Der Winter war lang und kalt, der Sommer plötzlich da und damit das Problem, wie man bei 31 Grad Raumtemperatur ein so theoretisches Problem wie Klimadiagramme im Erdkundeunterricht anpackt. Herr Meffert wusste sich zu helfen, indem er mit den Lernerinnen und Lernern der 5a und 5b herausfand, zu welchem Zeitpunkt man die Fenster im Haus öffnen bzw. schließen muss, um im Haus ein möglichst angenehmes Klima (auch ohne Klimanlage) herstellt.

Schnell fanden die findigen Fünftklässler heraus, dass es so etwas wie einen Break-Even-Punkt (den Begriff steuerte zugegebener Maßen der Wirtschaftswissenschaftler Meffert bei) gibt, ab dem das Öffnen der Fenster einen positiven Effekt hat, zumeist am sehr späten Abend. Dass man aber am Morgen nach Sonnenaufgang an einem Hochsommertag auch rasch wieder Fenster und vor allem die Jalousien schließen muss, um den Effekt der Nacht nicht zu verschwenden, auch das war den Lernern rasch klar. Und so kommt es, dass in dieser Schulwoche kurz vor den Ferien daheim den Eltern Vorschriften gemacht wurden, dass der Break-Even-Point einzuhalten sei, wenn es um das Öffnen der Fenster ginge. Den Einbrecher thematisierte der Erdkundelehrer allerdings bei seinen Überlegungen nur am Rande…

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