Man sollte sich immer gut überlegen, mit wem man Scrabble spielt – das musste auch Loriot als Paul Winkelmann im Film Ödipussi erkennen. Und so mancher Leser von Ihnen dürfte sich mit Schwanzhund oder Hundnase an das Damenkränzchen und den Spieleabend im Hause Winkelmann erinnern.

Dass diese beiden Worte eher nicht im Duden stehen, ist der Klasse 7a und 7b völlig klar – gescrabbelt wurde trotzdem, was das Zeug hält. Der Anlass? Gegen Ende des Schuljahrs luden die beiden Deutschlehrerinnen Frau Groß und Frau Maier zu einer Meisterschaft im Scrabble ein. Schnell waren die Teams gebildet, die Spielanleitung gelesen und die Buchstaben verteilt: Es konnte losgehen, geknobelt und gelegt werden. Allzu kreative Wörter wurden kritisch von den Mitspielern beäugt, es wurde argumentiert, diskutiert und schließlich immer wieder der Duden als letzte Rechtfertigungsinstanz  bemüht. 

So kann Rechtschreibförderung auch aussehen, spielerisch und vor allem sinnhaft. Wenn den Lernern klar ist, weshalb man etwas lernen soll, für was der Duden tatsächlich gut ist, ist die Bereitschaft zum Lernen gegeben. Und so sehen wir es als unsere Aufgabe, den Lernern solche Lernumgebungen zu schaffen, sie in ihrer Lebenswelt zu erreichen. Dabei ist eine Runde Scrabble eine Möglichkeit, den Schulalltag zu bereichern.

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