Autonome Bagger, virtuelle Unterwasserwelten und, und, und – zahlreiche innovative Projekte erwarten die Besucher des 10. Tag der Computervisualistik am 11. Juli 2014 ab 13:30 Uhr am Campus Koblenz. Computervisualistik ist ein Informatikstudiengang der Universität Koblenz-Landau, bei dem die Erzeugung und Interpretation von visuellen Daten im Vordergrund stehen.

Neben dem international erfolgreichen Haushaltsroboter Lisa wird ein zusätzlicher Roboter präsentiert. Dieser Roboter, ein autonomer Bagger, soll riskante Aufgaben, wie zum Beispiel Arbeiten in ABC-kontaminierten Gebieten und die Bergung von gefährlichen Kampfmitteln übernehmen. In Kooperation mit der Bundeswehr hat ein Student der Computervisualistik Methoden entwickelt, mit denen ein kollisionsfreier Bewegungsablauf für den Arm des Baggers geplant und umgesetzt werden kann.

Eine virtual reality-Brille, die Kopfbewegungen in eine virtuelle Unterwasserwelt einfließen lässt, verleiht dem Nutzer das Gefühl, sich in einem echten Meer zu bewegen.

Wie schon für die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz entwickeln Studierende der Computervisualistik für die Landesgartenschau 2015 in Landau eine Touristenattraktion: Ein modernes auf Eye-Tracking basiertes Spiel ermöglicht, mittels Bewegungen der Augen einen Schmetterling durch einen Garten zu steuern, um so Blumen einzusammeln und deren Namen zu erlernen.

Zusätzlich zu den vielfältigen, teilweise interaktiven Demonstrationen aus Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten werden ehemalige Studenten ihren Einstieg in die Berufswelt erläutern. Sie werden auch zeigen, wozu ein Absolvent des Studiengangs Computervisualistik mit dem Bacher- bzw. Masterabschluss qualifiziert ist und welche Möglichkeiten ihm offenstehen.

AbsolventInnen, die sich nach ihrem Abschluss selbständig gemacht haben, werden ihre Firmen vorstellen und einen sehr detaillierten Einblick in die Möglichkeiten bieten, die der Studiengang während und nach dem Studium der Computervisualistik eröffnet.

Alle, die sich für Bildverarbeitung, Computergrafik und Informatik interessieren, können sich am 11. Juli 2014 ausführlich und hautnah darüber informieren. Weitere Informationen zum CV-Tag 2014 finden Sie auf der Internetseite www.cvtag.de.

und diese Erkenntnis in diesen Tagen sogar in der Bundespolitik angekommen ist, fällt es uns leicht, zu erklären, warum wir mit den Maßnahmen zur ökonomischen Kompetenzbildung bereits in der Klasse 5 beginnen. Am 3. Juli beschäftigten sich die Lernerinnen und Lerner der sechsten Klassen unter Projektleitung von Frau Hartung mit den zahlreichen Themen, die teils erst auf den zweiten Blick ihre Beziehung zur Ökonomie offenbaren. So ging es um Markenpiraterie, um den Unterschied zwischen Grund- (Brot) und Luxusbedürfnissen (Maserati), um den Unterschied zwischen Soll und Haben und sogar bereits um die Preisbildung auf einem freien Markt. 

Was macht eine gute Schule aus? Diese Frage beantwortete uns in diesen Tagen das Magazin “Der Spiegel” in einem ausführlichen Feature über mehrere Seiten. Für uns interessant war dabei besonders die Checkliste, die der Spiegel darin abdruckte. Was uns gefiel, war weniger, dass wir viele dieser Aspekte gut zu erfüllen glauben. Uns gefiel schlicht, dass die Redaktion des Spiegels auch Aspekte in den Blick nahm, die auf den ersten Blick peripher zu sein scheinen, eigentlich aber im Herz des Qualitätsanspruchs einer Schule sein sollten. Deshalb trauen wir uns, diese Checkliste mit freundlicher Genehmigung der Redaktion hier abzudrucken und wissen doch, dass wir nicht jeden Tag jeden Punkt erfüllen können. Aber wir arbeiten daran…

“Woran Sie erkennen, ob die Schule Ihres Kindes etwas taugt 

1. Ihr Kind freut sich morgens auf die Schule. Die Lehrer freuen sich auf Ihr Kind.

2. Schüler und Lehrer grüßen einander, halten sich die Tür auf, bedanken sich. Sekretärinnen und Reinigungspersonal sind freundlich und arbeiten gern. Der Hausmeister hat sein Büro auf der Lehreretage, nicht im Keller.

3. Die Schule bittet um Feedback von außen, um Fehler abzustellen. Kritik wird als Bereicherung verstanden, nicht als Zumutung.

4. Die Schulleitung gibt zu, dass es auch mit Lehrern Probleme gibt – und sucht nach Lösungen.

5. Lehrer sind am Schüler-Feedback interessiert; sie fragen, beispielsweise bei Lernentwicklungsgesprächen: Was kann ich besser machen?

6. Lehrer helfen sich gegenseitig, etwa indem sie sich im Unterricht besuchen und einander Tipps geben.

7. Lehrer, die Herausragendes leisten, werden schulöffentlich gelobt.

8. Den Satz “Wir würden ja gern, aber uns sind die Hände gebunden” hören Sie an dieser Schule nie. Ebenso wenig wie den Satz: “Das kriegen wir niemals durch.”

9. Die Schulleitung sieht Richtlinien und Behördenvorgaben als Herausforderungen, die es, wo nötig, mit Fantasie zu umgehen gilt.

10. Es gibt klare Regeln. Zugleich gilt, dass man auch etwas lernt, wenn man eine Regel mal bricht.

11. Den Schulwechsel eines schwierigen Kindes nimmt die Schule nicht als Erleichterung, sondern als Niederlage.

12. Die Schüler können mitbestimmen, wie Flure und Klassenzimmer gestaltet werden.

13. Werden Wände oder Toiletten beschmiert, sind diese Schmierereien nach kurzer Zeit beseitigt.

14. Der Schulleiter ist mehr als ein Verwaltungsexperte. Er hat ein Weltbild. Und eine Haltung.

15. Wenn Sie als Fremder im Schulgebäude unterwegs sind, dauert es nicht lange, bis Sie angesprochen werden.”

Urhebervermerk: SPIEGEL25/2014, Seite 63. Wir danken dem Verlag für die Genehmigung des Abdrucks.

Liebe Fünfer, das erste Jahr am Raiffeisen-Campus habt ihr gut überstanden und nun seid ihr auf dem Weg in die 6. Klasse. Nach den Sommerferien erwartet euch Spaß und Spanisch! Der 6. Schuljahr ist spannend und voller neuer Erkenntnisse. In Spanisch entdeckt ihr vielleicht eure neue Stärke oder aber ihr vermisst Erdkunde. Im Fach Englisch bilingual lernt ihr die Welt auf Englisch kennen und habt Spaß dabei. Also für Erfolg und habt viel Spaß am Lernen und am 6. Schuljahr.

Viele Grüße, Eure Lara, 6a

Die Spuren des Namensgebers unserer Schule führte die Jahrgangsstufe 6 in diesem Jahr nach Flammersfeld. In Begleitung von Frau Höwer, Frau Salvador und Frau Maier beleuchteten die Lerner Friedrich-Wilhelm Raiffeisen in der Funktion des Bürgermeisters und erarbeiteten sich so einen weiteren Aspekt zur Person.

Nach der Begrüßung durch VG-Bürgermeister Herrn Zolk tauchten die Lerner mit dem Betreten des Raiffeisenhauses in die Zeit Raiffeisens ein und erfuhren in einer kurzweiligen Führung zunächst von den schwierigen Lebensbedingungen, den Problemen und der Not der überwiegend bäuerlichen Bevölkerung im Westerwald im 19. Jahrhundert. Und an dieser Stelle kommt nun Raiffeisen ins Spiel: Er erkannte nicht nur die Missstände, sondern er handelte auch – sicher auch von seiner Religiosität geleitet, wie Herr Zolk in einem umfassenden Blick auf seinen Amtsvorgänger den Lernern vermittelte.

Gemeinsam zum Wohle aller: Getreu diesem Motto handelte Raiffeisen, das bis heute nichts an seiner Aktualität verloren hat und das wir unseren Lernern mit auf den Weg geben wollen.