Dass unsere Lernerinnen und Lerner nicht nur schlau, sondern auch kreativ sind, beweisen sie regelmäßig. Ihren "Hang zur Dramatik" konnten sie auch in diesem Jahr wieder in der Theater AG von Heike Ingenhoven unter Beweis stellen. Nach dem großartigen Erfolg von "Was ist los in Viertelland" im Herbst 2015, mit welchem wir knapp 900 Grundschüler aus der Umgebung begeisterten, galt es nun als erstes Werk 2016 die Wiederaufnahme von „Die Arche Noah. Geschichten von der großen Flut“ auf die Bühne zu bringen. In diesem modernen Stück, basierend auf der Erzählung von Noah und der berühmten Arche, geht es neben dem immer aktuellen Thema "Umweltschutz" auch um die Sintfluterzählungen verschiedener Völker. Die Inszenierung erfolgt am 29.11., 30.11. und 01.12. jeweils von 9.25 – 10.25 Uhr. Wir freuen uns erneut auf zahlreiche Gäste aus den umliegenden Grundschulen, natürlich auch auf die Eltern unserer Theater AG Lernerinnen und Lerner.

Um ganz intensiv arbeiten und lernen zu können, besuchte die Theater AG hierfür drei Tage lang die Jugendherberge in Bad Marienberg. Zusammen mit Frau Ingenhoven und Alt-FSJler Johannes Meurer wurde dort an Texten gefeilt und sich an die doch oft schwierige Rollenfindung heran gewagt. Da sowohl Frau Ingenhoven, als studierte Konzertflötistin, als auch Herr Meurer, der seit drei Jahren als Schauspieler am hessischen Staatstheater in Wiesbaden tätig ist, über zahlreiche Bühnenerfahrungen verfügen, konnten die Jugendlichen viel über die Kunst des Schauspiels selbst, aber auch die richtige Bühnenpräsenz lernen. Wie spreche ich richtig? Wie wirke ich auf andere? oder Wie improvisiere ich? Dies waren nur einige Themen in den intensiven Tagen.

Besonders im Bereich Improvisation durften die Lernenden nicht nur selbst Erfahrungen sammeln, sondern auch ihre ganz eigenen Ideen erarbeiten. In den sogenannten "Abklatsch Impros" saßen oder standen zwei Lerner voreinander und mussten eine Szene spielen. Diese Übung sorgte nicht nur für mehr Sicherheit beim Spielen, sondern vor allem auch für viel Spaß. Denn der sollte neben der harten Arbeit auf keinen Fall zu kurz kommen. So sorgte dann auch am ersten Abend ein Quiz von Herrn Meurer und am zweiten Abend ein tolles Spiel von Nils, Carl und Noah für Spannung, Freude und Teamgeist.

Was nach den drei Tagen übrig bleibt, ist nicht nur ein großartiges Stück, sondern auch ein starkes Gefühl von "wir halten zusammen" und "gemeinsam schaffen wir das" und zwar klassen- und stufenübergreifend. Denn das ist es, was unsere Campus-Familie ausmacht und dafür darf man neben Mathematik, Deutsch und Englisch auch „einfach mal Theater machen".

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