Ganz einfach: die Griechen! Das war die Antwort, welche die Klasse 6b von ihrer Deutsch- und Geschichtslehrerin Frau Maier in den letzten Wochen häufig zu hören bekam. Das Ziel: Die Fächergrenzen im Kopf der Lerner sollten aufgebrochen werden, sodass im Rahmen einer Lerneinheit disziplinübergreifende Zusammenhänge erkannt  werden. Auf diese Weise wird Lernen für junge Menschen zu einem ganzheitlichen Erlebnis. 

Ausgestattet mit einem Aufgabenplan zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen wie beispielweise die griechischen Götter, Helden und Sagen, der Alltag im Antiken Griechenland sowie zu Staat und Politik machten sich die Lerner im Rahmen dieser Lernwerkstatt selbstständig und selbstorganisiert unter Aufsicht des Göttervaters Zeus auf eine Zeitreise in unsere Vergangenheit, zu den Wurzeln Europas. In unterschiedlichen Stationen wurde in Gruppen gerätselt, gelesen, recherchiert und gebastelt. Und so entstanden viele liebevoll gestaltete Portfolios zu den alten Griechen, Modelle des Trojanischen Pferdes oder auch das Schiff des Odysseus.

Neben der Begeisterung, der konzentrierten Arbeitsatmosphäre im Raum, den vielen Ideen der Lerner und den Inhalten selbst, wurde in diesen Stunden noch viel mehr hinsichtlich der Lerntechniken  erreicht: Wie organisiere ich mich selbst? Mit wem kann ich gut zusammenarbeiten? Wie recherchiere ich im Internet? Wie gehe ich damit um, wenn ich nicht sofort die Lösung auf meine Frage finde? Diese und noch viele weitere Fragen musste jeder Lerner für sich selbst beantworten.  Das verlangte allen Durchhaltevermögen, Disziplin, Leistungsbereitschaft und ehrliche Selbsteinschätzung ab. 

All das stellt für unsere Lernerinnen und Lerner ein wunderbares Erfolgserlebnis und ein wertvolles Fundament für die Zeit am Campus dar. Sie werden damit gleichzeitig auch auf das Leben danach im Studium und Beruf vorbereitet – Zukunft studieren schon ab Klasse 5 eben.

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