Raiffeisen – Spiele

Alle für einen statt jeder für sich – unter diesem Motto fanden am 15. Juli die diesjährigen Raiffeisen-Spiele unter der Leitung von GyR Schenkelberg statt. Bei hervorragendem Wetter kämpften in diesem Jahr alle Klassen in insgesamt vierzehn Wettkämpfen gegeneinander. Jeder lul musste an mindestens drei Wettkämpfen für seine Klasse an den Start gehen.

Der Vormittag fand auf der Sportanlage des Stadions statt. Zunächst starteten jeweils drei lul einer jeden Klasse im fünfzig Meter Sprint gegeneinander. Die geringste Gesamtlaufzeit ergab sodann den Sieger in der jeweiligen Jahrgangsstufe.

Die nächsten Vergleiche fanden im Weitsprung statt. Die erzielten Weiten wurden addiert und somit ergab sich wiederum ein Endklassement. Auch beim Weitwurf kam es darauf an, in der Summe die größten Weiten zu erzielen. Erstaunlicherweise konnte die Klasse 6 b sogar die 7er übertrumpfen. Spannend wurde es in den Wettkampfstaffeln über acht mal fünfzig Meter. Zweimal musste die Distanz gelaufen werden und es gab spannende Rennen. Beim Fahrradrennen ging es mehr um Geschickheit und Gewandtheit. Ziel war es, innerhalb einer vorgegebenen Zeit die kürzeste Strecke zurückzulegen. Auch der Fußball sollte nicht zu kurz kommen. Beim Flankenschuss musste man versuchen den Ball von der Torauslinie, mit Effet, ins Tor zu schießen. Ein schwieriges Unterfangen, bei dem sich insbesondere die Mädels schwer taten. Auch beim Bocciaspielen mussten die lul ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Jeder Teilnehmer hatte zwei Kugeln, die so nah wie möglich an eine Setzkugel platziert werden mussten. Große Stimmung kam beim Personentransport auf. Mussten doch insgesamt zehn lul über eine Distanz von zehn Meter transportiert werden, ohne dass diese den Boden berührten. Das war für den ein oder anderen eine ziemlich anstrengende Aufgabe. Der Höhepunkt des Vormittags war zum Abschluss der Wassertransport. Mit bloßen Händen musste das Wasser aufgenommen und nach einer Strecke von zehn Meter in einen Auffangbehälter gegeben werden. Da kamen doch einige nur mit ein paar Tropfen zum Ziel.

Nach der Mittagspause ging es in der Sporthalle mit dem Mattentransport weiter. Acht Spieler einer Klasse mussten die Halle durchqueren, ohne dabei den Boden zu berühren. Jeweils vier Transporteure legten immer wieder die zwei Turnmatten voreinander, auf denen sich die Spieler aufhalten durften. Dieser Wettkampf brachte die Transporteure mächtig ins Schwitzen. Beim Badmintontreibball zeigte sich, dass nicht nur die Kraft für den Erfolg entscheidend war, sondern auch Konzentration und Geschicklichkeit zum Sieg führte.

Auch im Badmintonturnier musste geschickt miteinander gespielt werden. Auf beiden Seiten standen jeweils ein Mixed mit einem Schläger und es musste wechselweise der Ball über das Netz gespielt werden. Die Mannschaft mit den meisten Ballwechseln entschied diesen Wettkampf für sich. Im Minitennis ging es ebenfalls um die höchste Anzahl an Ballwechseln. Jeweils ein Junge und ein Mädchen jeder Klasse spielten dabei miteinander. Die größe Summe der Ballwechsel von zwei Paaren ergab sodann den Gewinner. Den Abschluss der Raiffeisen-Spiele bildete der Basketball-Korbwurf. Je zwei Lernerinnen und Lerner einer Klasse versuchten soviele Punkte wie mögich zu erzielen.

Nach der Auswertung der Resultate ergab sich folgendes Endergebnis. In der Jahrgangsstufe 5 gewann die Klasse 5b. Die Klasse 6a konnte den 1. Platz in der Jahrgangsstufe 6 belegen und Sieger in der Jahrgangsstufe 7 wurde die Klasse 7b. Die Siegerehrung wurde im Rahmen der Zeugnisausgabe am letzten Schultag durchgeführt.

 

 

Wir ticken eben anders

und der vermeintlich (Außenperspektive) lange Ganztag wird jetzt noch entspannter und ruhiger, denn wir kehren nach 103 Jahren Kurzstunde (45 Minuten) wieder zur ursprünglichen Schulstunde zurück, die im doppelten Sinne natürlich eine ganze Stunde umfasste und jetzt wieder umfasst.

Warum man 1911 umstellte? "Erstmals eingeführt wurden die sich von der Zeitstunde unterscheidenden Schulstunden am 22. August 1911 durch August von Trott zu Solz an den preußischen Gymnasien. Da es noch nicht viele Schulen dieses Schultyps gab, ermöglichte diese tägliche Unterrichtszeitverkürzung auch Schülern von außerhalb der Schulstädte den Zugang zu höherer Bildung, ohne am Schulort im Internat wohnen zu müssen." (wikipedia.de) Eine andere Version, die wir aber nicht belegt gefunden haben, besagt, es sei um die Freistellung von Reserveoffizieren in der Lehrerschaft gegangen, da man das Lehrpersonal so um ein Viertel habe kürzen können.

Wie auch immer: Die Rückkehr zur Zeitstunde als Schulstunde hat eine Vielzahl von Konsequenzen. Der Tag am RC wird ruhiger (nur noch sechs Schulstunden statt bisher acht), es gibt mehr Netto vom Brutto Lernzeit (kein Zeitverlust durch Lehrerwechsel ohne Pausen), vor allem aber gibt es mehr Zeit für Kinder, einem neuen Gedanken nachzuhängen, das Gelernte mit Hilfe des Lehrers zu sichern, zu üben, zu festigen. Dass mit dem Zeittakt auch die Stundentafel (welches Fach hat wieviel Zeit in welcher der acht Jahrgangsstufen) verändert werden musste, lässt ahnen, wie viel Mühe wir uns am RC geben mussten, um unser gesamtes System umzustellen.

Dank der wohlwollend-kritischen Begleitung des Bildungsministeriums (federführend Frau Ministerialdirigentin Barbara Mathea) haben wir diese Hürde gemeistert und gehen jetzt mit dem Segen des Ministeriums in eine neue Zeit(rechnung). 

Danke auch an den Dernbacher Armin Nörtershäuser, der in seiner Freizeit als Historiker aktiv ist und nach einem Gespräch mit Herrn Meffert am neuen Schulstandort spontan seine Kenntnisse und den Zeitungsausschnitt vom September 1911 zur Verfügung stellte!

Culture Exchange

In der AG Culture Exchange der Klassen 6a und 6b haben wir Brieffreunde gefunden. Sie kamen zum einen aus Ohio und zum anderen aus South Carolina. Im 2. Halbjahr kamen noch mehr Lerner des RC dazu: Kurz, die AG unter der Leitung von Frau Hahn sehr beliebt. In den AG-Zeiten haben wir zum einen die Briefe, die wir bekommen hatten, beantwortet und zum anderen unseren Blog bearbeitet.

In der letzten Zeit während der Fußball-WM haben wir an der Tafel alle Spiele dokumentiert und gleichzeitig die englischen Namen der Länder gelernt. Jeder Lerner zog zum Beginn der WM einen Zettel aus einem Säckchen auf dem ein Land stand, welches er während der WM beobachten sollte. Die Ergebnisse der Achtelfinals und Viertelfinals schrieben wir an die Tafel, aber natürlich auch die Ergebnisse des Halbfinals und des Finales.

Leider ist Frau Hahn im nächstes Jahr nicht mehr bei uns, aber vielleicht gibt es ja einen anderen Lehrer, der diese AG machen möchte, was sehr schön wäre, da es sehr viel Spaß macht, mehr über eine andere Kultur zu lernen, auch wenn es auf Englisch ist!

Katharina, 6a

Deutlich verstärkt

hat sich das Team des Raiffeisen-Campus für das neue Schuljahr 2014/15. Deshalb sitzen ab Montag die erweiterte Schulleitung mit fünf neuen Kolleginnen und Kollegen zusammen, um sie in den Geist und die Technik des Raiffeisen-Campus einzuführen. In der letzten Ferienwoche ist dann das gesamte, jetzt insgesamt 21 Menschen umfassende Team am RC wieder im Dienst und bereitet für die knapp 200 Lernerinnen und Lerner alles vor, damit am 8. bzw. 10. September für die "alten" bzw. neuen Lernerinnen und Lerner an unserer Schule alles bereit steht. Wer die neuen Kolleginnen und Kollegen sind und was sich alles im neuen Schuljahr ändert, das verraten wir Ihnen in den nächsten zwei Wochen sukzessive an dieser Stelle. Das Redaktionsteam des Raiffeisen-Campus wünscht allen Kindern noch zwei schöne Ferienwochen und sich selbst einen guten Start in das neue Schuljahr, das für uns Montag beginnt.

Quietscheente, Zauberperlen und Pfeifenreiniger

Dr. Großmann, Hautarzt und Lernervater, ist bereits so etwas wie ein Stammreferent am Raiffeisen-Campus. In jedem Jahr ist er gerne bereit, zweimal für je zwei Stunden an den Raiffeisen-Campus zu kommen und eine spannende Lerneinheit zum Thema "Haut" als Ergänzung zum NaWi-Unterricht zu begleiten. Und er bringt nicht nur seine spannenden Lernmaterialien mit, sondern auch kleine Lernmotivatoren in Form von Quietscheentchen mit. Und wenn dann erst einmal die Zauberperlen auf die Pfeifenreiniger aufgefädelt sind und im Versuch klar wird, dass UV-Strahlen auch im Schatten Schaden anrichten können, dann lernen die Lernerinnen und Lerner aus der 5b im Nu, dass auch der Sonnenschirm nicht zuverlässig vor Sonnenbrand schützt. Wenn Sie mehr zum Thema wissen wollen, fragen Sie doch einfach einen Lerner oder eine Lernerin vom Raiffeisen-Campus. Und Sie werden merken, dass diese Lernerkenntnis auch über den Tag hinaus Bestand hat. Aber vielleicht hat Sie Ihr Kind ja heute schon gefragt, ob Sie auch Sonnencreme mit ausreichendendem Lichtschutzfaktor ins Urlaubsgepäck eingepackt haben… 

Tatort Archäologie!

Auf Spurensuche im Boden begaben sich die Lerner der Klassen 7a und 7b im Rahmen einer Exkursion im Fach Geschichte und so ging es mit Frau Maier nach Koblenz auf die Festung Ehrenbreitstein. Im Rahmen einer Führung erhielten die Lerner Einblicke in die Arbeit der Archäologen, wie sie Funde im Boden erkennen, ausgraben, diese bewerten und schließlich aufbewahren und aufbereiten. Schon bald war allen klar, dass so mancher Schatz im Boden noch versteckt ist und es keinesfalls nur Scherben sind, die weg können – sie helfen uns, Einblicke in die Vergangenheit zu gewinnen. Und wussten Sie, worüber sich Archäologen mitunter am meisten freuen? Historische Müllkippen.

Türen auf für die Maus!

Wie 2012 nehmen wir auch 2014 wieder am Maustürentag der Sendung mit der Maus teil. Herr Wagner hat mit der Westerwald-Bank einen Partner gefunden, der nach Anmeldung für Kinder seine Türen der Filiale in Siershahn am 3. Oktober öffnet und dabei einen exklusiven Blick hinter die Verblendung eines Geldautomaten erlaubt. Unsere Raiffeisen-Campus-Lerner sind dafür als Scouts ausgebildet und werden die Rolle der Führenden übernehmen. Also: Schnell hier anmelden, die Plätze sind begrenzt!

Tennis-Girls punkten

Ohne auch nur ein einziges Match in der gesamten Saison abzugeben hat die zweite U 15-Mädchenmannschaft des TC RW Höhr-Grenzhausen im letzten Auswärtsspiel in Staudt den Aufstieg in die B-Klasse perfekt gemacht. Die Zehn- bis Zwölfjährigen, die bei BaseTennis am Moorsberg trainieren, haben den Wechsel in die nächsthöhere Altersklasse problemlos vollzogen und ließen sich von den meist wesentlich älteren Gegnerinnen nur wenig beeindrucken. Alle sieben Begegnungen wurden souverän mit 14:0 gewonnen, der Aufstieg im Anschluss an die erfolgreiche Saison dementsprechend begeistert gefeiert. Man darf gespannt sein, wie das Team sich in den kommenden Jah- ren weiterentwickeln wird. Am Erfolg beteiligt waren Marie (GiK Höhr-Grenzhausen), Salima (RC Kl. 5), Leonie (GS Dernbach), Hannah (LMG Kl. 6), Emma (GS Hornbach), Hannah (RC Kl. 5) sowie Amira (RC Kl. 7).