätig. Am Raiffeisen-Campus unterrichtet sie die Fächer Deutsch und Erdkunde, ist Klassenleiterin sowie Fachkonferenzleiterin für Erdkunde. Außerdem ist sie ausgebildete Jugendmedienschutzberaterin.

Manch einer mag sich am frühen Sonntagmorgen die Augen bzw. Ohren gerieben haben, als Dr. Anke Edelbrock aus Tübingen für die Evangelische Kirche auf SWR3 die „Worte“ moderierte und dabei unseren Schulleiter zitierte. Wir dokumentieren von www.swr3.de:

Sendetext von Sonntag, 15. September 2013, gesprochen von Dr. Anke Edelbrock:

„Heute in einer Woche findet die Bundestagswahl statt. Zur Wahl gehen oder nicht? – Der Schulleiter Bernhard Meffert sieht das so: „Als Christ bin ich der Meinung, wir sind verantwortlich für diese Welt und insofern müssen wir uns einmischen. Das wäre das eine. Und als Sozialkundelehrer bin ich darüber hinaus natürlich hoch motiviert, alle dazu zu bringen ihre politischen Möglichkeiten auch wahrzunehmen. Es bringt ja nichts, wenn alle meckern, dass sie irgendwas nicht gut finden, was in Berlin passiert, aber vor Ort nicht das tun, was sie tun können -nämlich ihre Stimme abgeben.“

Auch unser Schulleiter war überrascht, hatte er dieses Statement doch schon vor längerer Zeit aus anderem Anlass dem SWR ins Mikrofon diktiert. Wir freuen uns über die mediale Aufmerksamkeit und Herr Meffert bestätigt, dass ihm das, was er sagte, noch immer ein Herzensanliegen ist. Wenn Sie möchten, folgen Sie seinem Wunsch am 22. September…

Die Lernerinnen und Lerner der Klassenstufe 6 bestanden in der ersten Stunde der LEGO-Mindstorms-AG bei Herr Hemminger bereits eine "Eingangsprüfung".

Die Aufgabe lautete: "Baut eine Brücke in kürzester Zeit über mindestens eine Wasserflasche. Des weiteren soll die Brücke belastbar sein und "Windstöße" von allen Seiten heil überstehen."

Die Idee dahinter ist die folgende: Die Robotik ist die Wissenschaft, welche mit Hilfe der Kombination aus Informationstechnik und Kinetik eine Interaktion mit der physischen Welt ermöglicht. Dabei soll ein möglichst auf eine bestimmte Aufgabe optimierter, daher auf so viele Bauteile wie nötig beschränkter Roboter entstehen. Dasselbe gilt auch für das Programm, welches ihn steuert. Der Programmiercode soll so kurz wie möglich sein, um keine unnötigen Speicher- und Prozessorkapazitäten zu belegen.

Und hier kommen wir wieder zurück zur Brücke: Wenn die Brücke alle geforderten Ansprüche genügt (s.o.), so hat das Team die Aufgabe bestanden! Das Aussehen der Brücke spielt dabei keine Rolle. Robotik ist Design und keine Kunst!

Am Freitag den 30.08.2013 nahmen unsere 5.Klassen am Projekt „Achtung Auto“ teil. Vom ADAC durchgeführt, sollte das Programm unseren Lernerinnen und Lerner helfen, kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren.

In zwei Schulstunden bekamen 5A und 5b durch praktische Übungen und Demonstrationen die Gelegenheit, reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben. Die Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg, nicht nur vom Fahrzeug sondern auch von laufenden Kindern, wurde deutlich dargestellt um dadurch den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einzuschätzen.

Ein großes „Highlight“ war zum Schluss das Mitfahren im ADAC Aktionsauto bei einer Vollbremsung. Dabei wurden die lebensrettenden Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung im Fahrzeug – u.a. ein Kindersitz für Kinder unter 1.50 m und ein richtig angepasster Sicherheitsgurt – deutlich gemacht.

Indische Pfautaube besuchte den Raiffeisen-Campus: In der Klasse 5a wurden die Besonderheiten von Tauben am Beispiel eines Jungvogels, einer indischen Pfautaube, erklärt. Diese hatte durch einen Prädator (ein Tier, das sich von anderen lebenden Tieren ernährt, auch Beutegreifer genannt) beide Elterntiere verloren.

Bei Tauben produzieren beide Eltern die Kükennahrung in ihrem Kropf  und diese Nahrung ist so reichhaltig, dass Tauben zu den schnellstwachsenden von allen Wirbeltieren gehören. In diesem Fall sprang die Familie Feld ein, so dass die Taube mit großer Gelassenheit auf die Kinder reagierte und nach erster aufmerksamer Musterung in Ruhe fraß, obwohl die ganz Klasse um sie herum stand. Danach setzte sie sich dann sogar in ihr mitgebrachtes Nest.

Vorher konnten die Lernerinnen und Lerner noch sehen wie Tauben trinken, denn das unterscheidet sie von anderen Vogelarten, denn sie können ihre Nase verschließen und das Wasser einsaugen. Einige Lernenden meinten, sie könnten gleichzeitig atmen und trinken, sie wurde aber informiert, dass wenn ein Mensch dies macht, Helfer ihm auf den Rücken klopfen, denn das führt zum sogenannten "Verschlucken", denn normalerweise wird die Luftröhre beim Trinken automatich verschlossen und trennt so das Atmen von dem Trinken oder Essen.

Während der Jungvogel sich entspannte, lernten die lul noch u.a., dass Tauben einen enormen Orientierungssinn haben und es keine kurzsichtigen Vögel gibt – wie sollte auch ein Vogel mit einem Sehproblem durch einen Wald fliegen können? Heute weiß man auch, dass Tauben ihre hervorragenden Augen auch dazu benutzen Menschen am Gesicht wieder zu erkennen. 

Auch die neuen 5er prüften im Mathematikunterricht mit Herrn Hemminger und Herrn Wagner, ob sich der Schulhof als Parkplatz für bestimmte im Mathematikbuch besprochene Flugzeugmodelle eignet. 

Also nahmen sie Maß und diskutierten die besten Möglichkeiten für den Standort des Flugzeugs, ohne Schäden am Gebäude zu verursachen. 

Viele kreative Lösungen wurden erwogen und verworfen. Die beste Lösung zeichnete man dann ins Mathematikheft und natürlich an die elektronische Tafel. 

Das Ergebnis ist durchaus realistisch und wir würden es gern auf einen Test ankommen lassen. Das bleibt aber sicher ein Wunsch.

Im Biologie-Unterricht bei Frau Hartung vertiefen die Lernenden derzeit ihre Kenntnisse rund um die Sinne des Menschen. Der Fokus liegt hier allerdings weniger auf den Inhalten als viel mehr auf dem Erlernen und Trainieren einer auch für Studium und Beruf jederzeit anwendbaren Methode: dem Vorbereiten und Vortragen eines Referates.

Zeitgleich gehen wir hiermit innerhalb des Raiffeisen-Campus zwei "Symbiosen" ein: Das eine ist, dass die Lernenden zwei Methoden aus ihrem von der Orientierungsstufenleitung Frau Maier für alle Lernenden neu eingeführten Methodenheft (kennen) lernen. Das andere ist, dass den Lernenden durch die Nutzung von sechs neuen Laptops, welche für einige der neuen Arbeitsgemeinschaften hauptsächlich angeschafft wurden, aber selbstverständlich auch im Unterricht genutzt werden dürfen, ermöglicht wird, ihr in Kleingruppen entwickeltes Handout am PC schreiben zu können.

Sehen Sie selbst.

Mit dem neuen Schuljahr hat eine AG ihre Arbeit aufgenommen: "Mit Tieren leben". Wir werden uns mit Heimtieren beschäftigen, die wir zu Hause halten und uns überlegen, wie wir sie artgerecht halten können. Auch wer keine Tiere zu Hause hat, der lebt – vielleicht ohne bewusst darauf zu achten – mit Wildtieren zusammen. Gegen Ende des letzten Schuljahres hatten wir im NAWI-Unterricht Rebhuhneier ausgebrütet. Die Küken sind jetzt so groß geworden, dass sie Ende September ausgewildert werden, dazu haben sie aber eine spezielle Ausrüstung und eine Schulung erhalten, denn Rebhühner lernen eigentlich von großen Rebhühnern. Seit Mitte der siebziger Jahre ist aber der Bestand so stark zurückgegangen, dass sie immer stärker gefährdet werden. Zuschauen ist nicht unsere Sache und deswegen wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten handeln. Wie? Das werden wir bald berichten.

Unter www.feldkamera.dyndns.tv dann jeweils "Gast" unter User name und Password eingeben (also insgesamt zweimal!) sind die Rebhühner live zu sehen.

Im Hintergrund ist ein Käfig zu sehen vor dem ein Holzbalken verläuft. Die Wassertränke (rot) und rechts davon in gelb der Futterbehälter sind zu sehen. Rechts ist die offene Tür zu sehen durch die die Rebhühner hinaus in eine größere Voliere gehen können. Ganz rechts ist Dachpappe zu sehen, die später vor Regen schützen wird, wenn die ganze Konstruktion in freier Natur montiert wird.

 

 

 

 

Pünktlich zum Anfang des Schuljahres wurden die neuen Räumlichkeiten für die fünften Klassen hergerichtet. So wurden Regale und Fächer aufgebaut und es waren 52 neue Tische und Stühle in das zweite Stockwerk zu tragen. Diese Aufgabe übernahm unser aktueller FSJ-ler Herr Meurer.

Außerdem bekamen die Räumlichkeiten durch unseren ehemaligen FSJ-ler Herr Meurer einen frischen Farbanstrich.

Ein weiteres unersetzliches Bestandteil der Klassenzimmer kommt von einem kleinen Unternehmen aus den Niederlanden und wurde von zwei sehr freundlichen und heiteren Mitarbeitern installiert: Die elektronische Tafe. Eine moderne "Tafel", welche Kreidestaub, Tageslichtprojektoren, Fernseher und Audioabspielanlagen in einem vereint.

An dieser Stelle gilt ein großes Dankeschön allen Beteiligten und auch denen, welche hier keine Erwähnung fanden, aber ihren Beitrag für die neuen Klassenzimmer geleistet haben.

Dem Unterricht steht nun nichts mehr im Wege!