Für den naturwissenschaftlichen Unterricht bei Frau Hartung wünschten sich die Lernenden der vormals fünften Klassen noch mehr praktisches Arbeiten. So setzen sie sich, angekommen in Klasse 6, mit dem Thema Wetter eigenverantwortlich im Stationenlernen auseinander, welches viele materialintensive Experimente bereit hält.

Dabei arbeiten die Lernenden paarweise. Die Partnergruppen bildeten sich nach einem Wahlpflichtprinzip: Es durften sich immer nur zwei Lernende in einer Gruppe zusammen finden, wenn sie laut dem zuvor selbst durchgeführten und ausgewerteten Lernstrategietest hauptsächlich unterschiedliche Lernstrategien verfolgen. So kann sich beispielsweise ein Lerner, der aktuell hauptsächlich logisch-mathematische Lernstrategien bevorzugt, von einem Lernenden unterstützen lassen, der aktuell hauptsächlich verbal-sprachliche oder physisch-kinästehtische oder visuell-räumliche Lernstrategien verfolgt.

Unter der Prämisse dieser unterschiedlichen Stärken einer jeweiligen Partnergruppe stellen die Lernenden Messdaten sach- und adressatengerecht dar, deuten Aggregatzustände mit Hilfe von Teilchenvorstellungen, stellen den Wasserkreislauf als Folge von Energieumwandlungen mit der Sonne als primäre Energiequelle dar und stellen Argumente für die Nutzung der Solarenergie im Alltag zusammen. Sehen Sie selbst eine kleine Auswahl an zielführenden Experimenten.

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