Sicher kennen Sie jemanden, der in den Osterferien nach Spanien gereist ist, angezogen von schönem Wetter und gutem Essen.

Viele Touristen sind sehr überrascht, wenn sie Leute mit kegelförmigen Hüten durch die Straßen marschieren sehen: Diese Leute sind in Spanien als Penitentes bekannt. Die mimetischen Prozessionen werden in Spanien sehr lebhaft gestaltet und es ist nicht untypisch, dass die Leute auf der Straße vor Ergriffenheit weinen – Ostern ist in Spanien ein sehr wichtiges religiöses Fest. Die Karwoche beginnt, so wie in Deutschland, am Palmsonntag (Domingo de Ramos) und endet am Sonntag der Auferstehung (Domingo de Resurección).

Auch familiäre Traditionen spielen eine große Rolle in Spanien. Ostern ohne Eier verstecken wäre für einen Deutschen nicht vorstellbar! Typisches Ostergebäck aus Valencia ist la Mona de Pascua mit einem gekochten Ei. Man isst das Gebäck und drückt das Ei an die Stirn des Lieblingsverwandten! (Mittlerweile sind die Eier aber zum Glück aus Schokolade)

Viele Spanier nutzen diese Ferien, um Zeit mit der Familie zu genießen. In dieser Hinsicht sind wir nicht so verschieden, wir Spanier und Deutsche.

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